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 Moderiert von: Atomsk, Maestro, statixx, Teh Wizard of Aiz


 Thema: Der Lehrer- und Pädagogenthread ( Bald ist Bergfest! )
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Damocles

AUP Damocles 16.11.2011
verschmitzt lachen
Na der faule Gymnasiallehrer braucht ja nur die Fehler markieren, ohne sich darüber Gedanken machen zu müssen.
Und dann lässt er den Aufsatz nochmal abschreiben, und als Hausaufgabe verbessern, damit füllt er mindestens schon wieder ne Doppelstunde.

Die GSlerin muss sich im Gegensatz dazu die Fehler genau anschauen, analysieren, die Ursache herausfinden und Förderansätze ableiten.
23.04.2018 16:18:16 Zum letzten Beitrag
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Bazooker

Bazooker
LoL ich schätz die Note!
23.04.2018 18:37:06 Zum letzten Beitrag
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LeTschegg

AUP LeTschegg 15.02.2009
Noten? What year is it?
23.04.2018 20:15:36 Zum letzten Beitrag
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Bazooker

Bazooker
Die geschätzte Note wird natürlich dann mithilfe eines Computerprogrammes in eine zuckersüße Beurteilung umgewandelt!
23.04.2018 20:25:38 Zum letzten Beitrag
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Devender

Devender



zur pädagogik
25.04.2018 1:39:51 Zum letzten Beitrag
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Mountainbiker

AUP Mountainbiker 11.06.2012
Heute Abend mal was Nettes. Hüttenabend der Skilehrfahrt. Eltern machen Essen, Filmchen schauen und danach noch ein Bierchen mit den Kollegen.
Diesmal hatten wir KEINE Brüche zu verzeichnen.

Unser armes Opfer des letzten Jahres humpelt aber noch...schrecklich! traurig
25.04.2018 17:34:40 Zum letzten Beitrag
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Jellybaby

Arctic
unglaeubig gucken
nächste Woche ist wieder Mein-Kind-macht-Abitur-mir-doch-egal-ob-es-den-Stift-richtig-herum-halten-kann Sprechtag. Ick freu mir jetzt schon.
25.04.2018 21:54:09 Zum letzten Beitrag
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Damocles

AUP Damocles 16.11.2011
...
Ich schau mir morgen mal die zukünftigen Erstklässler an. Popcorn.gif
25.04.2018 22:15:23 Zum letzten Beitrag
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Che Guevara

AUP Che Guevara 28.08.2019
verschmitzt lachen
 
Zitat von Damocles

Ich schau mir morgen mal die zukünftigen Erstklässler an. Popcorn.gif



Nackt jetzt, wie in Riverdale? Breites Grinsen
26.04.2018 12:33:34 Zum letzten Beitrag
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[WHE]MadMax

Phoenix
 
Zitat von Poliadversum

Das ist die Folge. Der Grund ist, dass man für die Tätigkeit eben kein Studium braucht (im Gegensatz zum Syscholoschen).

Die Leute, die mit Hochschulabschluss mit Kindern in diesem Alter arbeiten (sprich Pädagogen etc.) sind aber tatsächlich deutlich unterbezahlt.



Um das nochmal aufzugreifen: ich halte als Kind einer Lehrerfamilie den Standpunkt dass ein Studium höher zu bewerten ist als eine Ausbildung und höher entlohnt werden sollte für Schwachsinn.
Das kommt auf dir jeweilige Tätigkeit und das/die Fächer an, aber nicht grundsätzlich auf die Art wie der Arbeitnehmer seine Kenntnisse erworben hat.
Was ich stark befürworten würde (und da gehen meine Freunde die Lehramt studiert haben und jetzt Lehrer sind absolut mit) wäre das schwedische Modell wo Lehramtskandidaten quasi von Anfang an in Schulen Vertretungsstunden geben und nach dem Unterricht dort vor Ort in Büros arbeiten müssen um drn Folgeunterricht vorzubereiten, Sprechzeiten zu haben für Eltern und Nachmittagsbetreuung zu geben.

Denn am frühzeitigen Kontakt mit dem Schüler mangelts hier häufig, und was dann rauskommt sind Politiker oder Berufsschullehrer. Danke, als Azubi-Betreuer und ehemaliger IHK-Prüfer habnich davon genug.

Ich bin für eine stärkere Würdigung und Stärkung der Grundschullehrer und Kita-Pädagogen. Wenn da vernünftige Grundlagen durch motivierte Leute gelegt werden auf die nicht mehr von "Standeskollegen" herab gesehen wird weil sie ja "nur" GS-Lehrer sind, dann kommt das im Endeffekt ALLEN zugute.
[Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert; zum letzten Mal von [WHE]MadMax am 26.04.2018 13:31]
26.04.2018 13:29:16 Zum letzten Beitrag
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Poliadversum

AUP Poliadversum 30.08.2012
 
Zitat von [WHE]MadMax

 
Zitat von Poliadversum

Das ist die Folge. Der Grund ist, dass man für die Tätigkeit eben kein Studium braucht (im Gegensatz zum Syscholoschen).

Die Leute, die mit Hochschulabschluss mit Kindern in diesem Alter arbeiten (sprich Pädagogen etc.) sind aber tatsächlich deutlich unterbezahlt.



Um das nochmal aufzugreifen: ich halte als Kind einer Lehrerfamilie den Standpunkt dass ein Studium höher zu bewerten ist als eine Ausbildung und höher entlohnt werden sollte für Schwachsinn.
Das kommt auf dir jeweilige Tätigkeit und das/die Fächer an, aber nicht grundsätzlich auf die Art wie der Arbeitnehmer seine Kenntnisse erworben hat.


Das ist in meinen Augen eine in sich komplett unlogische Aussage, weil du hier die Form der Ausbildung von der Qualifikation trennst- die beiden sind aber direkt verbunden. Das relevante Wissen haben die Lehrer eben im Studium erlernt, weil es nicht in einer Ausbildung erlernt werden kann, und dass sie eben dieses relevante Wissen erworben haben, haben sie mit dem Erwerb ihres Hochschulabschlusses nachgewiesen.
26.04.2018 13:39:48 Zum letzten Beitrag
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[WHE]MadMax

Phoenix
Das relevante Wissen eines Lehrers ist in den Augen meines Großvaters, Vaters und meiner Freunde das, was er sich in seiner beruflichen Laufbahn aus Erfahrung aneignet. An der Uni bekommt er das grundlegende technische Handwerkszeug, allerdings oft auf höherem Niveau als er es jemals später wieder vermitteln kann und soll, und dazu zu wenig vom pädagogischen Handwerkszeug, sprich: Empathie, Ei fühlungavermögen und Überzeugungs-/Redekunst, was aber einen großteil ausmacht. Ein Lehrer kann fachlich prima sein, wenn er die Schüler aber nicht motivieren kann mitzumachen und zu lernen und nicht die Punkte finden kann wie er zumindest einem Grundsatz von ihnen einen positiven Ausblick geben kann, dann ist er imho kein guter Lehrer.

Deine Meinung bestätigt mich nur, dieses sture: "ich hab studiert, also MUSS ich mehr bekommen" ist in meinen Augen veraltetes Bonzendenken was überholt ist und dringend mal überdacht gehört.

Versteh mich nicht falsch, ich bin dafür, dass Lehrer ein attraktiver Ausbildungsberuf bleibt, aber für alle! Egal ob Pädagoge mit Sonderausprägung für Behinderte, Grundschullehrer oder aber Brennpunkt-Gesamtschullehrer oder Gymnasiallehrer.
Was ich befürworten würde wäre eine tatsächliche Besoldung nach Stunden, daher auch der Gedanke ans schwedische Modell wo die Lehrer an den Schulen angestellt sind und dort auch ihre Vorbereitungszeit verbringen (dann sieht die Öffentlichkeit auch mal wieviel Zeit die "faulen Lehrer" wirklich brauchen, das ist viel mehr als in so manch anderem Beruf, ne 40-Stunden-Woche reicht da nicht).

Ich bin da allerdings evtl. auch etwas radikal in meiner Ansicht, ich würde niemandem aufgrund eines Titels oder eines Abschlusses mehr Gehalt zahlen als jemand anderem der neben ihm eine vergleichbarr Tätigkeit ausübt. Das ist eher so eine "typisch deutsche" Sache, dass man so zettelhörig ist und sich auf Abschlußformulare einschießt, auch bei Stellenausschreibungen. In der Informatik ist das allerdings ein Rezept für eine Katastrophe, wie inzwischen die Firmen größtenteils gelernt haben.
26.04.2018 14:49:13 Zum letzten Beitrag
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Poliadversum

AUP Poliadversum 30.08.2012
Siehs doch mal so: Als Grundschullehrer entscheidest du, wer die Chance bekommt, die Hochschulreife zu erhalten und als Gymnasiallehrer entscheidest du, wer sie dann tatsächlich bekommt. Das sollen nun deiner Meinung nach Menschen tun, die selbst kein Studium abgeschlossen und im krassesten Fall nicht mal die Hochschulreife haben?

Das ist halt an Weltfremdheit nicht mehr zu überbieten und wird niemals geschehen.
[Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert; zum letzten Mal von Poliadversum am 26.04.2018 15:24]
26.04.2018 15:23:36 Zum letzten Beitrag
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Bombur

AUP Bombur 24.06.2010
26.04.2018 15:27:10 Zum letzten Beitrag
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Poliadversum

AUP Poliadversum 30.08.2012
Die Lehrerausbildung sollte nicht so bleiben wie sie ist.

Nur sollten halt die Standards nach oben, und nicht nach unten geschoben werden.
26.04.2018 15:28:13 Zum letzten Beitrag
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Bombur

AUP Bombur 24.06.2010
Es geht doch gar nicht um die Ausbildung, sondfern um die gleiche Bezahlung.
26.04.2018 15:33:13 Zum letzten Beitrag
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Poliadversum

AUP Poliadversum 30.08.2012
Naja, Leute mit unterschiedlich hohen Qualifikationen identisch zu bezahlen ist halt gar nicht erst diskutabel.
26.04.2018 15:34:27 Zum letzten Beitrag
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KarlsonvomDach

kalle
...
 
Zitat von Poliadversum

Naja, Leute mit unterschiedlich hohen Qualifikationen identisch zu bezahlen ist halt gar nicht erst diskutabel.



Im ÖD ist das doch Standard. Wir hatten hier mal eine Dame mit Promotion auf A11.
26.04.2018 15:35:43 Zum letzten Beitrag
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Poliadversum

AUP Poliadversum 30.08.2012
 
Zitat von KarlsonvomDach

 
Zitat von Poliadversum

Naja, Leute mit unterschiedlich hohen Qualifikationen identisch zu bezahlen ist halt gar nicht erst diskutabel.



Im ÖD ist das doch Standard. Wir hatten hier mal eine Dame mit Promotion auf A11.


Meh, wenn die Qualifikation Voraussetzung für den Berufseinstieg ist halt. Wenn ein promovierter Erzieher werden will ist das was anderes, seine Entscheidung Breites Grinsen
26.04.2018 15:36:45 Zum letzten Beitrag
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Bombur

AUP Bombur 24.06.2010
 
Zitat von Poliadversum

Naja, Leute mit unterschiedlich hohen Qualifikationen identisch zu bezahlen ist halt gar nicht erst diskutabel.


Diese Haltung finde ich indiskutabel. Bombur Ende.
26.04.2018 15:37:30 Zum letzten Beitrag
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Randbauer

AUP Randbauer 08.07.2015
Leider nicht Ende. An dem Punkt waren wir bereits.
Und dann fängt es wieder von vorne an.
26.04.2018 15:38:43 Zum letzten Beitrag
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KarlsonvomDach

kalle
...
 
Zitat von Poliadversum

Meh, wenn die Qualifikation Voraussetzung für den Berufseinstieg ist halt. Wenn ein promovierter Erzieher werden will ist das was anderes, seine Entscheidung Breites Grinsen



Naja, nach unten sollte es sich natürlich nicht anpassen, wenn es um Qualifikation geht. Aber als Quereinsteiger wird es einem im ÖD schon verdammt schwergemacht, überhaupt gleichauf zu ziehen.
26.04.2018 15:46:05 Zum letzten Beitrag
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Poliadversum

AUP Poliadversum 30.08.2012
 
Zitat von KarlsonvomDach

 
Zitat von Poliadversum

Meh, wenn die Qualifikation Voraussetzung für den Berufseinstieg ist halt. Wenn ein promovierter Erzieher werden will ist das was anderes, seine Entscheidung Breites Grinsen



Naja, nach unten sollte es sich natürlich nicht anpassen, wenn es um Qualifikation geht. Aber als Quereinsteiger wird es einem im ÖD schon verdammt schwergemacht, überhaupt gleichauf zu ziehen.


Bei Lehrern ist Quereinstieg ez wenn der Fachbereich gerade gesucht wirdfröhlich

Will man die Schulart wechseln geht aber in Bayern die Welt unter Hässlon
[Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert; zum letzten Mal von Poliadversum am 26.04.2018 15:47]
26.04.2018 15:46:46 Zum letzten Beitrag
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[WHE]MadMax

Phoenix
 
Zitat von Poliadversum

Naja, Leute mit unterschiedlich hohen Qualifikationen identisch zu bezahlen ist halt gar nicht erst diskutabel.



Und da sind wir uns eben uneins. Sowohl was die Bewertung der Qualifikation angeht, als auch was die Bezahlung für vergleichbare Arbeit angeht.
Denn wenn ich mit Deiner Methode rangehe müsste ja auch der Kollege der die typische Kombination Mathe+Sport gewählt hat (wo i.d.R. weniger Stoff vorbereitet werden muss) weniger Geld bekommen als jemand der z.B. Englisch und Chemie unterrichtet und sowohl Versuche als auch Lektüren vorbereitet und korrigieren muss (was in der Vorbereitung bzw. Nachbereitung wesentlich zeitaufwändiger ist).

Wüsste jetzt aber nicht dass das in der Realität der Fall ist.

Bezüglich der Zulassung zur Hochschulreife: Die Kriterien hierfür sind durch Rahmenlehrpläne sowie entsprechende Benotungskriterien eigentlich recht deutlich festgelegt.
Natürlich gibt es einen gewissen pädagogischen Spielraum, aber letztenendes kannst Du jemandem, der die passenden Noten erreicht, nicht verbieten an die Uni zu gehen, auch wenn Du überzeugt bist dass er es dort nicht packen wird.
Da sich aber auch die Uni-Landschaft ändert liegst Du aber eventuell mit Deiner Überzeugung, die aus der Zeit als Du selbst studiert hast stammt, vielleicht sowieso falsch!

Ich hab selbst an einer normalen Uni Informatik auf Diplom studiert. Ein Studiengang, der innerhalb der Zeit wo ich da war 3x umgeschmissen und zuletzt komplett abgeschafft und durch Bachelor/Master ersetzt wurde, mit anderer Struktur, anderen Pflichtvorlesungen und und und...

Hab ich das Studium beendet? Nein, weil es nicht den praktischen Anforderungen an den Beruf entsprach den ich heute ausübe und ich dies beim Arbeiten parallel zum Studium feststellen konnte.

Danach habe ich auch mit meiner Arbeit bei der IHK versucht Unternehmen klarzumachen, dass für viele der Arbeiten, für die sie Personal suchen, ein gelernter Facharbeiter viel besser geeignet ist als ein Studienabsolvent - auch wenn dann kein Titel auf der Visitenkarte steht.
In den Fachabteilungen rannte ich offene Türen ein, in der Chefetage stieß ich auf taube Ohren da auch dort immer runtergebetet wurde: "Wir brauchen studierte Köpfe, die können mehr als die mit einer Ausbildung".
Aus der Praxis kann ich sagen: FALSCH. In vielen Fällen konnte man einen Universitätsabsolventen nochmal 1-2 Jahre in der Praxis "ausbilden" bevor man mit ihm brauchbar arbeiten konnte. Vor allem die Fähigkeit wenn notwendig auch einfach mal Aufgaben nach Befehl abzuarbeiten und diese termingerecht fertigzustellen ging den meisten Dipls und Masterabsolventen ab.

Auf die Uni wurde ich jedenfalls durch meine Schule kein bisschen vorbereitet. Weder auf die dort notwendigen Arbeitsweisen, noch auf die Themen (gut, in den Mathekursen konnte ich ne Weile noch die Füße hochlegen weil wir nen echt guten Mathelehrer hatten), noch auf die notwendige Selbstorganisationsarbeit.

Nach dem was ich hier von den Absolventen die frisch anfangen mitbekomme ist das bis heute nicht anders.

Die Schule hat mir einen guten Grundsatz an Allgemeinwissen mitgegeben. Zudem wurde mir eine grundsätzliche Neugier bezüglich aller möglichen Dinge und eine Tendenz zur Hinterfragung von Aussagen dort vermittelt. Das sind die Sachen, wofür ich meinen Gymnasiallehrern dankbar bin. Aber das sind Sachen, bei denen ich nicht denke, dass hierfür ein Studium zwingend notwendig ist.
Animieren zum Selberdenken kann in jeder Schulform funktionieren.

(ich will nicht sagen dass Universitäten und Uni-Ausbildungen nutzlos oder sinnlos wären. Nur sind sie nicht ein Allheilmittel oder ein Gottgeschenk, oder etwas was einem erlauben sollte die Nase in Richtung Himmel zu recken. Man lernt dort sehr speziell, und arbeitet auch eine sehr spezielle Denkweise aus, die wiederum in besonderen Tätigkeiten münden kann.
Bei uns IT-Lern waren die Diplomanden prima darauf vorbereitet Grundlagenforschung zu betreiben, oder Entwicklungsaufgaben zu übernehmen. Hingegen waren sie meist wenig brauchbar für Managementtätigkeiten oder Vermarktung ihrer Arbeit, oder eben allgemeine soziale Interaktion, sprich: Teamarbeit.
Ihnen fehlte Praxis, und das ist halt das was ich bei der Lehrerausbildung auch anprangere: Würde man einen Teil dessen, was derzeit als Studium an der Uni gelehrt wird, durch Praxistätigkeit an richtigen Schulen ersetzen (und zwar frühzeitig), dann würden wir sehr wahrscheinlich mehr Lehrer haben die den Beruf auch aus Überzeugung ausüben und weniger die meinen, dass sie nach etlichem Warten auf Praktika, ewigem Studium weswegen sie eh nicht mehr verbeamtet werden dann im schlecht bezahlten Referendariat feststellen, dass das doch nicht so ihr Ding ist und sie mit den Kindern gar nicht so klarkommen - den Beruf dann aber aus Mangel an Perspektiven dennoch ausüben)
[Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert; zum letzten Mal von [WHE]MadMax am 26.04.2018 15:55]
26.04.2018 15:47:18 Zum letzten Beitrag
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Poliadversum

AUP Poliadversum 30.08.2012
 
Zitat von [WHE]MadMax
[b]


Denn wenn ich mit Deiner Methode rangehe müsste ja auch der Kollege der die typische Kombination Mathe+Sport gewählt hat (wo i.d.R. weniger Stoff vorbereitet werden muss) weniger Geld bekommen als jemand der z.B. Englisch und Chemie unterrichtet und sowohl Versuche als auch Lektüren vorbereitet und korrigieren muss (was in der Vorbereitung bzw. Nachbereitung wesentlich zeitaufwändiger ist).


Höh? Nein? Beide haben die gleiche Qualifikation (Hochschulabschluss MA-Äquivalent), ergo gleiche Bezahlung.

 

Bezüglich der Zulassung zur Hochschulreife: Die Kriterien hierfür sind durch Rahmenlehrpläne sowie entsprechende Benotungskriterien eigentlich recht deutlich festgelegt.
Natürlich gibt es einen gewissen pädagogischen Spielraum, aber letztenendes kannst Du jemandem, der die passenden Noten erreicht, nicht verbieten an die Uni zu gehen, auch wenn Du überzeugt bist dass er es dort nicht packen wird.
Da sich aber auch die Uni-Landschaft ändert liegst Du aber eventuell mit Deiner Überzeugung, die aus der Zeit als Du selbst studiert hast stammt, vielleicht sowieso falsch!


Keine Ahnung was du damit sagen willst. Lehrer sind diejenigen, die den Stoff vermitteln, abprüfen und Leistungen bewerten. Ergo brauchen sie mindestens die gleiche Qualifikation wie die, die da bei ihnen versuchen ihre Qualifikation zu erwerben.

Der Mann vom TÜV braucht ja auch selber einen Führerschein (+some), wenn er Fahrprüfungen abnehmen soll mit den Augen rollend

e/ ich glaube du bildest dir ein, dass man einfach so wenn man Lehrpläne/Kompetenzmodelle in den Lehrplänen durchliest angemessen bewerten kann Breites Grinsen Das ist absolut falsch.
[Dieser Beitrag wurde 4 mal editiert; zum letzten Mal von Poliadversum am 26.04.2018 15:53]
26.04.2018 15:50:13 Zum letzten Beitrag
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KarlsonvomDach

kalle
...
 
Zitat von Poliadversum

Bei Lehrern ist Quereinstieg ez wenn der Fachbereich gerade gesucht wirdfröhlich



Es geht ja nicht nur darum, in ein Arbeitsverhältnis reinzukommen, sondern dort auch gleichwertige Verhältnisse zu erreichen wie Kollegen, die genau die gleiche Stelle besetzen, aber den regulären Weg gegangen sind. Bei vielen Quereinsteigern ist eine Verbeamtung z. B. nicht drin. Und sich als Lehrer dann anzuschauen, wie die verbeamteten Kollegen ein paar hundert Euro mehr netto nach Hause tragen + die bessere Absicherung ist nicht gerade förderlich für die Arbeitsmoral.
26.04.2018 15:51:41 Zum letzten Beitrag
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Mountainbiker

AUP Mountainbiker 11.06.2012
#Neuland #Schuleamnetz #Schuleoffline

Die IT Situation an unserer Schule ist okay...aber manchmal wird man doch in den Wahnsinn getrieben.

80% der Unterrichtsräume sind mit einem "Smartboard" ausgestattet. Diese waren einen Monat nach ihrer Installation dann auch mal internetfähig. Darüber kann man sich nicht beschweren. Der Kreis hat da für seine Verhältnisse echt schnell gehandelt. Leitung ist natürlich zu schwach (Dazu später mehr) Prima...
Wir kommen zwar nicht an die Rechner selbst dran, das macht aber auch fast nichts (Der eine Fall, in dem man aus genau diesem Grund eben nicht an das DVD Laufwerk rankommt ist ja fast zu ignorieren mit den Augen rollend). Es läuft ja alles. Bis auf die Tastaturen und Mäuse in einigen Räumen. Die funktionieren halt einen Scheissdreck, weil deren Funkempfang zu schwach ist und/oder gestört wird. Das treibt mich in den Wahnsinn. Andauernd verliert die Tastatur die Verbindung und schreibt nicht mit. Das sind kleine Nadelstiche, die unglaublich viel Kraft kosten. Argl!
Jetzt hat unser Dienstleister im IT-Bereich einen riesigen Bock geschossen. Am Wochenende hat die Kollegin, die die IT betreut alle Schul PCs mit Updates versorgt. Das muss an den PCs alles einzeln freigeschaltet werden. Die Updates können auch nicht alle PCs gleichzeitig runterladen, weil dafür die Leitung zu schwach ist und das Netzwerk blockiert. Es muss für jeden Furz beim Kreis einzeln angefragt werden... blabla... . Währendessen kamen dann an den PCs Meldungen, dass die Lizensen für die Micosoftprodukte links und rechts abgelaufen wären.
Ein Anruf beim Kreis brachte dann zutage, dass man dieses Problem in den letzten Wochen wohl häufiger gehabt habe. Anscheinend hat die IT-Firma, die uns so oh wunderbar "betreut" mit den Volumenlizenzen scheiße gebaut hat. Am Wochenede findet bei uns im Haus eine Fortbildung statt, die diese PCs benötigt, Unterricht kann in den PC-Räumen nicht stattfinden. Die Kollegin ist am Ende.

Zum Glück werde ich nie in die undankbare Position kommen, die IT in einer Schule zu betreuen. Falls euch je irgendeiner eine Deputatsstunde für diesen Kack anbietet...rennt schnell weg.
26.04.2018 15:52:27 Zum letzten Beitrag
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[WHE]MadMax

Phoenix
 
Zitat von Poliadversum

 
Zitat von [WHE]MadMax
[b]

Bezüglich der Zulassung zur Hochschulreife: Die Kriterien hierfür sind durch Rahmenlehrpläne sowie entsprechende Benotungskriterien eigentlich recht deutlich festgelegt.
Natürlich gibt es einen gewissen pädagogischen Spielraum, aber letztenendes kannst Du jemandem, der die passenden Noten erreicht, nicht verbieten an die Uni zu gehen, auch wenn Du überzeugt bist dass er es dort nicht packen wird.
Da sich aber auch die Uni-Landschaft ändert liegst Du aber eventuell mit Deiner Überzeugung, die aus der Zeit als Du selbst studiert hast stammt, vielleicht sowieso falsch!


Keine Ahnung was du damit sagen willst. Lehrer sind diejenigen, die den Stoff vermitteln, abprüfen und Leistungen bewerten. Ergo brauchen sie mindestens die gleiche Qualifikation wie die, die da bei ihnen versuchen ihre Qualifikation zu erwerben.

Der Mann vom TÜV braucht ja auch selber einen Führerschein (+some), wenn er Fahrprüfungen abnehmen soll mit den Augen rollend

e/ ich glaube du bildest dir ein, dass man einfach so wenn man Lehrpläne/Kompetenzmodelle in den Lehrplänen durchliest angemessen bewerten kann Breites Grinsen Das ist absolut falsch.



Nein, aber ich sehe es etwas anders als Du:
Die Qualifikation zur Hochschulreife bekomme ich dadurch, dass ich gewisse Kriterien erreiche - nämlich einen gewissen Notendurchschnitt.
Diesen bekomme ich wiederum, indem ich in diversen Fächern zeige, dass ich mir Wissen aneignen kann und dieses dann dafür nutzen kann eigenständig Rückschlüsse zu ziehen und Analysen zu tätigen.
Teilweise ist es auch einfach nur das Merken und die korrekte Anwendung von Handwerkszeug (korrektes Anwenden von Formeln).

Dies zu überprüfen erfordert Kenntnisse über eben dieses Wissen, die über die Kenntnisse des Prüflings hinausgehen, sowie eine entsprechende Herangehensweise um z.b unerwartete Lösungswege dennoch sachlich und pädagogisch richtig bewerten zu können.

Denke soweit sind wir uns recht einig, oder?

Wo ich nicht mit Dir übereinstimme ist, dass ich unbedingt einen Universitätsabschluß benötige um diese Prüfung durchzuführen.

Fakt ist, dass sogar einige Lehrer am Gymnasium wo ich unterrichtet wurde keinen Hochschulabschluß hatten, oder diesen nicht in allen Fächern, die sie unterrichteten.
Beispielsweise einer unserer Musiklehrer (ehemaliger Orchesterleiter), unser einer Kunstlehrer (er war eigentlich Fotograf, aber auch sehr bewandert in Kunsttheorie, Stilrichtungen etc...), und hinzu kamen einige der "alten Garde", die zusätzliche Fächer als "Neigungsfächer" hinzugefügt hatten, da in der Zeit in der sie eingestellt wurden ein Bedarf hierfür bestand.
Keiner unserer Informatiklehrer hat je eine Vorlesung in dem Fachbereich besucht - die gabs da nämlich noch garnicht. (Info für Köche wurde auch erst in Saarbrücken später eingeführt. Eigentlich "Informatik für Hörer fachfremder Fakultäten" - aber das passte nicht ans schwarze Brett)

All diese Leute haben mit viel Herzblut und Einsatz unterrichtet und es lag ihnen sehr viel daran dass wir möglichst viel aus ihrem Unterricht mitnehmen. So wie Du argumentierst zählt aber Einsatz und Wissensvermittlung nicht für die Honorierung einer Tätigkeit, sondern nur ob derjenige Studiert hat oder nicht.

Sorry, aber wenn das eine universelle Regel ist, dann werde ich alles tun damit sie abgeschafft wird. Bezahlung für kontinuierlichen Einsatz, nicht für einmal geleistete Erfolge - das ist die Welt in der ich lebe.
26.04.2018 16:06:42 Zum letzten Beitrag
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[WHE]MadMax

Phoenix
Mountainbiker, mein Vater hat die IT an deren relativ kleiner Realschule (unter 200 Schüler) betreut. Selbst da reichte eine Wochenstunde, die er bewilligt bekam, hinten und vorne nicht. Ich war öfters dort vor Ort und hab ihm mit Kleinkram ab und an geholfen - da waren auch oft vier bis fünf Stunden pro Woche drin.
Damals auch noch der mangelnden Geschwindigkeit der Technik geschuldet, aber heute wird das dann durch gestiegene Komplexität wieder ausgeglichen.

An einer hamburger Berufsschule musste ein einziger Lehrer zwischen Weihnachten und Neujahr sämtliche Rechner aktualisieren und auf einen neuen Betriebssystemsstand bringen. Externe Hilfe wurde nicht eingeholt.
Sowas darf in meinen Augen einfach nicht passieren.
Ich würde sowas von gern eine Steuererhöhung sehen, die rein dem Bildungswesen zweckgebunden zugute kommt.
26.04.2018 16:11:06 Zum letzten Beitrag
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Poliadversum

AUP Poliadversum 30.08.2012
 
Zitat von [WHE]MadMax


Wo ich nicht mit Dir übereinstimme ist, dass ich unbedingt einen Universitätsabschluß benötige um diese Prüfung durchzuführen.



Ich würde es so formulieren: Der Hochschulabschluss und das zweite Staatsexamen sind das beste (wenn auch weit nicht optimale) Vehikel, das wir haben um zu prüfen, ob eine Person das fachliche Know-How besitzt um angemessen Wissen zu vermitteln und zu bewerten.

Rein theoretisch könnten wir natürlich auch vom Studium losgelöste Eignungsprüfungen zur Fachwissenschaft durchführen und das Studium davor weglassen, aber im Endeffekt müsste dort dann Wissen auf universitärem Niveau geprüft werden. Dann stellt sich halt die Frage, warum man das so macht? Sehe da kein Argument für.


 

Fakt ist, dass sogar einige Lehrer am Gymnasium wo ich unterrichtet wurde keinen Hochschulabschluß hatten, oder diesen nicht in allen Fächern, die sie unterrichteten.
[/b]


Am Gymnasium nicht üblich bzw. wenn es sowas häufiger gibt, dann wenn es krasse Engpässe gibt und "artverwandte" Fächer unterrichtet werden (z.B. studierter Physiker, der auch Mathe unterrichtet). Das ist freilich nicht optimal aber immer noch etwas anderes, als da Leute ohne Hochschulabschluss reinzusetzen.
[Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert; zum letzten Mal von Poliadversum am 26.04.2018 16:17]
26.04.2018 16:16:05 Zum letzten Beitrag
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 Thema: Der Lehrer- und Pädagogenthread ( Bald ist Bergfest! )
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