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 Moderiert von: Atomsk, Maestro, statixx, Teh Wizard of Aiz


 Thema: Der Lehrer- und Pädagogenthread ( Bald ist Bergfest! )
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Bazooker

Bazooker
Wo unterrichtest du?
22.04.2018 12:31:33 Zum letzten Beitrag
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Poliadversum

AUP Poliadversum 30.08.2012
Im Moment nur für 'ne Woche als Aushilfekraft in Bayern (arbeite freiberuflich in einem ganz anderen Feld). Studiert hab ich Gymnasiallehramt und Mittelschullehramt.
22.04.2018 12:34:29 Zum letzten Beitrag
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Bazooker

Bazooker
Hm, also ich kann das teilweise nachvollziehen mit der Qualität der Lehrer. Jedoch kommt es mir so vor (hab keine handfesten Beweise), dass das Englisch-Niveau der schüler schon wieder steigt. Die schauen halt viele Serien und spielen Fortnite Breites Grinsen

Und dass die Unis dann keine Seminare mehr auf Englisch anbieten, ist für mich das erste Zeichen von Resignation. Bevor ich scheiss Lehrer ausbilde, bilde ich halt lieber weniger aus.

/Edith: Warum ich fragte: Seitdem ich unterrichte, hat sich meine Einstellung/mein Denken hinsichtlich vieler Sachen auch verändert...
[Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert; zum letzten Mal von Bazooker am 22.04.2018 12:40]
22.04.2018 12:38:55 Zum letzten Beitrag
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Poliadversum

AUP Poliadversum 30.08.2012
 
Zitat von Bazooker


Und dass die Unis dann keine Seminare mehr auf Englisch anbieten, ist für mich das erste Zeichen von Resignation. Bevor ich scheiss Lehrer ausbilde, bilde ich halt lieber weniger aus.




Wenn man noch weniger Mittelschullehrer ausbildet, haben wir bald Klassen mit 60 Kindern an deutschen Mittelschulen Breites Grinsen


Die Dozenten können natürlich Englisch, aber wenn in der ersten Sitzung gefragt wird was die Seminarsprache sein soll und 2/3 sagen, bitte nur deutsche Texte und Referate auf Deutsch, dann ist das natürlich fatal. Warum die Damen und Herren nicht einfach ein anderes Didaktikfach wählen muss man auch nicht verstehen. Ich würde jetzt auch nicht Französisch unterrichten wollen mit meinen paar gebrochenen Sätzen Breites Grinsen

Die Leute können ja rein menschlich durchaus besser für den Beruf qualifiziert sein, als die halben Fachwissenschaftler vom Gymnasiallehramt. Aber bei einer Sprache, die im Klassenzimmer gesprochen werden soll, ist imho schon vorauszusetzen, dass man korrekte, zusammenhängende Sätze produzieren kann.
[Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert; zum letzten Mal von Poliadversum am 22.04.2018 12:46]
22.04.2018 12:43:29 Zum letzten Beitrag
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Damocles

AUP Damocles 16.11.2011
Mir ist irgendwie nicht so ganz klar, warum GSler weniger Geld verdienen sollen weil sie kürzer studieren (da kann ja kein Grundschullehrer was für), während du gleichzeitig (endlich) zugibst, dass sie keinen einfachen Job haben.
22.04.2018 13:27:18 Zum letzten Beitrag
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Poliadversum

AUP Poliadversum 30.08.2012
Weil sie geringer qualifiziert sind?
Ich verstehe sowieso nicht, warum in manchen Bundesländern die Ausbildung nur so kurz/ bzw. so unterschiedlich lang ist.
22.04.2018 13:40:54 Zum letzten Beitrag
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Damocles

AUP Damocles 16.11.2011
 
Zitat von Poliadversum

Weil sie geringer qualifiziert sind?
Ich verstehe sowieso nicht, warum in manchen Bundesländern die Ausbildung nur so kurz/ bzw. so unterschiedlich lang ist.



Geringer qualifiziert für was?
22.04.2018 13:42:50 Zum letzten Beitrag
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Poliadversum

AUP Poliadversum 30.08.2012
Sie haben eine geringere Hochschulqualifikation (in Bayern BA-Äquivalent).

Dass sich die Bezahlung nach der Qualifikation richtet ist ja nun für sich genommen nichts außergewöhnliches.
22.04.2018 13:44:47 Zum letzten Beitrag
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Damocles

AUP Damocles 16.11.2011
Könnte ich nachvollziehen wenn es innerhalb der Grundschule Grundschullehrer mit unterschiedlichen Abschlüssen gäbe, aber wenn dieser Abschluss halt so vorgeschrieben ist von der Hochschule, dann sollte man deswegen imho nicht schlechter bezahlt werden als etwa Gymnasiallehrer oder Sonderpädagogen.
22.04.2018 13:48:44 Zum letzten Beitrag
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Poliadversum

AUP Poliadversum 30.08.2012
Mein Punkt ist, dass der Grundsatz, dass eine niedrigere Qualifikation mit einem niedrigeren Gehalt einhergeht, per se nicht falsch ist. Falsch ist der (wahrscheinlich traditionell bedingte) Standpunkt, dass für die Tätigkeit an der GS/MS eine geringere/kürzere Ausbildung nötig ist.

Die Lösung wäre dann wohl, die universitäre Ausbildung zu reformieren, in den Ländern wo der GS-Abschluss so viel kürzer ist. Dann sehe ich kein Problem beim Anheben der Einordnung.
[Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert; zum letzten Mal von Poliadversum am 22.04.2018 13:52]
22.04.2018 13:52:36 Zum letzten Beitrag
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Randbauer

AUP Randbauer 08.07.2015
Ich verstehe deine Ansicht, habe aber dennoch kein Problem damit, es auch so anzuheben.

Wobei ich auch der Meinung bin, dass es ein unding ist, dass manche Lehrämter nur 6 Semester studieren müssen / dürfen.
22.04.2018 13:58:52 Zum letzten Beitrag
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Poliadversum

AUP Poliadversum 30.08.2012
Oder man sagt: die wissenschaftlichen Voraussetzungen für GS/MS sind geringer als für Gym (würde ich zwar dagegen argumentieren, aber kann man behaupten), und dafür ist auf den Schularten der Vorbereitungsdienst länger, in dem man das tatsächliche "Handwerk" lernt.

Aber ich glaube für zukünftige Generationen an Lehrkräften wäre eine längere Hochschulausbildung besser ertragbar, als ein längerer Vorbereitungsdienst Hässlon
[Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert; zum letzten Mal von Poliadversum am 22.04.2018 14:06]
22.04.2018 14:04:01 Zum letzten Beitrag
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Bazooker

Bazooker
Als ob ich irgendwas in der Uni gelernt habe, was ich jetzt brauche - die hohe Frustrationsgrenze vielleicht, aber sonst...

Gut, sein Fach sollte man natürlich schon beherrschen (also z.B. Englisch sprechen können....)
22.04.2018 15:59:49 Zum letzten Beitrag
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.tRiX0r

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Ach Poli, wenn ich dein Geschriebenes lese, erkennt man dann und wann den Anfänger, der noch nicht viel Erfahrung mit Schule hat. Ich kann mir auch einen darauf kloppen, dass ich ein schönes Staatsexamen für das "höhere Lehramt" in Mathematik und Informatik habe und dass ich in der Fachwissenschaft promovieren könnte (wer will sowas?). Aber die Wahrheit ist leider, dass ich davon, was ich an der Uni gelernt habe, nicht viel benötige. Es ist halt eine reine Fachausbildung, die mit den Inhalten in der Schule nichts zu tun hat. Außer dem Fakt, dass mich Schulmathematik nicht anhebt. Was ich tatsächlich benötige, um erfolgreich zu unterrichten ist Menschlichkeit. Und das zeigt sich in der Lehrer-Schüler Beziehung. SuS müssen sich ernst genommen fühlen und das Gefühl haben, dass es die Spaß macht und du denen tatsächlich was beibringen willst. Dann passt der ganze Rest meistens auch. Da ist es dann eben völlig egal, ob du 6 oder 9 Semester studiert hast. Insofern finde ich es schon ein wenig daneben, wie stolz du auf deine Gymnasialausbildung bist. Ich möchte weder mit einem Hauptschullehrer noch einem Grundschullehrer tauschen - im Gegenteil, die werden meiner Ansicht nach nicht genug gewürdigt (auch finanziell - Ausnahme, hier). Dass es zuviele Idioten gibt, die das studieren und dann vor Klassen gelassen werden, weil es nicht genügend Lehrer - da stimme ich dir allerdings zu und finde durchaus, dass man den Anspruch durchaus ein wenig nach oben schrauben darf. Auf der anderen Seite, wenn ich mir die Referendare der letzten Jahre anschauen (ich hatte selber schon 3), dann fand ich die alle ziemlich klasse und konnte nicht feststellen, dass die fachlich unterbelichtet waren. Aber hier in Sachsen, ist die Ausbildung wohl auch nicht ganz schlecht.
22.04.2018 20:20:59 Zum letzten Beitrag
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Poliadversum

AUP Poliadversum 30.08.2012
Hab ich doch selbst mehr oder weniger genauso geschrieben:

 
Zitat von Poliadversum


Die Leute können ja rein menschlich durchaus besser für den Beruf qualifiziert sein, als die halben Fachwissenschaftler vom Gymnasiallehramt.



Womit wir wieder beim springenden Punkt der Länge der Ausbildung sind, und mein Standpunkt ist eben, dass ein BA-Absolvent im Staatsdienst eigentlich nicht das gleiche verdienen sollte, wie ein MA-Absolvent (Äquivalent). Deshalb lieber die Ausbildung verbessern und höhere Standards ansetzen.
22.04.2018 20:28:25 Zum letzten Beitrag
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Bazooker

Bazooker
Sollte nicht, aber er müsste, oder?
22.04.2018 20:32:50 Zum letzten Beitrag
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Poliadversum

AUP Poliadversum 30.08.2012
Müsste denn der Polizeikommissar auch genauso viel verdienen wie der Polizeirat? Der macht irgendwo ja sogar eine noch härtere Arbeit als der Kollege im höheren Dienst.

Die Orientierung daran, wer was "verdient" ist wenig objektiv, bleibt nur die formale Qualifikation. Und unterschiedliche Qualifikationen im Staatsdienst gleich zu entlohnen ist da finde ich nicht die richtige Lösung.
22.04.2018 20:36:27 Zum letzten Beitrag
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ShadowCommander

shadowcommander
Mal ehrlich ... kein Gymnasial-Englischlehrer muss Mittelenglisch können, und kein Geschichtslehrer muss die neuere und neuste Geschichte auswendig runterbeten können. (Man kann sich in den jeweiligen Stoff auch immer einlesen.)

Ich würd in der Lehrerausbildung gerade was Fachwissenschaften betrifft, deutlich (sehr deutlich) runterfahren ... und dafür den didaktischen und pädagogischen Aspekt um ein Vielfaches steigern.

Letztendlich hat LA GY zwar deutlich länger studiert ... aber ausser zur persönlichen Belustigung hat das dann Niemandem was gebracht.
22.04.2018 20:40:57 Zum letzten Beitrag
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Poliadversum

AUP Poliadversum 30.08.2012
Ganz ehrlich: Fachdidaktik ist einfach zum Großteil rein anekdotischer, wenig bis gar nicht empirischer Schmu ála "Guckt mal was ich letzte Woche mit der 9b gemacht habe".

Damit mehr Zeit aufzufüllen würde ich nicht unterstützen. Mittelenglisch können ist tatsächlich wenig sinnvoll, viel darüber zu wissen aber durchaus. IPA transkribieren und lesen zu können zum Beispiel auch. Gibt durchaus einige Fachwissenschaftliche Aspekte, die durchaus relevant sind, ganz abgesehen davon, dass die Fachwissenschaft eben ein gutes Vehikel ist, um akademische Eignung zu prüfen, ganz ohne diese kanns ja auch nicht gut gehen.
22.04.2018 20:45:01 Zum letzten Beitrag
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ShadowCommander

shadowcommander
Naja - geht halt irgendwie am Job vorbei.

"Wissen haben" ist halt nicht gleich "Wissen vermitteln" ... und klar - die Didaktik gehört ebenfalls verändert (revolutioniert). So wie es atm an der LMU abläuft ... könnte man es sich auch gleich sparen.

Ich gehe halt davon aus, dass wenn man sich für ein Fach entscheidet, auch bei der Lehrperson ein vertieftes Interesse für eben dieses Fach besteht. Also auch davon, dass man sich das Wissen (welches die Schüler brauchen - und darüber hinaus) auch selbst aneignet und eben auch das Interesse (durch Authentizität) weitergibt.

Aber für die x Jahre an Beruf die vor den einzelnen Studenten liegen, ist halt sehr wohl wichtiger, was in der 9b letzte Woche funktioniert hat, und was nicht. Aber halt nur wenns persönliche Erfahrungen sind. (Besonders wenn ich mir anschaue, was nach der 4ten dank Elternwille so alles aufs GY darf.)

Die Studenten (und Ausbilder) gehören an die Schulen - und zwar deutlich früher und länger. Ich finde nicht mal, dass ein Studium der geeignete Weg ist, um ein Lehramt zu vermitteln.
22.04.2018 20:54:49 Zum letzten Beitrag
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-=[R]o$a|PuD3[L]^

AUP -=[R]o$a|PuD3[L]^ 31.07.2012
In NRW hat man aus knapp 200h Praktikum (verteilt auf drei Praktika) mit mäßiger Betreuung ein Eignungspraktikum und ein Praxissemester mit Betreuung durch Fachleiter von den ZfsL gemacht. Inklusive Unterrichtsbesuchen ect. Finde ich einen guten Schritt. Wie wird das in anderen Bundesländern gehandhabt?
22.04.2018 21:01:28 Zum letzten Beitrag
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Poliadversum

AUP Poliadversum 30.08.2012
Ich halte es zwar für essentiell, dass Lehrer eine akademische Ausbildung erhalten, aber ich glaube was die Reformierung der Lehrerausbildung angeht sind wir da in vielen punkten nicht mal weit auseinander.

Ich kann hier aber rein anekdotisch von mir selbst ausgehend widersprechen:

 
Ich gehe halt davon aus, dass wenn man sich für ein Fach entscheidet, auch bei der Lehrperson ein vertieftes Interesse für eben dieses Fach besteht. Also auch davon, dass man sich das Wissen (welches die Schüler brauchen - und darüber hinaus) auch selbst aneignet und eben auch das Interesse (durch Authentizität) weitergibt.


Ich war an beiden Fächern meines Gymnasiallehramts persönlich interessiert, hätte aber nie und nimmer alle in meinen Augen nützliche/relevante Aspekte in Eigenregie gelernt, wenn ich es nicht gemusst hätte (weils abgeprüft wurde). Paradebeispiel Testtheorie. Für Schulpsychos unerlässlich und eigentlich auch für normale Lehrer (je nachdem was Inhalt ist) sehr relevant. Freiwillig wird das kaum einer lernen, das heißt aber nicht, dass man da genau nichts mitnimmt wenn man gezwungen wird (freilich weniger als jemand, der da inhaltlich für brennt).
22.04.2018 21:03:09 Zum letzten Beitrag
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Poliadversum

AUP Poliadversum 30.08.2012
 
Zitat von -=[R]o$a|PuD3[L]^

In NRW hat man aus knapp 200h Praktikum (verteilt auf drei Praktika) mit mäßiger Betreuung ein Eignungspraktikum und ein Praxissemester mit Betreuung durch Fachleiter von den ZfsL gemacht. Inklusive Unterrichtsbesuchen ect. Finde ich einen guten Schritt. Wie wird das in anderen Bundesländern gehandhabt?



Im Gymnasiallehramt nach altem Recht hatte ich für mein persönliches Empfinden zu wenig schulische Praktika (dafür 360 Stunden für Schulpsychologie...). Was ich so vom neuen Recht und Mittelschullehramt mitbekommen habe (mir wurde fast alles anerkannt und habs deswegen selbst nicht machen müssen) ist das jetzt/ für die Schulart schon deutlich mehr, inklusive optionalem Intensivpraktikum über ein ganzes Jahr.
[Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert; zum letzten Mal von Poliadversum am 22.04.2018 21:08]
22.04.2018 21:07:07 Zum letzten Beitrag
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Bazooker

Bazooker
Bitte beachten
 
Zitat von Poliadversum

Müsste denn der Polizeikommissar auch genauso viel verdienen wie der Polizeirat? Der macht irgendwo ja sogar eine noch härtere Arbeit als der Kollege im höheren Dienst.



Implizierst du gerade, dass meine Arbeit am Gymnasium härter ist als die eines Grundschullehrers?
22.04.2018 21:27:22 Zum letzten Beitrag
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Poliadversum

AUP Poliadversum 30.08.2012
 
Zitat von Bazooker

 
Zitat von Poliadversum

Müsste denn der Polizeikommissar auch genauso viel verdienen wie der Polizeirat? Der macht irgendwo ja sogar eine noch härtere Arbeit als der Kollege im höheren Dienst.



Implizierst du gerade, dass meine Arbeit am Gymnasium härter ist als die eines Grundschullehrers?


Ich meine damit (explizit, steht im selben Beitrag Breites Grinsen ) dass die "Härte" einer Tätigkeit eben kaum objektiv erfassbar ist, weil der Schreibtischbeamte im höheren Dienst ja zumindest gefühlt den weniger "harten" Job hat und trotzdem höher bezahlt wird, als der Kollege im Streifendienst.
22.04.2018 21:31:40 Zum letzten Beitrag
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Bazooker

Bazooker
 
Zitat von Poliadversum

 
Zitat von Bazooker

 
Zitat von Poliadversum

Müsste denn der Polizeikommissar auch genauso viel verdienen wie der Polizeirat? Der macht irgendwo ja sogar eine noch härtere Arbeit als der Kollege im höheren Dienst.



Implizierst du gerade, dass meine Arbeit am Gymnasium härter ist als die eines Grundschullehrers?


Ich meine damit (explizit, steht im selben Beitrag Breites Grinsen ) dass die "Härte" einer Tätigkeit eben kaum objektiv erfassbar ist, weil der Schreibtischbeamte im höheren Dienst ja zumindest gefühlt den weniger "harten" Job hat und trotzdem höher bezahlt wird, als der Kollege im Streifendienst.



Aber wir tun doch genau das gleiche und haben für unser Aufgabengebiet doch die gleiche Qualifikation. Versteh grad nicht, was das Problem wäre, Grundschullehrer besser zu entlohnen. Dann könnte man in den von dir oben genannten Deutschkurs..äh ich meine Englischkurse endlich mal aussieben, falls mehr fähige Leute des Geldes wegen den Studiengang einrennen.
22.04.2018 21:36:37 Zum letzten Beitrag
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Poliadversum

AUP Poliadversum 30.08.2012
Die Logik funktioniert ja auch andersrum, wenn der Job genau der gleiche ist, warum ist dann eine Ausbildung deutlich kürzer?

Ich glaube, ich kann meinen Standpunkt nicht deutlicher ausdrücken: Für die gleiche Bezahlung im Staatsdienst ist eine äquivalente Qualifikation nötig. Welche Art/ welcher Umfang der Qualifikation für welche Schulart nötig ist, ist dann eine davon losgelöste Diskussion.

Und dem Mittelschullehramt wird so oder so niemand die Türen einrennen, das will einfach so gut wie keiner machen.
[Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert; zum letzten Mal von Poliadversum am 22.04.2018 21:41]
22.04.2018 21:40:20 Zum letzten Beitrag
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Bombur

AUP Bombur 24.06.2010
Das ist alles so fürchterlich deutsch von Dir. Den Wert einer Arbeit an der Länge der Ausbildung zu messen ist in meinen Augen schon beinahe komisch. Fachlich sollte jemand, der Grundschüler unterrichtet und Abitur hat, mit eben diesem Wissen auskommen, wenn er nur das Rüstzeug bekommt, es zu vermitteln.
Das sieht bei Gymnasiallehrern anders aus, deren Wissensstand sollte nämlich ebenfalls über dem ihrer Schüler liegen. Niemand sollte vor seinen Schülern stehen und ihnen nichts mehr beibringen können.
Daraus kann ich aber nicht ableiten, daß Grundschullehrer weniger wert seien oder weniger verdienen sollten.
22.04.2018 23:31:49 Zum letzten Beitrag
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Poliadversum

AUP Poliadversum 30.08.2012
Wie willst du dann festlegen, wer wie eingruppiert wird? Wären Erzieher Beamte, sollten sie dann auch A13 bekommen? Schließlich ist der Wissensstand der Kinder in dem Alter noch niedriger und man ist nach der Ausbildung ausreichend qualifiziert.

Wie siehts mit Kinderpflegerinnen aus, kürzere Ausbildung, reicht aber für Ihre Tätigkeit. Genauso eingliedern wie Erzieher, die eine bessere Ausbildung haben?

Was ist mit Fachlehrern, unterrichten an GS und MS mit höherem Stundendeputat als Klassenlehrer, haben aber nicht studiert und bekommen folglich deutlich weniger. Auch in A13 eingruppieren?
[Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert; zum letzten Mal von Poliadversum am 23.04.2018 5:59]
23.04.2018 5:49:09 Zum letzten Beitrag
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Damocles

AUP Damocles 16.11.2011
Und was ist mit dem Hausmeister? Wenn der jetzt verbeamtet wäre, sollte er auch A13 bekommen? Hat ja auch täglich mit Kindern zu tun.

mit den Augen rollend
23.04.2018 6:03:42 Zum letzten Beitrag
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 Thema: Der Lehrer- und Pädagogenthread ( Bald ist Bergfest! )
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