Du bist nicht eingeloggt! Möglicherweise kannst du deswegen nicht alles sehen.
  (Noch kein mods.de-Account? / Passwort vergessen?)
Zur Übersichtsseite
Hallo anonymer User.
Bitte logge dich ein
oder registriere dich!
 Moderiert von: Atomsk, Maestro, statixx, Teh Wizard of Aiz


 Thema: Juristenthread, § 19 ( Mitwirkung des ehrenamtlichen Richters )
« erste « vorherige 1 ... 31 32 33 34 [35] letzte »
erste ungelesene Seite | letzter Beitrag 
Mad_Melone

AUP Mad_Melone 22.06.2009
Warum hält man da überhaupt eine Wahl ab, wenn man 3 Bewerber für 3 posten hat und in der Stichwahl die eigene Stimme zur Wahl reichen würde?

Holt die drei Leute in den Vorstand und gut.

===

Ok, meine eigentliche Lösung:

Kandidaten A und B sind im ersten Wahlgang gewählt, es gibt einen zweiten Wahlgang mit Kandidat C, dem eine Stimme für die Wahl ausreicht
26.11.2021 19:44:19  Zum letzten Beitrag
[ zitieren ] [ pm ] [ diesen post melden ]
h3llfir3

Phoenix
Ich hau jetzt hier nicht die komplette Satzung raus, weiß aber auch nicht welche Infos für die Einschätzung der Frage noch wichtig sind. Es steht einfach wahnsinnig wenig dazu drin.
Die entscheidenden Infos sind doch jetzt da oder? peinlich/erstaunt

Kann aber auch verstehen, daß euch das nervt.

Danke Melone, das habe ich befürchtet.
Den Ansatz einfach gar nicht zu wählen bei so wenig bewerbern finde ich zwar nett, aber vermutlich nicht durchsetzbar.
[Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert; zum letzten Mal von h3llfir3 am 26.11.2021 19:47]
26.11.2021 19:44:49  Zum letzten Beitrag
[ zitieren ] [ pm ] [ diesen post melden ]
Armag3ddon

AUP Armag3ddon 26.05.2016
Ne, wählen solltet ihr schon. Sonst schießt der Vorstand sich ins Bein, weil er nicht korrekt gewählt wurde. Das wäre angreifbar und das Gericht könnte auch direkt die Eintragung verweigern.

Wenn ihr für jede Person eine Ja/Nein-Stimme abgebt, dann habt ihr keine Blockwahl. Da wäre nur die gesamte Aufstellung von 3 Personen mit Ja/Nein zu wählen. Das müsstest ihr aber wiederum durch einen Vereinsbeschluss festlegen, weil eure Satzung das gar nicht hergibt.

Darum wurde die Antwort eigentlich schon genannt: ihr wählt und wenn danach nur 2 von 3 Posten besetzt sind, dann startet für den dritten Platz die Stichwahl. Eure Satzung gibt weder her, dass die Stichwahl übersprungen werden kann, noch dass nur 2 von 3 Posten zu besetzen sind.
26.11.2021 20:14:27  Zum letzten Beitrag
[ zitieren ] [ pm ] [ diesen post melden ]
Armag3ddon

AUP Armag3ddon 26.05.2016
Nice, hab gerade KiKa eingeschaltet. Breites Grinsen

27.11.2021 0:38:45  Zum letzten Beitrag
[ zitieren ] [ pm ] [ diesen post melden ]
h3llfir3

Phoenix
 
Zitat von Armag3ddon

Ne, wählen solltet ihr schon. Sonst schießt der Vorstand sich ins Bein, weil er nicht korrekt gewählt wurde. Das wäre angreifbar und das Gericht könnte auch direkt die Eintragung verweigern.

Wenn ihr für jede Person eine Ja/Nein-Stimme abgebt, dann habt ihr keine Blockwahl. Da wäre nur die gesamte Aufstellung von 3 Personen mit Ja/Nein zu wählen. Das müsstest ihr aber wiederum durch einen Vereinsbeschluss festlegen, weil eure Satzung das gar nicht hergibt.

Darum wurde die Antwort eigentlich schon genannt: ihr wählt und wenn danach nur 2 von 3 Posten besetzt sind, dann startet für den dritten Platz die Stichwahl. Eure Satzung gibt weder her, dass die Stichwahl übersprungen werden kann, noch dass nur 2 von 3 Posten zu besetzen sind.



danke auch dir.

dann hoffe ich mal auf das beste.
27.11.2021 9:10:03  Zum letzten Beitrag
[ zitieren ] [ pm ] [ diesen post melden ]
Icefeldt

AUP Icefeldt 09.04.2020
Hab mal eine allgemein Frage zum Erbrecht:


 
Code:
      Opa (verwitwet, nun verstorben)
   |              |                     |
Tocher 1   -   Tochter 2    -       Tochter 3 (verstorben)
                                   |             |               |
                               Enkelin 1   -   Enkelin 2   -   Enkelin 3



Enkelin 1,2 & 3 wurden von Tochter 1 informiert, dass sie jede 200 Aktien bekommen.
Damit es einfacher zu teilen ist, sogar ein bisscne mehr als ihnen zusteht.
Tochter 1 & 2, je 500 Aktien.
Ansonsten wurde Nichts weiter kommuniziert.

Enkelin 1 meint nun, dass das ja sicherlich zu wenig sei und sie will einen Anwalt beauftragen um mehr rauszuholen.
Enkelin 2 und 3 ist es egal und die haben eigentlich kein Interesse an so "Ermittlungen & Anwalt usw.".
Die sind zufrieden mit dem was sie bekommen.

Nun zur Frage: Wenn nun Enkelin 1 einen Anwalt beauftragt und da wirklich "noch mehr Vermögen" vorhanden ist, dann wirkt sich das ja automatisch auch auf Enkelin 2 und 3 aus, oder?

Und nebenbei frag ich mich, was ein Anwalt in so einem Fall überhaupt macht?
Schreibt der Tochter 1 & 2 an und die müssen dann alle Vermögensdokumente der letzten X Jahre vom Opa zusammensuchen? Oder wendet der sich ans Finanzamt? verwirrt
[Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert; zum letzten Mal von Icefeldt am 27.11.2021 10:51]
27.11.2021 10:51:32  Zum letzten Beitrag
[ zitieren ] [ pm ] [ diesen post melden ]
Switchie

switchie
Die Banken sind verpflichtet, auf den Todestag alle Vermögensrelevanten Daten zu bescheinigen und diese Daten werden auch automatisch an das Finanzamt weitergeleitet.

Es könnte also höchstens Probleme geben wenn ausländische Kreditinstitute involviert sind und damit einhergehend dann Probleme, eine Erbmasse zu ermitteln.

E: bis zur erbauseiandersetzung existiert die ungeteilte Erbengemeinschaft. Wird im Rahmen der Auseinandersetzung vereinbart, dass eine Person mehr erhält, als ihr gesetzlich zusteht, dann löst dies evtl einen Steuerpflichtigen Vorgang aus. Je nachdem über was für Vermögenswerte man redet, kann das schnell weh tun. Mit Gegenleistung wäre es eine Veräußerung, ohne Gegenleistung eine Schenkung.
[Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert; zum letzten Mal von Switchie am 27.11.2021 12:12]
27.11.2021 12:03:28  Zum letzten Beitrag
[ zitieren ] [ pm ] [ diesen post melden ]
-rantanplan-

rantanplan
 
Zitat von Icefeldt

Enkelin 1,2 & 3 wurden von Tochter 1 informiert, dass sie jede 200 Aktien bekommen.
Damit es einfacher zu teilen ist, sogar ein bisscne mehr als ihnen zusteht.
Tochter 1 & 2, je 500 Aktien.


Zwischen den Erben besteht i.d.R. (nur) Auskunftspflicht über ausgleichspflichtige Zuwendungen nach §§ 2050 ff. BGB, den Bestand des Nachlasses muss man in der Tat selbst feststellen. Manchmal hilft ein Anspruch gegen den Erbschaftsbesitzer, § 2027 BGB, aber sonst - ermitteln mit allen Mitteln, und klar, das FA ist erste Anlaufstelle. Dann kann man als Miterbe Einsicht in Kontounterlagen nehmen, dann finden sich vielleicht Sachen wie Grundsteuerzahlungen oder so. Man sollte sich sowieso gut schlau machen, weil es ja auch sein kann, dass der Nachlass überschuldet ist.
[Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert; zum letzten Mal von -rantanplan- am 27.11.2021 12:59]
27.11.2021 12:52:05  Zum letzten Beitrag
[ zitieren ] [ pm ] [ diesen post melden ]
 Thema: Juristenthread, § 19 ( Mitwirkung des ehrenamtlichen Richters )
« erste « vorherige 1 ... 31 32 33 34 [35] letzte »

mods.de - Forum » Public Offtopic » 

Hop to:  

Mod-Aktionen:
26.01.2021 14:03:58 Maestro hat diesem Thread das ModTag 'juristen' angehängt.

| tech | impressum