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 Thema: Outdoorthread V
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Tharan

Marine NaSe II
Ja, das mit dem Bus hat viel Gear eher unnötig gemacht. Breites Grinsen
22.08.2018 22:56:31  Zum letzten Beitrag
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Skywalkerchen

skywalkerchen
...
 
Zitat von [smith]

Hauptsächlich geht es mir um typische Wanderverletzungen. In Mittelamerika habe ich mir den Außenknöchel gebrochen und habe wohl überraschend Glück gehabt und das "richtig" verbunden, aber so ein mulmiges Gefühl war nachher schon da. Mittlerweile trage ich sogar so einen SAM-Splint mit mir rum (ab einer bestimmten zu erwartenden Einsamkeit zumindest), die hat mich nachhaltig beeindruckt als ich meinen Ellenbogen komplett zerlegt habe.

Ich will nicht das abgedroschene "Survivaltraining" haben, sondern wissen wie ich mit Verstauchungen/Abschürfungen/Knochenbrüchen gerade im Beinbereich/evtl. offene Wunden von Stürzen mich alleine so gut zusammenflicken kann, dass ich zumindest noch zu einem Punkt komme, wo mich jemand gut finden kann.


Ja das Thema ist halt etwas groß für nen Post. Breites Grinsen
Ich schreib heut Abend in Ruhe was dazu.

Aber eins vorab, gebrochenes Bein (gar Oberschenkel oder Schenkelhals) und "sich selbst aus der Kacke ziehen" ist illusorisch. Breites Grinsen
23.08.2018 14:54:17  Zum letzten Beitrag
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[smith]

AUP [smith] 29.07.2010
Jo, schon mal danke, erwarte ich aber auch nicht, gerade weil es so allgemein ist.
Bin wie gesagt auch bereit, dafür ein paar Kröten springen zu lassen, z. B. für ein entsprechendes Buch.

Und mir ist völlig klar, dass 99% meiner Vorstellungen für den Arsch sind, deshalb suche ich ja professionelle Anleitung Augenzwinkern
[Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert; zum letzten Mal von [smith] am 23.08.2018 22:31]
23.08.2018 22:31:00  Zum letzten Beitrag
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Peridan

AUP Peridan 01.02.2008
Bin auch gespannt.
26.08.2018 1:51:43  Zum letzten Beitrag
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Flitzpiepe42

AUP Flitzpiepe42 07.10.2019
Hey Leute, Do-So geht es auf die jährliche Wandertour mit Freunden, dies mal die Kaisertour in reverse order. Ich wollte einfach mal in die Runde fragen, was ihr bei so ner Hüttentour an Proviant mitnehmt. Bisher war ich immer auf nem Mix von Nuss/Frucht-Mischung und Minisalamis unterwegs. Was nehmt ihr so? Gibt es was ultimatives?
[Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert; zum letzten Mal von Flitzpiepe42 am 26.08.2018 18:47]
26.08.2018 18:47:18  Zum letzten Beitrag
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The_gonzo

AUP gonzo 16.07.2021
 
Zitat von Flitzpiepe42

Hey Leute, Do-So geht es auf die jährliche Wandertour mit Freunden, dies mal die Kaisertour in reverse order. Ich wollte einfach mal in die Runde fragen, was ihr bei so ner Hüttentour an Proviant mitnehmt. Bisher war ich immer auf ner Mischung Nuss/Frucht-Mischung und Minisalamis unterwegs. Was nehmt ihr so? Gibt es was ultimatives?



Kendall Mint Cake?
26.08.2018 18:48:12  Zum letzten Beitrag
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Almi

[BC]Alm
...
Keine Nüsse bei Hüttenverpflegung, kann man schlecht während der Tour verstoffwechseln. Fruchtriegel und ein bisschen was herzhaftes zur Abwechselung. Bisschen Schoki für den Gipfel.
26.08.2018 19:59:51  Zum letzten Beitrag
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Tharan

Marine NaSe II
Ich persönlich habe immer für die ersten zwei Tage was frisches dabei. Brot, irgendwas für oben drauf (irgendwelche haltbaren Aufstriche (Zwergenstreich!) oder Sachen wie getrocknete Salami), Gurke, kleine Tomaten, was sich halt hält, auch wenn es vom Gewichtsverhältnis eher schwer ist.
Dazu kommen noch ein paar Müsliriegel (meist zum Frühstück), Nüsse und getrocknete Früchte, Schokolade in den kälteren Jahreszeiten.

Wobei das auch ausufert auf Selbstversorgerhütten oder in Winterräumen wo man selbst kocht. Da gibt es auch schon mal Tafelspitz oder Schnitzel mit Bratkartoffeln, was zuvor natürlich schon entsprechend vorbereitet wurde und nur noch auf den Ofen gestellt werden muss. Aber dafür muss man bei den Touren meist kein Wasser mitschleppen, weil es ja Schnee gibt. Breites Grinsen
26.08.2018 20:10:57  Zum letzten Beitrag
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Chinakohl mit Reis

AUP Chinakohl mit Reis 12.01.2019
Wir sind ja weniger Highperformer-mäßig unterwegs... peinlich/erstaunt
Aber (u.a. Dank Metzger) haben wir immer harte Wurst, Bergkäse und Brot dabei.
Zusätzlich dann noch Schokolade, Kekse und Nüsse (auch wenn ich wohl gerade gelernt habe, dass die nicht so optimal sind).

Edit: wir haben aber auch immer Hüttenverpflegung. Breites Grinsen
[Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert; zum letzten Mal von Chinakohl mit Reis am 26.08.2018 20:12]
26.08.2018 20:11:08  Zum letzten Beitrag
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ULtRaLiSt

AUP ULtRaLiSt 25.07.2010
Nussmischung, Müsliriegel, Bananenchips (stopfen gut), gerne auch Hartkäse/Salami/Brot für eine ordentliche Brotzeit.
26.08.2018 20:37:23  Zum letzten Beitrag
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The_gonzo

AUP gonzo 16.07.2021
Cous cous, Haferflocken, Instant Püree und Instanudeln als Basis, dazu Olivenöl, getrocknete Früchte und getrocknetes Gemüse. Marzipan und Nüsse zum snacken.
Dazu einen Kocher. Kalt Essen ist Abfall.
[Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert; zum letzten Mal von The_gonzo am 26.08.2018 21:15]
26.08.2018 21:15:11  Zum letzten Beitrag
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Skywalkerchen

skywalkerchen
 
Zitat von [smith]

Hauptsächlich geht es mir um typische Wanderverletzungen. In Mittelamerika habe ich mir den Außenknöchel gebrochen und habe wohl überraschend Glück gehabt und das "richtig" verbunden, aber so ein mulmiges Gefühl war nachher schon da. Mittlerweile trage ich sogar so einen SAM-Splint mit mir rum (ab einer bestimmten zu erwartenden Einsamkeit zumindest), die hat mich nachhaltig beeindruckt als ich meinen Ellenbogen komplett zerlegt habe.

Ich will nicht das abgedroschene "Survivaltraining" haben, sondern wissen wie ich mit Verstauchungen/Abschürfungen/Knochenbrüchen gerade im Beinbereich/evtl. offene Wunden von Stürzen mich alleine so gut zusammenflicken kann, dass ich zumindest noch zu einem Punkt komme, wo mich jemand gut finden kann.


Also erstmal, das typische Survivaltraining ist für dich Käfer essen, Bett aus Zweigen und Moos, im Lendenschurz auf Reisen? Breites Grinsen
Sowas, bzw das was man sich darunter vorstellt (!) ist wirklich nicht mehr zeitgemäß wenn es um Outdoor geht. Bundeswehr ist auch nicht ganz vergleichbar, unter Gefechtsbedingungen sind die Ansprüche ganz was ganz anderes (aber vieles ähnelt. Manches aber gar nicht).
Du willst Verletzungen, Vergiftungen und Mangel bekämpfen, das kann dir alles auch auf ner Wandertour passieren. Wenn man ganz blöd spinnt kann dir durch einen doofen Sturz oder Diebstahl oder so natürlich alles bis aufs Leibchen verloren gehen, aber der Mut zur Lücke diesbezüglich ist nachvollziehbar.

Erstmal sollte man m.m.n. überlegen, was man da für eine Tour vorhat. Der typische Bushcrafter mit 80l-Rucksack "Zomfg ich hab von Kienspahn bis Klappsofa alles dabei" ist nämlich genauso extrem, wie der Survivaler ohne alles, und manche Touren lassen sich so einfach nicht realisieren und begeistern ja auch nich jeden.
Also sollte man schon beim Tourplanen überlegen "was ist der worst case", also was ist im Zweifel die längste Zeit UND die größte Entfernung, bis ich wieder irgendwo bin, und dieses Irgendwo ist nicht zwingend das nächste Krankenhaus, sondern kann auch der nächste erreichbare Gipfel mit Handyempfang oder die Möglichkeit, SOS richtung Tal zu blinken sein. Und diese Distanz muss man verletzt überwinden und dafür ausgerüstet sein.
Weil es bringt dir nichts, bei ner Arktistour Autan einzupacken.
Unnötigen Mist wegzulassen is auch immer mein Problem. peinlich/erstaunt Breites Grinsen
Ganz wichtig: analoge Karte mitnehmen und mindestens im Stundentakt die aktuelle Position zu markieren, sonst weißt du im schlimmsten Fall nicht mehr wo du bist. Gps ist klasse, solangs funktioniert. Das Handy ist aus bis zum Notfall, für Fotos gibts Kameras und du weisst ja nicht, wie oft du versuchen musst zu telefonieren. Und Kälte killt den Akku, da sind 30% schnell weg.
N Packen mit Essen, Wasserfilter und Feuerzeug gehört auch immer dazu. Wieviel davon hängt halt vom schlimmsten Fall ab, bei Wasser wirds natürlich schwierig. Breites Grinsen
...und jetz fällt mir auf dass ich tip wie n blöder über das was du gar nicht wissen willst. Breites Grinsen
Ich lass es mal stehen, vllt ist ja ein Tip für den ein oder anderen dabei..


Ob ein Knöchel gebrochen oder verstaucht ist, kann man draußen nicht immer sicher sagen, im Zweifel ist er einfach durch.
Samsplint is schonmal gut, aber die ist nur halb so toll, wenn man sie nur mit Mullbinden nutzt, erst mit den Adhäsivbinden taugt das richtig. Aber ich hoff dass ein guter Apotheker das richtige dazu verkauft. Und die Schuhe sollten sich ganz gelockert auch noch um den Knöchel mit Splint rum anziehen lassen (wenn man sie nur nicht mehr schnüren kann, Tape rum).
Diclophenac-Salben und Schmerzmittel helfen.
Verbandpäckchen für Druckverband (für arterielle Blutungen gibt es auch unterschiedlichste Stopper, von kleinen lavagefüllten Säckchen bis Puder zum draufkippen, die funktionieren schon ganz gut, werden aber sehr heiß und killen dir vllt das Gefäß oder schießen eine Embolie, aber verblutet ist halt auch tot ne? Augenzwinkern ) und sterile Pflaster (die größten die grad zu kaufen sind, wir wollen ja Wunden abdecken und nicht gut aussehen, wobei Pflaster natürlich immer gut aussehen..) für Schürfwunden und Schnitte und Gedöns, auf längeren Touren kann man noch ne Bepanthen einpacken. Rettet kein Leben aber ist sehr gut).
Für Schnitte kannst du dir auch Hautkleber kaufen (teuer) oder Sekundenkleber nehmen (is eh fast das Gleiche), das hält bombenfest, desinfiziert, noch Tape drüber und es ist ne zweite Haut. Fällt irgendwann einfach ab und hinterlässt eine unglaublich hässliche Narbe. Breites Grinsen
Klammergeräte kann man auch nehmen, aber die sind groß. Wenn man das möchte, sollte man nähen lernen, in manchen Survivalkursen wird das beigebracht oder du fragst eine Krankenschwesterfreundin ob sie es dir zeigt, beim Metzger gibts genug Material zum üben. Das ist echt keine Wissenschaft, man möchte ja nicht den goldenen Nähmaschinenwimpel, sondern lebendig zum Doc kommen.
Zum nähen und klammern gehören immer Antibiotika wenn du draußen bist, du weisst ja nicht, was du da einsperrst.
Blasen aufmachen und Pflaster drauf und Tape drüber (eng anliegend in einer ca. 50-75cm-Bahn um den kompletten Fuß und in Reiberichtung vom laufen, Also Vorderfuß waagrecht, Ferse senkrecht, sonst ribbelts das Tape in die Blase..Hässlon ). Und zum schlafen offen lassen.

Ausgekugelte Schultern und Kniescheiben zu reponieren lässt sich auch sehr leicht erlernen, entweder wieder Medizinkumpels oder Betroffene fragen (viele Menschen haben das sehr oft spontan, die können dirs super zeigen).
Sehr vereinfacht gesagt musst du nur das Bein entspannt ausstrecken und ein ganz klein wenig die Scheibe in die richtige Richtung drücken, und die Schulter im sitzen über den Rucksack (oder eines anderen Schulter, wie beim von-hinten-umarmen) hängen lassen und gaaaaanz langsam und entspannt rumschlackern. Vor, zurück, links, rechts, nur Zentimeter erstmal, dann rutscht das irgendwann von selbst rein. Wenn nicht hast du Pech und die Scheibe / Schulter ist vermutlich einfach zerfetzt. Oder widerborstig.

Gebrochene Arme kommen in den Samsplint und ins Dreiecktuch, da reponiert man Brüche nur, wenn Gefäße oder Nerven abgeklemmt sind (wenn er offen ist, mit Verbandtuch abdecken). Das merkt man, wenn die Finger taub werden, grau oder knallrot und wehtun oder nicht mehr funktionieren.

Richtige Brüche an Bein und Hüfte kannst du knicken (lol), da bleibt dir echt nur Schmerzmittel Höchstdosis rein und kriechen, rufen, leuchten, telefonieren. Je nach Verfassung kann man schon versuchen, die Samsplint um den 45Grad abgewinkelten Unterschenkel rumzupfriemeln und auf gehstöcken heimzuhinken, aber das ist...unwahrscheinlich, dass man das tut. Breites Grinsen

Wenn andere dabei sind kann man natürlich stützen, tragen, Lager bauen und Hilfe holen und Gedöns. Zu zweit stirbt man nur halb so oft.

Die Technik beim verbinden ist gar nichtmal sooo wichtig, das Auge rettet zwar mit, aber am Schluß soll der Verband ja schützen oder stützen, solang er das tut is alles gut. Nicht zum Ende der Extremitäten hin wickeln und nicht zu fest. Und zwei Verbände sind besser als einer.
Was ganz gut ist, mal zu üben alles zu verbinden und verkleben und verpflastern was dir einfällt, mit Pflaster schön zurechtschneiden dass es um Fingerkuppen, Knie, Ellenbogen etc passt. Klebeflächen im zickzack riffeln, Flügelchen rausschneiden, schöne Bastelstunde halt.

Jetzt fällt mir grad nix mehr so ein. Ich hoff du kannst mit dem ein oder anderen Tip was anfangen, oder frag nochmal.

/achja, ganz wichtig: Es gibt gerade im Outdoor-Survival-Bushcraftbereich und auf Verletzungen bezogen so gut wie nie irgendeine Patentlösung oder ein muss oder nie oder richtig oder falsch. Es ist alles erlaubt was funktioniert, also im schlimmen Fall immer überlegen was dir noch so alles (auch beklopptes) einfällt.
Eine Isomatte kann auch schienen, eine Gaskartusche kann eine instabile Rippenserie stützen und deinen Eiter kannst du ernsthaft grillen (Proteinsssss!!! würde der Immo dazu sagen). verschmitzt lachen
[Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert; zum letzten Mal von Skywalkerchen am 26.08.2018 22:55]
26.08.2018 21:50:39  Zum letzten Beitrag
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[smith]

AUP [smith] 29.07.2010
Ui, vielen Dank schon mal!
Ich werde mir das die nächste Tage in Ruhe durchlesen (bin jetzt leider eine Woche ziemlich beschäftigt) und bestimmt Rückfragen haben.

Nur kurz: Mittlerweile habe ich immer eine Rolle Askina Haft Color dabei, die hat mir auch den Knöchel zusammen gehalten (Knochen war wohl hin, Bänder habe ich heile gelassen). Dazu die erwähnte Diclophenac-Salbe war gut. Noch evtl. eine kleine Rolle Rudatape, quasi als Duct-Tape-Ersatz, den SAM-Splint (wenn klar ist, dass er nötig sein könnte) und ich fühle mich da so gut "vorbereitet" wie es halt geht in diesem Bereich.

Ich dachte Blasen lässt man einfach so (höhö!), bzw. verbindet sie nur, aber eben nicht aufstechen. Hat sich da die Meinung geändert einfach?

Noch mal Danke, werde das sacken lassen
[Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert; zum letzten Mal von [smith] am 26.08.2018 23:12]
26.08.2018 23:06:36  Zum letzten Beitrag
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Skywalkerchen

skywalkerchen
 
Zitat von [smith]

Ich dachte Blasen lässt man einfach so (höhö!), bzw. verbindet sie nur, aber eben nicht aufstechen. Hat sich da die Meinung geändert einfach?


Die Lehrmeinung ändert sich da gefühlt alle zwei Jahre. Breites Grinsen
Davon ab, es geht ja darum, möglichst die Situation zu verlassen. Hocken bleiben hilft nicht. Und so eine richtige Blase mit fettem Blasenpflaster drauf hindert mich einfach am laufen. Und nach ein paarmal belasten geht die Blase eh von selbst auf (nur leider reisst sie dann gern mal am Rand, das tut nochmal weh und kann sie blutig reißen. Dann lieber an der toten Haut kontrolliert aufmachen).

Zuhause auf der Couch lässt man die Blase von den neuen Nikes natürlich zu und wartet so lange wie möglich.
26.08.2018 23:13:49  Zum letzten Beitrag
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Flitzpiepe42

AUP Flitzpiepe42 07.10.2019
Von mir auch vielen Dank Sky, gute Einführung!

Danke an die vielen Essenstipps, mal die Tage gucken was es wird.
27.08.2018 7:04:53  Zum letzten Beitrag
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Percussor

Leet
Nach zwei langen Jahren habe ich endlich mal wieder die Schneeschuhe auspacken koennen.
































Die komplette Story gibt's hier.
05.09.2018 8:21:47  Zum letzten Beitrag
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The_gonzo

AUP gonzo 16.07.2021
Was ist denn das für ein Zelt?
05.09.2018 8:25:01  Zum letzten Beitrag
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Percussor

Leet
 
Zitat von The_gonzo

Was ist denn das für ein Zelt?



MSR Access 1. 1400g plus Schneeheringe. Ist im Prinzip ein Hubba Hubba mit Compositegestaenge, in das du nen Knoten machen kannst. Steileres Dach fuer Schneelasten und weniger Mesh im Innenraum. Ich wuerde das so als 3,5 Jahreszeiten Zelt einstufen.
05.09.2018 8:31:09  Zum letzten Beitrag
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Almi

[BC]Alm
...
Hast du keine Ski?
05.09.2018 9:06:03  Zum letzten Beitrag
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Percussor

Leet
 
Zitat von Almi

Hast du keine Ski?



Ich kann nicht Ski fahren und hab auch kein Interesse dran. Wenns bergab geht, bekomme ich allerdings manchmal so meine Zweifel
05.09.2018 12:18:28  Zum letzten Beitrag
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MCignaz

Arctic
Ich bin etwas verwundert, dass ein großer Teil (sogar der überwiegende würde ich behaupten) von Zelten, auch im höherpreisigen Segment, mit dem Innenzelt zuerst aufgebaut werden.
Das wär mir doch superwichtig, nicht alles vom Aufbau weg durchnässt zu haben. Oder ist das in der Praxis halb so wild?
05.09.2018 13:16:19  Zum letzten Beitrag
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The_Demon_Duck_of_Doom

the_demon_duck_of_doom
 
Zitat von MCignaz

Ich bin etwas verwundert, dass ein großer Teil (sogar der überwiegende würde ich behaupten) von Zelten, auch im höherpreisigen Segment, mit dem Innenzelt zuerst aufgebaut werden.



Hilleberg und Fjällräven machen das schonmal nicht.
05.09.2018 13:26:43  Zum letzten Beitrag
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MCignaz

Arctic
Helsport auch nicht. Trotzdem gibts sehr viele, die es tun.
05.09.2018 13:35:09  Zum letzten Beitrag
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Oli

AUP Oli 21.12.2018
Bei meinem Robens gehen die Stangen durch das Außenzelt und das Innenzelt wird eingehängt - es sollen sich zum einen Innen- und Außenzelt ja nicht berühren, deshalb wäre es blöd, würde das Außenzelt auf dem Innenzelt liegen, zum anderen kann man es so als Windschutz auch ohne Innenzelt nutzen. Ich habe bisher auch noch kein höherwertiges Zelt gesehen, wo das anders war.
05.09.2018 14:08:21  Zum letzten Beitrag
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MCignaz

Arctic
So meine ich. Und das beschränkt sich nicht auf MSR.


Oder man macht das so, braucht dann aber nen Footprint?:


/Siehe auch hier. Wobei es bei Vaude beide Varianten gibt.
Aufbauvideo Vaude
[Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert; zum letzten Mal von MCignaz am 05.09.2018 16:26]
05.09.2018 16:23:48  Zum letzten Beitrag
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Kobayashi

AUP Kobayashi 15.07.2011
Das Hubba Hubba NX 2 kann mit Footprint von außen nach innen aufgebaut werden.
05.09.2018 17:15:31  Zum letzten Beitrag
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Percussor

Leet
Das scheint einfach damit zusammenzuhaengen, wo das Zelt herkommt. Hersteller aus Regionen mit viel Regen scheinen die Aussenzelt zuerst Methode zu bevorzugen, und in trockeneren Laendern halt Innenzelt zuerst.

Ich benutze seit acht Jahren diverse Hubba's in Neuseeland, und waehrend ich die Methode nicht fuer ideal halte, habe ich nie damit Probleme gehabt. Meine Touren sind kurz genug, dass ich um's Wetter herum planen kann. Selbst wenn es regnet oder schneit, warte ich kurz bis der Niederschlag etwas nachlaesst. Was problematischer ist, ist der Wind. Das Innenzelt ist extrem schwach im Wind, und man muss sich da ganz schoen beeilen das Aussenzelt drueber zu werfen, damit das Innenzelt nicht beschaedigt wird.

Wie schon beschrieben, kann man mit einem Footprint das Aussenzelt zuerst aufbauen, was aber bei mir nie noetig war. Was ich aber praktisch finde, ist dass Innenzelt und Aussenzelt separat gelagert werden koennen, ohne dutzende Haken und Oesen zu loesen. Bei manchen Zelten geht das ja ueberhaupt nicht. Waehrend es gelegentlich regnet, ist eigentlich immer Kondensfeuchte da. Ist einfach schoen, dass das trockene Innenzelt nicht beim packen durch das Aussenzelt nass wird.
05.09.2018 23:27:55  Zum letzten Beitrag
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Carlos

Arctic
 
Zitat von Skywalkerchen

(für arterielle Blutungen gibt es auch unterschiedlichste Stopper, von kleinen lavagefüllten Säckchen bis Puder zum draufkippen, die funktionieren schon ganz gut, werden aber sehr heiß und killen dir vllt das Gefäß oder schießen eine Embolie, aber verblutet ist halt auch tot ne? Augenzwinkern )



Kurze Anmerkung/Ergänzung/Aktualisierung:

Die "Lava" von der Du erzählst sind mineralische Ablagerungen, Zeolite aus der Gruppe der Alumosilikate. Zumindest wurde sowas früher in den ersten Formen von Quikclot verwendet und hatte den von Dir angesprochenen Nachteil der (recht starken) exothermen Reaktion, die bis hin zu Verbrennungen zweiten Grades fabrizieren konnte (dennoch: lieber verbrannt als tot).

Seit Jahren wird da aber (meist) Kaolin verwendet, das keine Wärme mehr fabriziert. Auch die Applikationsform ist weg vom zu schüttenden Pulver (was je nach Wunde massive Probleme mit der Wundreinigung zur Folge hatte) über die von Dir erwähnten, das Pulver umschliessenden Beutel (gibt's heute noch zu kaufen, wird aber eher selten verwendet weil die Applikation nicht so praktisch ist) bis zum heutigen Stand der Technik entwickelt worden.

Heute nutzt man eigentlich meist wirkstoffgetränkte Ga(u)ze, die man in (größere) Wunden packen, auf (kleinere) Wunden auflegen oder "normal" zum Verbinden verwenden kann. Das Zeug ist meist Z-gefaltet, vakuumverpackt und damit recht kompakt mitzuführen. Allerdings nicht ganz günstig.

2-3 davon in Verbindung mit einer Israeli Bandage, Direktdruckverband, Trauma/Wundverband oder wie das noch alles genannt wird zum Erzeugen von ausreichend Druck (und den/die man ggf. auch als Schlinge nutzen kann) und 2-3 Packen Compressed Gauze zum allgemeinen "Verpacken" und ggf. Stopfen ist eigentlich eine ganz gute Kombination und bei uns im Bereich weit verbreitet.

Beim Wandern ist ein Tourniquet vielleicht nicht unbedingt nötig, wenn man wirklich weitab vom Schlag ist und das Gewicht es noch hergibt ist es sicher nicht schlecht, eins dabei zu haben. Oder man beschäftigt sich vorher damit, was man zum Improvisieren alles dabei hat und hat dafür ein Konzept, dass sich schneller anwenden lässt als man ausgeblutet ist (Stichwort Dreiecktuch und Stock/Zeltstange). Samit macht man aber bei der Anwendung u.U. mehr kaputt als mit einem dedizierten TQ.

Ach ja: 1-3 Rettungsdecken nicht vergessen...
[Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert; zum letzten Mal von Carlos am 06.09.2018 8:43]
06.09.2018 8:41:15  Zum letzten Beitrag
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Skywalkerchen

skywalkerchen
...
Ja die diversen Blutstiller schrub ich ja, funktionieren eigentlich alle, haben aber alle unterschiedliche Nachteile. Muss man sich selbst überlegen.

@Tourniquet:
Er fragte, wie er sich rudimentärst selbst zusammenflicken kann. Breites Grinsen
Das ist eh schon schwierig bis unmöglich.
Tourniquet kannst für den Zweck vergessen. Schon weils innert Sekunden aus beliebigem Bandmaterial selbst zu basteln ist, muss mans nicht rumschleppen.
Außerdem ist ein Tourniquet zwingend an zeitnahe Versorgung gebunden, das ist nix, um sich damit noch xhunderte Meter zu schleifen oder Tage allein auf Rettung zu warten. Da nimmt man eher einen Druckverband (oder je nach Vorliebe auch Israeli und Konsorten), der lässt die Extremität am Leben und killt dich nicht am nächsten Tag. Sonst kannste gleich die Extremität abhacken und auf Kontraktion warten. verschmitzt lachen

Tourniquet kann(!) beim öffnen bereits nach zwei Stunden Bergetod verursachen (infektiös, Thrombus*, toxisch...). Und niemand, der allein im Busch liegt, lässt es länger dran (wenn er es überhaupt eng genug zieht, anderes Problem...). Breites Grinsen

Wobei das ja schon auf sehr theoretischem Niveau ist, das Ganze hier. Bei nem spritzenden Schlauch nach Trauma selbständig an sich selbst auch nur irgendeine Art Pflaster zu positionieren ist schon schwer genug.

/Das Tourniquet ist perfekt geeignet für Militär, BOS, urban Survival mit get-out Möglichkeit, Bushcraft (teilweise).
Nicht für den Wanderurlaub alleine im Outback.

//*und damit meinte ich Embolus. Blabla zu früh.... Breites Grinsen
Thrombus lässt sich lösen (lol).
[Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert; zum letzten Mal von Skywalkerchen am 06.09.2018 9:32]
06.09.2018 9:21:21  Zum letzten Beitrag
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Dr.Hamster

Leet
Ich finde das sehr spannend, danke für die ausführlichen Posts!
06.09.2018 9:29:14  Zum letzten Beitrag
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