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 Moderiert von: Atomsk, Maestro, statixx, Teh Wizard of Aiz


 Thema: Verkehrsteilnehmer sind Arschlöcher ( § 1 StVO nervt mich, wen noch? )
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[WHE]MadMax

Phoenix
Ein Elektro-Kombi mit 200km Reichweite, aber genug Laderaum, und so 140km/h Topspeed fürs tägliche Pendeln zur Arbeit über die Autobahn würde derzeit all meine allgemeinen Mobilitätsprobleme erledigen.
Sofern der in 8 Stunden an ner Haushaltssteckdose wieder voll ist könnte ich damit Arbeitsfahrten, Baumarkt, Einkauf usw... alles vollelektrisch erledigen.
Hachja, man darf ja träumen.
10.09.2019 13:55:45 Zum letzten Beitrag
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grufti

grufti
verschmitzt lachen
 
Zitat von DVS2XLC

der Terracan von Seat



Hört hört, ein Experte.

Ansonsten: Tiguan ist eher mit Golf als mit Passat zu vergleichen, analog Kodiaq und Octavia, nicht Superb.
[Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert; zum letzten Mal von grufti am 10.09.2019 14:26]
10.09.2019 14:23:11 Zum letzten Beitrag
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Feelgood Managerin

xmas female arctic


Demonstration mit 73 Bussen in der Innenstadt Pillepalle.


https://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Busdemo-legt-Hannovers-Innenstadt-lahm?

Da ist mir ja Fridays for Future lieber.
10.09.2019 14:27:14 Zum letzten Beitrag
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Jellybaby

Arctic
stell dir einfach vor es wären Fahrräder.
10.09.2019 14:33:00 Zum letzten Beitrag
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Shooter

shooter
...
 
Zitat von [WHE]MadMax

Kostenfrage


Die Dinger sind doch auch deshalb noch teuer weil der Absatz einfach sehr klein ist. Ich gehe stark davon aus dass die Preisentwicklung auch bei den Elektroautos nach unten tendieren wird sollten diese sich anfangen zu etablieren. Momentan ist es etwas für Leute die zuviel Geld haben, klar, sobald sich abzeichnet dass die E-Autos tatsächlich eine Zukunft haben und sich zu nem Massenmarkt entwickeln werden auch Massetaugliche Fahrzeuge zu kaufen sein.
Die ersten Benzinautos dürften damals auch nicht für alle erschwinglich gewesen sein.

Was ich mir desweiteren auch immer mal wieder durch den Kopf gehen lasse ist die Ladestruktur der Autos. Ich stelle mir vor, dass man für E-Autos gar nicht eine equivalente Struktur ähnlich den Tankstellen haben muss, da es deutlich einfacher ist, wenn man in zukünftigen Immobilienprojekten einfach entsprechende Stellplätze mit Steckdose den Bewohnern zur Verfügung stellt. Dies dürfte zur Folge haben dass das Bedürfnis nach öffentlichen Ladestationen gar nicht so gross sein wird. Wenn ich das Auto hauptsächlich zuhause lade brauche ich kein Tankstelle unterwegs.
10.09.2019 14:33:13 Zum letzten Beitrag
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Jellybaby

Arctic
dazu muss es erst mal Stellplätze bei der Immobilie geben. Und selbst wenn, im Moment sind die Städte nicht mal in der Lage einzelene Autohäuser mit genug Ladestrom zu versorgen, das Stromnetz reicht nicht aus.
10.09.2019 14:34:56 Zum letzten Beitrag
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Shooter

shooter
...
 
Zitat von Jellybaby

dazu muss es erst mal Stellplätze bei der Immobilie geben.


Ja gut, aber ohne Stellplatz wird das im allgemeinen schwierig mit nem Auto Breites Grinsen
10.09.2019 14:41:37 Zum letzten Beitrag
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Jellybaby

Arctic
das ist das große Problem aller Innenstädte. Und das große Problem fast aller Mieter.
10.09.2019 14:46:26 Zum letzten Beitrag
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[WHE]MadMax

Phoenix
 
Zitat von Jellybaby

das ist das große Problem aller Innenstädte. Und das große Problem fast aller Mieter.



Exakt das. In immer mehr Städten wird erlaubt dass Neubauten komplett ohne Stellplätze errichtet werden dürfen. Da hast Du dann in einer Straße auf einmal 15-20 Mietparteien mehr, aber keine zusätzlichen Stellplätze an der Straße - und das Wildparken auf Gehwegen wird noch stärker zunehmen.
Solange die Leute dann noch auf ein KFZ angewiesen sind (weil z.B. ihre Arbeitsplätze im Randgebiet der Städte überhaupt nicht mit dem ÖPNV angefahren werden können, und man in Großstädten und deren Umland regulär 20-50km pro Strecke zur Arbeit pendelt weils bei der Arbeit keinen Wohnraum gibt) dann ändert das nix am Grundproblem.

In Oslo, der gerne genannten Vorreiterstadt für die KFZ-Elektrifizierung, gibt es ja auch bereits Streit um die Ladeplätze und den Parkraum für E-Mobile, und sie sind an der Ausbaugrenze bald angelangt.
Noch ist aber nur ein Bruchteil der Fahrzeuge in der Stadt elektrisch unterwegs (Neuzulassungen spiegeln ja nicht das Bild der vorhandenen Fahrzeuge wieder, allerdings ist mir schon die geringe Anzahl an normalen Tankstellen im Stadtraum dort aufgefallen - alles eher im Umland).

Und n Stellplatz bei der Immobilie heisst ja nicht dass man da Strom hinbekommt. In der Tiefgarage meiner alten Wohnung waren etliche Stellplätze, aber keine einzige Steckdose, und nur dünne Drähte für die Beleuchtung - sonst nix.
Da ne komplette Ladeinfrastruktur reinzudengeln wäre bei den eh schon schmalen Parkbuchten echt interessant geworden. An die Wände hättest nix hängen dürfen, dann wären die meisten Autos nicht mehr in die Parkbucht reingekommen.
10.09.2019 14:58:50 Zum letzten Beitrag
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Bombur

AUP Bombur 24.06.2010
 
Zitat von Der Büßer

AngusG, irre, dass man sich an großen Außenmaßen ohne plausible Gründe stört.


Hab mir letztens einen drei Meter langen Holzpenis horizontal nach vorne an den Daimler montiert, wollte halt ne angemessene Galieonsfigur haben; Unmut der Nachbarn, irre.

/Hey halt, "Galeonsfigur" auch zulässig


Nur wenn Du eine Galeere oder Galeone fährst.
10.09.2019 15:02:52 Zum letzten Beitrag
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Phillinger

AUP Phillinger 11.02.2013
 
Zitat von [WHE]MadMax

 
Zitat von Jellybaby

das ist das große Problem aller Innenstädte. Und das große Problem fast aller Mieter.



Exakt das. In immer mehr Städten wird erlaubt dass Neubauten komplett ohne Stellplätze errichtet werden dürfen. Da hast Du dann in einer Straße auf einmal 15-20 Mietparteien mehr, aber keine zusätzlichen Stellplätze an der Straße - und das Wildparken auf Gehwegen wird noch stärker zunehmen.
Solange die Leute dann noch auf ein KFZ angewiesen sind (weil z.B. ihre Arbeitsplätze im Randgebiet der Städte überhaupt nicht mit dem ÖPNV angefahren werden können, und man in Großstädten und deren Umland regulär 20-50km pro Strecke zur Arbeit pendelt weils bei der Arbeit keinen Wohnraum gibt) dann ändert das nix am Grundproblem.

In Oslo, der gerne genannten Vorreiterstadt für die KFZ-Elektrifizierung, gibt es ja auch bereits Streit um die Ladeplätze und den Parkraum für E-Mobile, und sie sind an der Ausbaugrenze bald angelangt.
Noch ist aber nur ein Bruchteil der Fahrzeuge in der Stadt elektrisch unterwegs (Neuzulassungen spiegeln ja nicht das Bild der vorhandenen Fahrzeuge wieder, allerdings ist mir schon die geringe Anzahl an normalen Tankstellen im Stadtraum dort aufgefallen - alles eher im Umland).

Und n Stellplatz bei der Immobilie heisst ja nicht dass man da Strom hinbekommt. In der Tiefgarage meiner alten Wohnung waren etliche Stellplätze, aber keine einzige Steckdose, und nur dünne Drähte für die Beleuchtung - sonst nix.
Da ne komplette Ladeinfrastruktur reinzudengeln wäre bei den eh schon schmalen Parkbuchten echt interessant geworden. An die Wände hättest nix hängen dürfen, dann wären die meisten Autos nicht mehr in die Parkbucht reingekommen.


Das sind alles berechtigte Kritikpunkte oder absehbare Schwierigkeiten.

Aber nochmal: Nicht alle Autos müssen und werden batterieelektrisch werden. Wo es nicht machbar oder sinnvoll ist, kann innennoch die Brennstoffzelle oder Biokraftstoff eine Lösung sein.

Das alles setzt natürlich voraus, dass wir mehr Strom als jetzt erzeugen und dieser grün ist. Das ist die viel größere Baustelle.
10.09.2019 15:23:55 Zum letzten Beitrag
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-=[SoD]=-RaZoR

Phoenix
 
Zitat von Phillinger

 
Zitat von [WHE]MadMax

 
Zitat von Jellybaby

das ist das große Problem aller Innenstädte. Und das große Problem fast aller Mieter.



Exakt das. In immer mehr Städten wird erlaubt dass Neubauten komplett ohne Stellplätze errichtet werden dürfen. Da hast Du dann in einer Straße auf einmal 15-20 Mietparteien mehr, aber keine zusätzlichen Stellplätze an der Straße - und das Wildparken auf Gehwegen wird noch stärker zunehmen.
Solange die Leute dann noch auf ein KFZ angewiesen sind (weil z.B. ihre Arbeitsplätze im Randgebiet der Städte überhaupt nicht mit dem ÖPNV angefahren werden können, und man in Großstädten und deren Umland regulär 20-50km pro Strecke zur Arbeit pendelt weils bei der Arbeit keinen Wohnraum gibt) dann ändert das nix am Grundproblem.

In Oslo, der gerne genannten Vorreiterstadt für die KFZ-Elektrifizierung, gibt es ja auch bereits Streit um die Ladeplätze und den Parkraum für E-Mobile, und sie sind an der Ausbaugrenze bald angelangt.
Noch ist aber nur ein Bruchteil der Fahrzeuge in der Stadt elektrisch unterwegs (Neuzulassungen spiegeln ja nicht das Bild der vorhandenen Fahrzeuge wieder, allerdings ist mir schon die geringe Anzahl an normalen Tankstellen im Stadtraum dort aufgefallen - alles eher im Umland).

Und n Stellplatz bei der Immobilie heisst ja nicht dass man da Strom hinbekommt. In der Tiefgarage meiner alten Wohnung waren etliche Stellplätze, aber keine einzige Steckdose, und nur dünne Drähte für die Beleuchtung - sonst nix.
Da ne komplette Ladeinfrastruktur reinzudengeln wäre bei den eh schon schmalen Parkbuchten echt interessant geworden. An die Wände hättest nix hängen dürfen, dann wären die meisten Autos nicht mehr in die Parkbucht reingekommen.


Das sind alles berechtigte Kritikpunkte oder absehbare Schwierigkeiten.

Aber nochmal: Nicht alle Autos müssen und werden batterieelektrisch werden. Wo es nicht machbar oder sinnvoll ist, kann innennoch die Brennstoffzelle oder Biokraftstoff eine Lösung sein.

Das alles setzt natürlich voraus, dass wir mehr Strom als jetzt erzeugen und dieser grün ist. Das ist die viel größere Baustelle.


Strom ist für 10 Millionen Elektrofahrzeuge da. Nur grün ist er nicht.
10.09.2019 15:29:48 Zum letzten Beitrag
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[WHE]MadMax

Phoenix
Krass fand ich auch dass derzeit 2/3 der Weltproduktion an Li-Batteriezellen offenbar für die E-Auto-Produktion verwendet werden.

Was halt auch negativ aufstösst ist, dass sowohl die Batterien als auch Wasserstoff-Speicher eine gewisse Flüchtigkeit ihres Inhalts aufweisen. Sowas wie "vor dem Winter volltanken, stehen lassen, dann das Saisonfahrzeug reaktivieren" wird mit E-Autos eher schwierig.
Wie viele von den Mercedes AMG SLS Electric wohl noch fahrfähig sind? (nicht dass sie jemals weit gekommen wären, aber...)
10.09.2019 15:43:01 Zum letzten Beitrag
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monischnucki

AUP monischnucki 06.06.2018
 
Zitat von -=[SoD]=-RaZoR

Strom ist für 10 Millionen Elektrofahrzeuge da. Nur grün ist er nicht.



Grün? Ehr nicht.
Tendentiell C02 neutral? Nun...schon ehr.

Natürlich erkauft mit den Nebenwirkungen die Atomkraft eben hat.
10.09.2019 15:57:31 Zum letzten Beitrag
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Lunovis

AUP Lunovis 27.11.2007
 
Zitat von [WHE]MadMax

Krass fand ich auch dass derzeit 2/3 der Weltproduktion an Li-Batteriezellen offenbar für die E-Auto-Produktion verwendet werden.

Was halt auch negativ aufstösst ist, dass sowohl die Batterien als auch Wasserstoff-Speicher eine gewisse Flüchtigkeit ihres Inhalts aufweisen. Sowas wie "vor dem Winter volltanken, stehen lassen, dann das Saisonfahrzeug reaktivieren" wird mit E-Autos eher schwierig.
Wie viele von den Mercedes AMG SLS Electric wohl noch fahrfähig sind? (nicht dass sie jemals weit gekommen wären, aber...)


die selbstentladung von lithuimbatterien ist idr. vernachlässigbar. es ist jedoch nicht ratsam, diese vollgeladen herumstehen zu lassen, da sie dann schnell degradieren, also werden die zellen von den ladeelektroniken schnell mal wieder auf ca 50-60% der ladekapazität entladen, damit sie keinen Schaden nehmen.

und die elektrifizierung der Fahrzeuge findet am Arbeitsort statt. solange die Infrastruktur dort nicht vorhanden ist, muss man gar nicht erst über die an den Wohnorten nachdenken.
10.09.2019 16:33:42 Zum letzten Beitrag
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Phillinger

AUP Phillinger 11.02.2013
 
Zitat von Lunovis

und die elektrifizierung der Fahrzeuge findet am Arbeitsort statt. solange die Infrastruktur dort nicht vorhanden ist, muss man gar nicht erst über die an den Wohnorten nachdenken.


Was meinst du damit? Dass zuerst die Firmenwagen und -flotten elektrisch werden müssen?
10.09.2019 17:00:06 Zum letzten Beitrag
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MUR.doc

AUP MUR.doc 10.09.2008
 
Zitat von Phillinger

 
Zitat von Lunovis

und die elektrifizierung der Fahrzeuge findet am Arbeitsort statt. solange die Infrastruktur dort nicht vorhanden ist, muss man gar nicht erst über die an den Wohnorten nachdenken.


Was meinst du damit? Dass zuerst die Firmenwagen und -flotten elektrisch werden müssen?


Eher wahrscheinlich, das man sein Auto zentral beim Arbeitgeber laden soll und über Nacht halt nicht.
10.09.2019 17:03:30 Zum letzten Beitrag
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Shooter

shooter
...
 
Zitat von MUR.doc

 
Zitat von Phillinger

 
Zitat von Lunovis

und die elektrifizierung der Fahrzeuge findet am Arbeitsort statt. solange die Infrastruktur dort nicht vorhanden ist, muss man gar nicht erst über die an den Wohnorten nachdenken.


Was meinst du damit? Dass zuerst die Firmenwagen und -flotten elektrisch werden müssen?


Eher wahrscheinlich, das man sein Auto zentral beim Arbeitgeber laden soll und über Nacht halt nicht.


Das wäre sehr sinnvoll, zumal man das dann gut mit Sonnenenergie kombinieren kann.

Viele der Probleme die hier aufgeführt werden sind halt Probleme die sich mit mehr oder weniger Aufwand lösen lassen. Ganz ehrlich, wenn wir bei jedem technischen Fortschritt gesagt hätten "ja aber dazu müsste man noch hier was abändern" und dann nix getan hätte würden wir wohl noch in Höhlen leben. Oder wenn vor 50 Jahren jemand gesagt hätte "Computer, was für ein Schwachsinn, da muss ja jeder der einen haben will noch ein zusätzliches Zimmer an sein Haus anbauen, und die Leute welche nur eine Wohnung in der Stadt haben werden das sowieso nie bewerkstelligen können".

Wenn der Wille vorhanden ist ein technologischer Fortschritt durchzuziehen, dann wird das in der Regel auch gemacht. Ob die E-Mobilität ein technologischer Fortschritt ist wird die Zukunft zeigen, sicher ist aber dass uns das Benzin irgendwann ausgehen wird. Und dann werden wir noch deutlich andere Probleme lösen müssen als nur die Frage "wie fahr ich mein Auto von A nach B".
10.09.2019 17:09:01 Zum letzten Beitrag
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Phillinger

AUP Phillinger 11.02.2013
Ach so.

Ja, wäre bei mir der Fall: Geladen wird auf Arbeit.
10.09.2019 17:15:44 Zum letzten Beitrag
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-=Charon=-

Japaner BF
 
Zitat von [WHE]MadMax
Sowas wie "vor dem Winter volltanken, stehen lassen, dann das Saisonfahrzeug reaktivieren" wird mit E-Autos eher schwierig.

Schwierig, aber nicht unlösbar, sofern eine Schukosteckdose irgendwo in der Nähe ist, an die man das Fahrzeug alle paar Wochen mal dranhängt. Mal davon abgesehen, dass diese Problematik wirklich nur einen sehr kleinen Bruchteil der Fahrzeuge betrifft.


 
Zitat von [WHE]MadMax
Selbst die günstigen Elektrofahrzeuge kosten aber in der Neuanschaffung irgendwas bei 30.000 Euro (wenn man Batteriemiete-Augenwischereimodelle mal außen vor lässt).
[...]
Mit einem Budget von 20.000¤ bist Du von der Elektro-Welt de facto abgeschnitten.

Nach der letzten Preissenkung fängt ein e-Golf nach Altwagenprämie, BAFA-Förderung und (forengerechtem) Schwerbehindertenrabatt bei 18.600 Euro an.
10.09.2019 17:17:00 Zum letzten Beitrag
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Shooter

shooter
...
 
Zitat von Phillinger

Ach so.

Ja, wäre bei mir der Fall: Geladen wird auf Arbeit.


Achja, wir haben auffer Arbeit ja seit neustem die grösste PV-Anlage der Schweiz, und im neu gebauten Parkhaus auch sage und schreibe zwei (!) Parkplätze um das E-Auto laden zu können. Und guess what, es passierte was ich bereits relativ früh prophezeit habe, es haben sich natürlich Leute darüber beschwert dass das total unfair sei und nun sind die Ladestationen weg.

/ach, ich seh gerade dass wir doch nicht die grösste haben, aber egal. Sie ist sehr gross.
//ach, es ist die grösste Solarfassade. Naja, egal. Sie ist sehr gross.
[Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert; zum letzten Mal von Shooter am 10.09.2019 17:23]
10.09.2019 17:21:04 Zum letzten Beitrag
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DJDeath

djdeath
verschmitzt lachen
Dann wohl eher eine Solarfarcade?
10.09.2019 17:46:02 Zum letzten Beitrag
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[WHE]MadMax

Phoenix
 
Zitat von MUR.doc

 
Zitat von Phillinger

 
Zitat von Lunovis

und die elektrifizierung der Fahrzeuge findet am Arbeitsort statt. solange die Infrastruktur dort nicht vorhanden ist, muss man gar nicht erst über die an den Wohnorten nachdenken.


Was meinst du damit? Dass zuerst die Firmenwagen und -flotten elektrisch werden müssen?


Eher wahrscheinlich, das man sein Auto zentral beim Arbeitgeber laden soll und über Nacht halt nicht.



Da die Arbeitgeber hier in Hamburg nur einen Bruchteil an Parkplätzen für ihre Arbeitnehmer vorhalten funktioniert das aber nicht.
Beispiel: Unsere Firma hat ca. 250 Mitarbeiter. Wir haben ca. 20 Parkplätze und können auch nicht mehr anbieten, da es in den Gebäuden nicht mehr freie, unvermietete Stellflächen gibt. Die restlichen MA, die mit dem KFZ anreisen, müssen sich in der Umgebung was suchen, was mehr oder minder legal funktioniert.
Einige fahren auch zu P&R-Stationen (hier könnte man auch gut elektrifizieren) und fahren die "letze Meile" per ÖPNV.

Allerdings nimmt das ab, seit diese P&R-Parkhäuser aus der öffentlichen Hand an private Betreiber verkauft wurden, und die derart hohe Gebühren nehmen, dass man die Monatskarte für den ÖPNV nochmal doppelt draufzahlt (Firmen-ÖPNV-Ticket dorthin ca. 70¤/Monat zzgl. je nach Standort 150-200¤ Parkplatz dort vor Ort)

Für die Leute, die an Orten wohnen, an denen es keine ÖPNV-Anbindung gibt ist das n Schlag in die Fresse gewesen, und der Autoverkehr direkt in der Stadt hat merklich zugenommen. Anstatt bei ausfallenden Zügen nicht mehr bis an ihr Fahrzeug zu kommen und dafür massig Geld zu blechen fahren die Arbeitnehmer jetzt halt direkt durch - 2-3 Strafzettel/Monat sind immer noch billiger als die Fahrkarte+Parkhaus.
10.09.2019 17:52:25 Zum letzten Beitrag
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[Skeletor]

AUP [Skeletor] 20.05.2016
Beschwer dich bei deinem Arbeitgeber und der Politik.
10.09.2019 17:57:15 Zum letzten Beitrag
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Jellybaby

Arctic
Oder bei der Realität. Es gibt halt nicht endlos Platz, auch nciht beim Arbeitgeber. Und was machen die Leute, die in den Innenstädten arbeiten?

Für E-Autos wäre es allerdings tatsächlich schön, wenn Ketten wie aldi usw. Ladesäulen als Geschäftsmodell für sich entdecken würden.

/mein Arbeitgeber sitzt am Rand einer Fußgängerzone, und die beiden vorhandenen Parkplätze müssten sich gut 200 mitarbeiter teilen, wenn die Chefs nicht selbst da drauf stehen würden. Immerhin ist die Bahnanbindung echt gut.
[Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert; zum letzten Mal von Jellybaby am 10.09.2019 18:00]
10.09.2019 17:58:44 Zum letzten Beitrag
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DVS2XLC

AUP DVS2XLC 15.11.2008
verschmitzt lachen
 
Zitat von grufti

 
Zitat von DVS2XLC

der Terracan von Seat



Hört hört, ein Experte.

Ansonsten: Tiguan ist eher mit Golf als mit Passat zu vergleichen, analog Kodiaq und Octavia, nicht Superb.



Fick dich. Terraco, autokorrektur halt...
10.09.2019 20:05:18 Zum letzten Beitrag
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[oMD]psychodaddy

X-Mas Arctic
Einfach einen anständigen Arbeitgeber suchen, der hat auch Parkplätze für seine Mitarbeiter .

Obwohl unsere Tiefgarage 2017 saniert wurde, gibt es keinen einzigen E-Stellplatz.

Angeblich wäre der AG aber bereit, auf AG-Kosten diese bei Bedarf nachzurüsten, so zumindest ein Gerücht aus einem anderen Standort (und obwohl ich dort auch in der TG parke, habe ich diesen noch nicht gesehen).
10.09.2019 21:31:05 Zum letzten Beitrag
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Lunovis

AUP Lunovis 27.11.2007
Die gescheiterte Verkehrspolitik der Vergangenheit als Massstab zu nehmen, ist halt nur bedingt ratsam. Und 150 bis 200¤ für nen p&r Stellplatz kann ich mir kaum vorstellen. In Zürich gibts sowas in 2 oder 3 Stationen abstand zum Zentrum für 100 Fr abwärts, also ca 90¤, Tiefgaragenplätze für ca das doppelte.
Dazu stellt sich mir die Frage, warum man täglich mit dem Auto in die Innenstadt pendeln muss, Da bieten sich je nachdem Roller oder Fahrrad an, wobei letzteres teilweise aufgrund fehlender Duschen oder Garderoben beim Arbeitgeber scheitern kann.
Es gibt gerade in der Agglo Zürich Feldversuche mit Ladestationen an Beleuchtungsmasten, da dieses Netz aufgrund umrüstung auf LED Strassenbeleuchtung einerseits kaum mehr ausgelastet wird und an allen Strassen verfügbar ist.

Geht aber alles am Thema vorbei... ich persönlich halte es aber für realistischer, dass sich ein Unternehmer denkt, er kann mit Ladern an Firmenparkplätzen einerseits was tun(ideologisch) und sich die Plätze gleichzeitig querfinanzieren mit den Ladegebühren, die sogar als Mitarbeiterbonus verbilligt sein könnten. Ebenso lässt sich auf Firmengebäuden (nicht in der Innenstadt) sehr einfach Solarstrom sammeln. Dass dies nie für alle reichen wird, ist schon klar, aber es wäre doch ein Schritt in eine andere Zukunft. Fun fact: Das Laden am Tag hätte sogar positive auswirkungen auf das gesamte Stromnetz, gerade bei schönem Wetter ist der Energiepeak von Solaranlagen derzeit eine Herausforderung zum kompensieren.

Ganz ideal (utopisch) wäre es natürlich, wenn die Fahrzeuge einerseits an beiden Parkstellen am Netz wären und diese fähig wären, einen gewissen Anteil gespeicherter Energie nachts wieder abzugeben... werden wir aber wohl kaum noch erleben, dafür ist das der falsche Planet.

Was übrigens auch ein Irrglaube ist, der sich stark hält: Haushalte sollen wegen des Kochens um 12 und 18 uhr für Energiespitzen im Netz sorgen... wenn man den Verbrauch mit dem anderer Verbraucher vergleicht, ist der sehr irrelevant. Die Energie, die je nachdem in vorhandene Schwerindustrie bzw aktuell Rechenzentren und ähnliches gesteckt wird, übersteigt die Haushalte um ein vielfaches, das schöne daran ist aber, dass die Energie konstant ist, also auch berechenbar. Und das wird ja gerade bei den Elektrofahrzeugen angezweifelt, dass dies zu Problemen führen könnte, wenn alle um 1730ish ihre Karre zuhause einstecken.
Zumindest in der Schweiz ist es so, dass Energieversorger grosse Verbraucher bei Knappheit ferngesteuert vom Netz nehmen können, also Sperren. Dies kann alle grösseren Verbraucher betreffen, also gerade Heizungen, Warmwassererwärmer oder auch eben Lader für Elektroautos. die Karren, die am Haushaltsstrom hängen, interessieren da weniger, aber Geräte über 3kW müssen erst mal angemeldet und können dann mit Auflagen oder ohne, betrieben werden. Eine halbwegs intelligente Netzplanung vorausgesetzt (hallo Innenstädte, altbauten mit Nachtspeicheröfen sind übrigens im Vorteil) sollte aktuell eigentlich alles bis 50kW in der Schweiz an fast jedem Anschluss möglich sein, sofern man die Energie bis zur Parkbucht bringt, was wieder meist Hauseigentümern vorbehalten bleibt, Mieter sind da auf Goodwill angewiesen, gibt aber viele, die machen das auf eigene Kosten mit dem Segen der Verwaltung und separat gezähltem Strom, geht also je nachdem auch.
10.09.2019 21:49:40 Zum letzten Beitrag
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Schm3rz

Arctic
 
Zitat von [WHE]MadMax

 
Zitat von MUR.doc

 
Zitat von Phillinger

 
Zitat von Lunovis

und die elektrifizierung der Fahrzeuge findet am Arbeitsort statt. solange die Infrastruktur dort nicht vorhanden ist, muss man gar nicht erst über die an den Wohnorten nachdenken.


Was meinst du damit? Dass zuerst die Firmenwagen und -flotten elektrisch werden müssen?


Eher wahrscheinlich, das man sein Auto zentral beim Arbeitgeber laden soll und über Nacht halt nicht.



Da die Arbeitgeber hier in Hamburg nur einen Bruchteil an Parkplätzen für ihre Arbeitnehmer vorhalten funktioniert das aber nicht.
Beispiel: Unsere Firma hat ca. 250 Mitarbeiter. Wir haben ca. 20 Parkplätze und können auch nicht mehr anbieten, da es in den Gebäuden nicht mehr freie, unvermietete Stellflächen gibt. Die restlichen MA, die mit dem KFZ anreisen, müssen sich in der Umgebung was suchen, was mehr oder minder legal funktioniert.
Einige fahren auch zu P&R-Stationen (hier könnte man auch gut elektrifizieren) und fahren die "letze Meile" per ÖPNV.

Allerdings nimmt das ab, seit diese P&R-Parkhäuser aus der öffentlichen Hand an private Betreiber verkauft wurden, und die derart hohe Gebühren nehmen, dass man die Monatskarte für den ÖPNV nochmal doppelt draufzahlt (Firmen-ÖPNV-Ticket dorthin ca. 70¤/Monat zzgl. je nach Standort 150-200¤ Parkplatz dort vor Ort)

Für die Leute, die an Orten wohnen, an denen es keine ÖPNV-Anbindung gibt ist das n Schlag in die Fresse gewesen, und der Autoverkehr direkt in der Stadt hat merklich zugenommen. Anstatt bei ausfallenden Zügen nicht mehr bis an ihr Fahrzeug zu kommen und dafür massig Geld zu blechen fahren die Arbeitnehmer jetzt halt direkt durch - 2-3 Strafzettel/Monat sind immer noch billiger als die Fahrkarte+Parkhaus.



Die Mutter einer Freundin arbeitet in Düsseldorf, ihr AG ist eine große Versicherung mit einem schönen und hohen Bürogebäude. Natürlich gibt es MA Parkplätze in der Firmeneigenen Tiefgarage, doof ist nur das diese nicht gratis sind sondern monatlich gemietet werden müssen.
Was dann geschah konnte keiner ahnen verschmitzt lachen
10.09.2019 21:53:06 Zum letzten Beitrag
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[oMD]psychodaddy

X-Mas Arctic
Die Versicherung ging pleite? Alle fahren Fahrrad? Ich weiß es nicht traurig. Mitarbeiter-Duschen sollten Standard sein, für jeden Arbeitgeber der etwas auf sich hält (<-- MA-Duschen und Tiefgaragen Masterrace).

Ich würde ja gerne mit dem Roller oder Fahrrad fahren, bei jedem Wetter, habe aber das Problem, dass ich mein Kind morgens transportieren muss. Daher klappt das nicht und man ist wieder auf das Auto angewiesen.

Klar, München hat einen ÖPNV, aber der ist die absolute Hölle. Ohne Kind kann man sich das gequetsche zwischen 6 und 10 Uhr mal gönnen, mit Kind wird man einfach aus dem Wagen gedrückt.

Echt, die Stadt wird immer beschissener, da hier ein ungezügelter Zuzug von Spasten seit Jahren anhält. Mein dringender Rat an alle, bleibt weg.
[Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert; zum letzten Mal von [oMD]psychodaddy am 10.09.2019 22:09]
10.09.2019 22:08:44 Zum letzten Beitrag
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 Thema: Verkehrsteilnehmer sind Arschlöcher ( § 1 StVO nervt mich, wen noch? )
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14.07.2018 09:17:41 Sharku hat diesen Thread repariert.
14.07.2018 09:16:23 Sharku hat diesen Thread repariert.

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