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 Thema: Juristenthread ( Art. 18, Verwirkung von Grundrechten )
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Armag3ddon

AUP Armag3ddon 04.01.2011
Ok. Brauchen wir nicht weiter zu diskutieren.
12.06.2019 9:14:06 Zum letzten Beitrag
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Cuthdingsbums

Cuthdingsbums
Hat hier jemand Ahnung davon, was ich in sozial- und rentenversicherungsrechtlicher Hinsicht beachten muss, wenn ich für einen anwaltliche Tätigkeit nach Brüssel wechseln würde?

Ich habe gehört, es gebe da auch Unterschiede bei den jeweiligen Kanzleien und dass bei den Gehältern darauf zu achten sei, dass ggf. Sozialversicherungskosten selbst zu tragen sind.

Über Erfahrungswerte wäre ich dankbar.
13.06.2019 1:57:22 Zum letzten Beitrag
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BoMaN

AUP BoMaN 13.02.2012
 
Zitat von Cuthdingsbums

Hat hier jemand Ahnung davon, was ich in sozial- und rentenversicherungsrechtlicher Hinsicht beachten muss, wenn ich für einen anwaltliche Tätigkeit nach Brüssel wechseln würde?

Ich habe gehört, es gebe da auch Unterschiede bei den jeweiligen Kanzleien und dass bei den Gehältern darauf zu achten sei, dass ggf. Sozialversicherungskosten selbst zu tragen sind.

Über Erfahrungswerte wäre ich dankbar.



Ich habe den Gedanken damals schweren Herzens verworfen. Die Rahmenbedingungen sind einfach wesentlich schlechter als in Deutschland (niedrigeres Gehaltsniveau, Selbstständigkeit, extrem hohe Abgabenlast, Altersvorsorge).

Je nach Kanzlei kannst Du als Deutscher Vorteile heraushandeln und unabhängig davon auch einzelne der o.g. Punkte entschärfen (bspw. mittels des Unternehmenssteuersatzes, wenn Du Dir eine Gesellschaft zulegst).

Alles in allem ist das aber mit einigem Aufwand verbunden und wird zumindest finanziell wohl immer mit Einbußen verbunden sein.
13.06.2019 10:17:48 Zum letzten Beitrag
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Cuthdingsbums

Cuthdingsbums
 
Zitat von BoMaN

 
Zitat von Cuthdingsbums

Hat hier jemand Ahnung davon, was ich in sozial- und rentenversicherungsrechtlicher Hinsicht beachten muss, wenn ich für einen anwaltliche Tätigkeit nach Brüssel wechseln würde?

Ich habe gehört, es gebe da auch Unterschiede bei den jeweiligen Kanzleien und dass bei den Gehältern darauf zu achten sei, dass ggf. Sozialversicherungskosten selbst zu tragen sind.

Über Erfahrungswerte wäre ich dankbar.



Ich habe den Gedanken damals schweren Herzens verworfen. Die Rahmenbedingungen sind einfach wesentlich schlechter als in Deutschland (niedrigeres Gehaltsniveau, Selbstständigkeit, extrem hohe Abgabenlast, Altersvorsorge).

Je nach Kanzlei kannst Du als Deutscher Vorteile heraushandeln und unabhängig davon auch einzelne der o.g. Punkte entschärfen (bspw. mittels des Unternehmenssteuersatzes, wenn Du Dir eine Gesellschaft zulegst).

Alles in allem ist das aber mit einigem Aufwand verbunden und wird zumindest finanziell wohl immer mit Einbußen verbunden sein.



Danke für Deine Antwort.

Wie muss ich mir das mit der Selbstständigkeit/Gesellschaft vorstellen?
Sollte mein Anliegen sein, im anwaltlichen Versorgungswerk in Deutschland zu bleiben?

Spielt hierbei ggf. auch der Unternehmssitz eine Rolle?
15.06.2019 16:22:13 Zum letzten Beitrag
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BoMaN

AUP BoMaN 13.02.2012
 
Zitat von Cuthdingsbums

 
Zitat von BoMaN

 
Zitat von Cuthdingsbums

Hat hier jemand Ahnung davon, was ich in sozial- und rentenversicherungsrechtlicher Hinsicht beachten muss, wenn ich für einen anwaltliche Tätigkeit nach Brüssel wechseln würde?

Ich habe gehört, es gebe da auch Unterschiede bei den jeweiligen Kanzleien und dass bei den Gehältern darauf zu achten sei, dass ggf. Sozialversicherungskosten selbst zu tragen sind.

Über Erfahrungswerte wäre ich dankbar.



Ich habe den Gedanken damals schweren Herzens verworfen. Die Rahmenbedingungen sind einfach wesentlich schlechter als in Deutschland (niedrigeres Gehaltsniveau, Selbstständigkeit, extrem hohe Abgabenlast, Altersvorsorge).

Je nach Kanzlei kannst Du als Deutscher Vorteile heraushandeln und unabhängig davon auch einzelne der o.g. Punkte entschärfen (bspw. mittels des Unternehmenssteuersatzes, wenn Du Dir eine Gesellschaft zulegst).

Alles in allem ist das aber mit einigem Aufwand verbunden und wird zumindest finanziell wohl immer mit Einbußen verbunden sein.



Danke für Deine Antwort.

Wie muss ich mir das mit der Selbstständigkeit/Gesellschaft vorstellen?
Sollte mein Anliegen sein, im anwaltlichen Versorgungswerk in Deutschland zu bleiben?

Spielt hierbei ggf. auch der Unternehmssitz eine Rolle?



Anders als in Deutschland kannst Du in Belgien als Rechtsanwalt kein "Arbeitnehmer" sein, sondern bist immer selbstständiger Rechtsanwalt (auch, wenn Du "für" eine Kanzlei arbeitest). Das wirkt sich negativ auf arbeitsrechtliche, sozialversicherungsrechtliche und finanzielle Fragestellungen aus.

Als "Selbstständiger" hast Du bspw. sehr hohe Sozialversicherungsabgaben und unterliegst einem sehr hohen Steuersatz. Als "Freiberufler" (umfasst u.a. Rechtsanwälte) kannst Du nun eine (Ein-Mann-)Gesellschaft zu gründen, deren Geschäftsführer Du bist. Verträge mit der Kanzlei, für die Du arbeiten möchtest, laufen dann über die Gesellschaft. Du kannst so u.a. vom wesentlich niedrigeren Unternehmenssteuersatz und niedrigeren persönlichen Steuer- und Sozialversicherungssätzen profitieren. Das Konstrukt hat aber auch diverse Nachteile und armotisiert sich erst ab einer gewissen Dauer.

Die Steuer- und Sozialversicherungspflichten wirst Du alleine durch den Unternehmenssitz nach meine Verständnis nicht umgehen können.

Bzgl. Versorgungswerk: Das weitere Einzahlen ins Versorgungswerk kann sich durchaus kompliziert gestalten (Stichwort: Kanzleisitz). Ich habe da von möglichen Konstrukten mit Briefkasten-Kanzleien gehört, das ist aber alles sehr dodgy.

Selbst wenn Du das alles so aufsetzt wirst Du rein objektiv (wie bereits oben erwähnt) nicht unerhebliche Nachteile ggü. einer Tätigkeit in Deutschland haben. Insbesondere die fehlende arbeitsrechtliche Sicherheit wirkt sich im Übrigen nach allem, was ich so höre, auch stark auf das Arbeitsklima aus.


Wenn das keine fixe Idee ist, und Du trotz der oben genannten Nachteile weiterhin Interesse hast, würde ich mich an Deiner Stelle mal mit einem ordentlichen (belgischen) Steuerberater zusammensetzen und das en detail durchsprechen.
[Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert; zum letzten Mal von BoMaN am 15.06.2019 18:43]
15.06.2019 18:11:03 Zum letzten Beitrag
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