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 Thema: Hausbauthread XIII ( wir akzeptieren auch Mieter )
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Switchie

switchie
 
Zitat von Flashhead

 
Zitat von Switchie

 
Zitat von Kabelage



Ich muss da nächste Woche mal mit meinem Steuerberater quatschen, ich will eigentlich auch die ganzen vermieteten Häuser mal aus dem "Privatvermögen" rauslösen und in ne Gesellschaft oder so packen. Mal gucken, ob das steuerlich sinnvoll ist.



Außer für den Berater, der dann deutlich mehr abrechnen kann, hat das keine Vorteile. Aber das wird er dir bestimmt auch sagen (wenn er fair ist)



Du bist der Fachmann, aber könnte er sich als rein verwaltende GmbH nicht von der Gewerbesteuerpflicht befreien lassen, Gewinne zu einem niedrigeren Steuersatz anhäufen und wieder ausschütten? Oder er legt Gewinne zurück und zahlt sie zu einem späteren Zeitpunkt, wenn die Gesamtsteuerlast geringer ist, als Gewinne wieder aus.

Außerdem könnte er bei einer Gesellschaft doch z.B. Anteile an Frau oder Kinder geben, die Gehälter kassieren und das, je nach anderen Einkünften, steuerfrei (z.B. Kind bekommt Einkommen aus der Gesellschaft, evtl. einer Finanzholding über der verwaltenden GmbH, statt private Zuwendungen aus versteuertem Einkommen).



Das ist alles soweit richtig aus ertragsteuerlicher Sicht. Zu beachten ist jedoch, dass eine Übertragung von Immobilien auf eine GmbH (an der man 100 % der Anteile hält) Grunderwerbsteuer auslöst und damit solche Überlegungen sofort kaputtmacht.

Dein vorgeschlagenes Modell funktioniert nur, wenn die GmbH direkt die Grundstücke kauft.

Aber auch hier sollten die Folgen beachtet werden. Es ist zutreffend, dass laufende Gewinne nur mit 15 % zzgl. SolZ besteuert werden. Allerdings sollen Gewinne ja auch irgendwann einmal zurückfließen, dies geht nur über

- Gehalt: Dieses muss angemessen sein und nicht zu Verlusten bei der GmbH führen. Auch auf +-0 wird es schon kritisch, da das FA davon ausgeht, dass bei fehlender Eigenkapitalverzinsung das Gehalt (an nahe Angehörige) zu hoch ist und damit eine verdeckte Gewinnausschüttung unterstellt wird, die richtig teuer wird.

- Gewinnausschüttungen: 25 % zzgl. SolZ. Also landet man am Ende auch wieder im Bereich von 40 % Steuerbelastung.


Außerdem wäre die Immobilie lebenslang steuerverhaftet, d. h. ein späterer Verkauf wird immer zu versteuern sein (Verkaufspreis ./. Buchwert. letzterer sinkt jedes Jahr durch die Abschreibungen).


Das ganze macht nur Sinn bei sehr vielen Immobilien und dem Plan, noch sehr viel mehr davon anzuhäufen, also direkt zu reinvestieren. Für den kleinen Immobilienbesitzer also nicht wirklich zielführend, zumal die geringe Rendite dann durch Beraterkosten gefressen wird.
23.07.2020 8:48:33 Zum letzten Beitrag
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Lucifer

AUP Lucifer 11.09.2015
 
Zitat von SirSiggi

Außerdem: eine Wärmepumpe und ein Warmwasserspeicher.

Ich betreibe seid April meine Wärmepumpe im wesentlichen mit Solarstrom. 1 Stunde am Tag läuft das Ding für einen 300l Speicher, Warmwasser würde auch für 2 Tage reichen.

Wenn man keine Wärmepumpe aber einen Speicher hat ginge auch ein Heizstab. Aber da verbrennste halt evtl auch schon wieder Geld.



Ich hab auch ne Wärmepumpe. Mit nervt an der aber das ich das Warmwasser nicht zeitlich beschränken kann. Die läuft rein nach Temperaturfenster.
[Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert; zum letzten Mal von Lucifer am 23.07.2020 8:52]
23.07.2020 8:50:23 Zum letzten Beitrag
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webLOAD

webLOAD
Was für einen Warmwasserspeicher? Wir bekommen eine mit Speicher für die Heizung. Das Trinkwasser wird an einer Warmwasserstation (wie ein Wärmetauscher-Durchlauferhitzer am Speicher) erwärmt.
[Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert; zum letzten Mal von webLOAD am 23.07.2020 8:57]
23.07.2020 8:56:45 Zum letzten Beitrag
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Flashhead

Arctic
...
Danke, Switchie!
23.07.2020 8:57:10 Zum letzten Beitrag
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SirSiggi

SirSiggi
 
Zitat von Lucifer

Ich hab auch ne Wärmepumpe. Mit nervt an der aber das ich das Warmwasser nicht zeitlich beschränken kann. Die läuft rein nach Temperaturfenster.


Bei meiner Viessmann kann ich das sogar per App steuern.

Allgemein gilt bei PV ohne Speicher: Verbrauch in die Zeiten mit viel Sonne legen. Wir waschen z.B. vorrangig mittags um auch noch die dynamische 70% Regelung auszureizen. Aber dazu muss man halt auch die Möglichkeit haben. Geräte mit Zeitsteuerung helfen.

Mit dieser Strategie schaffen wir an wirklich guten Tagen ca 85% Autarkie ohne Speicher.



An bewölkteren Tagen ca. 70%:


Und an ganz schlechten Tagen selbst mit etwas Zukauf für die Heizung noch 50%:


Ich will mal den Winter abwarten. Mal sehen an wievielen Tagen ich die mindestens zu 1/3 aus PV betreiben könnte. Denn jeder Tag an dem das so ist ist ein Tag, an dem sicher zweite Zähler mit Wärmepumpentarif nicht lohnt. V.a. der Grundgebühr wegen. Wenn die PV von November bis Februar ca. 30% des Wärmepumpenstroms hinbekommt (wovon ich nicht ausgehe), dann könnte man den Wärmepumpentarif auch einfach kündigen und den Zähler ausbauen.
[Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert; zum letzten Mal von SirSiggi am 23.07.2020 9:18]
23.07.2020 9:16:46 Zum letzten Beitrag
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Lucifer

AUP Lucifer 11.09.2015
Ich habe seit Anfang an nur einen Zähler, da man damals als ich gebaut habe den Anbieter für den Wärmepumpenstrom noch nicht wechseln konnte. Und meine Heizung ist halt 10 Jahre alt, da gab es noch nix mit App Breites Grinsen

Ich könnte nur gegen nachmittag per potentialfreiem Schalter extra Warmwasser generieren, um ihn soweit hochheizen, das er nachts nicht unter die untere Grenztemperatur fällt. Für die Heizung das gleiche, da kann ich temporär die Vorlauftemperatur erhöhen um den Estrich und den Speicher zu heizen. Das hat im Frühjahr von Hand ganz ordentlich funktioniert.
[Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert; zum letzten Mal von Lucifer am 23.07.2020 9:54]
23.07.2020 9:52:36 Zum letzten Beitrag
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Icefeldt

AUP Icefeldt 09.04.2020
unglaeubig gucken
 
Zitat von Lucifer

Und meine Heizung ist halt 10 Jahre alt,



D.h. dein Haus ist auch schon wieder 10 Jahre alt?
WTF?
Wie die Zeit verfliegt!
23.07.2020 9:54:13 Zum letzten Beitrag
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Lucifer

AUP Lucifer 11.09.2015
Ne stimmt nicht ganz. Bin Dez. 2011 eingezogen. Der Kredit läuft nur im Jan und März 2021 schon aus, aber den haben wir logischerweise schon früher abgeschlossen Breites Grinsen
[Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert; zum letzten Mal von Lucifer am 23.07.2020 9:56]
23.07.2020 9:55:56 Zum letzten Beitrag
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Real_Futti

AUP Real_Futti 02.07.2020
 
Zitat von Switchie

 
Zitat von Flashhead

 
Zitat von Switchie

 
Zitat von Kabelage



Ich muss da nächste Woche mal mit meinem Steuerberater quatschen, ich will eigentlich auch die ganzen vermieteten Häuser mal aus dem "Privatvermögen" rauslösen und in ne Gesellschaft oder so packen. Mal gucken, ob das steuerlich sinnvoll ist.



Außer für den Berater, der dann deutlich mehr abrechnen kann, hat das keine Vorteile. Aber das wird er dir bestimmt auch sagen (wenn er fair ist)



Du bist der Fachmann, aber könnte er sich als rein verwaltende GmbH nicht von der Gewerbesteuerpflicht befreien lassen, Gewinne zu einem niedrigeren Steuersatz anhäufen und wieder ausschütten? Oder er legt Gewinne zurück und zahlt sie zu einem späteren Zeitpunkt, wenn die Gesamtsteuerlast geringer ist, als Gewinne wieder aus.

Außerdem könnte er bei einer Gesellschaft doch z.B. Anteile an Frau oder Kinder geben, die Gehälter kassieren und das, je nach anderen Einkünften, steuerfrei (z.B. Kind bekommt Einkommen aus der Gesellschaft, evtl. einer Finanzholding über der verwaltenden GmbH, statt private Zuwendungen aus versteuertem Einkommen).



Das ist alles soweit richtig aus ertragsteuerlicher Sicht. Zu beachten ist jedoch, dass eine Übertragung von Immobilien auf eine GmbH (an der man 100 % der Anteile hält) Grunderwerbsteuer auslöst und damit solche Überlegungen sofort kaputtmacht.

Dein vorgeschlagenes Modell funktioniert nur, wenn die GmbH direkt die Grundstücke kauft.

Aber auch hier sollten die Folgen beachtet werden. Es ist zutreffend, dass laufende Gewinne nur mit 15 % zzgl. SolZ besteuert werden. Allerdings sollen Gewinne ja auch irgendwann einmal zurückfließen, dies geht nur über

- Gehalt: Dieses muss angemessen sein und nicht zu Verlusten bei der GmbH führen. Auch auf +-0 wird es schon kritisch, da das FA davon ausgeht, dass bei fehlender Eigenkapitalverzinsung das Gehalt (an nahe Angehörige) zu hoch ist und damit eine verdeckte Gewinnausschüttung unterstellt wird, die richtig teuer wird.

- Gewinnausschüttungen: 25 % zzgl. SolZ. Also landet man am Ende auch wieder im Bereich von 40 % Steuerbelastung.


Außerdem wäre die Immobilie lebenslang steuerverhaftet, d. h. ein späterer Verkauf wird immer zu versteuern sein (Verkaufspreis ./. Buchwert. letzterer sinkt jedes Jahr durch die Abschreibungen).


Das ganze macht nur Sinn bei sehr vielen Immobilien und dem Plan, noch sehr viel mehr davon anzuhäufen, also direkt zu reinvestieren. Für den kleinen Immobilienbesitzer also nicht wirklich zielführend, zumal die geringe Rendite dann durch Beraterkosten gefressen wird.


Ist nicht der Trick, es nur zu 90% zu übertragen? Machen doch die ganzen Firmen so, damit man eben keine Grunderwerbssteuer zahlen muss (diese Lücke sollte übnrigens schnellstens geschlossen werden).
23.07.2020 11:18:45 Zum letzten Beitrag
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Real_Futti

AUP Real_Futti 02.07.2020
...
 
Zitat von SirSiggi

 
Zitat von Lucifer

Ich hab auch ne Wärmepumpe. Mit nervt an der aber das ich das Warmwasser nicht zeitlich beschränken kann. Die läuft rein nach Temperaturfenster.


Bei meiner Viessmann kann ich das sogar per App steuern.

Allgemein gilt bei PV ohne Speicher: Verbrauch in die Zeiten mit viel Sonne legen. Wir waschen z.B. vorrangig mittags um auch noch die dynamische 70% Regelung auszureizen. Aber dazu muss man halt auch die Möglichkeit haben. Geräte mit Zeitsteuerung helfen.

Mit dieser Strategie schaffen wir an wirklich guten Tagen ca 85% Autarkie ohne Speicher.

https://abload.de/img/bildschirmfoto2020-07w1kut.png

An bewölkteren Tagen ca. 70%:
https://abload.de/img/bildschirmfoto2020-0741j5h.png

Und an ganz schlechten Tagen selbst mit etwas Zukauf für die Heizung noch 50%:
https://abload.de/img/bildschirmfoto2020-07ndj3u.png

Ich will mal den Winter abwarten. Mal sehen an wievielen Tagen ich die mindestens zu 1/3 aus PV betreiben könnte. Denn jeder Tag an dem das so ist ist ein Tag, an dem sicher zweite Zähler mit Wärmepumpentarif nicht lohnt. V.a. der Grundgebühr wegen. Wenn die PV von November bis Februar ca. 30% des Wärmepumpenstroms hinbekommt (wovon ich nicht ausgehe), dann könnte man den Wärmepumpentarif auch einfach kündigen und den Zähler ausbauen.


Ich könnte jetzt auch Bilder machen, aber schon cool, ist quasi fast identisch bei uns obwohl etwas weniger kWp
23.07.2020 11:21:50 Zum letzten Beitrag
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Real_Futti

AUP Real_Futti 02.07.2020
 
Zitat von Lucifer

Ne stimmt nicht ganz. Bin Dez. 2011 eingezogen. Der Kredit läuft nur im Jan und März 2021 schon aus, aber den haben wir logischerweise schon früher abgeschlossen Breites Grinsen


Hast schon umgeschuldet?
23.07.2020 11:22:16 Zum letzten Beitrag
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SirSiggi

SirSiggi
 
Zitat von Real_Futti

Ich könnte jetzt auch Bilder machen, aber schon cool, ist quasi fast identisch bei uns obwohl etwas weniger kWp


Die 70% Regelung machts halt ein wenig kaputt. Eine völliger Bullshit und Konzession an die Stromindustrie. Aber ich hab mich noch mal informiert: Ein Rundsteuergerät einbauen kostet ca. 300-400 Euro. Bis man das mit dem bisschen was da am oberen Ende noch rauskommt wieder raushat... Wenn man die Großverbraucher in die Stunden legt bleibt da nicht mehr viel zu optimieren durch ein Rundsteuergerät.

Aber mach gerne mal Bilder. Klar sind die Tage nicht vergleichbar. Mich würde es trotzdem interessieren.
23.07.2020 11:37:44 Zum letzten Beitrag
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Spangenkopf

Arctic
 
Zitat von Kabelage

Kann gerne morgen mal was dazu reinstellen, ist mir aufm Handy zu anstrengend! Dann kann ich mal ein paar Zahlen hochladen.

¤: Naja, ist halt wie mit allen Sachen. Haben beruhigt. Breites Grinsen



Ist da ein richtig alter diesel generator, der notfalls auch mit salatöl läuft nicht die bessere Investition?
23.07.2020 11:50:28 Zum letzten Beitrag
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Lucifer

AUP Lucifer 11.09.2015
 
Zitat von Real_Futti

 
Zitat von Lucifer

Ne stimmt nicht ganz. Bin Dez. 2011 eingezogen. Der Kredit läuft nur im Jan und März 2021 schon aus, aber den haben wir logischerweise schon früher abgeschlossen Breites Grinsen


Hast schon umgeschuldet?



Jo, schon vor 2 Jahren Forward abgeschlossen für in Summe 1,6%. Was willste machen.

 
Zitat von SirSiggi

 
Zitat von Real_Futti

Ich könnte jetzt auch Bilder machen, aber schon cool, ist quasi fast identisch bei uns obwohl etwas weniger kWp


Die 70% Regelung machts halt ein wenig kaputt. Eine völliger Bullshit und Konzession an die Stromindustrie. Aber ich hab mich noch mal informiert: Ein Rundsteuergerät einbauen kostet ca. 300-400 Euro. Bis man das mit dem bisschen was da am oberen Ende noch rauskommt wieder raushat... Wenn man die Großverbraucher in die Stunden legt bleibt da nicht mehr viel zu optimieren durch ein Rundsteuergerät.

Aber mach gerne mal Bilder. Klar sind die Tage nicht vergleichbar. Mich würde es trotzdem interessieren.



Der Rundsteuerempfänger kostet übrigens ca. soviel wie der SolarEdge Modbus Zähler mit Stromzangen und Installation (den man sich dann hätte sparen können). So habe ich es gemacht fröhlich

Find die Schwankung der Standorte und Ausrichtungen auch interessant. Am 17.07. habe ich knappe 10kWh mehr am 19.07. dafür 13kWh weniger fröhlich
[Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert; zum letzten Mal von Lucifer am 23.07.2020 12:08]
23.07.2020 12:04:50 Zum letzten Beitrag
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SirSiggi

SirSiggi
Naja, den Modbus-Zähler würde ich natürlich trotzdem haben wollen. Weil Daten und so... da gehts nicht ums Geld. Augenzwinkern

Aber wenn ich nochmal eine Anlage bauen würde, dann würde ich relativ sicher gleich ein Rundsteuergerät einbauen lassen. Hatte ich damals nur halt nicht aufm Schirm.
23.07.2020 12:07:04 Zum letzten Beitrag
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Real_Futti

AUP Real_Futti 02.07.2020
 
Zitat von SirSiggi

 
Zitat von Real_Futti

Ich könnte jetzt auch Bilder machen, aber schon cool, ist quasi fast identisch bei uns obwohl etwas weniger kWp


Die 70% Regelung machts halt ein wenig kaputt. Eine völliger Bullshit und Konzession an die Stromindustrie. Aber ich hab mich noch mal informiert: Ein Rundsteuergerät einbauen kostet ca. 300-400 Euro. Bis man das mit dem bisschen was da am oberen Ende noch rauskommt wieder raushat... Wenn man die Großverbraucher in die Stunden legt bleibt da nicht mehr viel zu optimieren durch ein Rundsteuergerät.

Aber mach gerne mal Bilder. Klar sind die Tage nicht vergleichbar. Mich würde es trotzdem interessieren.



Anbei die Bilder, wobei dein bester Tag jetzt eher nicht der beste Tage bei uns war, das war dann eher der 21..07.2020 z.B.
Reihenfolge daher wie bei dir:

19.07.2020

17.07.2020

16.07.2020


Und besagter 21.07.2020 als guter Tag bei uns:
23.07.2020 12:45:22 Zum letzten Beitrag
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SirSiggi

SirSiggi
Hast du eigentlich schon Einspeisevergütung erhalten? Bei mir haben die immer noch nichts verbindliches von dich hören lassen. Corona hin oder her... wird Zeit, dass ich mein Geld bekomme! Sonst Betonschuhe! Wütend
23.07.2020 12:51:07 Zum letzten Beitrag
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Switchie

switchie
 
Zitat von Real_Futti


Ist nicht der Trick, es nur zu 90% zu übertragen? Machen doch die ganzen Firmen so, damit man eben keine Grunderwerbssteuer zahlen muss (diese Lücke sollte übnrigens schnellstens geschlossen werden).




Der Trick ist, dass bei solchen Umstrukturierungen Gesellschaftsanteile verkauft werden, die ja wirtschaftlich teilbar sind und nicht Anteile am Grundstück.
23.07.2020 13:42:19 Zum letzten Beitrag
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Real_Futti

AUP Real_Futti 02.07.2020
 
Zitat von SirSiggi

Hast du eigentlich schon Einspeisevergütung erhalten? Bei mir haben die immer noch nichts verbindliches von dich hören lassen. Corona hin oder her... wird Zeit, dass ich mein Geld bekomme! Sonst Betonschuhe! Wütend


Ja, sogar rückwirkend ab März, jeden Monat 49¤
23.07.2020 13:47:46 Zum letzten Beitrag
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Interruptor

Gordon
Bei den Horromietergeschichten bin ich ja direkt abgeschreckt, versuche aber trotzdem mal die aktuelle Situation zu erläutern.

Meine Tante wohnte in einem Haus, welches im Besitz meines Vaters ist, wo im Grundbuch und Notarvertrag ein lebenslanges Wohnrecht vereinbart wurde. Das Wohnrecht ist, mit dem Tod meiner Tante vor kurzem erloschen.

Jetzt steht das Haus aktuell leer und alle Verbindlichkeiten hängen natürlich bei meinem Vater.

Aktuell haben sich meine Eltern noch nicht konkret geäußert was mit dem Haus jetzt passieren soll, ein Verkauf wäre aber in dem Zustand der Immobilie meines Erachtens nicht sinnvoll.

Eckdaten:
Bungalow
voll unterkellert
115m² Wohnfläche im EG
BJ 1975

Es gibt aber mehr oder weniger einen Investitionsstau, weil seit Einzug meiner Tante vor 45 Jahren eigentlich nichts groß gemacht wurde. Ist leider auch dem Umstand geschuldet das mein Onkel (Bruder meines Vaters), den ich nicht kennengelernt habe, gar nicht mehr mit in das Haus gezogen ist, weil er früh verstarb.

Man kann also sagen dass das Haus voll entkernt werden muss damit es wieder bewohnbar ist.

Meine Eltern werden so ein Projekt nicht mehr stemmen können (Vater 76, Mutter 69), zumal sie beide Rentner sind und sich die Investition ja auch steuerlich nicht mehr rechnet.

Die Frage die sich mir und meinem Bruder jetzt stellt, ob wir das Ganze in die Hand nehmen, die Sanierung finanzieren und dann ein Mietobjekt daraus machen.

Notwendig wäre dafür natürlich das uns das Haus übertragen wird. Ggfs. eine Familien Gbr? Habe ich leider keine Erfahrung mit.

Da wir beide aber auch schon eine Kredittilgung aus der eigenen Immobilienfinanzierung laufen haben, müsste sich das Ganze natürlich selber tragen und meine Eltern sollten, zur Lebzeit davon auch noch in irgendeiner Form profitieren.

Don't know what to do Breites Grinsen
23.07.2020 14:20:36 Zum letzten Beitrag
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Aspe

AUP Aspe 26.11.2007
Meine Frau wird wohl in eine ähnliche Situation kommen mit der ETW ihrer Großmutter, wo sich die Familie dann auch die Frage stellen muss:
a) Verkauf im Ist-Zustand mit deutlichen Abschlägen weil Sanierungsstau
b) Aufwendig sanieren um zu vermieten
b) Aufwendig sanieren um hoffentlich mehr als die Sanierungskosten bei einem Verkauf zusätzlich raus zu schlagen.

An sich ist die Wohnung von Lage und Größe in Wien ein ziemliches Juwel... bzw. könnte es sein.
23.07.2020 14:24:56 Zum letzten Beitrag
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Lunovis

AUP Lunovis 27.11.2007
 
Zitat von Interruptor

Bei den Horromietergeschichten bin ich ja direkt abgeschreckt, versuche aber trotzdem mal die aktuelle Situation zu erläutern.

Meine Tante wohnte in einem Haus, welches im Besitz meines Vaters ist, wo im Grundbuch und Notarvertrag ein lebenslanges Wohnrecht vereinbart wurde. Das Wohnrecht ist, mit dem Tod meiner Tante vor kurzem erloschen.

Jetzt steht das Haus aktuell leer und alle Verbindlichkeiten hängen natürlich bei meinem Vater.

Aktuell haben sich meine Eltern noch nicht konkret geäußert was mit dem Haus jetzt passieren soll, ein Verkauf wäre aber in dem Zustand der Immobilie meines Erachtens nicht sinnvoll.

Eckdaten:
Bungalow
voll unterkellert
115m² Wohnfläche im EG
BJ 1975

Es gibt aber mehr oder weniger einen Investitionsstau, weil seit Einzug meiner Tante vor 45 Jahren eigentlich nichts groß gemacht wurde. Ist leider auch dem Umstand geschuldet das mein Onkel (Bruder meines Vaters), den ich nicht kennengelernt habe, gar nicht mehr mit in das Haus gezogen ist, weil er früh verstarb.

Man kann also sagen dass das Haus voll entkernt werden muss damit es wieder bewohnbar ist.

Meine Eltern werden so ein Projekt nicht mehr stemmen können (Vater 76, Mutter 69), zumal sie beide Rentner sind und sich die Investition ja auch steuerlich nicht mehr rechnet.

Die Frage die sich mir und meinem Bruder jetzt stellt, ob wir das Ganze in die Hand nehmen, die Sanierung finanzieren und dann ein Mietobjekt daraus machen.

Notwendig wäre dafür natürlich das uns das Haus übertragen wird. Ggfs. eine Familien Gbr? Habe ich leider keine Erfahrung mit.

Da wir beide aber auch schon eine Kredittilgung aus der eigenen Immobilienfinanzierung laufen haben, müsste sich das Ganze natürlich selber tragen und meine Eltern sollten, zur Lebzeit davon auch noch in irgendeiner Form profitieren.

Don't know what to do Breites Grinsen


Schleifen, mfh auf die fläche.
23.07.2020 16:12:28 Zum letzten Beitrag
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Icefeldt

AUP Icefeldt 09.04.2020
 
Zitat von Interruptor

ein Verkauf wäre aber in dem Zustand der Immobilie meines Erachtens nicht sinnvoll.



Und wie sieht das jemand der Ahnung davon hat?
Also nix gegen dich, aber wenn das Ganze mal von einem Profi geschätzt wird (dazu reicht ja schon ein Makler) sieht die Sache vlt plötzlich ganz anders aus?

Aktuell sind doch die Immobilienpreise krank hoch und die miesesten Bruchbuden kosten noch >9000.
23.07.2020 16:27:27 Zum letzten Beitrag
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Kabelage

AUP Kabelage 22.03.2015
...
 
Zitat von Switchie

 
Zitat von Kabelage



Ich muss da nächste Woche mal mit meinem Steuerberater quatschen, ich will eigentlich auch die ganzen vermieteten Häuser mal aus dem "Privatvermögen" rauslösen und in ne Gesellschaft oder so packen. Mal gucken, ob das steuerlich sinnvoll ist.



Außer für den Berater, der dann deutlich mehr abrechnen kann, hat das keine Vorteile. Aber das wird er dir bestimmt auch sagen (wenn er fair ist)


Danke für den Hinweis und die weiterführenden Erklärungen, damit dürfte das Thema bereits vom Tisch sein. Wird höchstens für Neuanschaffungen interessant.
 
Zitat von Lucifer

 
Zitat von Kabelage

Kann gerne morgen mal was dazu reinstellen, ist mir aufm Handy zu anstrengend! Dann kann ich mal ein paar Zahlen hochladen.

¤: Naja, ist halt wie mit allen Sachen. Haben beruhigt. Breites Grinsen



Ich würde in dem Fall dann lieber „bessere“ Module sprich maximal mögliche Leistung nehmen. Den Speicher in 5 Jahren nachzurüsten ist ja kein Thema.


Habe diese Module genommen.

 
Zitat von SirSiggi

 
Zitat von Kabelage

Der Speicher stellt für mich kein rein wirtschaftliches Interesse da - mir geht es dabei auch um die Möglichkeit des Inselbetriebs bei Netzausfall etc. Das System erkennt den automatisch, trennt das öffentliche Netz und versorgt aus dem Speicher.

Das ist halt reine Liebhaberei. Dagegen gibts in keinster Weise was einzuwenden.

Sei dir aber bewusst, dass diese Umschaltung in der Regel nicht Unterbrechungsfrei funktioniert. Ein Speicher ist keine USV. Und ein Speicher erlaubt dir in der Regel auch nicht bei Stromausfall den Herd zu benutzen. In der Regel wird eine Phase mit Strom versorgt und selbst wenn es drei Phasen sind, kommen da max. 2KW eher weniger raus.

---

Speicher sind cool. Ich hätte auch gerne einen. Aber halt eben aktuell noch eine Investition in das eigene gute Gefühl statt in den Geldbeutel. Daran gibt es nichts zu rütteln.


Ich weiß, dass es eine Unterbrechung gibt, kritische Sachen sind aber eh USV-gepuffert. Ich habe bei der Neuinstallation der Elektroleitungen schon darauf geachtet, wichtige Verbraucher (Heizung, Kühlschränke, Gefrierschrank, Wasserpumpe) auf eine Phase zu legen - genau aus solchen Gründen.
 
Zitat von Spangenkopf

 
Zitat von Kabelage

Kann gerne morgen mal was dazu reinstellen, ist mir aufm Handy zu anstrengend! Dann kann ich mal ein paar Zahlen hochladen.

¤: Naja, ist halt wie mit allen Sachen. Haben beruhigt. Breites Grinsen



Ist da ein richtig alter diesel generator, der notfalls auch mit salatöl läuft nicht die bessere Investition?


Ist ja nicht so, dass ich keinen Generator hätte, der hat mir beim letzten Bauvorhaben gute Dienste erwiesen, als der Strom abgestellt war. Aber das ist halt auch alles Steinzeittechnik, ich mag eher modernen Shit.
23.07.2020 19:13:51 Zum letzten Beitrag
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Real_Futti

AUP Real_Futti 02.07.2020
Waren Glasmodule nicht schweineteuer? Ich muss dazusagen, ich hatte mich damit aber tatsächlich nicht weiter mit beschäftigt.
Ich habe diese hier als 340W Variante und die wurden soweit als absolut okay bewertet:
https://www.solar-fabrik.de/wp-content/downloads/mono-s2/Mono_S2_330-340W_HC_5BB_web_de.pdf
23.07.2020 20:13:03 Zum letzten Beitrag
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SirSiggi

SirSiggi
Bunker im Garten schon mit frischen Raviolidosen bestückt?
23.07.2020 20:14:17 Zum letzten Beitrag
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Kabelage

AUP Kabelage 22.03.2015
Achso, ich wollte ja noch ein bisschen Zahlen liefern:

9,75kWp werden inkl. eines neuen Zählerkastens, weil der vorhandene zu klein ist, 14.000¤ brutto kosten. Deutsche Module, wie oben beschrieben, Wechselrichter von SMA.

10kWh-Speicher von Senec kostet inklusive 20 Jahren Garantie und Notstrom-Option 12.000¤ brutto, davon gehen dann noch mal 2000¤ dank Förderung des Lands NRW runter.

Die knapp 3500¤ Steuer würde ich mir dann auch wieder zurückholen, so der Plan. Dann liege ich irgendwo bei den gut 20.000¤ Gesamtinvest.
23.07.2020 20:17:38 Zum letzten Beitrag
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Kabelage

AUP Kabelage 22.03.2015
 
Zitat von Real_Futti

Waren Glasmodule nicht schweineteuer? Ich muss dazusagen, ich hatte mich damit aber tatsächlich nicht weiter mit beschäftigt.
Ich habe diese hier als 340W Variante und die wurden soweit als absolut okay bewertet:
https://www.solar-fabrik.de/wp-content/downloads/mono-s2/Mono_S2_330-340W_HC_5BB_web_de.pdf


Kosten 110¤ netto pro kWp mehr als die Astronergy die vorher angeboten waren.

Und ich hasse Ravioli. :>
23.07.2020 20:19:22 Zum letzten Beitrag
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Der Büßer

AUP Der Büßer 06.12.2019
:>


/ ich mag sie auch nicht
[Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert; zum letzten Mal von Der Büßer am 23.07.2020 20:43]
23.07.2020 20:42:48 Zum letzten Beitrag
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Real_Futti

AUP Real_Futti 02.07.2020
 
Zitat von Kabelage

Achso, ich wollte ja noch ein bisschen Zahlen liefern:

9,75kWp werden inkl. eines neuen Zählerkastens, weil der vorhandene zu klein ist, 14.000¤ brutto kosten. Deutsche Module, wie oben beschrieben, Wechselrichter von SMA.

10kWh-Speicher von Senec kostet inklusive 20 Jahren Garantie und Notstrom-Option 12.000¤ brutto, davon gehen dann noch mal 2000¤ dank Förderung des Lands NRW runter.

Die knapp 3500¤ Steuer würde ich mir dann auch wieder zurückholen, so der Plan. Dann liege ich irgendwo bei den gut 20.000¤ Gesamtinvest.


Der Preis für die PVA ist mit 1230¤/kWP absolut okay. Wie gesagt, mit dem Speicher warte noch ein wenig. Ich glaube nicht, dass du die 10 Mille rausbekommst. Aber das ist eben meine Meinung Augenzwinkern
23.07.2020 20:45:26 Zum letzten Beitrag
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 Thema: Hausbauthread XIII ( wir akzeptieren auch Mieter )
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