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 Moderiert von: Atomsk, Maestro, statixx, Teh Wizard of Aiz


 Thema: Der allgemeine Bücherthread, Band XI ( Uns ist nichts peinlich! )
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SombreroSchlumpf

AUP SombreroSchlumpf 14.02.2010
Ich möchte gerne in die Welt der englischen Bücher einsteigen. Habt Ihr hierzu ein paar leichtere Einstiegsbücher, die Ihr empfehlen könnt?
25.12.2019 12:29:37 Zum letzten Beitrag
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Armag3ddon

AUP Armag3ddon 26.05.2016
Harry Potter, wenn man die sowieso kennt, kann man da gut mit arbeiten.
25.12.2019 12:31:51 Zum letzten Beitrag
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[Amateur]Cain

Amateur Cain
...
Für die Realwelt alles von John Green.
25.12.2019 12:34:42 Zum letzten Beitrag
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[Amateur]Cain

Amateur Cain
Und der Anfang von Expanse bockt.
25.12.2019 12:35:17 Zum letzten Beitrag
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BIBI BOLXBERG

Marine NaSe
...
 
Zitat von SombreroSchlumpf

Ich möchte gerne in die Welt der englischen Bücher einsteigen. Habt Ihr hierzu ein paar leichtere Einstiegsbücher, die Ihr empfehlen könnt?



Alles von Terry Pratchett oder, wie ich früher, das dicke Lösungsbuch von Baldur's Gate 2!


/und selbst wenn du sie nicht auf englisch liest, die Bücher von Pratchett geben einem persönlich auch so ne Menge, dass man sie gerne auch auf deutsch gelesen haben könnte
[Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert; zum letzten Mal von BIBI BOLXBERG am 25.12.2019 12:55]
25.12.2019 12:53:37 Zum letzten Beitrag
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Peridan

AUP Peridan 01.02.2008
The Secret Diary of Adrian Mole. peinlich/erstaunt
25.12.2019 12:56:00 Zum letzten Beitrag
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[Amateur]Cain

Amateur Cain
Aber Pratchett ist auf Englisch nicht einfach.
25.12.2019 13:03:07 Zum letzten Beitrag
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dantoX

dantoX
Was habe ich dieses Jahr gelesen?

- Das Schwert der Vorsehung (2. Hexer-Kurzgeschichten Band, die Romane habe ich durch)
- The man in the high castle
- Träumen Androiden von elektrischen Schafen
- Harry Potter and the prisoner of azkaban
- Brave new world

Aktuell bin ich noch bei Harry Potter and the goblet of fire.

5 Bücher im Jahr - ist für die meisten hier keine Leistung, das lesen manche von euch in einer Woche. Ich bin jedoch ganz zufrieden, da es ungefähr dem entspricht, was ich die Jahre zuvor gelesen habe, mit dem Unterschied, dass die letzten Bücher englisch waren und ich zuvor nie ein englisches Buch gelesen habe (von der Schulzeit mal abgesehen).

Wenn ich mir das so angucke, ist meine Wunschliste für 2020 auch schon wieder voll. High Fidelity, First Blood, der 5. Harry Potter Band, ich wollte unbedingt mal einen Star Wars Roman lesen und vielleicht auch noch einen Star Trek Roman. Und dann gibt es natürlich noch andere Romanserien, die ich evt. mal weiter lesen würde. Metro 2034 zum Beispiel. Oder Ringwelt.

Das Blade Runner Buch und der dritte Harry Potter haben mir dieses Jahr mit Abstand am Besten gefallen. Kann ich beide sehr empfehlen. Wer ein Film der Blade Runner Filme ist, sollte das Buch unbedingt gelesen haben. Es unterscheidet sich zwar etwas, offenbart aber einiges mehr über die Welt und die Gesellschaft. Und man erfährt mehr über Deckard.

Zum dritten Harry Potter Buch brauche ich wohl nichts mehr zu sagen. Ich gehe davon aus, dass das hier hinlänglich bekannt sein dürfte. Ich fand das war bisher der stärkste Teil der Reihe. Der Film war nicht ansatzweise so genial. Auch der vierte Band hat es bisher nicht geschafft mich so zu fesseln.

Gleich zu Beginn des Buchs werden so viele Andeutungen gemacht, und offene Stränge gelegt, dass man sich Seite um Seite fragt "was hat es damit auf sich?", "warum passiert das", "was ist mit Person XY los". Und am Schluss fügt sich alles logisch zu einem Große und Ganzen. Das war enorm befriedigend. Sollte man gelesen haben - aber wem sag ich das?
25.12.2019 13:15:12 Zum letzten Beitrag
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Wraith of Seth

wraith_of_seth
 
Zitat von [Amateur]Cain

Aber Pratchett ist auf Englisch nicht einfach.


Kommt drauf an - es sind vor allem Witze, die an einem vorbei rauschen. Aber die grobe Handlung ist mit Mut zur Lücke erstaunlich gut zu verfolgen. ...anders hätte ich die fünf, sechs Bücher vor Pyramids mit 16 nicht geschafft... Ich glaube, so habe ich gelernt, was Ameise und Abwasserkanal auf Englisch ist. Breites Grinsen
25.12.2019 14:14:15 Zum letzten Beitrag
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Meister Zopf

meister_zopf
(Folge dem Thread noch nicht lange, daher weiss ich nicht obs schon mal ein Thema war.)

An englischsprachiger Sci-Fi kann ich die Warhammer 40k Sachen von Dan Abnett empfehlen: Gaunt’s Ghosts (v.a. ab dem 3. Band), Eisenhorn und Ravenor habe ich alles mehrfach gelesen. Es wird auch kein WH40k Hintergrundwissen vorausgesetzt und die Bücher sind viel weniger trashig als vergleichbares aus dieser Ecke.
[Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert; zum letzten Mal von Meister Zopf am 25.12.2019 14:22]
25.12.2019 14:21:22 Zum letzten Beitrag
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Kanonfutter

AUP Kanonfutter 28.03.2016
 
Zitat von Wraith of Seth

 
Zitat von [Amateur]Cain

Aber Pratchett ist auf Englisch nicht einfach.


Kommt drauf an - es sind vor allem Witze, die an einem vorbei rauschen. Aber die grobe Handlung ist mit Mut zur Lücke erstaunlich gut zu verfolgen. ...anders hätte ich die fünf, sechs Bücher vor Pyramids mit 16 nicht geschafft... Ich glaube, so habe ich gelernt, was Ameise und Abwasserkanal auf Englisch ist. Breites Grinsen


Sehe ich ähnlich.
Mit nicht so guten Englischkenntnissen kann man der Geschichte trotzdem gut folgen. Nur die ganzen Wortspiele gehen voll an einem vorbei. Lohnt sich wenn man es später nochmal in die Hand nimmt.

Wie Peridan sehe Adrian Mole als ganz kurzweilig und nicht zu schwierig an. Der Humor entsteht da weniger durch Wortspiele als durch die Unbedarftheit und Naivität des jugendlichen "Autors" und den dadurch entstehenden komischen Situationen. Die Sprache ist dabei relativ simpel.
[Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert; zum letzten Mal von Kanonfutter am 25.12.2019 20:32]
25.12.2019 20:30:59 Zum letzten Beitrag
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just 4 fun

just 4 fun
Meine Familie meinte es gut mit mir und hat mir folgende Bücher geschenkt:

Tom Zürcher - Mobbing Dick
Didier Eribon - Rückkehr nach Reims
Karen Köhler - Miroloi
J.D.Vance - Hillbilly Elegy
George Packer - Die Abwicklung. Eine innere Geschichte des neuen Amerika
Melba Escobar - Die Kosmetikerin
Nassim Taleb - Skin in The Game

Dann beginnen wir mal Breites Grinsen
27.12.2019 13:14:41 Zum letzten Beitrag
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[Amateur]Cain

Amateur Cain
100 Seiten Expanse durch. Jonge. Bleibt das so gut? Breites Grinsen
[Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert; zum letzten Mal von [Amateur]Cain am 27.12.2019 13:30]
27.12.2019 13:29:50 Zum letzten Beitrag
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Det0k

Arctic
 
Zitat von dantoX

5 Bücher im Jahr - ist für die meisten hier keine Leistung, das lesen manche von euch in einer Woche. Ich bin jedoch ganz zufrieden,



Ich finde es schon rührend, wie du damit haderst und mehr lesen willst.
Gratuliere zu brave new world, stand ja schon lange auf dem Zettel. Jetzt noch Herr der Fliegen
Ich habe zwischen Mai und Oktober bestimmt an die 20 Bücher gefressen aber seit Oktober kein einziges mehr. Mir steht nicht der Sinn danach derzeit. Dabei ist scandi crime nicht mal richtige Literatur. Breites Grinsen
27.12.2019 13:32:44 Zum letzten Beitrag
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[smith]

AUP [smith] 29.07.2010
 
Zitat von [Amateur]Cain

100 Seiten Expanse durch. Jonge. Bleibt das so gut? Breites Grinsen


Ja, eigentlich schon, nicht umsonst empfehlen wir die Bücher hier häufiger

Für mich persönlich war Buch 5 nicht so toll, aber das ist jammern auf hohem Niveau. Da waren einfach einige POV-Charaktere, mit denen ich so nicht viel anfangen konnte.
27.12.2019 13:53:32 Zum letzten Beitrag
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dantoX

dantoX
Ich hadere nicht mit mir. Wenn ich mal 7-8 Bücher im Jahr lese freu ich mich vielleicht, aber ich strebe es nicht an. Mir ist eher wichtig, dass ich regelmäßig lese.

Ich lese zu 80% nur im Bett vorm Einschlafen und 20% im Sommer auf der Liege. Für mehr nehme ich mir nicht die Zeit (ist natürlich auch schon vorgekommen, aber die absolute Ausnahme).

Trotzdem lese ich unheimlich gern und genieße jedes Buch.
27.12.2019 14:00:18 Zum letzten Beitrag
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loliger_rofler

AUP loliger_rofler 08.03.2009
 
Zitat von [Amateur]Cain

100 Seiten Expanse durch. Jonge. Bleibt das so gut? Breites Grinsen



Jep. Es gibt ein paar kleinere Längen in den späteren Büchern, aber die sind offensichtlich Setup für große Umbrüche und das Mysterium woher das PLOTDEVICE jetzt kommt und was es tun soll hält den Spannungsbogen am Laufen.

Bin sehr gespannt auf das letzte Buch.
[Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert; zum letzten Mal von loliger_rofler am 27.12.2019 15:00]
27.12.2019 14:09:34 Zum letzten Beitrag
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[Amateur]Cain

Amateur Cain
Hast du mir grad die Story teilgespoilert?
27.12.2019 14:19:02 Zum letzten Beitrag
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Det0k

Arctic
 
Zitat von dantoX

Ich hadere nicht mit mir. Wenn ich mal 7-8 Bücher im Jahr lese freu ich mich vielleicht, aber ich strebe es nicht an. Mir ist eher wichtig, dass ich regelmäßig lese.



Na ja, das meine ich. Vielleicht ist hadern das falsche Wort. Ich kann ja nur von mir reden, aber ich freue mich nicht, wenn ich x Bücher im Jahr lese. Mir ist es auch nicht wichtig regelmäßig zu lesen. Ich lese einfach oder ich lese einfach nicht. Darüber mache ich mir schlicht keine Gedanken.

Leider genieße ich auch nicht jedes Buch. Juja von Nino Hartaschwili habe ich nach nur sehr wenigen Seiten entsetzt aus der Hand gelegt, obwohl Brilka so cool war.
Arne Dahls Gier habe ich irgendwie auch nicht genossen, aber im Nachhinein hat es mir sehr gut gefallen.
27.12.2019 14:22:28 Zum letzten Beitrag
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dantoX

dantoX
Nicht genießen und trotzdem gefallen kenne ich. Metro 2033. Fand ich fürchterlich zu lesen. Aber mir hat die Prämisse und einige Details, sowie das Ende sehr gut gefallen.

Das Buch erzählt nur leider 300 Seiten Geschichte auf über 700 Seiten.
27.12.2019 14:27:02 Zum letzten Beitrag
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Mürbchen 3rd

AUP Mürbchen 3rd 12.08.2012
mumpfelgrumpf
Jahresendzeit ist Listenzeit!

Thomas Cook - Blood Echoes
- Traurige, blutige, horrorhafte True Crime Geschichte. =( Ich kanns nicht lassen, es fasziniert mich immer wieder, aber gut fühl ich mich nicht dabei.

Cliff Sims - Team of Vipers
- Einer der Insideraccounts ausm Trumpschen White House. Das Übliche & nix Neues (vor allem, wenn man entsprechende Nachrichten verfolgt), aber interessant, das mal aus konservativer Sicht zu lesen.

Tammy Greenwood - Rust & Stardust
- Wieder mal eine unglaubliche True Crime Geschichte. War richtig deprimiert danach. Also gutes Buch.

Tim Marshall - Prisoners of Geography
- Wurde hier empfohlen, danke dafür. Geht darum, wie die Geographie eines Landes seine Interessen und Konflikte bestimmt. Interessante Zusammenhänge und gut geschrieben, aber leider schon vieles vergessen, was ich mir unbedingt merken wollte.

Arthur C. Clarke - The Fountains of Paradise
- Wie fast alles von Clarke: Sehr edel geschrieben, schön durchdachte und sehr befriedigend zu Ende geführte Geschichte, jedem zu empfehlen.

Harrison Cheung - Christian Bale
- So 'ne Art Biografie von Bale von einem seiner Assistenten. Jetzt weiß ich, was für ein verwöhntes Drecksblag Bale ist. Sowas versaut mir immer auch ein bisschen seine Filme dann. Vorher mochte ich ihn.

JB Priestley - An Inspector Calls
- Kurzes Kammerspiel. Sehr nett, wirkt auch recht modern (ist aus den 30ern oder 50er).

Rutger Bregman - Utopia for Realists
- Ein Plädoyer für die Zukunft und vor allem das bedingungslose Grundeinkommen. Es wäre zu schön, um wahr zu sein. Und es macht zu viel Sinn, als dass man es umsetzen würde. Sehr schade, super Ideen, gut recherchiert und sehr lesbar zusammen geschrieben!

Sue Townsend - The Secret Diary of Adrian Mole, Age 13 3/4
- Joa, naja. Als Klolektüre ganz nett für kleine Häppchen zwischendurch, und wie hier auch schon mal jemand geschrieben hat, ganz charmant für die Naivität des Autors. Ansonsten aber auch anspruchslos und... unbefriedigend, aber ist ja auch eher für Leute im Alter von 13 3/4.

Alfred Bester - The Demolished Man
- Cool! Abgefahren und auch recht modern, kommt aber nicht an "durchschnittliche" SciFi-Romane heutzutage ran.

Neal Stephenson - The System of the World (siehe unten)

Peter Hamilton - The Neutronium Alchemist
- Ganz OK, aber es wird nur wenig aus der Prämisse geschaffen (durch eine Reality Dysfunction kommen die Toten aus der Vergangenheit zurück und possessen die Lebenden), und ich hab das meiste schon wieder vergessen. Kein gutes Zeichen. Außerdem schreibt Hamilton sehr prollig.

John Douglas & Mark Olshaker - Mindhunter
- Das Buch bzw. die Memoiren, auf denen die unvergleichliche Serie basiert. Supersupergut! Douglas findet sich zwar ziemlich geil, aber ist ja auch beeindruckend, was er geschafft hat. Außerdem weiß man nach der Lektüre, was für Freiheiten die Serie sich genommen hat und wo sie akkurat war. Intredasting!

Gloria D. Miklowitz - The War Between the Classes
- Kurz und oberflächlich und heutzutage nichts Besonderes mehr, aber wenns Jugendlichen hilft, Rassismus und Co. zu verstehen - warum nicht?

Ted Chiang - Exhalation: Stories
- Thanks, Obama.

Gilbert King - Beneath a Ruthless Sun
- Ein True Crime Roman über einen rassistischen Sheriff in den 50ern, und wie viele Leben er damit zerstört hat. Unfuckingfassbar, ein richtiger Empör-Roman. Richtig lang und
detailverliebt und trotzdem super lesbar, aber die USA sind so ein beschissenes Land, das sich nie von den Fesseln seiner Vorurteile und Gier befreien wird. Bah.

Cixin Liu - Ball Lightning
- Suuuuper! Richtig einfallsreich und spannend und zwischendurch auch mal ein bisschen anspruchsvoller, respektiert also die Intelligenz des Lesers. Hat mir wirklich viel Laune bereitet, kein Moment Langeweile dabei. Und kann sogar als Vorgeschichte zur Threebodyproblem-Trilogie verstanden werden. ♥ Danach mal in Lius Wiki-Artikel reingeguckt - unterstützt der doch tatsächlich ohne Vorbehalte und unbedingt alles, was Jinping macht, zB auch die Unterdrückung der Uiguren. Kacksau, was soll denn das. Vielleicht macht ers auch nur, weil er sonst zensiert würde? Wie kann jemand sonst so denken, wenn er ansonsten sowas Intelligentes kreieren kann? Nervt mich, wirft auch einen Schatten über seine Werke.

--

Und das beste Buch in diesem exzellenten Lesejahr war ohne Zweifel The System of the World von Neal Stephenson. Dazu will ich noch was erzählen: Das ist Teil 3 der Barock-Trilogie, Teil 1 (Quicksilver) und 2 (The Confusion) hab ich vor langer Zeit gelesen, lange gebraucht und auch lange Abstand dazwischen gelassen, denn es sind keine einfachen Bücher. Tierisch lang, komplex, ausufernd und schwurbelig geschrieben, da braucht man Zeit und Disziplin dafür. Hab die ersten Teile auch oft nur gelesen, einfach ums gelesen zu haben, ist schließlich Stephenson. Daher auch den 3. Teil, der IMMER DIREKT NEBEN MEINER TASTATUR LAG und mich auslachte, ewig nicht angerührt. Dann mal mit mehr Zeit endlich dran gewagt, und, jetzt kommt der Kicker, meine mentale Einstellung dazu geändert: Nicht mehr versucht, alles zu verstehen, das Buch krampfhaft durchzulesen, meinen normalen Spaß daraus zu ziehen, sondern einfach unter dem Aspekt gelesen, dass ich nicht alles verstehen werde, sondern der Weg das Ziel ist. Sprich: Jeden Abschnitt für sich genommen und Stephensons superioren Schreibstil genossen. Das hat SO EINEN ENORMEN Unterschied gemacht, das hätte ich NIE gedacht! Plötzlich wars überhaupt keine Qual mehr wie in den anderen Teilen, plötzlich war es wirklich reiner Spaß und ich konnte nicht genug kriegen von diesem Schreibstil, der mich vorher so lange quälte. Unglaublich! Alles viel leichter mit dieser mentalen Einstellung. Vielleicht für die meisten was Normales, aber beim Lesen hab ich noch nie so einen Unterschied feststellen können. Jetzt bin ich tatsächlich auch fickrig, die ersten beiden Teile nochmal zu lesen, um zu genießen, wozu ich vorher zu ungeduldig war.

Danke fürs Lesen (pun intended). Breites Grinsen
27.12.2019 14:33:24 Zum letzten Beitrag
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loliger_rofler

AUP loliger_rofler 08.03.2009
 
Zitat von [Amateur]Cain

Hast du mir grad die Story teilgespoilert?



Oh shit. Sorry.

Aber war nicht Snape-kills-Dumbledor. Eher so "Voldemort ist nicht tot".

Schlimmstenfalls kennst du jetzt einen Namen für etwas von dem ich dachte dass es nicht zu vermeiden war darüber Bescheid zu wissen wenn man weiß wie die Reihe heißt.
27.12.2019 15:06:05 Zum letzten Beitrag
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Mega Spucknapf

AUP Mega Spucknapf 08.04.2014
...
Die neue Fassung der Carroux Übrtsetzung geschenkt bekommen \o/
27.12.2019 15:53:24 Zum letzten Beitrag
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[KDO2412]Mr.Jones

[KDO2412]Mr.Jones
Zu Neal Stephenson - ich habe damals (TM) Snow Crash und Diamond Age? gelesen und fand den Stil total super, die Bücher haben einen total mitgenommen. Man wollte immer mehr...

...bis dann das Ende kam. Total abrupt wurde alles auf drei Seiten aufgelöst und manche Sachen kamen gar nicht mehr vor.

Das hat mich ziemlich kuriert und seit dem habe ich nix mehr von ihm gelesen.


Ist das immer noch so?
27.12.2019 18:57:45 Zum letzten Beitrag
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Mürbchen 3rd

AUP Mürbchen 3rd 12.08.2012
mumpfelgrumpf
Ja, ist eigentlich immer so, aber die Barock-Trilogie ist Stephenson-Madness². Trotzdem sind die auf einem Level, was die meisten anderen (ansonsten großartigen) Bücher nicht erreichen. Vielleicht hilft dir ja mein Tipp beim Genießen des nächsten Stephenson. =)
27.12.2019 19:26:49 Zum letzten Beitrag
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Kanonfutter

AUP Kanonfutter 28.03.2016
 
Zitat von loliger_rofler

Aber war nicht Snape-kills-Dumbledor. Eher so "Voldemort ist nicht tot".


Einen nicht so schlimmen Spoiler mit einem schlimmen Spoiler für ein anderes Buch wiedergutmachenzuwollen ist, nunja, Wütend
27.12.2019 19:50:39 Zum letzten Beitrag
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just 4 fun

just 4 fun
12 Monate, 12 Bücher. Wieder knapp geschafft Breites Grinsen

Robert Jackson Bennett - Die Stadt der toten Klingen
- Teil2 der Trilogie. Solide Fantasy.

Hazel Brugger - Ich bin so hübsch
- Angenehm zu lesen und wenn man sie kennt, hört man sie sprechen.

Robert Jackson Bennett - Die Stadt der träumenden Kinder
- Teil3 der Trilogie. Guter Abschluss.

Joe R. Lansdale - Schlechtes Chili
- Mein erstes Buch dieser "Hap und Leonard"-Reihe. Süffig geschrieben, gut als Entspannungsbuch zwischendrin.

Michelle Halbheer - Platzspitzbaby
- Harter Tobak. Sie beschreibt ihre Kindheit als Tochter einer Drogenabhängigen, die sich damals in der offenen Drogenszene ihren Stoff besorgte und ihr Kind komplett vernachlässigte und psychisch unter Druck setzte. Ich bin auf den Film in wenigen Wochen gespannt.

Lenz Koppelstätter - Der Tote am Gletscher
- Ein Südtirolkrimi mit viel Lokalkolorit. Angenehmes Buch für Zwischendurch.

Ottessa Moshfegh - Eileen
- Ein okayer Noirthriller. Mir ging der Schreibstil irgendwann auf die Nerven.

Sibylle Berg - GRM
- Buch des Jahres. Gnadenlos und ungebremst aufs Maul. 640 Seiten lang. Ein Meisterwerk.

Harro von Senger: Moulüe - Supraplanung. Unerkannte Denkhorizonte aus dem Reich der Mitte
- Der einzige westliche Autor, der sich mit Moulüe auseinandersetzt, was überrascht, wenn man versteht, dass die ganze chinesische Gesellschaft darauf aufbaut. Für alle China- und Weltgescheheninteressierten ein Pflichtbuch.

Isländische Volkssagen (Almenna bokafelagio)
- Ausgewählte Sagen aus Island. Nett, aber nicht weiter interessant.

George R.R. Martin - A Knight of the Seven Kingdoms
- Ein ungleiches Duo, dessen Abenteuer ich sehr gerne mitverfolgte. Die tollen Illustrationen im Buch haben super gepasst.

Michael Butter - "Nichts ist, wie es scheint". Über Verschwörungstheorien
- Gutes Buch, das den Begriff Verschwörungstheorie klar definiert, die Argumentationsketten von Verschwörungstheorien darlegt, wie sie sich historisch entwickelt haben etc. Jedes Kapitel ist mit einem Fallbeispiel verstehen, was das ganze sehr anschaulich werden lässt.
[Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert; zum letzten Mal von just 4 fun am 27.12.2019 21:22]
27.12.2019 21:21:40 Zum letzten Beitrag
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[KDO2412]Mr.Jones

[KDO2412]Mr.Jones
Ich hab übrigens immer noch 13 Bände Steven Erikson "Spiel der Götter" (Malazan Book of the Fallen) in gute Hände abzugeben...

Sonderpreis, und bis auf 5 sind die noch neu...
27.12.2019 22:45:57 Zum letzten Beitrag
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Armag3ddon

AUP Armag3ddon 26.05.2016
 
Zitat von [KDO2412]Mr.Jones

Ich hab übrigens immer noch 13 Bände Steven Erikson "Spiel der Götter" (Malazan Book of the Fallen) in gute Hände abzugeben...

Sonderpreis, und bis auf 5 sind die noch neu...


Englisch?
27.12.2019 22:48:09 Zum letzten Beitrag
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[KDO2412]Mr.Jones

[KDO2412]Mr.Jones
Nein, leider nicht...
27.12.2019 22:49:03 Zum letzten Beitrag
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 Thema: Der allgemeine Bücherthread, Band XI ( Uns ist nichts peinlich! )
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