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 Moderiert von: Atomsk, Maestro, statixx, Teh Wizard of Aiz


 Thema: Medizinerthread VII ( Ruining my life to save yours )
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_Kiddo_

AUP _Kiddo_ 25.12.2013
Ruining my life to save yours
Disclaimer: Wenn ihr irgendwelche gesundheitliche Probleme und Fragen habt, geht zu nem verdammten Therapeuten mit Approbation! Ferndiagnosen sind nahezu unmöglich und stimmen eh nicht, gerade bei Studenten, gerade über das Internet ist das mehr als kompliziert! Dies ist ein Thread um sich über fachspezifische Probleme zu unterhalten und dient nicht dazu, dem gemeinen pOTler bei seinen Lappalien weiterzuhelfen!



Der Alte - Medizinerthread VI



Weil hier die Radiologen ohnehin die Mehrheit haben



Name Uni Fach Semester Fachrichtung
[Muh!]Shadow Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf Humanmedizin Arzt Radiologie
klugae Universitätsklinikum Magdeburg Humanmedizin Arzt Anästhesiologie
niffeldi RLP Humanmedizin Arzt Pathologie
-=sonix= - Universitätsklinikum Münster Humanmedizin Arzt ?
Unimatrix78452 Krankenpfleger Pflegezeug - -
Jayposel Uni Hamburg Humanmedizin/Molekularmedizin oder so ? -
Koskech Uni Düsseldorf Humanmedizin ? -
_Kiddo_ Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf Humanmedizin Ärztin Chirurgie
a3skul4p Haus, das Verrückte macht Zahnmedizin/Humanmedizin Zahnarzt/Arzt MKG Chirurgie
Kable Uni Tübingen Humanmedizin 10. FS -
get4 Ruhr-Universität-Bochum Humanmedizin Arzt -
freak2k Klinikum Bremen Nord Humanmedizin Arzt Anästhesie


Für Aktualisierungen bitte pm an mich.


Links
 

Dermatologie
Swisdom.org (Registrierung notwendig)

Histologie
Mainzer Histomaps (student/student für Kommentare)
Virtuelle Mikroskopie Uni Saarland

Pathologie
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radiopaedia.org
RadiologyAssistant

Chirurgie
Chirurgievorlesung Uni Würzburg

Unfallchirurgie
Trauma.org
Orthobullets.com

New England Journal of Medicine
NEJM.org

Deutsches Ärzteblatt
Aerzteblatt.de

PubMed
PubMed

Für alle Studiumswilligen- und interessierten:

Hochschulstart
hochschulstart.de

[Dieser Beitrag wurde 7 mal editiert; zum letzten Mal von _Kiddo_ am 14.03.2019 20:35]
18.06.2018 13:55:21 Zum letzten Beitrag
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Grim Reaper*

AUP Grim Reaper* 06.06.2018
Letztes Blockpraktikum ab heute angefangen, letztens den 100-Tage-Lernplan begonnen und für's PJ angemeldet.

18.06.2018 13:58:29 Zum letzten Beitrag
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Dr.Hamster

Leet
 
Zitat von _Kiddo_



https://abload.de/img/35086692_101604673150vekf3.jpg



*wants

Rechtschreibung gilt auch im Spital.
[Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert; zum letzten Mal von Dr.Hamster am 18.06.2018 14:09]
18.06.2018 14:00:24 Zum letzten Beitrag
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_Kiddo_

AUP _Kiddo_ 25.12.2013
Ach mist, ist ja auch nur geklaut. kommt gleich hübscher
18.06.2018 14:03:17 Zum letzten Beitrag
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Grim Reaper*

AUP Grim Reaper* 06.06.2018
missmutig gucken
Tag sieben vom Lernplan und jetzt schon keinen Bock mehr.

Spoiler - markieren, um zu lesen:
Das Gequengel wird sicherlich die nächsten drei Monate anhalten.
19.06.2018 9:36:22 Zum letzten Beitrag
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Kanonfutter

AUP Kanonfutter 28.03.2016
...
So lang du nur hier quengelst und dich die restliche Zeit auf deinen Hintern hockst ist doch alles in Butter.
19.06.2018 9:39:44 Zum letzten Beitrag
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Grim Reaper*

AUP Grim Reaper* 06.06.2018
Yes Sir.
19.06.2018 9:42:10 Zum letzten Beitrag
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_Kiddo_

AUP _Kiddo_ 25.12.2013
 
Zitat von Kanonfutter

So lang du nur hier quengelst und dich die restliche Zeit auf deinen Hintern hockst ist doch alles in Butter.


Besser als ich, gequengelt und nur prokrastiniert traurig
19.06.2018 10:06:39 Zum letzten Beitrag
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_Kiddo_

AUP _Kiddo_ 25.12.2013
http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/bericht-aus-dem-klinikalltag-was-fuer-eine-aerztin-bin-ich-bloss-geworden-a-1213586.html

Ich könnte jeden Absatz hervorheben, der Text hätte glatt von mir stammen können, außer dass ich keine Kinder habe
21.06.2018 19:35:35 Zum letzten Beitrag
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[oMD]psychodaddy

X-Mas Arctic
Der Artikel ist interessant, aber mal die gewagte These: Ärztinnen und Ärzte sind keine Sozialarbeiter, haben nicht die entsprechende Qualifikation, eigentlich sollte es solche Personen geben, die die psychosoziale Betreuung steuern. Klar, es muss Zeit für eine passende Schnittstelle geben, da medizinisch relevante Fakten von den Fachkräften hierfür dargelegt werden sollte.

Vielmehr ärgere ich mich aber gerade über ein Video, das unter dem Artikel verlinkt war:

http://www.spiegel.de/video/not-in-der-notaufnahme-lebensretter-am-limit-video-99011587.html

Der Unfallchirurg: "Dr. Meyer ist mein Name... und das ist der Pfleger Michael". Ziemlich respektlos dem Kollegen Michael gegenüber, aber ein Spiegel der die unsägliche Hierarchie in Krankenhäusern deutlich aufzeigt.
21.06.2018 23:21:40 Zum letzten Beitrag
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Kanonfutter

AUP Kanonfutter 28.03.2016
Dass das "Pfleger Michael" ist, ist ja nicht die Idee des Arztes sondern liegt in der Pflege selbst begründet. Zumindest kann ich mir nicht vorstellen, dass die ärztliche Leitung der Pflege vorschreibt sich mit Vornamen anreden lassen zu müssen. Kann aus meiner Krankenhauszeit genau einen Pfleger nennen der mit dem Nachnamen angeredet wurde. Bei den Pflegern die man nicht gut kannte hat man natürlich "Sie" gesagt. Von den Pflegern die man kannte wurde man selbstverständlich auch mit "du" und Vornamen angeredet.
Ich denke dass der Sinn dahinter die größere Nähe zum Patienten ist. Dass die Patienten sich besser aufgehoben fühlen. Und weniger aufgrund der Hierarchie in der Klinik. Genau wie im Kindergarten die Erzieherinnen mit Vornamen angesprochen werden. Von mir mit "Sie", von den Kids mit "du".
21.06.2018 23:40:59 Zum letzten Beitrag
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[oMD]psychodaddy

X-Mas Arctic
Okay, das kann sein, also wenn die Pflegerinnen und Pfleger meinen, es sei eine gute Idee, dann war es natürlich zumindest von Herrn Meyer adäquat.

Ich persönlich finde die Idee aber dämlich und unprofessionell (außerhalb der Zielgruppe Kinder).
21.06.2018 23:52:11 Zum letzten Beitrag
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John Mason

John Mason
 
Zitat von _Kiddo_

außer dass ich keine Kinder habe



meiner Meinung nach auch unverantwortlich.
Du wirst keinem gerecht, den Kindern nicht und dem Job gleich 3x nicht.

Ausbildung fertig machen, Kinder nach dem FA. Besser noch mindestens FA +2 Jahre. Ist auch locker drin. Die Mädels sind locker mit 31, spätestens aber 32 FA. Von der jüngeren Generation sogar eher mit 29-30. Soweit kann man Familienplanung strecken. Dafür hat der Steuerzahler auch 200k bezahlt.

Ich weiß auch dass es unprofessionell ist aber als Single kompensierst du Eltern mit. Wenn die Kollegin um 18:00 sagt sie muss heim wegen der Kinder dann kompensierst du das im Team mit und machst statt 20 eben bis 21 Uhr.

 
Mittags soll ich zum Gespräch beim Chef. Er fragt, was meine wissenschaftliche Arbeit macht und ob ich die Daten für meine Doktorarbeit fertig analysiert habe. Einen bissigen Kommentar verkneife ich mir und erkläre stattdessen, dass ich neben der Belastung der alltäglichen Arbeit aktuell keine Zeit für Wissenschaft habe.



völlig normal, höre mir das auch seit 3 Jahre an und weiß auch, dass ich wissenschaftlich hinterher hänge. Andere in meinem Dienstalter haben die Paper für die Habil zusammen.
Arbeit ist nicht 8-17 sondern 8-20. Wissenschaft ist Freizeit. Ist immer so gewesen, wird immer so bleiben.

 
Aber vielleicht ist die Arbeit in unseren Kliniken nicht geeignet für Familien. Für die ältere Generation der Oberärzte und Chefärzte, die sich als Einzelkämpfer aufgeopfert haben, mag es gepasst haben. Aber so sind wir nicht mehr.



falschen Job ausgesucht. Das sollte einem eigentlich vorher klar gewesen sein. So böse das auch klingen mag aber die ist was, im ersten Jahr? Und dann Kind? Hab ich exakt 0 Verständnis für.

Du schaust dir das vorher an wenn du dich für das Studienfach entcheidest, hast dann 7 Jahre Zeit dir Gedanken zu machen ob du das wirklich willst und dann kannst du dir noch aussuchen ob du an eine Uni gehst.
Bis dahin sollte wir klar sein, dass du diese 5 Jahre den hier machst an der Uni:


Mal davon abgesehen.. in 50% Stelle arbeiten, nach 10 Jahren erst FA. Da wirste ja nie fertig.


Mich stört gar nicht so sehr, dass man viel arbeitet, sprich 70+ Stunden sondern eigentlich in erster Linie, dass ich beim Eintragen meiner Arbeitszeiten lügen muss weil die elektronische Zeiterfassung mir sonst verbietet dass ich um 00:30 noch gearbeitet habe und um 08:00 schon wieder auf der Matte gestanden habe. Du verschenkst einfach unglaublich viele unbezahlte Überstunden. Das nervt mich persönlich viel mehr.

Letztens erst mit jemandem gesprochen der in der Praxis sitzt und er hatte Recht: 5-6 Jahre Uniklinik tust du in erster Linie für dich selbst. Du gewinnst Erfahrung und das investierst du in dich selbst. Viel Arbeit = Viel Erfahrung. Und Erfahrung ist kriegsentscheident.
[Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert; zum letzten Mal von John Mason am 22.06.2018 1:19]
22.06.2018 0:00:17 Zum letzten Beitrag
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_Kiddo_

AUP _Kiddo_ 25.12.2013
 
Zitat von [oMD]psychodaddy

Okay, das kann sein, also wenn die Pflegerinnen und Pfleger meinen, es sei eine gute Idee, dann war es natürlich zumindest von Herrn Meyer adäquat.


Bei vielen der Pfleger und Pflegerinnen kannte ich nichtmal den Nachnamen peinlich/erstaunt
Die stellen sich beim Patienten auch nicht anders vor peinlich/erstaunt

//Johnmason heute knallhart
[Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert; zum letzten Mal von _Kiddo_ am 22.06.2018 0:10]
22.06.2018 0:07:34 Zum letzten Beitrag
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Grim Reaper*

AUP Grim Reaper* 06.06.2018
 
Zitat von [oMD]psychodaddy

Der Artikel ist interessant, aber mal die gewagte These: Ärztinnen und Ärzte sind keine Sozialarbeiter, haben nicht die entsprechende Qualifikation, eigentlich sollte es solche Personen geben, die die psychosoziale Betreuung steuern. Klar, es muss Zeit für eine passende Schnittstelle geben, da medizinisch relevante Fakten von den Fachkräften hierfür dargelegt werden sollte.

Vielmehr ärgere ich mich aber gerade über ein Video, das unter dem Artikel verlinkt war:

http://www.spiegel.de/video/not-in-der-notaufnahme-lebensretter-am-limit-video-99011587.html

Der Unfallchirurg: "Dr. Meyer ist mein Name... und das ist der Pfleger Michael". Ziemlich respektlos dem Kollegen Michael gegenüber, aber ein Spiegel der die unsägliche Hierarchie in Krankenhäusern deutlich aufzeigt.



Ist mir auch schon mehrmals aufgefallen. Wobei da es gefühlt häufig „CA Prof Dr. Meier“, „Schwester Stefanie“ und „Pfleger Michael Müller“ ist.
Obwohl auch die Pflegerin keine Schwester ist und auch einen vollen Namen hat.

Und zu Mason:
Ich hätte da nichtmal ein Problem damit viel oder lang zu arbeiten, aber ich hätte keinen Bock irgendwo anzufangen wo meine Leistung nicht komplett entlohnt wird.
Diese Selbstverarsche insbs. von Assistenzärzten verstehe ich nicht. Ich kann gerne länger bleiben, aber dann will ich auch für meine erbrachte Leistung entlohnt werden.
So altruistisch im Medizinberuf bin ich nicht, dass ich für umsonst arbeite.
[Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert; zum letzten Mal von Grim Reaper* am 22.06.2018 9:27]
22.06.2018 9:17:49 Zum letzten Beitrag
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dblmg

AUP dblmg 20.07.2010
Grim dann bald angespannt?
22.06.2018 13:48:51 Zum letzten Beitrag
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TaeglichesBrot

Gorge NaSe
unglaeubig gucken
Was dem Fick bin ich lesend!?

 
Zitat von John Mason

meiner Meinung nach auch unverantwortlich.
Du wirst keinem gerecht, den Kindern nicht und dem Job gleich 3x nicht.

Ausbildung fertig machen, Kinder nach dem FA. Besser noch mindestens FA +2 Jahre. Ist auch locker drin. Die Mädels sind locker mit 31, spätestens aber 32 FA. Von der jüngeren Generation sogar eher mit 29-30. Soweit kann man Familienplanung strecken. Dafür hat der Steuerzahler auch 200k bezahlt.

Ich weiß auch dass es unprofessionell ist aber als Single kompensierst du Eltern mit. Wenn die Kollegin um 18:00 sagt sie muss heim wegen der Kinder dann kompensierst du das im Team mit und machst statt 20 eben bis 21 Uhr.


Völlig egal, wie viel der Steuerzahler in deine Ausbildung "investiert", du bist überhaupt niemandem etwas schuldig, schon gar nicht dein lächerliches Arbeitsmodell.
So funktioniert unser Sozial- und Bildungssystem Gott sei Dank nicht.
Jeder hat das Recht seine Familienplanung nach eigenem Goodwill zu gestalten. Natürlich ist das ätzend, ich kompensiere auch jede Schwangere bei uns mit, aber das ist nicht die Schuld der Schwangeren, sondern der vorgeschriebenen Wirtschaftlichkeit des Systems und der damit verbundenen schlechten personellen Ausstattung.
 
Zitat von John Mason

 
Aber vielleicht ist die Arbeit in unseren Kliniken nicht geeignet für Familien. Für die ältere Generation der Oberärzte und Chefärzte, die sich als Einzelkämpfer aufgeopfert haben, mag es gepasst haben. Aber so sind wir nicht mehr.


falschen Job ausgesucht. Das sollte einem eigentlich vorher klar gewesen sein. So böse das auch klingen mag aber die ist was, im ersten Jahr? Und dann Kind? Hab ich exakt 0 Verständnis für.


Ich hab für deine Ansicht exakt minus drölftausend Verständnis. So ist die Realität, sicherlich, aber umso trauriger, dass es so ist. Das gehört doch so schnell wie möglich angegangen und geändert. Früher waren die Familienmodelle anders, da hat man den Herrn des Hauses nunmal unter der Woche kaum zu Gesicht bekommen, aber die Vorstellung von Familie und generell Work/Life Balance ändern sich Gott sei Dank.

Es haben einfach in der Medizin der gleichen Grundsätze wie in jedem anderem verkacktem Job zu gelten. Geleistete Arbeit wird entlohnt, Überstunden sind zu vergelten und in der Familienplanung besteht Freiheit und bestenfalls Unterstützung durch den Arbeitgeber.

Das es nicht so ist, ist jedem klar, aber sich einfach damit abzufinden ist schwach, das System noch zu verteidigen wie du es tust, unterste Schublade.
22.06.2018 17:09:47 Zum letzten Beitrag
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moomaster

AUP moomaster 26.01.2016
"Wer einen weißen Kittel tragen und Teilzeit arbeiten will, soll zu EDEKA an die Wurstteheke".
22.06.2018 17:41:35 Zum letzten Beitrag
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Kanonfutter

AUP Kanonfutter 28.03.2016
...
 
Zitat von TaeglichesBrot

Was dem Fick bin ich lesend!?

...

Das es nicht so ist, ist jedem klar, aber sich einfach damit abzufinden ist schwach, das System noch zu verteidigen wie du es tust, unterste Schublade.


Vielleicht nicht unterste Schublade sein Post ist. Aber trotzdem recht du hast.
[Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert; zum letzten Mal von Kanonfutter am 22.06.2018 19:31]
22.06.2018 19:30:46 Zum letzten Beitrag
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Grim Reaper*

AUP Grim Reaper* 06.06.2018
 
Zitat von dblmg

Grim dann bald angespannt?




Nicht so angespannt wie ein Pharmafutzi.

 
Zitat von moomaster

"Wer einen weißen Kittel tragen und Teilzeit arbeiten will, soll zu EDEKA an die Wurstteheke".




Chefarztsprüche?

Dann "Krankheiten haben auch kein Wochenende".



Und wie gesagt: Ich kann diese Selbstverarsche weiterhin nicht verstehen. Überall wird rumgeheult, dass man im Arztbereich so viel arbeiten muss. Aber gerade durch dieses Buckeln trägt man doch solche Verhältnisse mit.
Kündigen, streiken usw.
Warum klappt das in jedem Beruf, aber nicht bei den Ärzten? Sich dann am Ende hinzustellen und zu sagen, dass man sonst nicht weiterkommt, ist doch absolut affig.
[Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert; zum letzten Mal von Grim Reaper* am 22.06.2018 20:21]
22.06.2018 20:16:54 Zum letzten Beitrag
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[Muh!]Shadow

AUP [Muh!]Shadow 10.03.2015
Ist ja ne Struktur dahinter. Wenn ich rebellisch wäre (mal hypothetisch davon ausgegangen, dass ich mit meiner Situation unzufrieden wäre), würde ich in 0,01 Sekunden gegen den nächsten Bewerber ersetzt werden, weil geile Stellen an Maximalversorgern beliebt sind.
Und auf Arschdoktor in Kleinkleckersdorf werden haben die meisten keinen Bock (weil Perspektive, Bezahlung, Erfahrung, Jobgerechtigkeit dort scheiße sind), daher klammert man sich an das was man hat.


Fakeedit: witzigster Spruch von nem ehemaligen Kollegen war "Sehen Sie diesen Kittel? Den trag ich nicht, weil ich Ihr Friseur bin. Wenn Sie reden wollen, gehen sie zu dem". War aber auch irgendein Rotand vom Militär und damit primär ein wenig seltsam. peinlich/erstaunt
[Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert; zum letzten Mal von [Muh!]Shadow am 22.06.2018 20:32]
22.06.2018 20:31:33 Zum letzten Beitrag
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Grim Reaper*

AUP Grim Reaper* 06.06.2018
Ich kann das schon verstehen, aber auch wenn die Stellen an der Uniklinik beliebter sind als an kleineren Krankenhäusern macht das kollektive Kuschen es doch nicht besser.

Auch dort dürfen die Ärzte und Pflegekräfte auch mal gerne die Zähne auseinanderkriegen.
22.06.2018 20:34:07 Zum letzten Beitrag
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_Kiddo_

AUP _Kiddo_ 25.12.2013
Die BWK Ärzte, die ich kannte, waren bisher immer sehr nett. Der netteste meiner Kollegen war auch ein BWK Arzt. Kann ich nicht bestätigen bzgl Seltsamkeit.

Und das was der Schatten sagt wg Arbeitsumstände. Angebot und Nachfrage und so. Sobald einer den Mund aufmacht, fliegt der. Und jeder ist sicg selbst am nächsten. Gerade die Kollegen an der Uni sind riesen Arschlöcher. Auch wenn man kollektiv zu einer Meinung kommen würde, die würden nur das machen, um den eigenen Arsch zu erhalten.
22.06.2018 20:37:55 Zum letzten Beitrag
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a3skul4p

Arctic
So isses.

Ich überleg momentan ständig hin und her, wo die Reise hin gehen soll, und irgendwie widerspricht mir Uniklinik so sehr. Andererseits hat Mason schon Recht - Ausbildung ist Ausbildung, da muss man letztlich mitnehmen, was man nur kann. Ich bekomm ständig zu hören "Haja hau den Facharzt weg und dann schön in die Niederlassung", aber wenn du nichts drauf hast brauchst du dich als Chirurg eben auch nicht niederlassen.

Außerdem zerfickt es mir meine komplette Lebensplanung gerade, aber daran ist man wohl selbst Schuld, wenn man 13 Jahre für zwei Studiengänge und zwei Promotionen opfert.

Das einzige Licht am Horizont - unsere Generation wird sich nicht mehr mit diesem Arbeitszeitmodell zufrieden geben, da bin ich mir relativ sicher. Für die anderen wirds irgendwann besser, für uns womöglich auch.
22.06.2018 21:06:21 Zum letzten Beitrag
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[Muh!]Shadow

AUP [Muh!]Shadow 10.03.2015
Als MKGler ist man doch der König der klinischen Versorgung dachte ich. Man kann Nudeln machen warm und kalt... sich ambulant wie stationär derart austoben (auch wenn ich nicht glaube dass MKGler ernsthaft ihr Heil in der stationären Versorgung sehen), dass man doch irgendwie seine Nische finden kann.
[Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert; zum letzten Mal von [Muh!]Shadow am 22.06.2018 21:17]
22.06.2018 21:17:13 Zum letzten Beitrag
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a3skul4p

Arctic
Also ich für meinen Teil will nicht mehr in die Praxis, aber das sag ich eben jetzt als Berufsanfänger. Klar profitiert man da von der (noch) fehlenden Bedarfsplanung und kann sich "einfach" niederlassen, aber wenn man ein Viertel seines Lebens in seine chirurgische Ausbildung investiert sollte man damit imho mehr anfangen wollen als der Oralchirurg, der nach der Hälfte der Zeit quasi das Gleiche (und in der Regel fast besser) macht.

Diese Praxisfixiertheit ist ja einer der Gründe, warum es dem Fach hier in Deutschland so geht und die HNO zunehmend ehemals klassische MKG-Bereiche frisst - die meisten guten Leute wollen so schnell von der Klinik weg wie sie nur können.

Schade isses
22.06.2018 21:28:43 Zum letzten Beitrag
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[Muh!]Shadow

AUP [Muh!]Shadow 10.03.2015
Aber dann nach dieser langjährigen Ausbildung irgendwelchen Besuffskis ihre Retrobulbärhämatome notfallmäßig zu versorgen oder irgendwelchen C2-Niko-Abusern ihre Fresse nach PEC zu rekonstruieren (wenn ich mal das Leben des MKGlers hier zusammenfasse bei uns) ist doch auch banane oder? :/
22.06.2018 21:51:23 Zum letzten Beitrag
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Grim Reaper*

AUP Grim Reaper* 06.06.2018
etwas für sehr schlecht befinden
Fakequote:

Letztens Dienst in der HNO gemacht. X Laryngektomierte und gefühlt alles nur C2er und Raucher..
Absoluter Knaller: 40 Kippen/d über 60 Jahre und 8-9 Bier/d.

Wäre auch nix für mich in der FA-Auswahl.
23.06.2018 0:28:16 Zum letzten Beitrag
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John Mason

John Mason
 
Zitat von a3skul4p

Andererseits hat Mason schon Recht - Ausbildung ist Ausbildung, da muss man letztlich mitnehmen, was man nur kann.


bei der Meinung bleibe ich auch. Man macht das für sich. Von der Erfahrung profitiert man langfristig egal ob in der Niederlassung oder im kleinen Haus.
Außerdem sind 5 Jahre auch keine Ewigkeit, die sind kürzer als das Studium.

 
Zitat von [Muh!]Shadow

Und auf Arschdoktor in Kleinkleckersdorf werden haben die meisten keinen Bock (weil Perspektive, Bezahlung, Erfahrung, Jobgerechtigkeit dort scheiße sind),


exakt.

 
Zitat von moomaster

"Wer einen weißen Kittel tragen und Teilzeit arbeiten will, soll zu EDEKA an die Wurstteheke".



Hässlon
Den muss ich mir mal merken.

 
Zitat von [Muh!]Shadow

Aber dann nach dieser langjährigen Ausbildung irgendwelchen Besuffskis ihre Retrobulbärhämatome notfallmäßig zu versorgen oder irgendwelchen C2-Niko-Abusern ihre Fresse nach PEC zu rekonstruieren (wenn ich mal das Leben des MKGlers hier zusammenfasse bei uns) ist doch auch banane oder? :/


Das ist hart... aber wahr Breites Grinsen
23.06.2018 0:51:48 Zum letzten Beitrag
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a3skul4p

Arctic
Aber..aber.. Breites Grinsen

Stimmt schon, aber wenn man da mal seine Nische gefunden hat, gibts auch tolle Sachen. Trauma und Tumor muss man halt durch, aber ich steh eh auf diesen rekonstruktiven Kram. Ich hab ja auch mit plastischer geliebäugelt, bis mir aufgegangen ist, dass ich das eigentlich nur wegen den mikrovaskulären Geschichten tu - das kann man in der richtigen MKG-Abteilung genauso haben, wenn man möchte.

Noch zwei Tage Allgemeinchirurgie, dann wars das mit dem 2. Tertial. Die Zeit verfliegt, es ist unglaublich.

Und je näher die Zeit der Bewerbungen rückt, desto weniger weiß man, was und wohin man eigentlich will.
Der Trend geht eindeutig zum Drittstudium Breites Grinsen
23.06.2018 16:19:09 Zum letzten Beitrag
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 Thema: Medizinerthread VII ( Ruining my life to save yours )
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