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 Moderiert von: Atomsk, Rufus, Sharku, Teh Wizard of Aiz


 Thema: Bundestagswahl 2017 ( Von Zugmemes und Kanzlerboni )
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Black1900

AUP Black1900 06.04.2014
 
Zitat von NotOnTour

 
Zitat von Black1900

Und was genau ändert sich dann an der Zweiklassen-Behandlung?

Dass ein Großteil der Leistungen dann einheitlich abgerechnet werden.



Heißt im Schnitt teurer für alle. Da werden sich die Geringverdiener aber freuen.

 
Zitat von NotOnTour

 
Zitat von Black1900

Ohne die deutlich teurere Behandlung von Privatpatienten würden viele Kassenpatienten in die Röhre schauen.

Nö, die Ärzte würden halt nur etwas weniger verdienen. Bzw. man kann es auch anders wenden: Warum wollen Privatversicherte so gern für die selbe Leistung mehr bezahlen?

Abgesehen davon geht die PKV eh einem schleichenden Tod entgegen. Mehr Wechsel der PKV in die GKV als andersherum (siehe Zahlenbericht der PKV, kam ganz neu heraus). Ebenso ist es nicht besonders einleuchtend, warum Vater Staat mit der Beihilfe für seine Beamten die Taschen der PKV (bzw. deren Eigentümer) füllt.

Dass es für die Allgemeinheit versicherungstechschnisch Schwachsinn ist, gute und schlechte Risiken zu trennen bzw. über bekloppte Anreizstrukturen sich gegenseitig die gesunden Versicherten abzujagen, macht auch innerhalb der viel zu zahlreichen GKVs keinen Sinn.



Als ob die Ärzte weniger verdienen werden. Die Behandlungskosten werden einfach angehoben.
Nun Privatpatienten wollen nicht mehr bezahlen, aber nehmen es in Kauf. Denn es hat Vorteile privat zu sein, ja es ist teurer und ja, deshalb gibt es Vorzüge für Privatpatienten.
12.01.2018 12:02:17 Zum letzten Beitrag
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NotOnTour

Deutscher BF
 
Zitat von Black1900

Als ob die Ärzte weniger verdienen werden. Die Behandlungskosten werden einfach angehoben.



Die Ärzte müssten dann mit einer Riesenkasse die 80 Mio Versicherte vertritt ihre Vergütung aushandeln. Genauso die Arzneimittelhersteller.

Wie das dann gegenüber dem Status quo teurer werden soll, erschließt sich mir rein logisch nicht.

Außerdem beinhaltet das Kostenerstattungsprinzip der PKV ja bestimmte Anreize für Ärzte, unwirtschaftlich mit Ressourcen umzugehen. Wie also durch dessen Abschaffung die Kosten steigen sollen, ist schwer nachvollziehbar.
[Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert; zum letzten Mal von NotOnTour am 12.01.2018 12:07]
12.01.2018 12:04:59 Zum letzten Beitrag
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SkunkyVillage

Marine NaSe
 
Zitat von Black1900

 
Zitat von NotOnTour

 
Zitat von Black1900
[b]
Und was genau ändert sich dann an der Zweiklassen-Behandlung?

Dass ein Großteil der Leistungen dann einheitlich abgerechnet werden.



Heißt im Schnitt teurer für alle. Da werden sich die Geringverdiener aber freuen.
[...]


Also fuer mich bedeutet es genau das Gegenteil. Das Solidarprinzip sagt dir aber was, oder? Je mehr Leute mitmachen, desto guenstiger fuer jeden Einzelnen.
12.01.2018 12:05:19 Zum letzten Beitrag
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NotOnTour

Deutscher BF
Er kann ja mal in die USA schauen. Wo bei schlechterer Versorgungslage rund 18% des BIPs für Gesundheitsausgaben draufgehen (Deutschland ~ 11%).

https://www.nytimes.com/2018/01/02/upshot/us-health-care-expensive-country-comparison.html

Aber hey, universal healthcare ist die Pest und macht alles teurer. Wer's glauben will...
[Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert; zum letzten Mal von NotOnTour am 12.01.2018 12:11]
12.01.2018 12:09:05 Zum letzten Beitrag
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Herr der Lage

AUP Herr der Lage 16.10.2014
*seufz*

Koalitionsverhandlungen sind, wenn am Ende Merkel gewinnt.

Immerhin: etwas Stabilität und Kontinuität in Zeiten von Brexit, dem amerikanischen Schwachkopf, dem Ende des Rechtsstaats in Polen etc. ist vielleicht auch nicht schlecht.

Aber neue Impulse, die sich die kleinen Parteien in die Wahlkampfprogramme geschrieben hatten (Gras-Legalisierung, Stärkung der Bürgerrechte statt Überwachung etc.), kann man die nächsten vier Jahre wohl wieder mal vergessen.
12.01.2018 12:13:22 Zum letzten Beitrag
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h3llfir3

AUP h3llfir3 22.01.2013
Bin ja mal gespannt wie Schulz sich aus der grütze rausredet.
Die Basis kann so einen scheiss doch gar nicht zulassen?!
12.01.2018 12:13:55 Zum letzten Beitrag
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Black1900

AUP Black1900 06.04.2014
 
Zitat von SkunkyVillage

 
Zitat von Black1900

 
Zitat von NotOnTour

 
Zitat von Black1900
[b]
Und was genau ändert sich dann an der Zweiklassen-Behandlung?

Dass ein Großteil der Leistungen dann einheitlich abgerechnet werden.



Heißt im Schnitt teurer für alle. Da werden sich die Geringverdiener aber freuen.
[...]


Also fuer mich bedeutet es genau das Gegenteil. Das Solidarprinzip sagt dir aber was, oder? Je mehr Leute mitmachen, desto guenstiger fuer jeden Einzelnen.



Abstrakt:
Bevölkerung von 100
100% der Kosten im System 1000¤
50% trägt Gruppe A
50% Gruppe B
Gruppe A sind aber nur 10% der Bevölkerung.
Aus Gruppe A zahlt jeder also zur Zeit 50¤.
Aus Gruppe B demnach jeder 5.6¤.
Jetzt werden die Gruppen zusammen gelegt. Die Kosten bleiben gleich, weil niemand weniger verdienen möchte.
Plötzlich zahlt jeder 10¤. Heißt, die, die vorher in Gruppe A waren, sparen plötzlich richtig viel. Die, die in Gruppe B waren, zahlen mehr.

Oder wo liegt mein Denkfehler?
12.01.2018 12:15:42 Zum letzten Beitrag
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Black1900

AUP Black1900 06.04.2014
 
Zitat von NotOnTour

Er kann ja mal in die USA schauen. Wo bei schlechterer Versorgungslage rund 18% des BIPs für Gesundheitsausgaben draufgehen (Deutschland ~ 11%).

https://www.nytimes.com/2018/01/02/upshot/us-health-care-expensive-country-comparison.html

Aber hey, universal healthcare ist die Pest und macht alles teurer. Wer's glauben will...


Wir haben kein schlechtes Gesundheitssystem. Auch im internationalen Vergleich. Warum also jetzt schwerwiegende Änderungen vornehmen, die nicht abschätzbare Folgen haben könnten?
12.01.2018 12:17:08 Zum letzten Beitrag
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NotOnTour

Deutscher BF
 
Zitat von Black1900

Oder wo liegt mein Denkfehler?



Genau dort:

 
Zitat von Black1900

Jetzt werden die Gruppen zusammen gelegt. Die Kosten bleiben gleich, weil niemand weniger verdienen möchte.



Das Gesundheitswesen hat mit marktwirtschaftlichen Prozessen relativ wenig zu tun. Was jemand verdient, hat mit Verhandlungsmacht und Regulierung zu tun. Und die PKV ist hier in einer relativ ungünstigen Position und lügen ihre schlechte Verhandlungsposition dann zu einer Subvention des Gesundheitssystems um. Kann man machen, würde ich mir als Versicherter bzw. Melkkuh aber etwas verarscht vorkommen. Im Gegensatz zur GKV muss die PKV ja auch noch Gewinne erwirtschaften.
12.01.2018 12:19:40 Zum letzten Beitrag
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loliger_rofler

AUP loliger_rofler 08.03.2009
 
Zitat von Black1900

 
Zitat von NotOnTour

Er kann ja mal in die USA schauen. Wo bei schlechterer Versorgungslage rund 18% des BIPs für Gesundheitsausgaben draufgehen (Deutschland ~ 11%).

https://www.nytimes.com/2018/01/02/upshot/us-health-care-expensive-country-comparison.html

Aber hey, universal healthcare ist die Pest und macht alles teurer. Wer's glauben will...


Wir haben kein schlechtes Gesundheitssystem. Auch im internationalen Vergleich. Warum also jetzt schwerwiegende Änderungen vornehmen, die nicht abschätzbare Folgen haben könnten?



Bist du privat versichert und hast Angst, jetzt nicht mehr ein Luxuszimmer mit Chefarztanspruch zu kriegen, wenn die Steißbeinfistel mal wieder nässt? Oder wieso hast du so derbe was gegen sozial gerechtere Verteilung der Last?
12.01.2018 12:20:53 Zum letzten Beitrag
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fiffi

AUP fiffi 19.04.2008
verschmitzt lachen
 
Zitat von Black1900

Oder wo liegt mein Denkfehler?


Wieviele der Bundestagsabgeordneten sind denn gesetzlich versichert?
12.01.2018 12:22:00 Zum letzten Beitrag
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NotOnTour

Deutscher BF
 
Zitat von Black1900
Warum also jetzt schwerwiegende Änderungen vornehmen, die nicht abschätzbare Folgen haben könnten?

Dass ist eine Behauptung von dir, dass die Folgen nicht abschätzbar sind. Aber ich will gar keinen falschen Eindruck erwecken, die Bürgerversicherung ist eine Phantomdebatte, es gäbe genug andere Baustellen im Gesundheitssystem (Investitionsstau stationäre Versorgung etc. pp.).

Was haben sie jetzt gemacht: Paritätische Finanzierung. Auch so ein Phantom. Der Effekt hat sich in 5 Jahren wieder relativiert und die Arbeitgeber preisen die höheren Arbeitskosten wieder in die Lohnfindung ein.
12.01.2018 12:22:45 Zum letzten Beitrag
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[k44] Obi Wahn

k44_obi_wahn
verschmitzt lachen
 
Zitat von fiffi

 
Zitat von Black1900

Oder wo liegt mein Denkfehler?


Wieviele der Bundestagsabgeordneten sind denn gesetzlich versichert?


Ich kenne mindestens eine, die aus Prinzip gesetzlich versichert ist und das schon als Wahlbeamtin nicht anders gehandhabt hat.
12.01.2018 12:26:12 Zum letzten Beitrag
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NotOnTour

Deutscher BF
Haha, es gibt Studien aus den 90ern, wo die Gebührenordnung der Ärzte (PKV) 125% über der EBM (Vergütung der GKV) lag.

 
"Würde man an Stelle der Durchschnittsvergütungen der GOÄ für die jeweiligen Leistungen
Preise des EBM zugrunde legen, ermittelt die Studie ein Preisniveau in der PKV, das um
125,3 % höher liegt als in der GKV. Während ein Arzt im Durchschnitt für jede ambulante
Leistung nach der GOÄ 27,55 DM im Jahr 1991 abgerechnet hat, hätte er auf Grundlage des
EBM im Durchschnitt für dieselben Leistungen lediglich 12,23 DM erhalten. Damit lag die
GOÄ-Vergütung in dieser Studie um das 2,25fache über der Abrechnung nach EBM. Somit
würde nach diesen Daten der 1,02fache GOÄ-Steigerungssatz der GKV-Vergütung nach
EBM entsprechen. "



S. 21
http://www.wip-pkv.de/fileadmin/DATEN/Veroeffentlichungen/Vergleich_der_aerztlichen_Verguetung_nach_GOAE_und_EBM.pdf
12.01.2018 12:28:18 Zum letzten Beitrag
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Richter1k

UT Malcom
 
Zitat von Herr der Lage

*seufz*

Koalitionsverhandlungen sind, wenn am Ende Merkel gewinnt.

Immerhin: etwas Stabilität und Kontinuität in Zeiten von Brexit, dem amerikanischen Schwachkopf, dem Ende des Rechtsstaats in Polen etc. ist vielleicht auch nicht schlecht.

Aber neue Impulse, die sich die kleinen Parteien in die Wahlkampfprogramme geschrieben hatten (Gras-Legalisierung, Stärkung der Bürgerrechte statt Überwachung etc.), kann man die nächsten vier Jahre wohl wieder mal vergessen.



mich würd ja schon interessieren, was schulz macht, wenn die basis mit nein stimmt. oder anders, was wenn sich eine parteibasis dazu durchringt mal das zu machen, was man vorher beschlossen hat.

ka ob ich das alles gut oder schlecht finden soll aber ich würd halt schon gerne sehen wie die reaktionen dann aussehen.
12.01.2018 12:28:28 Zum letzten Beitrag
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Black1900

AUP Black1900 06.04.2014
 
Zitat von loliger_rofler

 
Zitat von Black1900

 
Zitat von NotOnTour

Er kann ja mal in die USA schauen. Wo bei schlechterer Versorgungslage rund 18% des BIPs für Gesundheitsausgaben draufgehen (Deutschland ~ 11%).

https://www.nytimes.com/2018/01/02/upshot/us-health-care-expensive-country-comparison.html

Aber hey, universal healthcare ist die Pest und macht alles teurer. Wer's glauben will...


Wir haben kein schlechtes Gesundheitssystem. Auch im internationalen Vergleich. Warum also jetzt schwerwiegende Änderungen vornehmen, die nicht abschätzbare Folgen haben könnten?



Bist du privat versichert und hast Angst, jetzt nicht mehr ein Luxuszimmer mit Chefarztanspruch zu kriegen, wenn die Steißbeinfistel mal wieder nässt? Oder wieso hast du so derbe was gegen sozial gerechtere Verteilung der Last?



Nö darum geht's mir nicht.
Ich glaube nur nicht, dass es für alle Beteiligten Vorteile bringt. Ich glaube viel eher, dass eine Bürgerversicherung auf lange Sicht das ganze System schwächt. MfM.
Weil Ärzte eben keine Samariter sind und eben nicht Staatsbedienstete.

Ich lasse mich aber auch gerne vom Gegenteil überraschen, glaube aber nicht dran.
12.01.2018 12:28:42 Zum letzten Beitrag
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NotOnTour

Deutscher BF
Hier noch die Quelle für die 11% BIP-Anteil:
https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2017/02/PD17_061_23611.html
12.01.2018 12:33:48 Zum letzten Beitrag
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hödyr

hödyr
Soli runter, keine Steuererhöhungen, kein Klimaziel! FDP setzt sich in Sondierungen durch - http://www.der-postillon.com/2018/01/fdp-sondierungen.html
12.01.2018 13:09:38 Zum letzten Beitrag
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MadSpoon

madspoon
 
Zitat von Black1900

 
Zitat von SkunkyVillage

 
Zitat von Black1900

 
Zitat von NotOnTour

 
Zitat von Black1900
[b]
Und was genau ändert sich dann an der Zweiklassen-Behandlung?

Dass ein Großteil der Leistungen dann einheitlich abgerechnet werden.



Heißt im Schnitt teurer für alle. Da werden sich die Geringverdiener aber freuen.
[...]


Also fuer mich bedeutet es genau das Gegenteil. Das Solidarprinzip sagt dir aber was, oder? Je mehr Leute mitmachen, desto guenstiger fuer jeden Einzelnen.



Abstrakt:
Bevölkerung von 100
100% der Kosten im System 1000¤
50% trägt Gruppe A
50% Gruppe B
Gruppe A sind aber nur 10% der Bevölkerung.
Aus Gruppe A zahlt jeder also zur Zeit 50¤.
Aus Gruppe B demnach jeder 5.6¤.
Jetzt werden die Gruppen zusammen gelegt. Die Kosten bleiben gleich, weil niemand weniger verdienen möchte.
Plötzlich zahlt jeder 10¤. Heißt, die, die vorher in Gruppe A waren, sparen plötzlich richtig viel. Die, die in Gruppe B waren, zahlen mehr.

Oder wo liegt mein Denkfehler?



Ich glaube dein Denkfehler liegt daran, daß die Leute nachher die gleich hohen Beiträge zahlen würden. Und nicht wie aktuell prozentual entsprechend ihrem Einkommen. Gruppe A zahlt also weiterhin als Gruppe B, weil sie mehr verdienen.
12.01.2018 13:15:40 Zum letzten Beitrag
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Black1900

AUP Black1900 06.04.2014
Gruppe A zahlt also weiterhin "mehr" als Gruppe B?
Oder wie meinst du?
12.01.2018 14:02:18 Zum letzten Beitrag
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Bregor

AUP Bregor 17.01.2013
Da meistens Besserverdiender in der PKV sind, zahlen die dann späte in der GKV auch mehr, weil sie mehr verdienen, ja. Also zahlt Gruppe A weiterhin mehr als Gruppe B.
12.01.2018 14:03:17 Zum letzten Beitrag
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Black1900

AUP Black1900 06.04.2014
 
Zitat von Bregor

Da meistens Besserverdiender in der PKV sind, zahlen die dann späte in der GKV auch mehr, weil sie mehr verdienen, ja. Also zahlt Gruppe A weiterhin mehr als Gruppe B.


Ja aber trotzdem wird Gruppe B höhere Kosten haben um den Wegfall PKV zu kompensieren.

Wie ich das verstehe, stützt sich die Annahme, die Beiträge würden niedrig bleiben, darauf, dass gut verhandelt wird. Bisher kratzt es Pharma und Ärzte nicht, weil die sich den Verlust über die PKV ausgleichen. Sobald das nicht mehr stattfindet, holen die es sich woanders.
12.01.2018 14:07:17 Zum letzten Beitrag
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dblmg

AUP dblmg 20.07.2010
...
 
Zitat von Black1900

 
Zitat von Bregor

Da meistens Besserverdiender in der PKV sind, zahlen die dann späte in der GKV auch mehr, weil sie mehr verdienen, ja. Also zahlt Gruppe A weiterhin mehr als Gruppe B.


Ja aber trotzdem wird Gruppe B höhere Kosten haben um den Wegfall PKV zu kompensieren.

Wie ich das verstehe, stützt sich die Annahme, die Beiträge würden niedrig bleiben, darauf, dass gut verhandelt wird. Bisher kratzt es Pharma und Ärzte nicht, weil die sich den Verlust über die PKV ausgleichen. Sobald das nicht mehr stattfindet, holen die es sich woanders.


Ja, frag mal Pharma wie wenig die Krankenkassenverträge die jucken...
12.01.2018 14:09:50 Zum letzten Beitrag
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MadSpoon

madspoon
"Wer als Angestellter sehr gut verdient, kann durch einen Wechsel in die private Krankenversicherung Geld sparen. Denn anders als bei der gesetzlichen Krankenversicherung werden die Beiträge in der PKV nicht nach der Höhe des Einkommens, sondern nach Leistungsumfang, Alter und Gesundheitszustand bei Vertragsbeginn berechnet."

Ich hoffe, das macht es klarer. Grundsätzlich zahlen Privat-Versicherte einen Festbetrag unabhängig von ihrem Einkommen. Der kann je nach beanspruchtem Leistungsumfang niedriger sein, als wenn einen prozentualen Anteil ihres Einkommens in die gesetzliche Krankenversicherung zahlen würden. Deshalb vermuten viele, daß es insgesamt für die bisher gesetzlich Versicherten billiger wird, weil viele Privat-Versicherte künftig mehr zahlen würden. Insbesondere wenn man auch die Einkommens-Bemessungsgrenze ändern bzw. ganz wegfallen lassen würde.
12.01.2018 14:13:53 Zum letzten Beitrag
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Black1900

AUP Black1900 06.04.2014
Und das soll den Unterschied machen? Die Beamten zb würden in der gesetzlichen weniger zahlen.

Außerdem glaube ich auch nicht, dass die Leistungen für die Masse besser werden. Einzig die ehemaligen aus der PKV haben eine Verschlechterung.
[Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert; zum letzten Mal von Black1900 am 12.01.2018 14:22]
12.01.2018 14:20:28 Zum letzten Beitrag
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ShadowCommander

shadowcommander
 
Zitat von Black1900

Und das soll den Unterschied machen? Die Beamten zb würden in der gesetzlichen weniger zahlen.

Außerdem glaube ich auch nicht, dass die Leistungen für die Masse besser werden. Einzig die ehemaligen aus der PKV haben eine Verschlechterung.



Auch alle Gutverdiener ab einem bestimmten Alter würden in der gesetzlichen Kasse weniger zahlen. Die nimmt die gesetzliche Kasse derzeit nur nicht wieder (obwohl gesetzlich).
12.01.2018 14:24:47 Zum letzten Beitrag
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Bregor

AUP Bregor 17.01.2013
 
Zitat von Black1900

Und das soll den Unterschied machen? Die Beamten zb würden in der gesetzlichen weniger zahlen.

Außerdem glaube ich auch nicht, dass die Leistungen für die Masse besser werden. Einzig die ehemaligen aus der PKV haben eine Verschlechterung.



Gerade Beamte sollten in die GKV einzahlen. Sonst subventioniert der Staat ja nur die PKVs.
12.01.2018 14:29:51 Zum letzten Beitrag
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NotOnTour

Deutscher BF
 
Zitat von MadSpoon
Grundsätzlich zahlen Privat-Versicherte einen Festbetrag unabhängig von ihrem Einkommen.



Präziser: Einen Beitrag, der risikoadjustiert (ergo: mit dem Alter) steigt. Was insbesondere dann ein Problem wird, wenn man in hohem Alter eine Krise (Jobverlust, Insolvenz bei den vielen Selbstständigen o.ä.) hat, dann aber nicht mehr in die GKV zurückwechseln kann und in den Basistarifen der PKV gefangen ist.
12.01.2018 14:53:57 Zum letzten Beitrag
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Poliadversum

AUP Poliadversum 30.08.2012
Abseits von supergut-Verdienern und Beamten würde ich mir PKV ehrlich gesagt nicht trauen. Gute Nacht im Alter.
12.01.2018 14:59:04 Zum letzten Beitrag
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Herr der Lage

AUP Herr der Lage 16.10.2014
 
Zitat von NotOnTour

dann aber nicht mehr in die GKV zurückwechseln kann und in den Basistarifen der PKV gefangen ist.



Sollen die Basistarife denn nicht ähnliche Leistungen wie die GKV bieten zu nem ähnlichen Preis? Ich dachte, das sei gerade der Sinn?
12.01.2018 15:00:41 Zum letzten Beitrag
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 Thema: Bundestagswahl 2017 ( Von Zugmemes und Kanzlerboni )
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