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 Moderiert von: Atomsk, Maestro, statixx, Teh Wizard of Aiz


 Thema: Verkehrsteilnehmer sind Arschlöcher ( § 1 StVO nervt mich, wen noch? )
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AndRaw

AUP AndRaw 18.11.2014
verschmitzt lachen
 
Zitat von Der Büßer



Bist du es?
05.06.2019 4:39:08 Zum letzten Beitrag
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Kampfferkerl

AUP Kampfferkerl 23.02.2010
verschmitzt lachen
 
Zitat von shekk

wie wird das denn alles finanziert?



Also hier in Berlin finanziert das Bayern.


 
Zitat von Gutholz

https://cyclingfallacies.com/de/18/menschen-die-rad-fahren-bezahlen-nicht-f%C3%BCr-die-stra%C3%9Fen

/e
[grünlinksversifft]die Rechnung für MIV bezahlt der Planet.[/grünlinksversifft]



 
Die meisten Menschen, die Rad fahren, benutzen auch motorisierte Fahrzeuge (nur sehr wenige Menschen benutzen ein einziges Verkehrsmittel), bezahlen also auch die „Auto-Steuern“.



Ich brech ab, aber es wird noch besser:

 
Selbst wenn diese „Auto-Steuern“ ausschließlich für die Straßen ausgegeben würden, könnten sie das riesige schwarze Loch für die gesellschaftlichen Kosten des motorisierten Verkehrs nicht füllen.



Homöopathie könnte und ist genauso hervorragend begründet wie diese Antwort.


Schade, dass irgendjemand das liest und diese Antwort für eine gute Antwort hält.
[Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert; zum letzten Mal von Kampfferkerl am 05.06.2019 7:22]
05.06.2019 7:19:01 Zum letzten Beitrag
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Der Büßer

AUP Der Büßer 06.12.2019
verschmitzt lachen
 
Zitat von AndRaw

 
Zitat von Der Büßer



Bist du es?



Heftigst gesalzenes Mett Wütend
05.06.2019 7:28:47 Zum letzten Beitrag
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Bregor

AUP Bregor 17.01.2013
Die Kosten für die Gesellschaft sind beim Auto halt auch höher und werden nicht gedeckt, inklusive klimaschaden. Und ein privater Autofahrer hat auch nicht direkt einen volkswirtschaftlichen Mehrwert dem Radler gegenüber.

Das geht sich schon aus. Mehr Fahrrad fahren wäre für uns alle billiger und besser.
05.06.2019 7:35:32 Zum letzten Beitrag
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steamed

AUP steamed 22.11.2009
Fahrrad hat gesamtgesellschaftlichen Nutzen von 30 Cent pro Kilometer, Autos erzeugen Kosten in höhe von 20cent pro Kilometer.
Deal with it.

Jeder der Steuern bezahlt, finanziert auch unsere marode Infrastruktur. Radwege sind übrgens viel günstiger als Straßen in der Herstellung Augenzwinkern

 
Zitat von shekk

Ich will Radfahrer oder Fußgängern oder sonstwem auch keine Rechte welcher Art auch immer absprechen. Hier wird nur einfach sehr einseitig diskutiert (von allen Fronten) und es klingt immer so, als hätten alle Seiten quasi das gleiche Recht mit gleichen Anteilen auf die Straßennutzung. Das sehe ich anders, aus u.a. den genannten Gründen.


Das kannst du sehen wie du willst. Aber faktisch ist es so das der Kraftverkehr, allen voran der PKW, nach wie vor viel zu stark bevorzugt wird.
05.06.2019 8:17:19 Zum letzten Beitrag
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[Amateur]Cain

Amateur Cain
 
Zitat von homer is alive

Mit Fahrrädern hätte man nicht nach Polen einmarschieren können.



Ich hab die Diskussion jetzt erst durch den Flamewarthread gefunden, aber falls dazu noch niemand was gesagt hat: Fahrräder waren sehr wichtig in der Wehrmacht.

05.06.2019 9:02:22 Zum letzten Beitrag
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Armag3ddon

AUP Armag3ddon 26.05.2016
 
Zitat von Feelgood Managerin

Eine Million Fußgänger und 300.000 Radfahrer nutzen den Tunnel jährlich.
Zahlen von denen deine Mutter träumt.


Sorry, aber das Ding ist eine Touristenattraktion. Der endet mitten im Industriegebiet, wo nichts ist, außer ab und an eine Wurstbude. Es gibt sicherlich Radfahrer, die den auch mal als Weg benutzen, aber die Fußgänger können direkt umdrehen und noch mal durch (werden dann vielleicht doppelt erfasst).

Das ist ganz und gar nicht "Hamburgs wichtigste Route".
05.06.2019 9:04:32 Zum letzten Beitrag
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Peniskuh

Thermifee
 
Zitat von [Amateur]Cain

Ich hab die Diskussion jetzt erst durch den Flamewarthread gefunden, aber falls dazu noch niemand was gesagt hat: Fahrräder waren sehr wichtig in der Wehrmacht.

"http://histomil.com/viewtopic.php?t=14064"


Tour de France?
05.06.2019 9:06:52 Zum letzten Beitrag
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Shooter

shooter
...
Der erste Grenzübertritt des Westfeldzuges geschah per Fahrrad!
05.06.2019 9:13:50 Zum letzten Beitrag
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Der Büßer

AUP Der Büßer 06.12.2019
...
 
Zitat von Bregor

Die Kosten für die Gesellschaft sind beim Auto halt auch höher und werden nicht gedeckt, inklusive klimaschaden. Und ein privater Autofahrer hat auch nicht direkt einen volkswirtschaftlichen Mehrwert dem Radler gegenüber.

Das geht sich schon aus. Mehr Fahrrad fahren wäre für uns alle billiger und besser.


Aktuell auf jeden. Breker, schön rationaler Bube, dafür dass du selber von der Industrie abhängst.


In Zukunft sieht's hoffentlich anders aus: eine Utopie kombiniert aus regenerativer Stromerzeugung, E-Fahrzeugen und umwelt- und sozialverträglich hergestellten z.B. Batterien, oder H2-Fahrzeuge etc hätte hier viel weniger Schaden bei gleichem (oder größerem, wenn technologischer Vorsprung gelingt, lol) volkswirtschaftlichen Nutzen.



Und steamed, die Studie auf die sich bezogen wird ist 10 Jahre alt, die zugrundeliegenden Daten also noch unbekannt älter.
05.06.2019 9:20:58 Zum letzten Beitrag
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monischnucki

AUP monischnucki 16.08.2015
 
Zitat von [Amateur]Cain

 
Zitat von homer is alive

Mit Fahrrädern hätte man nicht nach Polen einmarschieren können.



Ich hab die Diskussion jetzt erst durch den Flamewarthread gefunden, aber falls dazu noch niemand was gesagt hat: Fahrräder waren sehr wichtig in der Wehrmacht.

"http://histomil.com/viewtopic.php?t=14064"



Und mit diesem wundervollen Trope sollten wir diesen Thread schliessen. Goodbye Everyone.
05.06.2019 10:52:29 Zum letzten Beitrag
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shp.makonnen

AUP shp.makonnen 01.01.2019
 
Zitat von Peniskuh

 
Zitat von [Amateur]Cain

Ich hab die Diskussion jetzt erst durch den Flamewarthread gefunden, aber falls dazu noch niemand was gesagt hat: Fahrräder waren sehr wichtig in der Wehrmacht.

"http://histomil.com/viewtopic.php?t=14064"


Tour de France?



Breites Grinsen Alter.
05.06.2019 10:54:00 Zum letzten Beitrag
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Kampfferkerl

AUP Kampfferkerl 23.02.2010
 
Zitat von steamed

Fahrrad hat gesamtgesellschaftlichen Nutzen von 30 Cent pro Kilometer, Autos erzeugen Kosten in höhe von 20cent pro Kilometer.
Deal with it.



Die Automobilindustrie, Zulieferer, die daraus resultierenden Arbeitsplätze und Steuern sind da aber mit drinnen, ja?

Wie? NEIN? Oh... Schade.

 
Zitat von Armag3ddon

 
Zitat von Feelgood Managerin

Eine Million Fußgänger und 300.000 Radfahrer nutzen den Tunnel jährlich.
Zahlen von denen deine Mutter träumt.


Sorry, aber das Ding ist eine Touristenattraktion. Der endet mitten im Industriegebiet, wo nichts ist, außer ab und an eine Wurstbude. Es gibt sicherlich Radfahrer, die den auch mal als Weg benutzen, aber die Fußgänger können direkt umdrehen und noch mal durch (werden dann vielleicht doppelt erfasst).

Das ist ganz und gar nicht "Hamburgs wichtigste Route".



Ostkreuz Berlin wird täglich von 300.000 Menschen genutzt.
Keiner verstopft dabei die Straßen.
[Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert; zum letzten Mal von Kampfferkerl am 05.06.2019 12:16]
05.06.2019 12:09:51 Zum letzten Beitrag
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[WHE]MadMax

Phoenix
eine Million jährlich, so niedlich.
350.000 Leuten pendeln täglich zum Arbeiten nach Hamburg rein, nochmal wesentlich mehr legen eine derart lange Strecke in der Stadt zurück, dass man das auch als Pendeln bezeichnen könnte.
Hamburg ist die Stadt mit dem höchsten Stauaufkommen für Pendler in D, und die mit dem miserabelsten ÖPNV was Füllmengen der Züge/Busse und Verspätungen angeht. Die Statistik wird nur geschönt indem man da Regionalbahnen reinrechnet die halbwegs ok abschneiden.

Es wurde einfach nirgends investiert wo es Sinn macht. Wenn man die Straßen nicht rechtzeitig repariert und ausbaut dann stehen auch Busse im Stau - oh Wunder.
Und wenn halt alles mit riesigen Häusern zugebaut wird kann man da eben auch keine S- oder U-Bahnen langlegen. Doof.
Zudem kosten die ja angeblich sooooo viel, dass man da nicht reininvestiert.
Wie, moment, die letzten beiden Haltestellen der U4 wurden vor dem Zeitplan fertig, und günstiger als geplant? Oh... dann bekommt also nur die deutsche Bahn, die für die S-Bahn verantwortlich ist, das nicht hin. Naja, auch gut.

Doof nur, dass man dann für den behindertengerechten Ausbau (was ansich ja geil ist) mehrere U-Bahnhöfe über 3 Monate voll sperrt (was eher weniger geil ist).

Wenn Hamburg ne Perle ist, dann liegt die Auster im Ölschlamm der Exxon Valdez.
05.06.2019 13:15:44 Zum letzten Beitrag
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[Skeletor]

AUP [Skeletor] 20.05.2016
Oder man bietet als Unternehmen eigene Wohnungen für Angestellte direkt neben der Firma an und zahlt die Monatskarten für Bus/Bahn/etc., sorgt als Stadt dafür, dass der ÖPNV ausgebaut wird, die Leute mehr Rad fahren und baut dafür Straßen für PKW und Parkplätze zurück.
Bis das läuft, verpflichtet man die Pendler zu Fahrgemeinschaften und erhöht die Parkgebühren.

Man könnte mit den Steuern so viel besseres machen als Schlaglöcher in Städten zu flicken.


P.S Hamburg war schon immer eine Kackstadt!
[Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert; zum letzten Mal von [Skeletor] am 05.06.2019 15:43]
05.06.2019 15:42:22 Zum letzten Beitrag
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monischnucki

AUP monischnucki 16.08.2015
Idee in Berlin war ja, dass jeder Pendler ne Zwangsmonatskarte kaufen muss. Idee. Kein Vorhaben. Nur ne Idee. Zur Diskussion.

Wenn Berlin nicht Abfall wäre, ist der Vorschlag echt gut. Hamburg würde ich das ehr zutrauen.
05.06.2019 16:04:15 Zum letzten Beitrag
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FattyCPK

AUP FattyCPK 17.12.2015
 
Zitat von [Skeletor]

Oder man bietet als Unternehmen eigene Wohnungen für Angestellte direkt neben der Firma an und zahlt die Monatskarten für Bus/Bahn/etc., sorgt als Stadt dafür, dass der ÖPNV ausgebaut wird, die Leute mehr Rad fahren und baut dafür Straßen für PKW und Parkplätze zurück.


Cool, dann könnte man auch gleich Verkehrssteuern und Maut etc. reduzieren. Ach halt.
05.06.2019 16:05:24 Zum letzten Beitrag
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Do'Urden

tf2_medic.png
 
Zitat von Kampfferkerl

 
Zitat von steamed

Fahrrad hat gesamtgesellschaftlichen Nutzen von 30 Cent pro Kilometer, Autos erzeugen Kosten in höhe von 20cent pro Kilometer.
Deal with it.



Die Automobilindustrie, Zulieferer, die daraus resultierenden Arbeitsplätze und Steuern sind da aber mit drinnen, ja?

Wie? NEIN? Oh... Schade.




Es ging darum ob die Steuern, die der Bürger zahlt eine Straße finanzieren sollten die nur Radfahrern und Fußgängern zugute kommt.
Der Artikel zeigt, dass sich die Frage gar nicht erst stellt.
05.06.2019 16:09:05 Zum letzten Beitrag
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Jellybaby

Arctic
 
Zitat von monischnucki

Idee... ne Zwangs.... Zur Diskussion.


Nein. Ist nicht die DDR hier.
05.06.2019 16:44:10 Zum letzten Beitrag
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Kampfferkerl

AUP Kampfferkerl 23.02.2010
 
Zitat von Do`Urden

 
Zitat von Kampfferkerl

 
Zitat von steamed

Fahrrad hat gesamtgesellschaftlichen Nutzen von 30 Cent pro Kilometer, Autos erzeugen Kosten in höhe von 20cent pro Kilometer.
Deal with it.



Die Automobilindustrie, Zulieferer, die daraus resultierenden Arbeitsplätze und Steuern sind da aber mit drinnen, ja?

Wie? NEIN? Oh... Schade.




Es ging darum ob die Steuern, die der Bürger zahlt eine Straße finanzieren sollten die nur Radfahrern und Fußgängern zugute kommt.
Der Artikel zeigt, dass sich die Frage gar nicht erst stellt.



Aber, aber, aber
 
11. Gesundheitseffekte
• Radfahren hat positive Gesundheitseffekte und erhöht die Lebenserwartung. Tabelle 2
zeigt die Kostenverteilung positiver Gesundheitseffekte sowie erhöhter
Lebenserwartung. Hier ist darauf hinzuweisen, dass eine erhöhte Lebenserwartung
zwar einen privaten Nutzen darstellt, aber gesellschaftliche Kosten impliziert. Alle
Werte repräsentieren die dänischen Annahmen (Transport Analytics 2017).



Der einzige Punkt, der in der Studie dafür sorgt, dass Fahrradfahren Geld einbringt weist klar daraufhin, dass nicht mitberechnete Folgekosten entstehen.

Also verbrauchen die Radler ewig viel Rente bis dahin und erkranken dann doch eh wieder an was teurem.
Ich finde der Artikel schwindelt da schon ordentlich, und ohne Prüfung den Mist als wahr aufzunehmen und direkt zu wiederholen deutet nun wirklich nicht auf einen aufgeklärten Menschen hin.
Und dann brauch man sich auch nur die ausgewählten Kriterien am Anfang der Studie angucken und erkennt - falls man sich ein zwei Gedanken machen sollte - dass diese gezielt zum Nachteil des Kraftfahrzeugs ausgewählt wurden.
Das ist Scharlatanerei in Reinstform. Politische Agenda pseudo wissenschaftlich gekleidet. Widerwärtig.


Aber gut, ich bin ja prinzipiell für ausgebaute Radwege, gerade in Berlin sind oft Überbreite Fußwege vorhanden, die locker etwas Raum abgeben könnten.
Ich weiß, zwischen parkenden Autos und Lastwagen zu fahren bringt die Sicherheit besser gesehen zu werden, ich für meinen Teil fahr lieber mit mehr Abstand zu den Autos zwischen parkenden Autos und Fußgänger und mach dann an jeder Kreuzung nen Blick nach links.

 
Zitat von [Skeletor]

s Stadt baut dafür Straßen für PKW und Parkplätze zurück.
Bis das läuft, verpflichtet man die Pendler zu Fahrgemeinschaften und erhöht die Parkgebühren.



Oder man lässt den Mist und gängelt nicht Menschen dazu etwas zu tun, was sie nicht tun wollen.
[Dieser Beitrag wurde 4 mal editiert; zum letzten Mal von Kampfferkerl am 05.06.2019 17:36]
05.06.2019 17:24:31 Zum letzten Beitrag
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[Skeletor]

AUP [Skeletor] 20.05.2016
 
Zitat von FattyCPK

 
Zitat von [Skeletor]

Oder man bietet als Unternehmen eigene Wohnungen für Angestellte direkt neben der Firma an und zahlt die Monatskarten für Bus/Bahn/etc., sorgt als Stadt dafür, dass der ÖPNV ausgebaut wird, die Leute mehr Rad fahren und baut dafür Straßen für PKW und Parkplätze zurück.


Cool, dann könnte man auch gleich Verkehrssteuern und Maut etc. reduzieren. Ach halt.



Welche Verkehrssteuer zahlst du denn? Steuern sind nicht zweckgebunden und alleine von KfZ-Steuer und Steuern auf Kraftstoffe könnte man weder Autobahnen noch Bundesstraßen finanzieren.
05.06.2019 18:23:25 Zum letzten Beitrag
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[Skeletor]

AUP [Skeletor] 20.05.2016
 
Zitat von Jellybaby

 
Zitat von monischnucki

Idee... ne Zwangs.... Zur Diskussion.


Nein. Ist nicht die DDR hier.



Du zahlst Steuern also ohne Zwang? Fantastisch. Vorbildlich.
05.06.2019 18:23:55 Zum letzten Beitrag
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[Skeletor]

AUP [Skeletor] 20.05.2016
 
Zitat von monischnucki

Idee in Berlin war ja, dass jeder Pendler ne Zwangsmonatskarte kaufen muss. Idee. Kein Vorhaben. Nur ne Idee. Zur Diskussion.

Wenn Berlin nicht Abfall wäre, ist der Vorschlag echt gut. Hamburg würde ich das ehr zutrauen.



Das einzige Problem bei sowas ist, dass Pendler oft/manchmal/selten freiwillig Pendler sind und die generell schon "benachteiligt" sind, weil sie zwischen Arbeit und Zuhause viel Zeit vergeuden.
Ich würde generell einfach eine Abgabe schaffen, die den ÖPNV finanziert, so dass dieser fortan kostenlos ist und es zahlt eben jeder der auch Steuern zahlen muss prozentual.
05.06.2019 18:26:54 Zum letzten Beitrag
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shekk

shekk_empty
 
Zitat von [Skeletor]

 
Zitat von FattyCPK

 
Zitat von [Skeletor]

Oder man bietet als Unternehmen eigene Wohnungen für Angestellte direkt neben der Firma an und zahlt die Monatskarten für Bus/Bahn/etc., sorgt als Stadt dafür, dass der ÖPNV ausgebaut wird, die Leute mehr Rad fahren und baut dafür Straßen für PKW und Parkplätze zurück.


Cool, dann könnte man auch gleich Verkehrssteuern und Maut etc. reduzieren. Ach halt.



Welche Verkehrssteuer zahlst du denn? Steuern sind nicht zweckgebunden und alleine von KfZ-Steuer und Steuern auf Kraftstoffe könnte man weder Autobahnen noch Bundesstraßen finanzieren.


Doch. Und das steht auch in dem verlinkten Artikel, den du offenbar nichtmal gelesen hast.

 
Zumindest sagen das die Zahlen des Bundesfinanzministeriums: In diesem Jahr steckt der Bund 10,7 Milliarden Euro an Investitionen in das gesamte Verkehrsnetz.

Die Straßen bekommen davon mit 5,3 Milliarden Euro die Hälfte. Nächstes Jahr wird es wieder etwas weniger sein. Die Einnahmen dagegen, die mit den Autofahrern heute schon erzielt werden, sind ein Vielfaches höher, zeigen die Zahlen des Finanzministeriums.



 
35 Milliarden Euro zahlen Auto- und Motorradfahrer jedes Jahr über die Mineralölsteuer. Die Hälfte, so sieht es Artikel 1 des Straßenbaufinanzierungsgesetzes vor, ist „für Zwecke des Straßenwesens zu verwenden“. Nur hat die Politik, seit das Gesetz 1960 verabschiedet wurde, jede Menge neue Regelungen eingebaut.



 
Knapp 47 Milliarden Euro zahlen die Autofahrer also 2013 in die Staatskassen. Gut fünf Milliarden fließen in die Straßen, die sie benutzen. Mit den übrigen 42 Milliarden Euro finanziert der Bund alles Mögliche – nur keine Straßen.

05.06.2019 18:58:28 Zum letzten Beitrag
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steamed

AUP steamed 22.11.2009
 
Zitat von Kampfferkerl

 
Zitat von steamed
[b]
Fahrrad hat gesamtgesellschaftlichen Nutzen von 30 Cent pro Kilometer, Autos erzeugen Kosten in höhe von 20cent pro Kilometer.
Deal with it.



Die Automobilindustrie, Zulieferer, die daraus resultierenden Arbeitsplätze und Steuern sind da aber mit drinnen, ja?

Wie? NEIN? Oh... Schade.


Stell dir mal vor, die Fahrradindustrie, Zulieferer, die daraus resultierenden Arbeitsplätze und Steuern sind da auch nicht mit drinnen. Frechheit sowas.

Und du kannst machen was du willst, aber Fahrradfahren ist immer besser als Autofahren. Für alle und bei allem.
05.06.2019 19:25:52 Zum letzten Beitrag
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Peridan

AUP Peridan 01.02.2008
 
Zitat von [Skeletor]

 
Zitat von monischnucki

Idee in Berlin war ja, dass jeder Pendler ne Zwangsmonatskarte kaufen muss. Idee. Kein Vorhaben. Nur ne Idee. Zur Diskussion.

Wenn Berlin nicht Abfall wäre, ist der Vorschlag echt gut. Hamburg würde ich das ehr zutrauen.



Das einzige Problem bei sowas ist, dass Pendler oft/manchmal/selten freiwillig Pendler sind und die generell schon "benachteiligt" sind, weil sie zwischen Arbeit und Zuhause viel Zeit vergeuden.
Ich würde generell einfach eine Abgabe schaffen, die den ÖPNV finanziert, so dass dieser fortan kostenlos ist und es zahlt eben jeder der auch Steuern zahlen muss prozentual.



Und den dann auch vernünftig ausbaut mit P+R-Parkplätzen analog zu Groningen.
05.06.2019 19:26:24 Zum letzten Beitrag
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[Skeletor]

AUP [Skeletor] 20.05.2016
Von welchem verlinkten Artikel sprichst du denn?

Die Zahlen, die du hier lieferst sind jedenfalls nicht akkurat.

e:
Nur mal als "grober Vergleich" wieso in dem Artikel (welcher das auch immer war) ziemlich falsch gerechnet worden sein muss.

Auch schon etwas älter.
https://www.internationales-verkehrswesen.de/wp-content/uploads/2018/02/tabelle_studie_sommer.pdf

Aktuell
 

Der neue BVWP umfasst neben den Investitionen in Erhalt und Instandsetzung der Verkehrsinfrastruktur auch rund 1.000 Projekte von Aus- und Neubauvorhaben. Er hat ein Gesamtvolumen von 269,6 Milliarden Euro. Davon entfallen 49,3 Prozent auf die Straße, 41,6 Prozent auf die Schiene und 9,1 Prozent auf die Wasserstraße.



Wenn man von rund 270 Milliarden Euro für Investitionen in Verkehrsinfrastruktur ausgeht, und rund 50% für Straßen aufgewandt werden, sind das rund
135 Milliarden Euro. Die deckst du dann aus dem knappen 1/3 (schöngerechnet) aus Mineralölsteuer und KfZ-Steuer?
[Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert; zum letzten Mal von [Skeletor] am 05.06.2019 19:33]
05.06.2019 19:28:00 Zum letzten Beitrag
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shekk

shekk_empty
 
Zitat von shekk

Siehe auch z.B. hier.


Von dem hier. Die Zahlen sind von 2013, aber der Trend wird in den letzten Jahren kaum extrem umgeschwungen sein.
05.06.2019 19:33:13 Zum letzten Beitrag
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[Skeletor]

AUP [Skeletor] 20.05.2016
Naja, die Welt... Journalismus am Rande von RTL.
05.06.2019 19:34:33 Zum letzten Beitrag
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shekk

shekk_empty
 
Zitat von steamed

 
Zitat von Kampfferkerl

 
Zitat von steamed
[b]
Fahrrad hat gesamtgesellschaftlichen Nutzen von 30 Cent pro Kilometer, Autos erzeugen Kosten in höhe von 20cent pro Kilometer.
Deal with it.



Die Automobilindustrie, Zulieferer, die daraus resultierenden Arbeitsplätze und Steuern sind da aber mit drinnen, ja?

Wie? NEIN? Oh... Schade.


Stell dir mal vor, die Fahrradindustrie, Zulieferer, die daraus resultierenden Arbeitsplätze und Steuern sind da auch nicht mit drinnen. Frechheit sowas.

Und du kannst machen was du willst, aber Fahrradfahren ist immer besser als Autofahren. Für alle und bei allem.


Right.

Fahrradindustrie 2018:
https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/verkaufszahlen-2018-fahrrad-industrie-verzeichnet-leichtes-wachstum/24129112.html
 
Zusammen mit dem Komponenten- und Zubehörbereich ergebe sich ein Gesamtumsatz der deutschen Fahrrad-, E-Bike, Komponenten- und Zubehörindustrie von rund sechs Milliarden Euro.



Autoindustrie 2018:
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/160479/umfrage/umsatz-der-deutschen-automobilindustrie/
 
Der Umsatz der in Deutschland gemeldeten Betriebe der Automobilindustrie lag im Jahr 2018 nach Angaben des Statistischen Bundesamtes bei rund 426 Milliarden Euro.



6 zu 426 Mrd ¤. Ist also quasi gleichbedeutend.
05.06.2019 19:38:09 Zum letzten Beitrag
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 Thema: Verkehrsteilnehmer sind Arschlöcher ( § 1 StVO nervt mich, wen noch? )
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