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 Moderiert von: Atomsk, Maestro, statixx, Teh Wizard of Aiz


 Thema: Kryptowährungen: Bitcoin & Altcoins [5] ( To the moon! )
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le glock sportif ®

Arctic
Ja ich freue mich schon auf die Steuereklärung.
Staking, Airdrop, Geschenke - Kraut und Rüben.
"Mining" hab ich aber nix Breites Grinsen
25.02.2021 13:56:23 Zum letzten Beitrag
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Real_Futti

AUP Real_Futti 02.07.2020
2,49¤ in 24h mit ein paar kleineren Unterbrechungen.
Das sind ja Summen Breites Grinsen
25.02.2021 14:45:01 Zum letzten Beitrag
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millOr

AUP millOr 01.01.2010
Steuerlich wird das alles noch interessant, ich überlasse die Argumentation meinem Steuerberater

Ich werde aber zu Bedenken geben das es sich ja um privates Solomining handelt und man meiner Meinung nach nicht von einer Gewinnabsicht bzw Unternehmerischen Tätigkeit ausgehen kann, wenn die (theoretischen) Einkünfte nichtmal die Ausgaben für den eingesetzten PC decken und dieser nicht extra für das Mining angeschafft worden ist.
25.02.2021 14:49:33 Zum letzten Beitrag
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Bazooker

Bazooker
Was passiert denn, wenn man sich die coins auf #random-Wallet schiebt und dann nach einem Jahr wieder zurück?
25.02.2021 14:50:41 Zum letzten Beitrag
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millOr

AUP millOr 01.01.2010
 
4.4. Mining

Die Eigenherstellung von Wirtschaftsgütern (mit Ausnahme von selbsterrichteten Gebäuden) ist
nach dem Wortlaut von § 23 EStG keine Anschaffung. Das BMF hat die Anschaffung von Currency
Token durch privat betriebenem, gelegentlichem Mining als möglicherweise steuerpflichtige Einkünfte aus sonstigen Leistungen nach § 22 Nr. 3 EStG bezeichnet.
Dem widerspricht Pielke: Seiner Meinung nach bedürften Leistungen nach § 22 Nr. 3 EStG eines Leistungsaustausches. Die Rechenleistung beim Mining sei aber nur einer und nicht der entscheidende Faktor. Vielmehr hänge der Erfolg vom Timing und wegen der Algorithmen vom Zufall ab. Außerdem fehle es am Leistungspartner, weil das Mining nicht gegenüber einer Person,
sondern gegenüber einem Netzwerk mit anonymen Nutzern erbracht wird.
Bei den Transaktionsgebühren, die ein erfolgreicher Miner erhalte, liege eine Leistungsbeziehung
vor, die nach § 22 Nr. 3 EStG steuerpflichtig sei.
Fraglich ist auch, ob Mining noch eine private oder schon eine gewerbliche Tätigkeit ist, vgl.
dazu Kapitel 5.1



 
5.1. Übergang zum Gewerbebetrieb beim Mining und Trading

Werden eigentlich private Tätigkeiten mit Currency Token mit Gewinnerzielungsabsicht, nachhaltig, durch Teilnahme am wirtschaftlichen Geschäftsverkehr und selbständig ausgeführt, kann
die Finanzverwaltung durch Beurteilung des Gesamtbildes zu dem Schluss kommen, dass eine
gewerbliche Tätigkeit vorliegt, die ebenfalls zu Einkünften aus Gewerbebetrieb nach § 15 EStG
führt.
Aktives Bitcoin-Mining erfordert zeit- und vor allem energie- und hardwareintensive Arbeit. Die
Oberfinanzdirektion Nordrhein-Westfalen geht deshalb regelmäßig von Einkünften aus Gewerbebetrieb aus. Das Tatbestandsmerkmal der selbständigen Tätigkeit sei erfüllt, wenn der Steuerpflichtige über den Umfang der eingesetzten Rechnerleistung eigenständig entscheide. Steuerpflichtige nähmen am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr teil, wenn die durch das aufwändige
und hochkomplexe Mining gewonnenen Currency Token getauscht oder als Zahlungsmittel eingesetzt werden. Lägen hohe Anfangsinvestitionen vor, könne zudem von einer nachhaltigen Tätigkeit ausgegangen werden.
Pielke lehnt eine solche generelle Gewerblichkeit ab, weil Rechner auch aus anderen Gründen
und nicht nur zur (gelegentlichen) Mining vorhanden sein könnten. Zudem gebe es andere Currency Token, deren Mining (noch) mit relativ wenig Aufwand verbunden sei, sodass die Erlöse
der privaten Sphäre zuzuordnen und gemäß obiger Überlegung nicht steuerpflichtig seien.



Quelle (Stand Juni/2020): WiDi des dt. Bundestages - Umsatzsteuerliche Behandlung und Erörterung der ertragsteuerlichen Behandlung von Krypto Token

Das war bisher das aktuellste was ich gefunden habe. Also alles wie gehabt. Angeben und hoffen.
[Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert; zum letzten Mal von millOr am 25.02.2021 15:00]
25.02.2021 15:00:01 Zum letzten Beitrag
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GH@NDI

ghandi2
 
Zitat von Bazooker

Was passiert denn, wenn man sich die coins auf #random-Wallet schiebt und dann nach einem Jahr wieder zurück?



Das ändert nichts, weil wie gesagt, Mining != Privates Veräußerungsgeschäft aus Sicht des Finanzamtes.

Bei zweiterem gilt die Haltedauer von einem Jahr, danach ist ein eventueller Gewinn vollständig Steuerfrei.
25.02.2021 15:17:45 Zum letzten Beitrag
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Vernon Dursley

Arctic
ETH optimism launch im März, whaaaat
25.02.2021 18:08:32 Zum letzten Beitrag
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 Thema: Kryptowährungen: Bitcoin & Altcoins [5] ( To the moon! )
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