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 Moderiert von: mercury, Schalentier


 Thema: Der Linux-Thread 100 != 0x24 ( Ein Kernelupgrade später... )
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hoschi

hoschi
Durfte unser Linuxwiki auch kürzlich umziehen und erweitern. Grund ist Zuwachs, sind alles Entwickler die bemerkt haben das Docker unter Linux besser läuft - und da ohnehin nichts windowsspezifisches im Einsatz sind die in einer Nacht- und Nebelaktion migriert.

Ist eine Sammlung an "So Evolution mit Exchange", "OpenVPN braucht keine Zusätzlicheanwendung unter Linux", "DHCP komisch in der Firma, mach so oder so oder so" und "für Screencasting erstmal X11".
[Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert; zum letzten Mal von hoschi am 23.11.2021 10:27]
23.11.2021 10:22:04  Zum letzten Beitrag
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[KdM]MrDeath

mrdeath2
ahahahahaha, AHAHAHAHA!

 

So sollte statt der Verwendung von SSH besser TLS zur Transportabsicherung verwendet werden.


https://www.golem.de/news/bsi-vielzahl-der-o-ran-schnittstellen-und-komponenten-unsicher-2111-161268.html

muss man wissen, nech?
also entweder von golem bis zur unkenntlichkeit vereinfacht oder da ist was ganz ganz im argen Breites Grinsen
23.11.2021 12:40:15  Zum letzten Beitrag
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[CSF]Omega

Arctic
Das Zitat stammt in der Tat 1:1 aus der Studie. Das ganze liest sich beim Überfliegen für mich aber noch skurriler: Anstelle eines SSH Zugangs, mit dem man dann vollen Zugriff auf alle Programme und alle Rechte hätte, soll lieber eine Klicki-Bunti-Weboberfläche (oder eine andere Art von Konfigurationsinterface) angeboten werden, bei dem sich die beiden Kommunikationspartner gegenseitig über TSL authentifizieren, und wo nur eine (entsprechend der Rolle im Zertifikat) beschränkte Konfigurationsmöglichkeit besteht.
23.11.2021 13:01:07  Zum letzten Beitrag
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[KdM]MrDeath

mrdeath2
ahjo, wer kennt das nicht, ssh zugang->voller zugriff, machste nichts.
bis auf dass wir halt schon vor 10 jahren ssh bots mit ForceCommand geschrieben haben.

kanns ja schon verstehen, in einem dezentralen system wo du im zweifel viele unabhängige sachen hast(haben willst) ist so nen PKI baum schon was feines und sicherlich leichter zu handhaben.
aber da werden krude implementierung auf die technologiewahl zurückgeführt und da gehen bei mir die alarmglocken an
[Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert; zum letzten Mal von [KdM]MrDeath am 23.11.2021 13:14]
23.11.2021 13:14:31  Zum letzten Beitrag
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csde_rats

AUP csde_rats 04.09.2021
OpenSSH kann inzwischen sogar PKI Breites Grinsen

Ehrlich gesagt ist bei Security mein Geld viel eher bei OpenSSH anzutreffen als bei "wir haben da mal TLS eingebaut". OpenSSH fällt auch nicht alle drei Tage auseinander, im Gegensatz zu den TLS-Kartenhäusern.
[Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert; zum letzten Mal von csde_rats am 23.11.2021 17:29]
23.11.2021 17:29:08  Zum letzten Beitrag
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[KdM]MrDeath

mrdeath2
yep, seh ich auchso.
bei "Wir nutzen TLS mit irgendwas selbstgebautem" und "Wir haben nen bot den wir per ssh ansprechen" ist mein geld auch definitiv bei letzterem bei ner wette
24.11.2021 9:42:20  Zum letzten Beitrag
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hoschi

hoschi
amuesiert gucken
Ich habe gerade mein neues Arbeitslaptop (ThinkPad T14 Gen1 AMD) mit USB-C an meinen eigenen HiDPI-Monitor angeschlossen. Ich war erschüttert wie aufwendig das ist - ich habe per Hand auf USB-C Input umstellen müssen!


  • Laptop lädt per USB-C
  • Display wird in voller Auflösung und Frequenz per USB-C angesprochen
  • Displayskalierung funktioniert


Microsoft Teams (Electron) kann freilich wieder mal keine Displayskalierung. Irgendwas ist ja immer.
[Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert; zum letzten Mal von hoschi am 24.11.2021 10:11]
24.11.2021 10:09:48  Zum letzten Beitrag
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statixx

AUP statixx 23.03.2021
Teams nativ mit libowfat und dietlibc in Assembly neu schreiben. Problem gelöst.
24.11.2021 10:29:16  Zum letzten Beitrag
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MartiniMoe

AUP MartiniMoe 02.02.2019
Teams unter Linux ist aber auch echt so kacke
24.11.2021 11:07:07  Zum letzten Beitrag
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B0rG*

Gordon
Eine ganz okaye Lösung für Electron-Gedöns unter Linux (und überall sonst) ist Ferdi. Dann musst du nur einen Electron-Container zum funktionieren bringen nund nicht 10 von denen die meisten irgendein lächerlich veraltetes Electron haben. Verwende das für mehrere Arbeits-Outlooks, Teams, Slack und so gedöns, funktioniert eigentlich ganz gut. Ausnahme sind (Video-)Anrufe, da verwende ich dann den Browser. Ferdi hat neues Electron, also klappt's auch gut mit Wayland (eventuell muss man manuell das Ozone-Backend aktivieren im Desktop-File).
24.11.2021 11:29:25  Zum letzten Beitrag
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SwissBushIndian

AUP SwissBushIndian 07.11.2011
 
Zitat von hoschi

Ich habe gerade mein neues Arbeitslaptop (ThinkPad T14 Gen1 AMD) mit USB-C an meinen eigenen HiDPI-Monitor angeschlossen. Ich war erschüttert wie aufwendig das ist - ich habe per Hand auf USB-C Input umstellen müssen!


  • Laptop lädt per USB-C
  • Display wird in voller Auflösung und Frequenz per USB-C angesprochen
  • Displayskalierung funktioniert


Microsoft Teams (Electron) kann freilich wieder mal keine Displayskalierung. Irgendwas ist ja immer.



Und warum ist das so erstaunlich? Breites Grinsen
24.11.2021 11:36:55  Zum letzten Beitrag
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hoschi

hoschi
 
Zitat von SwissBushIndian

Und warum ist das so erstaunlich? Breites Grinsen



Mein Hardware ist verlässlich, aber eben auch alt. Den HighDPI-Monitor mit USB C habe ich schon länger per DisplayPort am Desktop. Aber mein persönliches X220 und das T420 (vom AG) waren mit HiDPI leicht überfordert, der Lüfter ging sofort beim Anschließen an und dann waren auch nur 30 Hz möglich per DisplayPort. Vom Aufladen oder Nutzung von Perpheriegeräten ganz zu schweigen. Ich wollte das neue Laptop heute Morgen erst per Ladegerät anschließen und dann ist mir eingefallen, welche neu Möglichkeiten sich auftun.

Ist halt schon ein Quantensprung um 8 bis 9 Jahre

Das X220 bleibt noch bis nächstes Jahr, der letzte Akku hält und die Leistung reicht noch. Es ist wie eine Brücke zwischen zwei Welten, IPS Display, USB 3.0, DisplayPort und ein VGA Ausgang.

 
Zitat von statixx

Teams nativ mit libowfat und dietlibc in Assembly neu schreiben. Problem gelöst.



Ich würde nicht mal auf C98 ohne GNU-Extensions bestehen Augenzwinkern


 
Zitat von MartiniMoe

Teams unter Linux ist aber auch echt so kacke



Teams unter Windows sorgt auch nicht für Zufriedenheit.

Immerhin, Teams funktioniert unter Linux und in letzter Zeit hat es keine merkwürdigen Fehler. Ich habe eine Woche lang keine eingehende Videostreams gesehen und mich über das Verhalten meiner Teammitglieder gewundert. Bis ich Teams neu installiert habe, irgend eine interene Datei war wohl korrumpiert und stattdessen habe ich nur die Avatare gesehen.

@Borg:
Das mit Wayland und Ferdi bezieht sich auf Displayskalierung und weitere Features, aber noch nicht auf Screencasting? Sonst würdes Du nicht auf den Browser ausweichen? Videotelefonie und Erreichbarkeit sind mir wichtig, aber Screencasting könnte mit Chromium funktionieren. Angeblich ist Microsoft dabei Electron durch einen anderen Unterbau (angeblich einen Teil von Edge?) zu ersetzen.
[Dieser Beitrag wurde 5 mal editiert; zum letzten Mal von hoschi am 24.11.2021 11:53]
24.11.2021 11:41:03  Zum letzten Beitrag
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SwissBushIndian

AUP SwissBushIndian 07.11.2011
 
Zitat von hoschi

Ist halt schon ein Quantensprung vom 8 bis 9 Jahre



Ach so, ja klar. Ich dachte dich erstaunt, dass das funktioniert. Das tuts nämlich schon lange ziemlich reibungslos Breites Grinsen
24.11.2021 11:49:30  Zum letzten Beitrag
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B0rG*

Gordon
 
Zitat von hoschi

@Borg:
Das mit Wayland und Ferdi bezieht sich auf Displayskalierung und weitere Features, aber noch nicht auf Screencasting? Sonst würdes Du nicht auf den Browser ausweichen? Videotelefonie und Erreichbarkeit sind mir wichtig, aber Screencasting könnte mit Chromium funktionieren. Angeblich ist Microsoft dabei Electron durch einen anderen Unterbau (angeblich einen Teil von Edge?) zu ersetzen.



Ich glaube das Problem war, dass Ferdi den WebRTC-Teil von Electron nicht lädt oder nicht an seine Container weiterleiten kann. Es hat jedenfalls nie so wirklich geklappt. Du bekommst schon mit, wenn du angerufen wirst, aber es ist halt dann etwas hakelig. Eventuell ging Voice auch, nur Video nicht, ist bisschen her, dass ich es probiert habe.

Screencasting funktioniert unter Wayland, zumindest mit Webkit-Browsern. Man muss aber Pipewire als Backend einmal anschalten. Hardware decoding (und ich glaube auch encoding) klappt auch ohne Probleme mittlerweile. Skalierung und hübsches Rendering und so auch, solange das Electron neu genug ist, dass Ozone nicht allzu kaputt ist. Größter Feind unter Wayland: Mauszeiger. Electron macht komische Dinge mit Mauszeigern. Farbe ändern, Design ändern, Größe ändern. Alles total nicht-deterministisch. Bringt Farbe in's Leben.

Der wesentliche Grund warum ich einmal Ferdi statt 10 andere Applikationen nehme, ist, dass ich nur einmal Ozone als Backend definieren muss nd die richtige Electron-Version herfummeln und so, statt für jedes Programm wieder und wieder. DAmit's Wayland-nativ wird und dank neuerem Electron bugärmer. Und mit Hardware-Rendering, also mehr Performance.
24.11.2021 12:59:25  Zum letzten Beitrag
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csde_rats

AUP csde_rats 04.09.2021
Sollte Teams nicht im Browser funktionieren? Also abgesehen von den 412 "Bitte installier die Spyware doch mit Userrechte PLOX" Nags?

USB-C ist ehrlich gesagt nett. Gerade auch als universeller funktionier-einfach Ladeanschluss. Auch wenn ich bei neuen Geräten irgendwie immernoch ein kurzes "explodier bitte nicht" Stoßgebet entsende. Aber EIGENTLICH ist das ja alles Safe, weil die Spannungen zwischen Sink und Source ja EIGENTLICH ausgehandelt werden.

Außer bei der einen Hälfte der Apple-Produkte. Ein Stecker für alles, so ganz ohne Dongles und Lightning-Forking, würde auch nicht zu Apples Brand-Identity passen.

Fun fact zu USB-C: Funkenbildung an den Power-Delivery Kontakten beim Abziehen unter Last - wo inzwischen bis zu 50 V @ 5 A drüber gehen - wird "aktiv" gemanaged - siehe Anhang H der USB-C 2.1 Spec. Ja, USB-C hat seine eigene Versionsnummer, unabhängig von der USB-Version.
[Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert; zum letzten Mal von csde_rats am 24.11.2021 16:58]
24.11.2021 16:56:37  Zum letzten Beitrag
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statixx

AUP statixx 23.03.2021
USB-C: Supergeil. Mein Arbeitslaptop hängt damit auch am Monitor. Ein Kabel anstecken und gut ist. Wenn mein Display hier jetzt noch Displayport daisychainen könnte, könnt ich mir den zweiten (USB-C) Stecker für den zweiten Monitor auch noch sparen.
24.11.2021 17:19:35  Zum letzten Beitrag
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SwissBushIndian

AUP SwissBushIndian 07.11.2011
 
Zitat von csde_rats

Sollte Teams nicht im Browser funktionieren? Also abgesehen von den 412 "Bitte installier die Spyware doch mit Userrechte PLOX" Nags?

USB-C ist ehrlich gesagt nett. Gerade auch als universeller funktionier-einfach Ladeanschluss. Auch wenn ich bei neuen Geräten irgendwie immernoch ein kurzes "explodier bitte nicht" Stoßgebet entsende. Aber EIGENTLICH ist das ja alles Safe, weil die Spannungen zwischen Sink und Source ja EIGENTLICH ausgehandelt werden.

Außer bei der einen Hälfte der Apple-Produkte. Ein Stecker für alles, so ganz ohne Dongles und Lightning-Forking, würde auch nicht zu Apples Brand-Identity passen.

Fun fact zu USB-C: Funkenbildung an den Power-Delivery Kontakten beim Abziehen unter Last - wo inzwischen bis zu 50 V @ 5 A drüber gehen - wird "aktiv" gemanaged - siehe Anhang H der USB-C 2.1 Spec. Ja, USB-C hat seine eigene Versionsnummer, unabhängig von der USB-Version.



Leider macht Apple fantastische Arbeitslaptops. M1 haut mich immer wieder weg.
24.11.2021 18:24:44  Zum letzten Beitrag
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MartiniMoe

AUP MartiniMoe 02.02.2019
 
Zitat von csde_rats

Fun fact zu USB-C: Funkenbildung an den Power-Delivery Kontakten beim Abziehen unter Last - wo inzwischen bis zu 50 V @ 5 A drüber gehen - wird "aktiv" gemanaged - siehe Anhang H der USB-C 2.1 Spec. Ja, USB-C hat seine eigene Versionsnummer, unabhängig von der USB-Version.


Geil Breites Grinsen Gerade mal angeschaut...
24.11.2021 22:25:59  Zum letzten Beitrag
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hoschi

hoschi
Was war nochmal die Linuxlösung, wenn man unbedingt einen Passwordmanager nutzen möchte?

Ist nicht für mich, ich versuche immer noch an anderer Front den Leuten SSH-Keys beizubringen mit den Augen rollend
26.11.2021 10:19:55  Zum letzten Beitrag
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SwissBushIndian

AUP SwissBushIndian 07.11.2011
Bitwarden. Will man allgemein, nicht nur unter Linux.
26.11.2021 10:22:07  Zum letzten Beitrag
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MartiniMoe

AUP MartiniMoe 02.02.2019
Bitwarden für normale Menschen und Pass für CLI-Liebhaber? peinlich/erstaunt
26.11.2021 10:22:21  Zum letzten Beitrag
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SwissBushIndian

AUP SwissBushIndian 07.11.2011
Bitwarden funktioniert halt überall, das ist schon geil.

¤: Und ja, ich habe da auch meine ssh keys. Schliesst sich ja nicht aus.
[Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert; zum letzten Mal von SwissBushIndian am 26.11.2021 10:26]
26.11.2021 10:26:01  Zum letzten Beitrag
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statixx

AUP statixx 23.03.2021
Bitwarden oder keepassxc.

Keepassxc kann SSH-keys direkt in den SSH-agent schieben. Ziemlich nais.
[Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert; zum letzten Mal von statixx am 26.11.2021 10:27]
26.11.2021 10:26:23  Zum letzten Beitrag
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hoschi

hoschi
Danke! Bitwarden dürfte hier für die Leute nützlich sein, für Nerds eher pass. Hier hat jemand 1Password vorgeschlagen und soweit ich weiß ist das quellgeschlossen.

Persönlich reicht mir die integrierte Verwaltung von GNOME (seahorse) und ich kann ja das Zehnfingersystem. Wirklich wichtige Sache sind im Gedächtnis oder extern notiert, aber das funktioniert nur für wenige lange Passwörter.
Jetzt wollen sie hier an einem System die Passwörter auf eine Mindestlänge von 15 Zeichen setzen, inklusive Sonderzeichen und Ziffern. Ein paar Kollegen brauchen da wohl jetzt etwas mehr Hilfe, verständlich. Es wird zu viel.


Diskussion
Korrigiert mich bitte! Ich denke die Computer sollen die Absicherung übernehmen und Anwender haben eine eindeutiges Erkennungsmerkmal und etwas zur Authenifizierung (das man ihnen nicht wegnehmen kann). Ein persönlicher Loginname und Passwort, klassischer Weise. Dem folgend muss ein Computer eine abgesicherten Login anbieten, die Daten zum Abgleich der Authenifizierung vor Zugriff bewahren und verhindern das Angreifer den Login missbrauchen (Verzögerung des Logins und eventuell Sperre).
Dem Gegenläufig ist sind zwei Dinge, häufiges ändern des Passworts und überlange Passwörter. Das häufige Ändern des Passworts kommt offenbar aus der Zeit der allgemeinen Kennwörter (Parole). Und überlange Passwörter werden hier weiterhin propagiert, mit dem Argument die Computer werden immer schneller. Dabei sollte Login das verhindern, jeder Fehlversuch führt zu einer weiter Verzögerung. Wenn wir die Passwörter immer länger machen, haben wir am Ende einen privaten Schlüssel ohne öffentlichen Schlüssel als Gegenstück. Mir kommt es so vor, als ob die Aufgabe der Sicherung zum Anwender verlagert wird.

Ich kenne noch die Erzählung, dass der Passwortwechsel ein Anachronismus aus den alten Römerlagern mit Kennwort/Parole ist. Und ich habe das Gefühl, dass das in der IT wirklich so ist etwas für sehr schlecht befinden
[Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert; zum letzten Mal von hoschi am 26.11.2021 11:57]
26.11.2021 11:50:28  Zum letzten Beitrag
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GH@NDI

ghandi2
Mit deiner Diskussion spielst du gefühlt auf asynchrone Verschlüsselung aka Mututal-Authentication via Clint- und Serverzertifikat an?

Was du aber evtl. übersiehst: Klar kann ich in meinem Home "relativ" sicher meine SSH-Keys aufbewahren. Aber gerade in einem $companyUmfeld gibt es noch andere wege, wie deine Keys leaken könnten: Z.B. ein Backup oder geteilter Zugriff auf den selben Account, etc. pp.

Und dann bist du wieder "back to square one": Der PrivateKey wird halt AES Verschlüsselt mit einem Passwort. Und das muss jetzt wieder lang sein, damit man es nicht erraten kann.

Solange dein System eine isolierte Insel ist, geht das natürlich.

Abgesehen davon: Benutzername und Passwort bekommen die Menschen hin. Jetzt erklär mal deiner Nachbarin wie sie 20 verschiedene SChlüsselpaare managen soll um sich mal bei gmx und mal bei instagram anzumelden...ganz zu schweigen von der Frage, wie diese Schlüsselpaare jetzt auf deinen Devices verteilt werden. Ist zwar schön und gut das wir nerds uns am Desktop per SSH auf einem Server einloggen und der SSH-Client alles aus "~/.ssh/" fischt. Aber jetzt mach den selben stunt mal mit deinem IPhone X. Augenzwinkern

Ich habe z.B. ConnectBot für "notfall ssh" auf meinem Android-Handy. Es sind pure Schmerzen. Nicht auszumalen ich müsste das jetzt auch noch bei Threema, Twitter oder $App machen.

// Bei uns in der Company poppen schon Fragezeichen auf, wenn man PublicKey Authentifizierung für Git einrichtet um mit Git{Lab,Hub} zu arbeiten. Da gibts bis heute "puristen" die git repos nur per HTTPS auschecken, weil dann immer nach Benutzername und Passwort gefragt wird, einfach weil sie das verstehen.
[Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert; zum letzten Mal von GH@NDI am 26.11.2021 12:15]
26.11.2021 12:13:58  Zum letzten Beitrag
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hoschi

hoschi
Nö. Ich wünsche mir weder den generellen Einsatz von Private/Public-Key oder generell Loginname/Passwort. Und dann kommt ja noch 2FA, Schlüsselkarte oder Biometrie dazu. Das kommt auf den individuellen Einsatzzweck an. Swiss hat das auch angedeutet.

Was mich bekümmert ist das wie.

Ein anderes Feld, aber ein Beispiel aus dem Alltag sind die Impfnachweise. In Amerika gibt es keine Standard wie in der EU (tatsächlich sind wir weiter), aber der Impfnachweis und die ID werden zusammen kontrolliert. In Deutschland genügt ein QR-Code, selten wird der auch gescannt. Ob der QR-Code zu Person gehört wurde bei mir noch nie überprüft. Ist aber Off-Topic.

// edit
Ich habe es natürlich geschafft mich bei der Passwortänderung auszusperren. Ich bin mir nicht sicher ob ich an den Passwortregeln, meinem alten Passwort oder dem Captcha gescheitert bin
[Dieser Beitrag wurde 7 mal editiert; zum letzten Mal von hoschi am 26.11.2021 14:02]
26.11.2021 12:27:51  Zum letzten Beitrag
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Rootsquash

Arctic
Ich habe Mal wieder den Wunsch Sound über Netzwerk zu streamen.
Die Pulseaudio-Binaries für Windows sind wohl 10 Jahre alt. Esound ist auch tot.

Ich möchte die Ausgabe unter Windows einfach als Soundkarte angezeigt kriegen, die empfangende Gegenstelle wäre ein Raspberry mit DAC. Hier weiß doch bestimmt einer, was man da derzeit nimmt.
28.11.2021 14:31:06  Zum letzten Beitrag
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FuSL

AUP FuSL 22.06.2012
Ich hatte das letztens unter Linux noch mit pulseaudio gemacht (vor ein paar Seiten hier irgendwo). Pipewire hat anscheinend noch kein RTP-Streaming-Modul; dafür aber z.B. auch ein Pulse-zu-Pipewire-Modul (https://gitlab.freedesktop.org/pipewire/pipewire/-/commit/44f326013b5f5e1e858ee3788fe664f802ca2523).

Da Pipewire aber m.E. unter Win nicht existiert und wenn Pulesaudio da ancient ist… – entweder so 'n Bluetooth-Streaming-Ding anschaffen, hoffen, dass es nicht kacke ist und das an beide Enden dranflanschen.

Oder schauen, was es unter Windows an Möglichkeiten gibt, einen RTP-Sink als Soundkarte hinzubiegen, und den dann halt weiterzustreamen (mit ffmpeg, vlc o.ä.) – auf Linux-Seite kann das ja dann pulseaudio empfangen.

Genauere Empfehlungen für die Windows-Seite hab ich leider keine; da RTP-Streaming aber halbwegs standardisiert sein sollte bin ich zuversichtlich, dass es da auch was gibt Breites Grinsen
28.11.2021 14:38:53  Zum letzten Beitrag
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[KdM]MrDeath

mrdeath2
 
Zitat von Rootsquash

Ich habe Mal wieder den Wunsch Sound über Netzwerk zu streamen.
Die Pulseaudio-Binaries für Windows sind wohl 10 Jahre alt. Esound ist auch tot.

Ich möchte die Ausgabe unter Windows einfach als Soundkarte angezeigt kriegen, die empfangende Gegenstelle wäre ein Raspberry mit DAC. Hier weiß doch bestimmt einer, was man da derzeit nimmt.



DLNA kannste mal anschauen, ansonsten vielleicht sogar einfach wireless per bluetooth? Augenzwinkern
28.11.2021 15:36:37  Zum letzten Beitrag
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Rootsquash

Arctic
Für DLNA benötigt man wohl auch unter Windows 10 extra Software, aber es gibt ein quelloffenes Projekt: SWYH (Stream what you hear), das probiere ich Mal aus, danke.

Per Bluetooth müsste man wieder für jeden Rechner einen Sender mit APTX HD, LDAC oder sonstwas besorgen.
29.11.2021 9:29:41  Zum letzten Beitrag
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 Thema: Der Linux-Thread 100 != 0x24 ( Ein Kernelupgrade später... )
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