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 Moderiert von: Atomsk, statixx, Teh Wizard of Aiz, ]Maestro[


 Thema: Der Lehrer- und Pädagogenthread ( Bald ist Bergfest! )
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ShadowCommander

shadowcommander
Wir können - wenn's zuviel wird - einige Stunden "abhängen".

Oder anders gesagt - ich streich meinen Kunstunterricht am Freitag und geh zwei Stunden früher ins Wochenende ... die Schüler auch.

Reichlich suboptimal.

¤: Nächste Woche auf FoBi - Schüler haben an drei Tagen nach der 4. Stunde aus, weil keine Lehrer zur Verfügung stehen.
[Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert; zum letzten Mal von ShadowCommander am 18.01.2019 19:41]
18.01.2019 19:39:23 Zum letzten Beitrag
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*Morphy*

*Morphy*
Lol, unser Schulleiter hat wohl auf ner "Fortbildung" gesagt bekommen, dass auf Tablets keinerlei Schülerdaten mehr gespeichert werden dürfen, da ja da "alles automatisch in die Cloud geht".
Die Kollegen, die ihre Exceltabellen auf Tablets haben sind entsprechend am rumhaten. Das Argument "mein Tablet ist nicht mit einer Cloud verbunden" zählt anscheinend nicht. Also wohl schön wieder mit Stift, Papier und Taschenrechner die hunderte von Zahlen verwalten.

Zum Glück hab ich ein Convertible. Zählt dann wohl nicht als Tablet.
[Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert; zum letzten Mal von *Morphy* am 23.01.2019 21:25]
23.01.2019 21:23:11 Zum letzten Beitrag
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ShadowCommander

shadowcommander
Besser als auf ner FoBI für Informatikunterricht zu erfahren, dass unsere Schüler ab nächstem Schuljahr ne Pflichtstunde Informatik (5. u. 7. Klasse Mittelschule Bayern - ich frag mich echt, wofür das gut sein soll.) haben, die nirgends rausgekürzt wird.

Also mal so eben den verpflichtenden Nachmittagsunterricht eingeführt (weil 31 Pflichtstunden) - Personal gibt's dafür leider kein neues. (Dazu noch Anforderungen was die Kapazität der Computerräume betrifft - was einige Schulen im Lkr vor ne schwierige Situation bringt.)

Und nun das schönste - der Lehrplan im neuen LP-Plus Fach "Informatik" ist zu 2/3 Deckungsgleich mit dem bereits existierenden Wahlfach "Wirtschaft" ... welches weiterhin unverändert existiert.

Manchmal frage ich mich echt, wie lange da im Kultusministerium (Bayern) nachgedacht wird, bevor sowas durchgewunken wird.
23.01.2019 23:14:54 Zum letzten Beitrag
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SirSiggi

SirSiggi
Lange. Da kannste dir sicher sein. Aber am Ende wird trotzdem immer die unpraktikabelste Lösung verabschiedet weil... ja... halt.
23.01.2019 23:16:18 Zum letzten Beitrag
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Damocles

AUP Damocles 16.11.2011
Ach, das Ministerium...
ich arbeite dieses Schuljahr nur von Ferien zu Ferien.

Am 12.12. hab ich einen Brief bekommen, der auf den 10.12. datiert war, dass ich doch bitte vom 7.12.(!) bis 21.12. in der einen Schule arbeiten soll. Am 24.12. hatte ich dann einen Brief im Briefkaste, dass ich jetzt bis 1.3. noch an der Schule bleib.

Das ist grandios. "Erleichtert" einem ja auch die Planung.
[Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert; zum letzten Mal von Damocles am 24.01.2019 6:01]
24.01.2019 6:00:56 Zum letzten Beitrag
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RushHour

rushhour
Ich kann mich stetig des Eindrucks nicht erwehren, dass Bildungsverwaltungen die inkompetentesten überhaupt sind. Ich kenne zwei Landesministerien relativ gut aus der Zusammenarbeit und weil ich auch Leute dort privat kenne, und es ist zum Haare raufen. Die Arbeits-, Sozial- und Hochschulministerien finde ich auch nicht toll, aber so irre wie Bildung ist es m.E. nirgends.

Das Maß an weltfremder Bürokratie ist enorm. Weil sich Schulen auf der Praxisebene nicht gut aus der Ferne steuern lassen (das gelingt ja mitunter kaum den DirektorInnen), aber Millionen Probleme existieren, wirft man eine Unmenge absurder Vorschriften auf die Leute, um Aktivität zu suggerieren.

Dazu ist die post-PISA-Welt ständig von neuen Bewertungszahlen und damit verbundenen öffentlich wahrgenommenen Problemen ("ZOMG! Schon wieder Platz 13 im Länderranking! WASTUNJETZTSOFORT!!!" - Ja, was solls? Bei Ranking von 16 Ländern muß halt eins auf Platz 13, 14, 15 .. liegen, sagt einem die Logik. Geht leider nicht anders, wird auch nicht aufhören, so lange man das so misst!) überfüllt, dass ununterbrochen wirr rumgesteuert wird - neues Fach, mehr Stunden, neues Konzept, Reform hier, anderer Lehrplan da ... selbst wenn irgendetwas davon sinnvoll ist wird es nicht zum Tragen kommen, weil keiner es merkt und die Aufmerksamkeitskonjunkturen ständig wechseln. Wie soll man bewerten, ob Maßnahme X hilfreich ist, wenn gleichzeitig drölfzig anderer Maßnahmen auch getroffen werden und eh keiner alles mitmacht?

Das liegt nicht nur daran dass die Bildungsverwaltungen voller an Schule gescheiterter Lehrer sind, die aber auch verwalten nicht gelernt haben, aber hilfreich ist das sicher auch nicht.

Neuester Deppenstreich in Brandenburg: Die Hauptseminarleiter sollen möglichst keine Seminare mehr machen, sondern die Referendare nur noch individuell "coachen". Passe besser zum kompetenzorientierten Rahmenplan. WTF? Reiner Zeitgeistscheiß. Was für ein Halbaffe im zuständigen Referat denkt sich sowas denn aus? Warum?

Ach, so zB:
https://www.tagesspiegel.de/berlin/qualitaetspaket-fuer-schulen-in-berlin-scheeres-will-mehr-unterricht-und-mehr-kontrolle/23901600.html


Mein Liblingsfundstück darin:
 
Obwohl dies bereits seit 2011 verpflichtend ist und sogar in einer Verordnung festgeschrieben wurde, findet es kaum statt. Das will Scheeres nicht mehr hinnehmen: „Schulverträge“, die die Schulleiter bis Ende 2019 mit den Schulräten schließen, sollen beinhalten, dass solche Vorschriften künftig eingehalten werden.



Man erläßt eine Vorschrift. Alle Lehrer finden die unsinnig oder nicht zu schaffen und setzen sie nicht um. Das ist zwar rechtswidrig, wird aber in der Folge nicht kontrolliert und geahndet, kümmert halt keinen, hat keiner Zeit für, findet offenbar auch keiner im Ministerium wirklich so wichtig. Dann fällt das auf - weil die Deutschkenntnisse der SuS nicht gut genug sind. Hä? Logische Verbindung? Dann schließt man nochmal Verträge, in denen dann steht, dass Lehrer die Dinge tun müssen, zu denen sie eh per Gesetz und Verordnung verpflichtet sind. Verträge! Geil. Das wäre als ob der Polizeipräsidentz mit Polizisten Verträge schließt, in denen die sich selbstverpflichten, keine Bestechungsgelder anzunehmen oder keine unverhältnismässige Gewalt bei Festnahmen anzuwenden. Irre. Völliger Ausfall der Reflexion und völlig Unkenntnis davon, was der Kern eines Dienstverhältnisses ist. Oder ein Vertrag. In der Obersten Landesbehörde. Nicht schlecht.
[Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert; zum letzten Mal von RushHour am 24.01.2019 11:29]
24.01.2019 11:16:26 Zum letzten Beitrag
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Mountainbiker

AUP Mountainbiker 11.06.2012
 
Zitat von RushHour

Brandenburg.... Berlin...


mit den Augen rollend

Aber in anderen Ländern gibt es auch recht ähnliche Sachen.
24.01.2019 11:53:40 Zum letzten Beitrag
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Randbauer

AUP Randbauer 08.07.2015
Was für 1 Tag.
Gestern eine bitterböse E-Mail bekommen, da zwei meiner Jungs (bereits einige Ordnungsmaßnahmen in der Akte) einen anderen Jungen ziemlich fertig machen. Heute direkt mit der Mail zur Schulsozialarbeiterin, BFZ-Kraft und zum Schulleiter gegangen. Kurz die Aussagen des Opfers und von Zeugen eingeholt. Bei der AGGAS angerufen und die Polizei war keine 2 Stunden später an der Schule und hat sich die Übeltäter mal geschnappt. Geil. Das hat echt mal gut funktioniert. So schnell und entschieden habe ich das sonst noch nie mitbekommen. Um 13 Uhr kamen dann auch die Eltern des Einen zum wöchentlichen Reflexionsgespräch und sind natürlich aus allen Wolken gefallen. Ihr Kind versteht es einfach nicht, was Regeln sind, warum sie existieren und warum es schlecht ist, wenn man sie ignoriert. Da die Eltern sich gegenseitig hassen, macht es das ganze nicht einfacher und das Kind ist "einfach zum Scheitern verurteilt".

Dann war noch Elternsprechtag und ich hatte ausnahmslos gute Gespräche und die Eltern loben meine Art der Klassenleitung und hoffen alle sehr, dass ich die Klasse weiter leiten kann.

Das war einfach Balsam für die Seele nach einigen harten und stressigen Wochen.
Jetzt kommen zwei Kumpels für Schach und Bier vorbei und ich bin komplett platt - und trotzdem gerade einfach glücklich.

Es ist ein toller Beruf. fröhlich
[Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert; zum letzten Mal von Randbauer am 08.02.2019 21:11]
08.02.2019 21:07:02 Zum letzten Beitrag
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JochenPeter

Russe BF
Erste Woche des Aprils ist der letzte Termin für die Lernkontrollen in den Nebenfächern. Ganz schön wenig Zeit dieses Jahr (Hessen) peinlich/erstaunt
08.02.2019 22:36:30 Zum letzten Beitrag
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Randbauer

AUP Randbauer 08.07.2015
Heute hat einer der Jungen bereits die selbe Handlung, weswegen die Polizei am Freitag in der Schule war, wiederholt.

Was für ein Trottel. Wütend
12.02.2019 16:06:19 Zum letzten Beitrag
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Mountainbiker

AUP Mountainbiker 11.06.2012
Hatten eine gute Woche im Zillertal. Montag und Dienstag Neuschnee und dafür den Rest der Woche Sonne.
Die Kinder haben alle Skifahren/Snowboardfahren gelernt/ihr Fahren verbessert und Spaß gehabt.
Leider gab es wieder einige Ausfälle. Ein gebrochener Daumen, ein gerissenes Innenband und ein gebrochener Arm an der Wachstumsfuge. Bei 42 Kindern ist das wieder recht viel. Wir waren aber sicherlich mit 6 Kindern beim Arzt...der Arzt vor Ort macht sein Geld mit Schulklassen.Man geht mit einem Kind hin... röntgen...er sieht irgendwas...Gips dran...Unfallkasse zahlt. Er kennt uns schon beim Vornamen. Breites Grinsen
17.02.2019 16:24:56 Zum letzten Beitrag
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Devender

AUP Devender 20.12.2008
https://www.welt.de/regionales/hamburg/article188948421/Datenschutz-WhatsApp-ist-fuer-Lehrer-im-Dienst-tabu.html
18.02.2019 16:48:46 Zum letzten Beitrag
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Mountainbiker

AUP Mountainbiker 11.06.2012
 
Zitat von Devender

https://www.welt.de/regionales/hamburg/article188948421/Datenschutz-WhatsApp-ist-fuer-Lehrer-im-Dienst-tabu.html


Ha.. Ha... Ha... Dienstliche email Adressen...ha... Ha... Ha... ... Keine Entgrenzung der Arbeit... Ha... Ha... Ha...

Generell ist das mit WhatsApp aber natürlich richtig. Auf Klassenfahrten mache ich aber Ausnahmen. Zumindest haben da meine Schüler meine mobile Nummer, um mich in Notfällen zu erreichen. Unfug hat damit noch niemand getrieben.
18.02.2019 17:58:01 Zum letzten Beitrag
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Mountainbiker

AUP Mountainbiker 11.06.2012
http://m.spiegel.de/lebenundlernen/schule/digitale-schulbuecher-viel-frust-und-ein-bisschen-zuversicht-a-1254906.html

Wie Lehrer sich der Zukunft verweigern...

Die Überschrift ist eine Frechheit. Als wären es einzig die Lehrer, die sich da querstellen. Für digitale Bücher gibt es einfach sehr viele Hindernisse.

Wie bekommt man für jedes Kind ein Tablet?
Müssen die Kinder einzeln für die Software zahlen?
Wer macht die IT der tablets?
Was ist mit Datenschutz?
Internetzugänge an den Schulen?
Stromanschlüsse an jedem Tisch ("Herr Mounti... Ich hab mein Tablet nicht aufgeladen")?

Die Nachfrage ist nicht da, weil es die Infrastruktur nicht gibt. So einfach ist das. Jawoll.
25.02.2019 16:59:22 Zum letzten Beitrag
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ShadowCommander

shadowcommander
Natürlich gibt es die Lehrer, die jetzt nach 40 Jahren im Beruf keine Lust mehr auf Tablets, etc. haben ... aber gerade die nachrückende Generation wäre sehr, sehr dankbar mit den Neuerungen arbeiten zu können.

Nicht nur, dass es sie meistens nicht gibt - es wird einem ja auch durch den Arbeitgeber noch extra schwer gemacht. (eben Datenschutz, oder z.B. einfach das Handyverbot an Schulen in Bayern, usw.)
25.02.2019 17:23:02 Zum letzten Beitrag
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Bazooker

Bazooker
Es spricht nichts dagegen mit den Handys der Schüler im Unterricht zu arbeiten.

Fernab dessen: Infrastruktur? Welche Infrastruktur? Wir haben noch nichtmal in jedem Zimmer einen Beamer, lel
25.02.2019 18:34:19 Zum letzten Beitrag
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[WHE]MadMax

Phoenix
 
Zitat von Bazooker

Es spricht nichts dagegen mit den Handys der Schüler im Unterricht zu arbeiten.

Fernab dessen: Infrastruktur? Welche Infrastruktur? Wir haben noch nichtmal in jedem Zimmer einen Beamer, lel



Da lob ich mir meine ex-Schule, die haben jetzt schonmal flächendeckend Wlan weil sie als denkmalgeschütztes Gebäude zu nem Pilotprojekt erklärt wurden wie man sowas quasi unsichtbar umsetzen kann.
25.02.2019 18:38:21 Zum letzten Beitrag
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Bazooker

Bazooker
Wlan läuft hier auch, das ist mMn in Zukunft das geringste Problem.
25.02.2019 18:39:49 Zum letzten Beitrag
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Randbauer

AUP Randbauer 08.07.2015
Wir bekommen erst 2020 richtiges Internet. Aktuell hängen wir als Schule mit knapp 900 Lernenden an einer 16000er Leitung oder so.

Da bringen uns Tabletts mal einfach nix. Ich kann ja nicht mal ne gescheite Internetrecherche in unseren Computerräumen mit einer Lerngruppe machen.

Wir funktioniert euer WLAN? Darüber haben wir erst vor einer Woche in unserer Medien AG gesprochen und kamen auf keinen grünen Zweig. Also ist es einfach immer offen? Oder gibt eine Lehrkraft per App kurzfristig seine Lerngruppe "zum Surfen frei" oder so? peinlich/erstaunt
25.02.2019 19:18:27 Zum letzten Beitrag
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Xerxes-3.0

AUP Xerxes-3.0 05.11.2018
 
Zitat von Mountainbiker

Wie bekommt man für jedes Kind ein Tablet?
Müssen die Kinder einzeln für die Software zahlen?
Wer macht die IT der tablets?
Was ist mit Datenschutz?
Internetzugänge an den Schulen?
Stromanschlüsse an jedem Tisch ("Herr Mounti... Ich hab mein Tablet nicht aufgeladen")?


Wer bezahlt das alles?
Wenn ein Tablet zu dem zentralen Lernmittel wird, darf es die Schüler ja nix kosten, zumindest in den Ländern mit Lernmittelfreiheit. Und sogar, wenn es nur leihweise an die Schüler ausgegeben wird, muss man die im Artikel angesprochenen zwölf Millionen Tablets erstmal anschaffen.

Aber wenigstens kosten die Bücher ja dann nix mehr, sind ja digital, gelle?
25.02.2019 20:26:31 Zum letzten Beitrag
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Strahlung-Alpha

AUP Strahlung-Alpha 19.09.2014
 
Zitat von Randbauer

Wir bekommen erst 2020 richtiges Internet. Aktuell hängen wir als Schule mit knapp 900 Lernenden an einer 16000er Leitung oder so.

Da bringen uns Tabletts mal einfach nix. Ich kann ja nicht mal ne gescheite Internetrecherche in unseren Computerräumen mit einer Lerngruppe machen.

Wir funktioniert euer WLAN? Darüber haben wir erst vor einer Woche in unserer Medien AG gesprochen und kamen auf keinen grünen Zweig. Also ist es einfach immer offen? Oder gibt eine Lehrkraft per App kurzfristig seine Lerngruppe "zum Surfen frei" oder so? peinlich/erstaunt




Wenn nicht jeder Schüler einen eigenen Account hat kannst du das mal gleich vergessen. Über die individuellen Accounts kannst du dann nämlich so scherze wie zeitgesteuerte Freigaben (in den Pausen) oder als Klasse freigeben einstellen. Oder wenn ein Schüler blödsinn macht halt komplett entziehen.

An meiner (Berufs)Schule läuft das über die normalen Benutzeraccounts der Schüler für die PCs. Das WLAN ist ungeschützt, also kein WPA2 oder so. Bevor der Internetzugang freigegeben wird müssen die Schüler sich authentifizieren. Prinzipiell haben die Schüler Zugang, wobei das WLAN nicht bis in die meisten Klassenzimmer reicht. Soweit ich das weiß haben die Technikerklassen WLAN und die IT-Leute - andere Abteilungen hab ich keine Ahnung. Es soll in jedem Fall das nächste Jahr massiv ausgebaut werden.

Mir persönlich wäre ein Radius-Server lieber, aber ich bin ja noch neu und hab damit nix am Hut. Dann wäre das mit dem ungesicherten WLAN auch kein Dinge mehr.
[Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert; zum letzten Mal von Strahlung-Alpha am 25.02.2019 22:26]
25.02.2019 22:25:10 Zum letzten Beitrag
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*Morphy*

*Morphy*
Ah solche Überschriften wie im Artikel sind echt unverschämt. Wir jungen Lehrer (und auch einige alte) kämpfen und kämpfen und am Ende heißt es dann wir wollen nicht.

Gymnasium in Baden-Württemberg. 1000 Schüler/innen, 80 Kolleg/innen, 3 Computerräume, fast jeder Raum ein Beamer und PC. In keinem Klassenzimmer WLan, ein Lehrer der das alles nebenher administrieren soll.
Internetverbindung der gesamten Schule:
Download: 16 mbit
Upload: 1 mbit
26.02.2019 13:31:04 Zum letzten Beitrag
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-=[R]o$a|PuD3[L]^

-=[R]o$a|PuD3[L]^
 
Zitat von Xerxes-3.0

 
Zitat von Mountainbiker

Wie bekommt man für jedes Kind ein Tablet?
Müssen die Kinder einzeln für die Software zahlen?
Wer macht die IT der tablets?
Was ist mit Datenschutz?
Internetzugänge an den Schulen?
Stromanschlüsse an jedem Tisch ("Herr Mounti... Ich hab mein Tablet nicht aufgeladen")?


Wer bezahlt das alles?
Wenn ein Tablet zu dem zentralen Lernmittel wird, darf es die Schüler ja nix kosten, zumindest in den Ländern mit Lernmittelfreiheit. Und sogar, wenn es nur leihweise an die Schüler ausgegeben wird, muss man die im Artikel angesprochenen zwölf Millionen Tablets erstmal anschaffen.

Aber wenigstens kosten die Bücher ja dann nix mehr, sind ja digital, gelle?



In NRW legen die Schüler auch 100¤ für den graphischen Taschenrechner in der Oberstufe hin. Das könnte eine App auf dem Tablet genauso.
[Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert; zum letzten Mal von -=[R]o$a|PuD3[L]^ am 26.02.2019 18:14]
26.02.2019 18:13:32 Zum letzten Beitrag
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Strahlung-Alpha

AUP Strahlung-Alpha 19.09.2014
Wolfram Alpha ist garnichtmal so teuer
26.02.2019 20:54:12 Zum letzten Beitrag
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Lefko

Deutscher BF
Hier wurde doch vor einer ganzen Weile mal ein guter Leitfaden für den Umgang mit Suizidgefährdung von Schülern etc. verlinkt, leider gibt es keinen Link dazu im Startpost (ich glaube, dort sollte er eigentlich mal hin). Kann mir das nochmal jemand verlinken?
07.03.2019 17:18:52 Zum letzten Beitrag
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Bazooker

Bazooker
https://www.bielefeld.de/ftp/dokumente/Suizidpraevention0917.pdf

Dieses?
07.03.2019 17:20:22 Zum letzten Beitrag
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Mountainbiker

AUP Mountainbiker 11.06.2012
Ja, der war es.
Der Schülerin, wegen der ich ds rausgesucht hatte, geht es soweit gut. Wir unterhalten uns einmal im Monat. Generell kommt sie mir stabil vor. Gespräche mit der Therapeutin sind wohl nicht mehr unbedingt nötig.
07.03.2019 17:42:46 Zum letzten Beitrag
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Vironnimo

Vironnimo
So, seit einigen Wochen nun wieder zurück im deutschen Regelschuldienst. Als Geschichtslehrer schwingt Politik ja in den meisten Unterrichtsinhalten mit, und in vielen Klassen der Sek I habe ich tatsächlich regelrechte Marktschreier der AfD sitzen. Sobald es vom Thema auch nur annähernd passen könnte, wird einfach mal "AfD" in die Klasse geblökt, auf "Merkel" kommt sofort "Ferkel" und und und.

Macht ihr diese Erfahrungen auch? Wie geht ihr damit um?

Ich korrigiere normalerweise schlicht auf der Sachebene, wenn es ansatzweise Sinn ergibt, aber finde das noch nicht recht befriedigend.
[Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert; zum letzten Mal von Vironnimo am 07.03.2019 17:49]
07.03.2019 17:48:42 Zum letzten Beitrag
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Mountainbiker

AUP Mountainbiker 11.06.2012
 
Zitat von Vironnimo

So, seit einigen Wochen nun wieder zurück im deutschen Regelschuldienst. Als Geschichtslehrer schwingt Politik ja in den meisten Unterrichtsinhalten mit, und in vielen Klassen der Sek I habe ich tatsächlich regelrechte Marktschreier der AfD sitzen. Sobald es vom Thema auch nur annähernd passen könnte, wird einfach mal "AfD" in die Klasse geblökt, auf "Merkel" kommt sofort "Ferkel" und und und.

Macht ihr diese Erfahrungen auch? Wie geht ihr damit um?

Ich korrigiere normalerweise schlicht auf der Sachebene, wenn es ansatzweise Sinn ergibt, aber finde das noch nicht recht befriedigend.


Welche Klasse? Auf Störungen kann man ja entsprechend reagieren. Aus dem Unterricht entfernen, Elterngespräch...
08.03.2019 6:45:56 Zum letzten Beitrag
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Devender

AUP Devender 20.12.2008
 
Zitat von Mountainbiker

Elterngespräch...



blöken die dann auch?
08.03.2019 10:27:05 Zum letzten Beitrag
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 Thema: Der Lehrer- und Pädagogenthread ( Bald ist Bergfest! )
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