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 Moderiert von: Atomsk, Maestro, statixx, Teh Wizard of Aiz


 Thema: Waffenthread 70 ( viel Krach, nicht nur zu Silvester )
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Scream[AUT]

Russe BF
 
Zitat von Peridan


Und wie ist die Lage eines Landes in Mitteleuropa umgeben von demokratischen Freunden vergleichbar mit der Ukraine?



Ich würde an dieser Stelle argumentieren, dass sich das mit demokratischen Freunden schneller ändern kann, als man eine Armee aus dem Nichts aufgebaut und ausgestattet hat (siehe auch mitunter langwierige Beschaffungsprozesse in allen Bereichen). Als gute Beispiele dafür, wie schnell sich die Lage an der Grenze zuspitzen kann, würde ich aus unserer (österreichischer) Sicht mal den Zerfall Jugoslawiens nehmen, oder den Prager Frühling, wo die Panzer auch bis auf Sichtweite an die österreichische Grenze ran gekommen sind. Obgleich man natürlich zumindest gegen die Sowjets nicht wirklich massiv was ausrichten hätte können, hatte man in beiden Situationen durchaus bemerkt, dass etwas mehr und bessere Ausrüstung vielleicht nicht ganz schlecht gewesen wäre. Ein Beispiel waren auch die Tieffliegerradare, die nach Jugoslawien angeschafft wurden, da hin und wieder mal Mig-21 über das Grazer Becken gezogen sind.

In der aktuellen Lage reicht es aber in meinen Augen durchaus, eine kleinere stehende Armee zu haben, ergänzt durch Miliz, welche im Zweifelsfall die nötige Manpower bringt. Das Stichwort ist hierbei Wissenserhalt, gilt auch für die Industrie dahinter.

 
Zitat von Peridan


Und? Trotzdem besitzt Island kein stehendes Heer und verlässt sich auf Verbündete. Nicht jedes Land muss sich ein eigenes Militär leisten.



Stimmt, müssen tut man nichts, man macht sich halt von anderen abhängig, was zwar lange gut gehen kann, irgendwann aber auch schnell schief gehen kann. In meiner persönlichen Meinung wäre auf lange Sicht ein europäisches Heer eine Idee, aber soweit ist man noch lange nicht...

 
Zitat von MUR.doc

es ist aber schon auffällig, wie sehr h&k trotz allem ständig Aufträge für Dienstwaffen bekommt, egal wie schlecht die sind.



Wird wohl auch wieder so ein Ding mit Industrieerhalt sein. Wenn HK zusperren müsste weil die Aufträge ausgehen, hast du halt die Kompetenz und Kapazität für solche Aufträge plötzlich nicht mehr im eigenen Land.
22.09.2019 10:32:23 Zum letzten Beitrag
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[k44] Obi Wahn

k44_obi_wahn
betruebt gucken
Nur dumm, dass die Ergebnisseite dieser ach so tollen und gewiss durch treues Parteispenden getragenen Begründung seit Jahrzehnten etwas … mager ausfällt. Für mich ist das nur noch institutionalisierte Korruption auf Kosten von Staatsfinanzen und Verteidigungsfähigkeit.

¤: A propos
[Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert; zum letzten Mal von [k44] Obi Wahn am 22.09.2019 10:46]
22.09.2019 10:44:19 Zum letzten Beitrag
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Lwis

AUP Lwis 20.06.2014
Larry hat es wieder getan. Hab das Gefühl ich brauche eine Zigarette nach so viel Gun Porn.

25.09.2019 15:37:58 Zum letzten Beitrag
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Harry Stamper

AUP Harry Stamper 24.02.2014
betruebt gucken
das war eines der ersten, wenn nicht gar das erste video dieser art und schon dutzende male hier im thread.
25.09.2019 16:11:03 Zum letzten Beitrag
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Lwis

AUP Lwis 20.06.2014
 
Zitat von Harry Stamper

das war eines der ersten, wenn nicht gar das erste video dieser art und schon dutzende male hier im thread.



Ja stimmt, ich war irgendwie verwirrt weil das Video ganz vorne bei Larry's Kanal aufgetaucht ist.
Und ich der Meinung war, das alte Video wäre eine 47 gewesen.
[Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert; zum letzten Mal von Lwis am 26.09.2019 17:01]
26.09.2019 0:20:31 Zum letzten Beitrag
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Lwis

AUP Lwis 20.06.2014
26.09.2019 17:01:48 Zum letzten Beitrag
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Lwis

AUP Lwis 20.06.2014
Waffengesetzänderung: Bundesrat will Erlaubnis von Taschenlampen

 
Aktuell wird noch immer daran gearbeitet, die EU-Feuerwaffenrichtlinie 91/477/EWG in Deutschland umzusetzen. In Zuge dessen soll u.a. die Nutzung von Nachtsichtvorsatzgeräten ermöglicht werden.

[...]

Auch die Verwendung von künstlichen Lichtquellen in Verbindung mit der Waffe, wie bspw. Taschenlampen, soll nach Ansicht der Länder ermöglicht werden.

26.09.2019 17:08:47 Zum letzten Beitrag
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Carlos Hathcock

carlos
...
https://www.welt.de/vermischtes/video201049738/Rheinland-Pfalz-LKA-ueber-weltweiten-Schlag-gegen-Cyberkriminelle-Video.html

https://goo.gl/maps/o4Lp63V3xxmKk74c6

Bäm.

Eigentlich eine Aktion, von der man später Lagerfeuergeschichten erzählen kann. In den USA würde es vermutlich ein Drehbuch ergeben, aber mal sehen...
[Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert; zum letzten Mal von Carlos Hathcock am 27.09.2019 15:14]
27.09.2019 14:58:27 Zum letzten Beitrag
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[Skeletor]

AUP [Skeletor] 20.05.2016
Ist das ehemals Geophys?
27.09.2019 17:05:29 Zum letzten Beitrag
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[k44] Obi Wahn

k44_obi_wahn
... So ist es.


Eine der wenigen Anlagen dieser Größenordnung, die die Bw noch nach 2000 weiter betrieben hat.
27.09.2019 17:26:26 Zum letzten Beitrag
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Carlos Hathcock

carlos
Zunge rausstrecken
Zählt die Bundeswehr jetzt eigentlich auch als Helfer bei der Vorbereitung einer Straftat?

 
Das AWGeophys betrieb in einem unterirdischen Schutzbau eine eigene Großrechenanlage zur Verarbeitung der riesigen Datenmengen, die bei der Wetterbeobachtung weltweit anfallen. Auf der Rechenanlage waren ferner numerische Modelle zur Wettervorhersage implementiert, unter anderem das eigene Boundary Layer Modell (BLM) für die Kurzfristvorhersage in einem kleinen Gebiet und das GME, das globale Wettervorhersagemodell des Deutschen Wetterdienstes, das hier als Backup bei einem eventuellen Ausfall des Rechenzentrums beim DWD parallel gerechnet wurde. Das Einsammeln von Wetterdaten sowie auch das Versenden von Daten und Produkten erfolgte seit 1994 über einen eigenen Satellitenfunk über Satelliten von Eutelsat. Die Abteilung war in eine Gruppe IT-Planung und eine Gruppe IT-Betrieb unterteilt. Der Betrieb der Anlagen wurde rund um die Uhr von Fachpersonal gewährleistet.

27.09.2019 18:11:50 Zum letzten Beitrag
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Carlos Hathcock

carlos
betruebt gucken
https://www.geocaching.com/geocache/GC4EWWE_lpc-lost-place-cache-ehrenhalber-awgeophys-ageobw?guid=cbad6d88-6fe4-4163-ae3a-8618fc885be4

 

Leider wurde dieser sehr moderne Standort zum 30.06.2013 aufgegeben und an einen Investor aus Holland verkauft.

(...)

Nun bleibt abzuwarten, was aus dem Gelände wird. Im letzten halben Jahr ist hier schon einiges zugewachsen.



 
Zusätzlicher Hinweis: Das Betreten des Geländes ist nicht erforderlich !!!!!!!!!! Der Holländer seht es wohl nicht gerne, dass man am Zaun seines Geländes entlang läuft, daher hier die Bitte, parkt an den angegebenen Koordinaten und geht den Cache von "unten" an. Ihr findet garantiert eine Cacherautobahn, die in den Wald führt.





Warum wohl?
[Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert; zum letzten Mal von Carlos Hathcock am 27.09.2019 18:26]
27.09.2019 18:15:28 Zum letzten Beitrag
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Kabelage

AUP Kabelage 22.03.2015
 
Zitat von Carlos Hathcock

https://www.welt.de/vermischtes/video201049738/Rheinland-Pfalz-LKA-ueber-weltweiten-Schlag-gegen-Cyberkriminelle-Video.html

https://goo.gl/maps/o4Lp63V3xxmKk74c6

Bäm.

Eigentlich eine Aktion, von der man später Lagerfeuergeschichten erzählen kann. In den USA würde es vermutlich ein Drehbuch ergeben, aber mal sehen... https://forum.mods.de/bb/img/icons/icon5.gif


Erzählst du da am Wochenende eine von? :P Breites Grinsen
27.09.2019 20:14:20 Zum letzten Beitrag
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Carlos Hathcock

carlos
Schaun' wir mal... Augenzwinkern



Ja, da ist die Künstlichkeit des Fernsehteams dabei, aber wenn ich diese "Ausbildung" sehe, dann kann ich fast nicht genug fressen, wie ich kotzen möchte... eigentlich sollte man das doch langsam in den Griff bekommen, hatte ich gehofft.


Und nein, das sind keine schlechten Schützen, das sind einfach nur grottenschlechte "Ausbilder".

Wohlgemerkt, das ist nicht der erste Tag, den die Jungs und Mädels ihr Handwerkzeug in der Hand halten.
[Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert; zum letzten Mal von Carlos Hathcock am 28.09.2019 21:33]
28.09.2019 21:32:30 Zum letzten Beitrag
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h3llfir3

AUP h3llfir3 22.01.2013
Ich will mir das noch angucken und würde mich freuen, wenn ich erkennen könnte, was genau daran schlecht ist. Vielleicht kannst du das noch erläutern. Interessiert mich einfach.
28.09.2019 21:59:16 Zum letzten Beitrag
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Kabelage

AUP Kabelage 22.03.2015
Das Magazin muss aus Sicherheitsgründen leergeschossen werden. Aha. Wieder was gelernt!
28.09.2019 22:20:05 Zum letzten Beitrag
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Abso

AUP Absonoob 20.11.2013
 
Zitat von h3llfir3

Ich will mir das noch angucken und würde mich freuen, wenn ich erkennen könnte, was genau daran schlecht ist. Vielleicht kannst du das noch erläutern. Interessiert mich einfach.


Kommste auf den nächsten Rangeday, erklärt sich dann von selbst.
28.09.2019 22:46:41 Zum letzten Beitrag
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Carlos Hathcock

carlos
Das Grauen auf der Schiessbahn, Teil 1
 
Zitat von h3llfir3

wenn ich erkennen könnte, was genau daran schlecht ist. Vielleicht kannst du das noch erläutern.



Gerne.

Das hier wäre schonmal ein Punkt:

 
Zitat von Kabelage

Das Magazin muss aus Sicherheitsgründen leergeschossen werden.



Was ein Unsinn. Sowas sollte gar nicht erst in die Köpfe von Waffennutzern kommen.

Ansonsten fangen wir mal bei 0:40 an.
Der Winkel der Waffe ist bei den Erläuterungen schon grenzwertig, wenn auch vielleicht grade noch Okay.

Für so ein Erklären/Vorführen lasse ich die Auszubildenden aber nicht im Vollkreis um mich herumstehen sondern es wird ein bisschen Platz für eine (vorher zusammen definierte) sichere Richtung freigelassen. Dann zeigt die Mündung auch sicher auf niemanden. Ansonsten gewöhnt man sich an, dass die Waffe beim Rumfummeln irgendwohin zeigt. Und nein, der rote "Sicherheits"stab ist da keine Entschuldigung zu einem von einer geladenen Waffe abweichenden Verhalten*. Grade weil sich im Kopf keine falschen Bilder einprägen dürfen. Sicherheitsregel #1: Die Waffe ist immer geladen.


Die Folgen zeigen sich bereits bei 0:46, wo die Waffe auf die eigenen Beine/Oberschenkel zeigt. Vollkommen unnötig und problemlos vermeidbar, hätte man sich vorher denn nicht abgeschaut, dass das ja egal ist, weil der rote Stöpsel drin ist.
So schiessen sich dann auch Polizeianwärter gegenseitig in den Hals, wie bei 1:21 angesprochen...
Denn da ist die "Unfall"ursache klar und eindeutig. Der Schütze hat die geladene Waffe auf seinen Kollegen gerichtet und den Abzug betätigt.

Ansonsten auch hier wieder: Unnötiges Herumhocken im Kreis, während man das auch problemlos in einer Linie hätte machen können. Die Schiessbahn ist lang genug.


Ab 0:51 12 Sekunden lang dummes, inhaltsloses Gefasel eines Ausbilders, der offensichtlich nicht in der Lage ist, in knappen Worten zu vermitteln, was Sicherheit im Umgang mit einer Waffe eigentlich bedeutet. Wenn das mein Job ist, muss das eigentlich wie aus der Pistole geschossen kommen (pun intended).

Bei 1:07 schwebt der Abzugsfinger im freien Raum, statt an der Waffe anzuliegen. Das ist für einen Ausbilder zwar recht schwer zu sehen, von jemandem, der das hauptberuflich macht sollte es aber erkannt und sofort abgestellt werden, bevor der Schütze sich sowas angewöhnt. Ein nicht verinnerlichter, stressresistenter Ablageplatz für den Abzugsfinger ist eine der vielen Ursachen für ungewollte Schussabgaben. Grade in Bayern mit der zu sehenden P7 gab es diverse Fälle, wo sich aus den Waffen mit Griffspanner z.B. bei Schlägen oder Abwehrversuchen ein Schuss gelöst hat, weil der Zeigefinger im Greifreflex zu wenig Weg bis zum Abzug zu überbrücken hatte. Das scheint den Ausbildern hier nicht ansatzweise bewusst zu sein.

Bei 1:30 ist sofort die bescheuerte Körperhaltung bei Schülerin #1 beim Ziehvorgang zu sehen. Keiner korrigiert diese aus einer falschen Holstertrageweise herrührende Verrenkung. Die weiteren sich daraus ergebenden (sicherheitsrelevanten) Probleme sieht man dann im Weiteren.

Dass ihr gesamter Ziehvorgang (Treffen der Hände, Inszielstoßen) Murks ist, wird nicht erkannt, nicht angesprochen, nicht korrigiert...

Im Erzähltext erfährt man bei ca. 1:40, dass die Polizeischüler, die "nach wochenlanger Ausbildung" bisher noch nie scharf geschossen haben(!!!, was ansich schon vollkommener Rotz ist), ihre Waffe bereits blind ziehen und wieder Holster können sollen. Die nicht sicher reproduzierbare Schiesshaltung von Schülerin #1 bei 1:38 ist dafür anscheinend nicht so wichtig und wird weder angesprochen noch korrigiert, Hauptsache es geht schnell...

Dafür macht Ausbilder Oberspasti ab 01:48 lieber "gleich 'ne Competition" (wohlgemerkt, bei Schützen, die noch nie einen scharfen Schuss abgegeben haben und damit noch nicht einmal das grundlegendste Handwerkszeug beherrschen, wie das spätere Schiessen ja beweist)... Die Armhaltung bei 01:48 wird natürlich auch nicht korrigiert. Ich kann rein aus diesem Anblick aber schon eine Trefferlage tief und ggf. links prognostizieren...

Bei ca. 2:05 wieder der gleiche beschissene Ziehvorgang von Schülerin #1, wieder nicht erkannt, wieder nicht korrigiert. Das war beim ersten Mal also kein Zufall. Damit wird sich dieses Fehlverhalten wohl dauerhaft einprägen und spätestens beim schnellen ersten Schuss aus dem Holster und bei schnellen Folgeschüssen werden die Ergebnisse nicht mehr denen beim Langsamschiessen gleichen und es gibt lange Gesichter.

Ebenfalls bei 2:05 ist der Ziehvorgang von Schülerin #2 jenseits von grenzwertig, weil Hauptsache schnell, schnell, ist ja 'ne Competition. Wenn man mal auf den Zeigefinger beim Ziehvorgang achtet, wird einem schlecht. Der Griff wird im Anschluss viel zu schnell aufgelöst. Ich kenne auch niemanden, der einen Schusswechsel durch's schnellste Holstern gewonnen hat, aber was weiss ich schon...

Ab 2:06 sieht man dann die eingangs beschriebene Folge der oben angesprochenen falschen Holstereinstellung. Dieses Rumgestochere mit halbgekrümmtem Abzugsfinger nicht weit genug weg vom Abzug hat schon genügend Polizisten weltweit für Löcher in Hüfte und Beinen gesorgt. Die Begründung der Polizei für das Ausbilden des Holsterns ohne kurzen Kontrollblick ist gelinde gesagt Bullshit. Hier geht IMHO die Sicherheit der Polizisten und der Allgemeinheit vor. Der Griff mit der rechten Hand Richtung Mündung der Waffe zum Unterstützen beim Holstern ist dann nur noch das Tüpfelchen auf dem i. Wird natürlich auch nicht erkannt und auch nicht korrigiert. Eher wird noch zum Rumstochern motiviert anstatt den Grund für das Problem zu erklären und zu beseitigen (kleiner Tipp: Das Holster wie alle anderen auch senkrecht oder nahezu senkrecht montieren und tragen).

Beim erneuten Spannen der Waffen bei ca. 2:17 ist zumindest die Waffe von Schülerin #2 in einem Winkel (die Mündung zeigt locker 2+ Meter vor die Füsse), der in beengten Verhältnissen oder in einer Menschenmenge sicherheitskritisch ist. Das wäre eigentlich sofort abzustellen.

Bei 2:23 wird das (zugegebnermaße flüssige und schnelle) Ziehen/Holstern des kameranächsten Schülers gelobt. Taktisch ist das aber gigantischer Mist, denn es wird weder nachgehalten (was bedeutet, dass der erste, schnelle Schuss mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit viel zu tief geht), es erfolgt keine Wirkungskontrolle und bei tatsächlicher Nichtwirkung auf den Angreifer wäre die Waffe wieder im Holster, wenn der zweite/dritte Schuss notwendig wird. Taktisch kompletter Murks.

Keine zwei Sekunden später bei 02:25 hat Schülerin #1 wieder exakt die gleichen Probleme beim Holstern wie bei 2:06 und fragt sogar noch verzweifelt, was denn los sei (d.h. sie zweifelt bereits an sich), wieder erfolgt keine Erklärung und keine Hilfe zur Selbsthilfe, mit der das Problem beseitigt wäre.

2:31, die Mündung von Schülerin #2 zeigt wieder an exakt die gleiche Stelle...

Das "beruhigende Trockentraining" vor dem scharfen Schiessen war also bis hierhin schon einmal runherum Bockmist.

Mehr folgt in Teil 2.
[Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert; zum letzten Mal von Carlos Hathcock am 28.09.2019 23:12]
28.09.2019 23:10:37 Zum letzten Beitrag
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indifferent

Phoenix
* Takka takka *

Danke für die Analyse. Wirklich enorm interessant, besonders wenn man waffenmäßig unbeleckt ist wie ich.
28.09.2019 23:29:43 Zum letzten Beitrag
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h3llfir3

AUP h3llfir3 22.01.2013
Ehrlich, vielen Dank für die Erklärungen. Wie viel man sehen kann bei einem so kurzen Video....
28.09.2019 23:34:51 Zum letzten Beitrag
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Carlos Hathcock

carlos
missmutig gucken Das Grauen auf der Schiessbahn, Teil 2
Für's Protokoll: Das da oben waren bisher keine 2 Minuten Videobericht...

Und weiter geht's:

Ab 4:09 faselt Ausbilder Koob davon, dass darauf geachtet würde, wo (und wann?) der Abzugsfinger sei. Davon war im Trockentraining exakt nichts zu merken. Es gibt diesbezüglich aber keinerlei Unterschied zwischen Trockentraining, Training mit rotem Dildo im Lauf oder scharfem Schuss.

Wäre die wochenlange(!) Vorausbildung sinnvoll und strukturiert (und vor allem nicht wochenlang) und würde auf das Wesentliche achten (und nicht auf Schnellholstern und Competition Wert legen), dann hätte man das Problem nicht.


Ab 4:27 werden die Gehörschützer aufgesetzt, während vermeintlich (es sieht stark so aus, ausser der Zusammenschnitt des Videos reisst die Szene aus dem zeitlichen Zusammenhang) bereits mit geladenen Waffen umgegangen wird. Davon halte ich überhaupt nichts. Sobald Waffen und Munition zusammen auf der Schiessbahn sind und Waffen geladen sein könnten, wird Gehörschutz getragen. Ich weiss aus über zwanzigjähriger enger Partnerschaft mit meinem Tinnitus, wie scheisse ein Gehörschaden ist. Das Risiko einer unbeabsichtigten Schussabgabe während kein Gehörschutz getragen wird oder einer absichtlichen, aber vor dem Aufsetzkommando durchgeführten Schussabgabe wird vollkommen unnötig eingegangen. Da kann man geteilter Meinung sein, ich würde das aber aufgrund gemachter Erfahrungen nicht so machen.

4:41, Schülerin #1 schiesst und geht nach dem Schuss sofort aus dem Anschlag. Weder wird das erkannt, noch wird es angesprochen. Eigentlich hätte das bereits bei der Vorausbildung erklärt werden müssen (wir haben ja oben gesehen, dass das nicht der Fall war), damit das beim ersten Schuss gleich bei allen sitzt. Der Schütze links hält nach.

4:54, die Handhaltung insbesondere der linken Hand von Schülerin #1 ist Murks, dadurch schlägt die Waffe unnötig hoch. Durch sauberes Abziehen (Respekt dafür, btw!) ist der Treffer gut, ein schneller Folgeschuss wäre aber nicht möglich.

Bei 4:58 sieht man, wie das Trefferbild des linken Schützen viel zu tief liegt (zur Erinnerung, es wird auf 3 Meter geschossen, da berühren sich die Einschläge eigentlich, wenn alles richtig gemacht wird). Zu diesem Zeitpunkt gibt er gleich Schuss Nummer 5 ab, spätestens beim zweiten Schuss hätte man aber bereits ansprechen müssen, wie sein Visierbild ist und genauer auf die Abzugsarbeit und das rechte Handgelenk achten und ggf. entsprechend korrigieren müssen.
Ab 5:10 sieht man die Enttäuschung in seinem Gesicht, dass das Trefferergebnis der Nachbarin besser war. Mit zwei, drei kleinen Korrekturen wäre sein Trefferbild aber ähnlich geworden...

Die Aufregung von Fabian wird ab 5:28 thematisiert. Die ist aber kein Wunder, wenn ich vorher wochenlang ohne scharfen Schuss irgend einen Mist machen muss und damit das Scharfschiessen auf ein viel zu hohes Podest gestellt wird. Um Welten wichtiger ist die Vermittlung des sicheren Umgangs. Der erste Schuss sollte IMHO bereits am ersten Tag der Ausbildung erfolgen, dafür braucht es keine Stunde Vorbereitung. Darauf aufbauend ist die Vermittlung der Wichtigkei des Umgangs viel einfacher und einzelne Technikelemente können mit viel besserem Verständnis erlernt werden.

Ab 5:57 wird dann geschossen, der "Ausbilder" steht direkt neben Fabian, erkennt aber nicht, dass der die Waffe beim Abziehen verreisst. Seine professionelle Analyse bei 6:26 ergibt, dass "etwas mit der Waffe nicht stimmt". Das fehlende zweite Visierbild von Fabian erkennt er nicht, wo die Waffe nach dem Schuss hinzeigt, fällt ihm nicht auf, auf die Abzugsarbeit achtet er nicht. Auf die Idee, selber den Abzug zu betätigen, während der Schütze den Rest macht, um ihm zu zeigen, dass es am Reissen des Abzugs liegt, kommt er selbstverständlich auch nicht.

Immerhin ist die Analyse bei 6:51 korrekt, die darauffolgende Erklärung auf die Frage des ratlosen Schülers ist aber grottig. Eigentlich hätte soetwas in die Vorausbildung gehört, wenn die nicht nur aus Grütze bestanden hätte. Sinnvolle Korrekturen und Hilfe ist zumindest auf dem Videoschnipsel nicht zu erkennen gewesen.

Wie Du siehst, in diesen wenigen Ausschnitten innerhalb ein paar Minuten war soviel falsch, dass ich mir grob vorstellen kann, wie die restliche Schiessausbildung aussieht und wie die Vorausbildung aussah. Das ist bis zum ersten Schuss vergeudete Zeit und nach dem ersten Schuss schade um die Munitionskosten und im Endeffekt ein Sicherheitsproblem für die angehenden Polizisten und letztendlich auch für uns als Allgemeinheit, denn so ausgebildete Polizisten werden bewaffnet auf die Strasse geschickt...
28.09.2019 23:47:15 Zum letzten Beitrag
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Peridan

AUP Peridan 01.02.2008
Kann (weil wegen Geld, etc.) oder möchte man die Ausbildung nicht besser gestalten?
28.09.2019 23:53:32 Zum letzten Beitrag
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Carlos Hathcock

carlos
Meine persönliche(!) Einschätzung:

Es fehlen die Leute, die es besser können.

Die Paar, die es besser können, werden gerne mal von denen, die nix können aber auf den entsprechenden bequemen Pöstchen hängen möglichst kurz gehalten, weil sie sonst ggf. eine Bedrohung für die eigene Position darstellen können.

Zwar werden es immer weniger "Das brauchen wir nicht", "Das haben wir noch nie so gemacht", "Da könnte ja jeder kommen" Typen und die Grundkonzeption hat sich (soweit ich das mitbekomme ziemlich flächendeckend) zwar deutlich verbessert, aber am Ende ist das eine Inzuchtveranstaltung, die nur dann funktionieren kann, wenn im Kern (zumindest innerhalb der jeweiligen Ausbildungseinrichtung) jemand sitzt, der wirklich weiss, was er tut.

Sich externes Know How einzukaufen findet nur äußerst selten statt, sich an externem Know How aufzuschlauen auch nicht allzu häufig, aber immerhin immer wieder mal. Meistens sind das aber (einige wenige) besonders motivierte Individuen, die vom institutionalisierten Teil der Mischpoke ab irgend einem Punkt gerne mal ausgebremst werden. Der Rest schwimmt einfach in der breiten Masse mit, es funktioniert ja schliesslich meist. Bis halt mal was passiert, weil "sich ein Schuss löst" oder ein Realeinsatz schief geht. Und dann weiss erstmal wieder niemand, was die Ursache dafür ist (siehe Video)...

Geld wäre IMHO genügend da, wenn man es nicht an unsinnigen anderen Stellen nutzlos verblasen würde. Mit den derzeit vorhandenen Ressourcen könnte man die Ausbildung bereits besser gestalten, mit einem anders verteilten gleichhohen Gesamtbudget könnte man die Ausbildung deutlich besser gestalten. Und mit einem höheren Budget...

...aber wie gesagt, Geld ist nicht alles. Es braucht auch sinnvolle Konzepte und Ausbilder, die diese verstehen und vermitteln können.
29.09.2019 0:03:39 Zum letzten Beitrag
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Lwis

AUP Lwis 20.06.2014
 
Zitat von Carlos Hathcock

Schaun' wir mal... Augenzwinkern



Ja, da ist die Künstlichkeit des Fernsehteams dabei, aber wenn ich diese "Ausbildung" sehe, dann kann ich fast nicht genug fressen, wie ich kotzen möchte... eigentlich sollte man das doch langsam in den Griff bekommen, hatte ich gehofft. https://forum.mods.de/bb/img/icons/icon8.gif


Und nein, das sind keine schlechten Schützen, das sind einfach nur grottenschlechte "Ausbilder". https://forum.mods.de/bb/img/icons/thumbsdown.gif

Wohlgemerkt, das ist nicht der erste Tag, den die Jungs und Mädels ihr Handwerkzeug in der Hand halten.



Immer, wenn ich sowas sehe, bin ich heilfroh um die Schießausbilder in Hessen. Auch wenn das Niveau zwischen den (Ausbildungs-)Standorten schwankt, ich es dennoch denke ich überall höher als das und in Frankfurt sogar deutlich höher.

/e:

In Frankfurt leitet die Schießausbildung seit etwa einem Jahr ein alter Sekko, damit ist es noch mal ein Stück besser geworden und jetzt wird auch der Griff an der Waffe gelehrt, den Carlos schon vor 5 Jahren gelehrt hat. Breites Grinsen
[Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert; zum letzten Mal von Lwis am 29.09.2019 1:30]
29.09.2019 1:18:56 Zum letzten Beitrag
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Farbkuh

farbkuh
Moin!

In unserer Tageszeitung war gestern eine Kleinanzeige.

 
Für Schützen: Großwild, Jagdwaffen, Long-Range, Einzelanfertigung, Kleinkaliber, Großkaliber, Revolver 6 Zoll, sowie kompl. Wiederlade-Anlage etc pp gegen gültige Genehmigung abzugeben



Ist sowas legal? Ich meine, der Typ kann zwar sagen, dass er es gegen gültige Genehmigung abgibt, aber kontrollieren tut das ja keiner am Ende. Außerdem weiß man ja nicht, ob er eine gültige Genehmigung wirklich erkennen kann. Sowas kann man ja auch fälschen, oder?

Ich bin Waffen-Laie, also hab keine Ahnung. Deswegen frag ich hier.
Ich stehe kurz davor morgen bei der Polizei anzurufen und zu fragen, was sie davon halten.
29.09.2019 12:59:53 Zum letzten Beitrag
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Abso

AUP Absonoob 20.11.2013
Grundsätzlich 1: Jeder darf jedem jede Waffe und Munition verkaufen (auch privat) - Erwerbsberechtigung vorausgesetzt.
Grundsätzlich 2: Im Angebot muss darauf hingewiesen werden, dass eine entsprechende Erwerbsberechtigung erforderlich ist (keine Fundstelle, mein Google-Fu lässt mich gerade im Stich.
Grundsätzlich 3: Viele Plattformen (z.B. eBay, eBay-Kleinanzeigen) wollen erlaubnisscheinpflichtigen Kram nicht auf ihrer Plattform haben.

Die Erwerbsberechtigung prüfen können sollte jeder, der entsprechende Gegenstände besitzen darf. Verifikation per Anruf bei der ausstellenden Behörde ist gängige Praxis.

Bottom line: Vermutlich legal, möglicherweise ein Verstoß gegen die AGB. eGun lebt (auch) vom privat-an-privat-Handel, ich habe darüber auch schon eine Waffe von privat gekauft. Derjenige hat vorab meine Erwerbsberechtigung bekommen und konnte meine Behörde anrufen, am Tag X bin ich dann zu ihm gefahren, habe das Geld und die Papiere (Ausweis, WBK) auf den Tisch gelegt, Papiere und Waffe mitgenommen, fertig.
[Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert; zum letzten Mal von Abso am 29.09.2019 13:10]
29.09.2019 13:08:51 Zum letzten Beitrag
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Farbkuh

farbkuh
 
Zitat von Abso

Grundsätzlich 1: Jeder darf jedem jede Waffe und Munition verkaufen (auch privat) - Erwerbsberechtigung vorausgesetzt.
Grundsätzlich 2: Im Angebot muss darauf hingewiesen werden, dass eine entsprechende Erwerbsberechtigung erforderlich ist (keine Fundstelle, mein Google-Fu lässt mich gerade im Stich.
Grundsätzlich 3: Viele Plattformen (z.B. eBay, eBay-Kleinanzeigen) wollen erlaubnisscheinpflichtigen Kram nicht auf ihrer Plattform haben.

Die Erwerbsberechtigung prüfen können sollte jeder, der entsprechende Gegenstände besitzen darf. Verifikation per Anruf bei der ausstellenden Behörde ist gängige Praxis.

Bottom line: Vermutlich legal, möglicherweise ein Verstoß gegen die AGB. eGun lebt (auch) vom privat-an-privat-Handel, ich habe darüber auch schon eine Waffe von privat gekauft. Derjenige hat vorab meine Erwerbsberechtigung bekommen und konnte meine Behörde anrufen, am Tag X bin ich dann zu ihm gefahren, habe das Geld und die Papiere (Ausweis, WBK) auf den Tisch gelegt, Papiere und Waffe mitgenommen, fertig.



Das heißt, dass die Behörden darauf vertrauen, dass Verkaufende vor dem Verkauf den potentiellen Käufer selber überprüfen und ggf. bei den Behörden selber nachfragen? Klappt bestimmt prima. :/
Danke für die Info. Dann hat das wohl seine Richtigkeit. Irgendwie zumindest.
29.09.2019 13:13:50 Zum letzten Beitrag
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Abso

AUP Absonoob 20.11.2013
Das klappt ziemlich prima, ja. Zumal sowohl die Abgabe ("Überlassen") als auch der Erhalt ("Erwerb") unabhängig voneinander gemeldet und in einer nationalen Datenbank dokumentiert werden. Taucht Überlassen oder Erwerb ohne das Gegenstück auf, jault nach der Frist die metaphorische Sirene. Meldet jemand einen Erwerb, der keine Erlaubnis innehat, ebenso.

Und glaub mir, kein Waffenbesitzer bei Verstand hat Lust, da irgendwelche Risiken einzugehen. Wenn ich dir eine Waffe verkaufe und das der Behörde melde (oder nicht melde und es wird bei einer Kontrolle festgestellt, dass die Waffe weg ist), kann ich zusammen mit der Meldung direkt alle anderen Erlaubnisse und die entsprechenden Gegenstände bei der Behörde abgeben Breites Grinsen

¤: Wie bei allen Vereins-/Traditionsdingern hat man auch in Jäger- und Schützenkreisen ziemlich schrullige Figuren dabei. Der Anzeigenersteller aus deinem Beispiel kann der zuverlässigste und sorgfältigste Mensch der Welt sein, für den Waffen aber so normal sind dass er sich bei seiner Anzeige nichts denkt, und lieber 4 Zeilen als 5 bezahlen will.

¤²: Und man darf nicht vergessen, dass die Voraussetzungen für Waffenbesitz echt nicht ohne sind. Es gibt zwar immer noch Stümper (bei Vereinen, Verbänden, Sachkundeausbildern, Behörden...), aber die fachlichen und persönlichen Voraussetzungen muss man erstmal erfüllen. Werden sie nicht erfüllt geht es mittlerweile ziemlich schnell mit dem Entzug der Erlaubnis, z.B. bei Reichsbürgern.
[Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert; zum letzten Mal von Abso am 29.09.2019 13:21]
29.09.2019 13:17:44 Zum letzten Beitrag
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Farbkuh

farbkuh
 
Zitat von Abso

Das klappt ziemlich prima, ja. Zumal sowohl die Abgabe ("Überlassen") als auch der Erhalt ("Erwerb") unabhängig voneinander gemeldet und in einer nationalen Datenbank dokumentiert werden. Taucht Überlassen oder Erwerb ohne das Gegenstück auf, jault nach der Frist die metaphorische Sirene. Meldet jemand einen Erwerb, der keine Erlaubnis innehat, ebenso.




Ok, das klingt dann schon wieder etwas vernünftiger.
Das heißt, wenn ich (X) eine Waffe an Y verkaufe gibts es drei Szenarien:

X meldet den Verkauf und Y den Kauf der Behörde = Alles Safe
X meldet den Verkauf aber Y nicht den Kauf = Y kriegt den Arsch voll
X meldet den Verkauf nicht, aber Y den Kauf = X kriegt den Arsch voll
Keiner meldet irgendwas = X schwitzt, dass keine Kontrolle kommt, bei der auffliegt, dass eine Waffe fehlt. Falls es auffliegt, bekommt dann Y auch den Arsch voll und beide geben alles ab und kriegen ne (hoffentlich) ne satte Strafe
Wie oft finden so Kontrollen statt?

Vielen Dank schon mal für die Aufklärung.
29.09.2019 13:31:04 Zum letzten Beitrag
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desperado 12

tf2_soldier.png
 
Zitat von Farbkuh

Wie oft finden so Kontrollen statt?

Vielen Dank schon mal für die Aufklärung.


Die Behörde hat das Recht, jährlich und unangekündigt derartige Kontrollen durchzuführen.

Edit: Habe das "jährlich" gestrichen, weil ich gerade auf die schnelle keine Quelle für eine Häufigkeitsgrenze finden kann.
In der Regel findet so eine Kontrolle aber jährlich statt. Abweichungen sind jedoch möglich. Letztendlich entscheidet die Behörde, wie oft sie klingelt.
[Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert; zum letzten Mal von desperado 12 am 29.09.2019 14:10]
29.09.2019 13:44:09 Zum letzten Beitrag
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