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 Thema: Verkehrsteilnehmer sind Arschlöcher ( § 1 StVO nervt mich, wen noch? )
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Sentinel2150

AUP Sentinel2150 11.04.2019
Ein LKW-Fahrer aus Leidenschaft mit Sekundenschlaf hat heute dafür gesorgt, dass hier jede Menge Arbeitnehmer und Schüler zu Hause bleiben konnten.
Für 1 Kilometer Fahrstrecke hat man heute gut und gerne 45-60 Minuten Zeit gebraucht

https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/lueneburg_heide_unterelbe/Verkehrschaos-nach-Lkw-Brand-bei-Lueneburg,unfall13482.html

 
Die gerade frisch sanierte Fahrbahn wurde durch den Brand stark beschädigt. Die Straße muss laut Polizei abgefräst und erneuert werden. Der Schaden wird auf rund 250.000 Euro geschätzt.

[Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert; zum letzten Mal von Sentinel2150 am 19.06.2019 17:31]
19.06.2019 17:30:23 Zum letzten Beitrag
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monischnucki

AUP monischnucki 16.08.2015
Hast du das woanders schon mal etwas konfuser gepostet heute?
19.06.2019 17:54:56 Zum letzten Beitrag
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[WHE]MadMax

Phoenix
 
Zitat von SirHenry

Ja, ich verstehe es gerade auch nicht mehr so ganz. Naja. Denn das, worüber er sich gerade auslässt, sind ja keine Städte mehr, sondern eben wieder Dörfer. Und da muss man ja nicht drüber streiten, ob dort ein Auto angebracht ist oder nicht. Die Frage stellt sich in der Regel einfach nicht.

 
Zitat von [WHE]MadMax

Ein eigenes Auto ist in GANZ GANZ VIELEN Regionen von D immernoch die einzige Möglichkeit, eine Existenz zu bestreiten.

Das magst Du als Stadtkind nicht glauben, aber es gibt genügend Dörfer, von denen aus Du locker 25-30 Min auf der Landstraße unterwegs bist bis Du irgendwo bist wo Du Arbeit findest.
Und nein, da hält kein Bimmelbammelbus, nichtmal 1x am Tag.

Ich hab etliche Freunde, die ich ohne PKW nie besuchen könnte. Bei einem Bekannten hört ein Dorf weiter die Straße auf. Ja, die endet da am Ende des 10-Häuser-Dorfes einfach im Schotter und Nichts, keine Wendemöglichkeit für LKW.


Ich glaube schon, dass Absonoob weiß, dass es sowas gibt. Breites Grinsen Ich mein', er kennt ja die Gegend hier ein wenig. Und ja, vielleicht können sich das irgendwelche Stadtkinder wirklich nicht vorstellen. Das glaube ich aber nicht.

Fun-fact: in meinem Heimatort gab und gibt es keinen Bäcker, keinen Laden, keinen Arzt, und so weiter. Und der ÖPNV war immer mies. Wie soll man in so einer Situation ohne Auto leben? Ganz ehrlich. Natürlich gibt es dort auch niemanden, für den man arbeiten könnte, wenn man nicht für irgendeinen Landwirt arbeiten will. Wirklich nichts ist fußläufig zu erreichen. Tatsächlich ist das über die Jahre nicht besser geworden, sondern eher schlechter. Wer hätte es geahnt? Und ich kenne sehr viele Ortschaften, an denen das noch so ist.



Was ich meine ist, dass aufs Land ziehen gerade für die Leute mit geringem Einkommen oft die einzige Lösung ist, da sie sich in der Stadt keine Bude leisten können. Da ist der ÖPNV dann aber wieder so schlecht (oder gar nicht vorhanden), dass sie mit ner billigen (Diesel-)Ranzbimmel reinfahren müssen, sie haben keine Wahl.
Wenn jetzt ne Citimaut dazukommt, und sie - weil keine anerkannte Sondergruppe - keine Chance haben diese irgendwie zu umgehen, dann bleibt ihnen wieder noch weniger zum Leben.
Man trifft mit derartigen Maßnahmen halt auch leicht die Falschen.

Der Punkt, dass die Geschäfte in den Innenstädten unter Umsatzeinbußen leiden wenn man die radikal autofrei macht wurde ja auch im Bericht von Gent angesprochen.

Dazu ist es halt leider so (war ja auch in Gent der Fall), dass man "alte" Städte eben nicht einfach mal für die hier gestellten Anforderungen optimal umbauen kann, so dass der Verkehr vernünftig in Bahnen (oder drumherum) geleitet wird und trotzdem die Erreichbarkeit von Arbeitsplätzen, Geschäften und co nicht leidet.
(ne kostenlose Schwebebahn, die in der Runde von den Parkplätzen durch die Innenstadt fährt, wär cool)

Ansonsten genau die Situation, die Henry schildert. Eine gute Freundin ist jetzt fast 10 Jahre lang jeden Tag 60km pro Strecke zur Arbeit gependelt, weil das der nächste Industriebetrieb für sie war, der ihr irgendwelche Chancen bot. In ihrem Heimatdorf gibts zwei Bauern und eine Gastwirtschaft, sonst nichts.
Der Bus fährt einmal morgens, einmal abends, mit einem derart geringen Abstand, dass man dazwischen inkl. der Fahrt in den nächstgrößeren Ort keinen 8-Stunden-Arbeitstag reinbekommt.
19.06.2019 18:13:36 Zum letzten Beitrag
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Sentinel2150

AUP Sentinel2150 11.04.2019
 
Zitat von monischnucki

Hast du das woanders schon mal etwas konfuser gepostet heute?


Hallo. Ja. im Hass. War ja auch hassenswert
19.06.2019 18:51:13 Zum letzten Beitrag
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steben

Phoenix
Ich verstehe immer noch nicht, was die Arbeitswege zum Industriejob in ruralen und suburbanen Gebieten mit autofreien Altstädten wie Gent zu tun haben sollen. Kann doch jeder mit dem Auto nach Gent fahren, um bei diesem Fallbeispiel zu bleiben?!
19.06.2019 18:51:48 Zum letzten Beitrag
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MrWho

mrwho
Für diesen Anwendungsfall gibt es auch ein Konzept: https://de.wikipedia.org/wiki/Parken_und_Reisen

Das führt dann aber im Zweifel auch zu Parkplatzwüsten.
19.06.2019 20:35:17 Zum letzten Beitrag
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[WHE]MadMax

Phoenix
Jo, das ist genauso kacke.
Mein Grundgedanke, um den mal anders zu formulieren, ist:
Bitte erst überlegen wie die Leute alle zur Arbeit, zum Arzt, zum Einkaufen und von dort wieder zurück kommen BEVOR man Verkehrsadern dicht macht und Park-Infrastruktur vernichtet. Wenn das zufriedenstellend und kostengünstig geklärt ist, DANN können wir gern alles Mögliche von Autos befreien (ist ja auch in der Tat entspannter, da bin ich der Letzte, der da was gegen sagt).

Aber nicht nach dem Motto vorgehen: Wir machen erstmal alles dicht und die Leute können sehen wo sie bleiben - und dann wundern was da alles auf einmal mit in die Binsen geht.
In meiner Heimatstadt haben nach der De-Facto Schließung des größten Platzes (vorher Busbahnhof, jetzt 2-spurige Schleichzone mit zwei Bushaltestellen, und ein paar wenigen Parkplätzen) alle größeren Geschäfte dort nach und nach geschlossen. Als sie die von dort weiterführende Straße zum Hauptbahnhof zur Fußgängerstraße erklärt haben (nur noch Busse erlaubt) sind viele alteingesessene Geschäfte auch an dieser Straße binnen zweier Jahre eingegangen.
Kann Zufall sein. Ich glaub nicht ganz dran. Ist auch der Faktor des beim dran-Vorbeifahrens noch die Läden und ihre Auslagen zu sehen und zu denken "oh, da geh ich gleich auch nochmal vorbei, vielleicht haben die ja...".
19.06.2019 20:51:24 Zum letzten Beitrag
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Irdorath

AUP Irdorath 07.04.2014
Sterbende Innenstädte, weil der Durchgangsverkehr mit Autos fehlt. Du bist fast so lustig wie Hof:
https://www.welt.de/regionales/bayern/article178171882/Sterbende-Innenstaedte-Die-Stadt-Hof-stellt-eine-Influencerin-an.html
19.06.2019 22:08:23 Zum letzten Beitrag
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Jellybaby

Arctic
so wie der lokale Einzelhandel sich aufführt habe ich wenig Mitleid.
19.06.2019 22:14:12 Zum letzten Beitrag
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[Skeletor]

AUP [Skeletor] 20.05.2016
Wenn lokaler Einzelhandel, wie in vielen Fällen schlechter Service, unfreundliches Personal und deutlich höhere Preise bedeutet, kann er tatsächlich weg. Dann braucht auch keiner mehr Samstags mit dem Auto in die Innenstadt fahren.
Win-Win.
19.06.2019 22:53:46 Zum letzten Beitrag
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[oMD]psychodaddy

X-Mas Arctic
Find ich auch gut. Unnütz wie ein Kropf. Ich mein, gut, ein paar Baumärkte, Gartencenter am Stadtrand, dazu noch ein paar Discounter, der Rest geht Online deutlich besser. Keine heulenden Verkäufer*innen, guten Service und das alles frei Haus. Gefällt mir.
19.06.2019 23:16:31 Zum letzten Beitrag
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Bombur

AUP Bombur 24.06.2010
 
Zitat von [Skeletor]

Habe ich auch nicht behauptet. Ich sage nur, dass es pauschal nicht "unmöglich" ist und man sich durchaus sinnigere Konzepte überlegen könnte als "alle fahren zwischen 09:00 und 17:00 am Tag vorm Feiertag im Auto zu Supermarkt".


Natürlich. Ihr bleibt alle zuhause und ich habe den Supermarkt für mich!
19.06.2019 23:27:23 Zum letzten Beitrag
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 Thema: Verkehrsteilnehmer sind Arschlöcher ( § 1 StVO nervt mich, wen noch? )
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14.07.2018 09:17:41 Sharku hat diesen Thread repariert.
14.07.2018 09:16:23 Sharku hat diesen Thread repariert.

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