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 Moderiert von: Atomsk, Maestro, statixx, Teh Wizard of Aiz


 Thema: Heim- und Handwerkerthread ( wo gehobelt wird, fallen Späne )
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LoneLobo

LoneLobo
...
Mit Klemmschraube macht das eindeutig mehr Sinn Breites Grinsen
10.04.2020 21:47:28 Zum letzten Beitrag
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LoneLobo

LoneLobo
Pfeil Einhausung
Da sich bei mir ein aktuelles Projekt dem Ende nähert fang ich mal langsam an das hier breitzutreten. Geht um eine Einhausung für die Fräse selbst, soll Einstauben des ganzen Raums verhindern wenn die rumrödelt.

Zielsystem:
- alles selbst herstellbar
- Viele Gleichteile um Vorteil der CNC ausnutzen zu können
- sehr gute Zugänglichkeit von vorne und hinten
- gute Zugänglichkeit von der Seite
- Durchführung + Platz für Absaugschlauch

Konstruktion:



Fräsen der Einzelteile aus insgesamt 4 Multiplex-Platten 25 mm Multiplex (~800 x 800), 2 Platten 15 mm und 2 Polycarbonat-Tafeln:



Zwar zu erwarten, aber trotzdem schön zu sehen, wie die PC-Scheiben in die vorgesehenen Aussparungen passen:


Bissl Nachbearbeiten muss auch sein - v.a. tabs entfernen/entgraten und einige Kanten anfasen.
Beim Versäubern der Schnittkanten, Tabs beischleifen usw. hab ich mal wieder gemerkt wie supergeil Karosseriefeilen für Holzbearbeitung sind. Je nach Druck nimmt das Ding so viel weg wie ne Feile oder Raspel, hinterlässt dabei aber ne erstklassige, glatte Oberfläche. Die hobelt halt eher als dass sie raspelt/feilt.



Timestamp vom zweiten Bild ist 40s nach dem ersten, das letzte knappe 3 min - da aber inkl. Schleifen, versäubern der Nut usw. Das geht echt wahnsinnig gut.
Zur Feier des Tages hab ich mir anschließend dann endlich mal nen gscheiten Halter für die Feile gekauft, damit ich nicht weiter mit dem selbstgeschnitzten Holzding arbeiten muss peinlich/erstaunt

Fase muss an manchen Stellen von beiden Seiten gemacht werden, deshalb mach mer das klassisch per Oberfräse. Das hab ich wegen Staubentwicklung in der Firma gemacht, da haben wir seit kurzem den gleichen Fräsmotor wie ich daheim, so musst ich den nicht abbauen:



Natürlich hab ich dabei bei 8 Teilen jeweils eine Kante vergessen. Geht aber auch an der heimischen Maschine komfortabel: Fräse irgendwo hinplatzieren wo's passt, gemütlich die passende Höhe für die Größe der Fase einstellen und das Werkstück händisch dran vorbeiziehen. Ist für kleine Teile sogar besser, bei großen wirds halt unhandlich:





Soweit erst mal
[Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert; zum letzten Mal von LoneLobo am 10.04.2020 22:42]
10.04.2020 22:34:59 Zum letzten Beitrag
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[oMD]psychodaddy

X-Mas Arctic
Alter, das ist doch kein Hobbyhandwerken.

Sehr genial, respekt. Aber du musst doch soetwas beruflich machen?
10.04.2020 22:38:10 Zum letzten Beitrag
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LoneLobo

LoneLobo
Jein, wie mans nimmt.
Ich bin (Entwicklungs)ingenieur, hab ganz stupide allgemeinen Maschinenbau studiert.
Nichts von dem was man da sieht hat aber irgendwas mit meinem Job zu tun Breites Grinsen
Evtl. abgesehen von der Konzeptphase, also "ausdenken wie Vorrichtung xy aussehen muss damits am Ende sinnvoll nutzbar is".

Danke
[Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert; zum letzten Mal von LoneLobo am 10.04.2020 23:05]
10.04.2020 23:05:07 Zum letzten Beitrag
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Flitzpiepe42

AUP Flitzpiepe42 09.06.2020
Lobo - fette Props!

Nochmal zu meiner Frage:

Ich hab da mal nen Bilderpanel gebastelt:



Zahlen korrespondierent zum Bild:

1) Es geht nicht um eine 90-Grad-Zapfenverbindung - da wäre alles easy (und so hab ich es dummerweise auch erstmal eingezeichnet und gesägt)

2) der Balken geht 45° bzw 135° ab, ergo muss der Schlitz auf ner anderen Höhe anfangen

3) Preisfrage: Wie kann ich die Höhe korrekt anzeichnen, ohne Berechnungen anzustellen (ergo Nutzung von Strahlensatz oder ähnlichem)

Mein aktueller Workaround:

4) Ich nehm mit dem Kombiwinkel die Diagonale am Brett ab

und will sie nun am anderen Brett auftragen

5) So mach ich das zur Zeit - orange zeigt wo ich die Höhe/Länge abtragen würde, die Verschiebung bei rot zeigt die Ungenauigkeit und warum ich damit nicht so recht zufrieden bin. Statt nem Kombiwinkel ginge natürlich auch ne Schmiege, da hätte ich wohl aber das selbe Problem nicht so recht zu wissen, wie ich es anlegen muss, damit das wirklich sauber ist.

Hoffe ich konnte mein Problem endlich vernünftig erläutern fröhlich

Und nein Lobo, die Skalen sind leider identisch auf beiden Seiten.
[Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert; zum letzten Mal von Flitzpiepe42 am 10.04.2020 23:14]
10.04.2020 23:13:14 Zum letzten Beitrag
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LoneLobo

LoneLobo
Ein Vorschlag:

Balken 1 (im Bild schräg):


1: Eine 45°-Linie ausgehend von der Ecke
2: Eine 45°-Linie vom Endpunkt dieser Linie
3: Kreis um den Schnittpunkt der beiden Linien, Radius = Balkenbreite. Punkt markieren an dem dieser Linie 1 schneidet.
4: 45° Linie durch diesen Punkt

Balken 2 (im Bild vertikal):


1: Kreis um einen Eckpunkt des Balkens, Radius = Balkenbreite
2: 45°-Linie tangential an den Kreis

Geht sicher auch irgendwie einfacher, hab da selbst keine Erfahrung mit.
Aber so musste zumindest nix messen fröhlich
11.04.2020 0:19:47 Zum letzten Beitrag
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Rootsquash

Arctic
Gesucht: Säge.
Anlässlich eines kleinen Bastelprojekts, das ich schon zu lange vor mir her schiebe, brauche ich endlich eine Säge für Kurvenschnitte in Holzbrettern --> Stichsäge.

Für gerade Schnitte und Gehrungsschnitte nimmt man ja vermutlich lieber Handkreissägen.
Also: Einfach eine billige Einhell und vielleicht irgendwann eine Handkreissäge, oder
Bosch 18V* Stab/Bügel oder Makita 4351FCTJ und dann irgendwann darüber agern, dass der Gehrungsschnitt krumm und schief ist und man trotz des höheren Preises an der Führungsschiene keine saubere, rechtwinklige Kante kriegt? (Bei der Makita hätte man da wohl sogar eine realistische Chance)




Stabform habe ich noch nicht benutzt. Soll ja toll für Kurven sein, andererseits ist der Knopf/Hubzahlregler bei der klassischen Bügelform für Noobs vielleicht besser?

*Schrauber vorhanden
11.04.2020 13:53:14 Zum letzten Beitrag
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Sharku

AUP Sharku 12.12.2010
Von welchem Hersteller gibt es die Festo-kompatiblen Schienen für Handkreissägen?
11.04.2020 14:38:20 Zum letzten Beitrag
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Real_Futti

AUP Real_Futti 02.07.2020
Laut Rezensionen passt diese hier:
https://www.amazon.de/Führungsschiene-Handkreissägen-Festool-Makita-Mafell/dp/B00IO5D5J6
11.04.2020 16:21:43 Zum letzten Beitrag
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$chl0nz0

Arctic
 
Zitat von LoneLobo

supergeil Karosseriefeilen


nice work lobo, und den Griff für die karosseriefeile bau ich mir nach peinlich/erstaunt

Ich hab dieses jahr in der schweiz in so nem trödelladen eine für fünf franken mitgenommen, und bin auch sehr angetan davon, Auch mit alu kann man sowohl viel wegmachen, aber auch schöne oberflächen hinbekommen und es setzt sich nichts zu
11.04.2020 16:30:47 Zum letzten Beitrag
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BlixaBargeld

BlixaBargeld
...
Wie immer sehr interessant @lobo.
11.04.2020 16:34:30 Zum letzten Beitrag
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Atomsk

Atomsk
Pfeil
 
Zitat von Sharku

Von welchem Hersteller gibt es die Festo-kompatiblen Schienen für Handkreissägen?



triton
deren einhandzwingen für die schienen sind ebenfalls klasse und würden auch bei festo-schienen passen.
11.04.2020 17:10:53 Zum letzten Beitrag
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Abso

AUP Absonoob 20.11.2013
 
Zitat von Rootsquash

Gesucht: Säge.
Anlässlich eines kleinen Bastelprojekts, das ich schon zu lange vor mir her schiebe, brauche ich endlich eine Säge für Kurvenschnitte in Holzbrettern --> Stichsäge.

Für gerade Schnitte und Gehrungsschnitte nimmt man ja vermutlich lieber Handkreissägen.
Also: Einfach eine billige Einhell und vielleicht irgendwann eine Handkreissäge, oder
Bosch 18V* Stab/Bügel oder Makita 4351FCTJ und dann irgendwann darüber agern, dass der Gehrungsschnitt krumm und schief ist und man trotz des höheren Preises an der Führungsschiene keine saubere, rechtwinklige Kante kriegt? (Bei der Makita hätte man da wohl sogar eine realistische Chance)




Stabform habe ich noch nicht benutzt. Soll ja toll für Kurven sein, andererseits ist der Knopf/Hubzahlregler bei der klassischen Bügelform für Noobs vielleicht besser?

*Schrauber vorhanden


Falls du richtige Hände hast, kommst du auch bei richtigen Stichsägen problemlos an den Schalter. Und warum sollte man die Parameter während des Schnitts verstellen wollen? An, ins Werkstück, fertig, aus. Und ich persönlich finde vor Allem Tauchschnitte mit der Form viel kontrollierbarer.

Ach so, ich hab die 4351. n1n1.
11.04.2020 17:29:17 Zum letzten Beitrag
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[Krasser]MadMax

[krasser]mad max
...
Ich hab hatte die 4351 auch. Kann ich ebenfalls nur empfehlen. Inzwischen gehört sie meinem Vater, der brauchte eine neue. Sollte ich mal wieder eine brauchen, kommt dann die Akkuvariante.
11.04.2020 17:47:05 Zum letzten Beitrag
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Rootsquash

Arctic
 
Zitat von Abso

Falls du richtige Hände hast, kommst du auch bei richtigen Stichsägen problemlos an den Schalter. Und warum sollte man die Parameter während des Schnitts verstellen wollen? An, ins Werkstück, fertig, aus. Und ich persönlich finde vor Allem Tauchschnitte mit der Form viel kontrollierbarer.

Ach so, ich hab die 4351. n1n1.



E-Werkzeuge, die ausgehen wenn man sie loslässt, finde ich ich schon ganz gut. Die Stabdinger bleiben ja einfach an sobald man sie angemacht hat, richtig?
11.04.2020 19:26:09 Zum letzten Beitrag
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Abso

AUP Absonoob 20.11.2013
Die 4351 ja. Hat den Vorteil, dass man auch mal umgreifen kann. Oder unkonventionell greifen. Ich finde überhaupt die Haltung und auch den "Offset" mit Bügel ziemlich ätzend. Die zwingen dich halt letztlich zu genau dieser Griffposition Punkt. Spätestens wenn du mit dem Sägeblatt nach oben schneidest, merkst du den Unterschied.
[Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert; zum letzten Mal von Abso am 11.04.2020 19:48]
11.04.2020 19:46:30 Zum letzten Beitrag
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[Krasser]MadMax

[krasser]mad max
Pfeil
 
Zitat von Rootsquash

E-Werkzeuge, die ausgehen wenn man sie loslässt, finde ich ich schon ganz gut. Die Stabdinger bleiben ja einfach an sobald man sie angemacht hat, richtig?


Jo. Ist bei der Akkuflex genauso.
Das finde ich aber vorteilhaft, da man die Maschinen besser führen kann, wenn man nicht ständig den Schalter gedrückt halten muss.
11.04.2020 19:46:45 Zum letzten Beitrag
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Abso

AUP Absonoob 20.11.2013
...fast als würde bei der Konstruktion dieser Geräte unterstellt der Nutzer wüsste was er tut.


scnr
[Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert; zum letzten Mal von Abso am 11.04.2020 20:00]
11.04.2020 19:49:24 Zum letzten Beitrag
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Lunovis

AUP Lunovis 27.11.2007
 
Zitat von [Krasser]MadMax

 
Zitat von Rootsquash

E-Werkzeuge, die ausgehen wenn man sie loslässt, finde ich ich schon ganz gut. Die Stabdinger bleiben ja einfach an sobald man sie angemacht hat, richtig?


Jo. Ist bei der Akkuflex genauso.
Das finde ich aber vorteilhaft, da man die Maschinen besser führen kann, wenn man nicht ständig den Schalter gedrückt halten muss.


Die gute variante der Akkuflex hat eine Fallerkennug und schaltet dann aus. schon praktisch.
11.04.2020 19:56:27 Zum letzten Beitrag
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LoneLobo

LoneLobo
+ Kickback-Stop usw.

Gibt meiner Meinung nach auch keinen Grund ne Bügel-Stichsäge zu kaufen, die macht -nichts- besser.
Akku würd ich schon allein aus Balancegründen meiden, die blaue Bosch da im Video-Thumbnail schaut ja aus als hätt' sie Probleme überhaupt stehen zu bleiben.

Um auch mal die Frage nach dem rechtwinkligen Schnitt zu adressieren: Dafür brauchts v.a. sehr gute Sägeblätter. Ich merk nen -riesigen- Unterschied zwischen den Obi-Hausmarke-Schrottteilen und den originalen Bosch. Und Bosch is da vermutlich noch nicht das Ende der Fahnenstange.
Die Säge selbst kann helfen indem sie die Einstellung auf 90° vereinfacht, aber ich würde schätzen dass der Anteil des Blatts insgesamt höher ist.
11.04.2020 21:02:37 Zum letzten Beitrag
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LoneLobo

LoneLobo
Pfeil Einhausung
 
Zitat von LoneLobo
CAD, Fräsen, Nachbearbeiten



Paar zusätzliche Löchlis brauchts noch, auch hier is händisch einfacher.
Je 2 Stück bei 4 Querplatten für die Handgriffe. Die Griffe hab ich vor einiger Zeit mal vorm Mülleimer in der Firma gerettet, gefallen mir recht gut fröhlich


Vorbohren macht Sinn, v.a. bei den stabilen, geschichteten MPX-Platten. Die sprengts gern, dat woll mer natürlisch nisch.



Für die Verbindung der Rahmenteile gibts stabile Stahlprofile. Damit die nicht rosten gibt's nach Bohren + Senken schwarzen Lack (Brantho Nitrofest, hab ich grad da, macht ne nette Oberfläche):




Beim Abholen der 6m-Stange hab ich mitbekommen dass ich auch Edelstahlprofil hätte haben können
Nächstes Mal dann.

Nachdem alles gebohrt, entgratet, geschliffen usw. ist, werden die Einzelteile miteinander verleimt. Zumindest damit gestartet, sind viele Stellen und es geht nicht alles auf einmal peinlich/erstaunt
Herausforderung ist hier v.a. dass am Schluss alles zusammenpassen muss und ich quasi keine Hilfsmittel zum exakten Ausrichten hab (fette Stahlwinkel oder so). Ich muss mich hier also auf die Verzahnungen verlassen die ich mit einkonstruiert hab, da hab ich zumindest schonmal n paar Freiheitsgrade weniger in der Klebung.
Versteifung + Befestigung für die Stahlprofile am Rahmen:

Mittelstreben (stumpf aufeinander, damit auf beiden Seiten Nuten für die Scheiben vorhanden sind):

Querplatten an die Mittelstreben. Die Stahlprofile leisten hier gute Dienste um die Teile in einer Ebene auszurichten.



Die Stahlleisten dürfen anschließend selbst finalisiert werden, heißt in dem Fall aber nur dass die Scharniere für die Türe vormontiert werden können. Irgend so n Penner hat allerdings beim Bohren Scheisse gebaut, das musste dann per Dremel + Frässtift gerichtet werden.



11.04.2020 21:56:08 Zum letzten Beitrag
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gloerk

AUP gloerk 01.07.2019
 
Zitat von LoneLobo

 
Zitat von LoneLobo
CAD, Fräsen, Nachbearbeiten



Paar zusätzliche Löchlis brauchts noch, auch hier is händisch einfacher.



Warum?
11.04.2020 22:28:55 Zum letzten Beitrag
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LoneLobo

LoneLobo
Ich verwend hauptsächlich 6mm-Fräser, v.a. wenn ich wie hier relativ "tief" reinfräsen muss.
Die Schrauben die ich hier verwend sind aber dünner, also müsste ich Fräser umspannen, Z neu nullen, neues Programm laden/fräsen und wieder zurück auf den 6mm-Fräser wechseln.
Das klingt jetzt bescheuert, aber das ist in Summe mehr Aufwand als einfach kurz anzeichnen und/oder händisch bohren.

Ne CNC kann supergeil exakt arbeiten und wiederholbar arbeiten. Wenn beides nicht wirklich relevant ist, ist sie i.a. nicht das richtige Werkzeug. Und das ist hier der Fall fröhlich
[Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert; zum letzten Mal von LoneLobo am 11.04.2020 22:42]
11.04.2020 22:39:50 Zum letzten Beitrag
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Hammerschmitt

Hammerschmitt
Lobo, das sieht echt super aus.


Wäre mir aber zuviel arbeit für so eine Anwendung, ist doch im Prinzip nur eine Abdeckung, oder?
11.04.2020 22:54:17 Zum letzten Beitrag
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Rootsquash

Arctic
 
Zitat von LoneLobo

+ Kickback-Stop usw.

Gibt meiner Meinung nach auch keinen Grund ne Bügel-Stichsäge zu kaufen, die macht -nichts- besser.
Akku würd ich schon allein aus Balancegründen meiden, die blaue Bosch da im Video-Thumbnail schaut ja aus als hätt' sie Probleme überhaupt stehen zu bleiben.

Um auch mal die Frage nach dem rechtwinkligen Schnitt zu adressieren: Dafür brauchts v.a. sehr gute Sägeblätter. Ich merk nen -riesigen- Unterschied zwischen den Obi-Hausmarke-Schrottteilen und den originalen Bosch. Und Bosch is da vermutlich noch nicht das Ende der Fahnenstange.
Die Säge selbst kann helfen indem sie die Einstellung auf 90° vereinfacht, aber ich würde schätzen dass der Anteil des Blatts insgesamt höher ist.



Das Bosch-Akkuding in Stabform kann nur 90°, da sonst der Akku aufsetzen würde. Also keine Verstellmöglichkeit, was der Stabilität vielleicht zuträglich ist. Dafür müsste man dann die Bügelform nehmen.

Dass die Stabformdinger vielleicht für Leute ausgelegt sind die damit schon halbwegs umgehen können.. joah.
Die für Noobs vielleicht ausreichende Einhell (vermutlich die 100er: https://www.youtube.com/watch?v=lVzZXZ25bmw ) steht ja auch noch zur Auswahl.

Ich hätte zwar Bock mal ein paar coole DInge aus Holz zu bauen, aber es ist nicht super wahrscheinlich, dassda viele Dinge zusammenkommen.

Derzeit habe ich noch das Holz für den neuen Terrarien-Lichtkasten im Keller, da müssen ein paar Ausschnitte rein.

Umzug steht "bald" an (Zimmer+1), dann gäbe es bestimmt neue Gelegenheiten, aber dafür muss erstmal ein Haus her, das ist momentan nicht trivial.
[Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert; zum letzten Mal von Rootsquash am 11.04.2020 23:47]
11.04.2020 23:46:39 Zum letzten Beitrag
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LoneLobo

LoneLobo
 
Zitat von Hammerschmitt
(...) ist doch im Prinzip nur eine Abdeckung, oder?



Jo, so formuliert klingts halt alles scheisse Breites Grinsen

Hat auch einfach mehrere Gründe:
- Die Fräse is eigentlich zu groß für meinen Kellerraum in dem die steht. Jede Einbuße beim Komfort schlägt sich dadurch sofort in der Zeit nieder die ich brauch um Sachen drauf zu spannen, befestigen, säubern usw. Wenn ich dafür jedes mal 5 min länger brauch, hab ich über die nächsten Jahre auch viele Stunden zusammen. Die setz ich halt lieber jetzt ein um was gscheites zu bauen.
- Ich hab mir CAD selbst beigebracht und hab ne entsprechend solide Basis (höhöhö). Muss da halt ständig lernen damit da was gscheites rauskommt.
- Die Fräse will was sinnvolles zu tun haben. Auch hier - ich muss lernen/üben das Ding sinnvoll einzusetzen.
- Mir macht sowas auch einfach Spaß und ich freu mich jedesmal wie n Schnitzel über meine Selbstbauten - wenn sie ausreichend hochwertig sind peinlich/erstaunt
[Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert; zum letzten Mal von LoneLobo am 11.04.2020 23:55]
11.04.2020 23:49:36 Zum letzten Beitrag
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Rootsquash

Arctic
 
Zitat von LoneLobo

- Mir macht sowas auch einfach Spaß und ich freu mich jedesmal wie n Schnitzel über meine Selbstbauten - wenn sie ausreichend hochwertig sind peinlich/erstaunt



Was sich aber manchmal erst nach einiger Zeit zeigt.
Den Lichtkasten auf dem großen Terrarium (der kommt nicht neu) gefiel mir auch besser, bevor die Aquarienunterlage* nachgegeben hat. Jetzt klemmen die Aludibond-Schiebetüren. Und ich habe manchmal bedenken, dass der Kasten zu schwer ist und alles zusammenkracht wenn jemand etwas zu ruppig mit den großen Glasschiebetüren des Terrariums umgeht. Die sind auf Rollen. Und das nicht-Premium-System das da verbaut ist hat keine Dämpfer, da knallt man also Glas auf Glas. What could go wrong?


*zwischen dem Holzkasten und dem Glasterrarium
11.04.2020 23:57:07 Zum letzten Beitrag
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Abso

AUP Absonoob 20.11.2013
 
Zitat von Rootsquash

Dass die Stabformdinger vielleicht für Leute ausgelegt sind die damit schon halbwegs umgehen können.. joah.
Die für Noobs vielleicht ausreichende Einhell (vermutlich die 100er: https://www.youtube.com/watch?v=lVzZXZ25bmw ) steht ja auch noch zur Auswahl.


Falsche Logik. Ein routinierter Nutzer wird vermutlich auch aus Einhellsäge und guten Blättern brauchbare Ergebnisse rausholen, aber einfacher ist es für ihn, für Anfänger erst recht, mit hochwertigem Gerät. Spätestens wenn du mal tauchst willst du eine gute Blattführung und einen guten Pendelmechanismus.


Du kannst sonst leihen/mieten (je nach Zeitraum, gerne auch meine), aber tu dir doch bitte kein Billigwerkzeug an.
12.04.2020 8:55:52 Zum letzten Beitrag
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Rootsquash

Arctic
Auf so richtiges Billigwerkzeug habe ich keine Lust. Die Einhell ist im Rennen, da sie nicht soo schlecht zu sein scheint: https://youtube.com/watch?v=lVzZXZ25bmw
Die kleinen mit den krummen Blechschuhen, bei denen die 90° keine 90° sind, stehen nicht zur Auswahl.
Sowas: https://youtube.com/watch?v=-FxqFOsAmIY&t=600s will ich nicht.

Warum sind solche Tests alle auf YouTube? Lohnt sich das finanziell wirklich? Zu geschriebenen Reviews hatte ich damals mehr Vertrauen.
[Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert; zum letzten Mal von Rootsquash am 12.04.2020 10:09]
12.04.2020 9:37:30 Zum letzten Beitrag
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gloerk

AUP gloerk 01.07.2019
 
Zitat von LoneLobo

 
Zitat von Hammerschmitt
(...) ist doch im Prinzip nur eine Abdeckung, oder?



Jo, so formuliert klingts halt alles scheisse Breites Grinsen

Hat auch einfach mehrere Gründe:
- Die Fräse is eigentlich zu groß für meinen Kellerraum in dem die steht. Jede Einbuße beim Komfort schlägt sich dadurch sofort in der Zeit nieder die ich brauch um Sachen drauf zu spannen, befestigen, säubern usw. Wenn ich dafür jedes mal 5 min länger brauch, hab ich über die nächsten Jahre auch viele Stunden zusammen. Die setz ich halt lieber jetzt ein um was gscheites zu bauen.
- Ich hab mir CAD selbst beigebracht und hab ne entsprechend solide Basis (höhöhö). Muss da halt ständig lernen damit da was gscheites rauskommt.
- Die Fräse will was sinnvolles zu tun haben. Auch hier - ich muss lernen/üben das Ding sinnvoll einzusetzen.
- Mir macht sowas auch einfach Spaß und ich freu mich jedesmal wie n Schnitzel über meine Selbstbauten - wenn sie ausreichend hochwertig sind peinlich/erstaunt



Richtig so. So ist das doch beim Basteln ne? Der Weg ist das Ziel.

Mal wieder ein sehr schönes Projekt. Ich bin auch ein wenig neidisch.
12.04.2020 11:03:01 Zum letzten Beitrag
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 Thema: Heim- und Handwerkerthread ( wo gehobelt wird, fallen Späne )
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