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 Thema: Feminismus Thread II ( Auto durch die Küche, lol )
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KingGinord

kingginord
verschmitzt lachen
(professionellen) kompetetiven Sport abschaffen wäre eine Lösung die alle zufrieden stellen könnte.

Hätte noch einen Haufen weiterer positiven Nebenwirkungen.
20.06.2022 10:33:39  Zum letzten Beitrag
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flowb

flowb
 
Zitat von FuSL

Aw yiss, flowb gleich mal wieder zwei Drittel an allem vorbei. Sorry, aber da (flowb) gehe ich tatsächlich gar nicht erst weiter drauf ein. Das sieht von außen bestimmt nach einem cop-out aus („ich hab gar keine Argumente außer rumstänkern“ ), aber I honestly don't give a shit.



Ich lasse dann mal Leute sprechen, die das wissenschaftlich untersucht haben: „ Here, we report that current evidence shows the biological advantage, most notably in terms of muscle mass and strength, conferred by male puberty and thus enjoyed by most transgender women is only minimally reduced when testosterone is suppressed as per current sporting guidelines for transgender athletes.“

https://link.springer.com/article/10.1007/s40279-020-01389-3
Ist übrigens ein keypoint aus einem Artikel, den du gepostet hast um deine Meinung zu untermauern. Unglücklicherweise haben alle Studien, die du damals gepostet hast, das Ergebnis, dass Trans- gegenüber cid Frauen auch nach der Hormon Therapie noch einen Vorteil haben.
https://forum.mods.de/bb/thread.php?TID=219038&PID=1249562260#reply_1249562260

Wir brauchen uns nicht darüber streiten, dass der soziale Druck sich aufgrund seines biologischen Geschlechts entsprechend zu verhalten totaler bockmist ist oder Leute ihr Geschlecht anpassen können sollten.
Aber daraus zu schließen, dass es keine Unterschiede zwischen den biologischen Geschlechtern gibt, die man durch hrt egalisieren könnte, ist halt leider wissenschaftlich nicht haltbar.
20.06.2022 12:25:02  Zum letzten Beitrag
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FuSL

AUP FuSL 22.06.2012
missmutig gucken
Ich hab's geahnt. Ist auch wieder ein Beitrag für den Arsch, aber das wird sich wenig dran ändern.

Vielleicht lasse ich's auch einfach, weil ich selbst, wenn ich nicht auf dich eingehe mich dann doch damit rumstreiten darf. Und da ich halt entspannt davon ausgehen kann, dass sich nichts bewegen wird, und du auch hier weiter an Randpunkten bleiben wirst, die mal mehr oder mal weniger überhaupt Teil der Fragestellung sind, und mal mehr und mal weniger in ihrer Pauschalisierung durch dich valide oder relevant sind (oder eben nicht per se falsch, sondern oft eher dran vorbei), kann ich auch irgendwas besseres tun. Die Wand anschauen oder so.

(Ich bewundere loro bei sowas, der nie keinen Bock mehr hat. So viel, wie ich die Scheiße wie sowas aber jeden Tag mitkriege und manchmal gerade zu rücken Versuche.. mache ich das lieber irgendwo, wo ich auch nicht mit einer Wand reden könnte)
20.06.2022 12:39:16  Zum letzten Beitrag
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catch fire

AUP catch fire 17.12.2013
Ich verstehe jetzt deine Stoßrichtung auch nicht so recht. Flowb hat doch angemerkt, dass es sich hier für ihn um einen Nischenpunkt handelt und damit ein wenig entkoppelt von der übergeordneten Debatte ist. Auf der letzten Seite hast du allerdings explizit die Wissenschaftlichkeit des sportlich-biologischen Aspektes angebracht, ihn aber nicht weiter belegt.
Eins vorweg: Ich selber habe keinen Überblick über die aktuelle Literatur und will da auch keine Bewertung der Autoren bzw. Studienqualität vornehmen.

Dennoch habe ich eigentlich eher das Gefühl, dass eure Standpunkte nicht so weit voneinander entfernt sind.
20.06.2022 13:36:54  Zum letzten Beitrag
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Jimmy Blue Oxnknecht

AUP Jimmy Blue Oxnknecht 09.06.2012
No offense, aber bei FuSL fällt mir - zumindest bezogen auf die Trans im Sport-Debatte, die nun schon ein paar Mal in exakt denselben Bahnen verlief - doch auf, dass über die Hälfte der Beiträge aus dem Anführen von Gründen besteht, weshalb man etwas jetzt nicht weiter begründet oder belegt, während man gleichzeitig auf der strikten Wissenschaftlichkeit und Rationalität der eigenen Ansicht beharrt. Lo_Ros anekdotisches Anführen der Tatsache, dass es bisher keine Probleme gegeben hätte, überzeugt theoretisch auch nicht, weil daraus kein Schluss für die Zukunft gezogen werden kann.

/Ich kann mich nicht mehr an den konkreten Thread erinnern, aber es gab schon einmal just den Punkt, an dem FuSL exakt diese eine Studie ins Treffen führte, die seinen Standpunkt aber nicht wirklich oder nicht vollumfänglich stützt, flowb im Anschluss daraus zitierte und danach wurde es irgendwie wirr. Ich sehe es wohl im Wesentlichen wie catch, es werden hier einfach die Ebenen völlig vermischt. Dass etwas gesamtgesellschaftlich kein Problem ist, bedeutet nicht, dass es im Spitzensport kein Problem ist; vice versa folgt aus der Tatsache, dass etwas im Spitzensport ein Problem ist, keinesfalls, dass es auch gesamtgesellschaftlich ein Problem wäre.

//Sorry, ich sehe gerade, flowb hatte den Link schon mitgeliefert.
[Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert; zum letzten Mal von Jimmy Blue Oxnknecht am 20.06.2022 13:50]
20.06.2022 13:42:22  Zum letzten Beitrag
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loliger_rofler

AUP loliger_rofler 26.04.2021
 
Zitat von Jimmy Blue Oxnknecht

No offense, aber bei FuSL fällt mir - zumindest bezogen auf die Trans im Sport-Debatte, die nun schon ein paar Mal in exakt denselben Bahnen verlief - doch auf, dass über die Hälfte der Beiträge aus dem Anführen von Gründen besteht, weshalb man etwas jetzt nicht weiter begründet oder belegt, während man gleichzeitig auf der strikten Wissenschaftlichkeit und Rationalität der eigenen Ansicht beharrt. Lo_Ros anekdotisches Anführen der Tatsache, dass es bisher keine Probleme gegeben hätte, überzeugt theoretisch auch nicht, weil daraus kein Schluss für die Zukunft gezogen werden kann.

/Ich kann mich nicht mehr an den konkreten Thread erinnern, aber es gab schon einmal just den Punkt, an dem FuSL exakt diese eine Studie ins Treffen führte, die seinen Standpunkt aber nicht wirklich oder nicht vollumfänglich stützt, flowb im Anschluss daraus zitierte und danach wurde es irgendwie wirr. Ich sehe es wohl im Wesentlichen wie catch, es werden hier einfach die Ebenen völlig vermischt. Dass etwas gesamtgesellschaftlich kein Problem ist, bedeutet nicht, dass es im Spitzensport kein Problem ist; vice versa folgt aus der Tatsache, dass etwas im Spitzensport ein Problem ist, keinesfalls, dass es auch gesamtgesellschaftlich ein Problem wäre.

//Sorry, ich sehe gerade, flowb hatte den Link schon mitgeliefert.




Ich habe dazu keine wirklich falsifizierbare Haltung sondern eher eine prinzipielle Meinung.

Das Problem bricht sich für mich auf eine Kampagne gegen Bürgerrechte für marginalisierte Gruppen herunter, weswegen die moralisch einzig richtige Entscheidung sein muss, die Diskriminierung von trans Athlet*innen zu bekämpfen und bestmöglich zu limitieren, bevor sie wahrgenommen mehrheitsfähig und mit "guck doch die Gewichtheber/Schwimmer/Fußballer sagen auch die T-Worte sind scheisse und wollen uns nur schaden mit ihren Extrawürsten" in der Öffentlichkeit festgefressen wird.

Wenn nun also ein Weltverband in seinem Kompetenzbereich Vorgaben für den absoluten Spitzensport macht, um im Segment, in dem ein Sieg über die Karriere und ganze Lebenswege entscheidet Fairness zu gewährleisten (roflmao Fairness im Spitzensport - Tour de France ja Gipfel der Fairness), dann ist das in seiner geschlossenen Logik erstmal eine zu verteidigende Entscheidung um die theoretische (noch nicht eingetretene) Gefahr einer trans Person zu bekämpfen, die sich vielleicht durch "zu spätes" Transitioning einen wettkampfverzerrenden Vorteil verschafft hat.

Aber diese Entscheidung passiert nicht im Vakuum. Das kaskadiert nach unten (u.a. sollen ja auch lokale Schwimmverbände daran angelehnt Regeln für Profi- und Amateurbereich finden) und stößt unter anderem dieser diskriminatorische Kernscheisse alle Türen auf, bei der Kids beweisen müssen, dass sie keinen Pimmel haben und auch nie einen hatten, damit sie gegen andere Kinder antreten dürfen.

Siehe dazu auch mein letzter Post zum Thema der einen kurzen Twitterthread einer Mutter beinhaltete, welcher die schmerzhaften Auswüchse dieser Dummschweinegesetze auch für "biologische Mädchen" ab zehn Jahren beschreibt:

 

This is my daughter. She just turned 9.

Here is why I would never allow her to play middle or high school sports if we lived in Ohio
Image
A few days ago, the Ohio Republicans passed a change to state law that was snuck in at the last minute, under the guise of protecting girls sports.

search-prod.lis.state.oh.us/solarapi/v1/ge
This law allows ANYONE to dispute the sex of an athlete on a school team.

There are no safeguards in place to ensure that this is not used maliciously.

Girls who do not look feminine enough, girls of color, girls who are too good are likely to be the biggest targets.
But any girl could be targeted. Maybe someone doesnt like her parents or maybe someone wants to make sure the opposing team doesnt have enough eligible players.

So what does a girl have to do to prove she is a girl?
First, the physician has to examine the girls external and internal reproductive anatomy.

I have to emphasize that this will impact girls as young as 5th or 6th grade, ~10-11 years old.

A year or two older than my daughter.
Step one to proving your correct sex is female:

A doctor will need to spread open your labia and examine the size of your clitoris. A clitoris that is too large could be a sign that you are intersex and not female enough for sports.
Step two to proving your correct sex is female:

A doctor will then insert one or two gloved fingers inside your vagina, while pressing against your abdomen with their other hand, so they can feel your uterus and ovaries.
This will likely be quite painful for these young girls, and extremely traumatic.

There is no medical reason to do a pelvic exam on girls this young, absent any signs of a problem.

This is sexual assault and will traumatize these girls. That is by design.
This part of the exam would probably be covered by insurance, depending on how it is billed. But these next two steps would likely not be covered for most people.
Step three to proving your correct sex is female:

Your blood will be drawn and your testosterone levels measured.

How much testosterone is too much? Unclear.

Does having high T give girls an advantage? No, not always. But this bill leaves no room for nuance.
Step four to proving your correct sex is female:

Your blood will also be tested to see if you are XX or XY.

Except not everyone is XX or XY and there are XY women who have no advantage in sports because of the nuances of their genetics, but that wont matter here
This bill offers protection from retaliation for people who report an athlete they suspect is not truly female. There is no requirements that they make these reports in good faith.

There is no protection for the athletes accused of lying about their sex.
Any athlete who suspects they were harmed by an athlete who lied about their sex can sue that school district. If that athletes parents are unwilling to have their daughter sexually assaulted, or cannot afford the testing, the district will have to pay $$ to the accuser.
So from an administrative standpoint, you basically have to require that all female athletes do this testing in order to play interscholastic sports.

Otherwise your district is in danger of having to forfeit games and losing litigation if you dont have this paperwork up front
Interscholastic sports in Ohio will only be accessible to girls whose parents are willing to subject them to sexual assault and very expensive and unnecessary bloodwork.

Congrats to everyone trying to save womens sports from your trans athlete boogeymen.
Is winning the most important part of high school sports?

Because setting aside the incredible trauma and expense caused by this bill, at the end of the day, the message is that winning is what matters the most.

Thats not the lesson I want my daughter to learn from sports.



https://threadreaderapp.com/thread/1533263117911613440.html



https://forum.mods.de/bb/thread.php?TID=211281&PID=1249621804#reply_1249621804

Gesetzesübersicht USA nach Bundesstaat von ESPN

Liste diskriminatorischer Gesetze in den USA

Wenn man also diese Arschlochregeln nicht sofort und auf der Stelle bekämpft, kaskadiert das Schreckgespenst des Mannes im Blümchenkleid der schon im frühpubertären Stadium Erfolge stiehlt und deine Kinder in der Umkleide begrabbelt nur weiter in die Gesellschaft, weil sich transfeindliche Altivist*innen besonders aus der christlich-rechtsextremen Szene zu gerne über vorgeblich rationale, hochspezifische Regelungen im engen Kontext verallgemeinert ihre Hetze selbst legitimieren und in Debatten über völlig andere Aspekte von Interessen von trans Personen (medizinische Versorgung, Pronomen, Toiletten, nicht-ermordet-werden) einbringen.

Das hier, im erweiterten Kontext, ist ein Kampf um Bürgerrechte, nicht ein Kampf um die statistisch im Promillebereich einzuordnenden Hochleistungssportler die vielleicht 10% zu viel Testosteron im Blut und damit minimal mehr Muskeldichte haben.

Mir kommt absolut das Kotzen wenn das egoistische, rein finanziell motivierte Asscovering eines Sportdachverbands völlig entkoppelt von den Echtweltimplikationen bis runter in den Jugend- und Amateursport als "ist ja schon legitim" behandelt wird.
[Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert; zum letzten Mal von loliger_rofler am 20.06.2022 15:03]
20.06.2022 15:01:38  Zum letzten Beitrag
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Jimmy Blue Oxnknecht

AUP Jimmy Blue Oxnknecht 09.06.2012
 
Zitat von loliger_rofler

(...) weil sich transfeindliche Altivist*innen besonders aus der christlich-rechtsextremen Szene zu gerne über vorgeblich rationale, hochspezifische Regelungen im engen Kontext verallgemeinert ihre Hetze selbst legitimieren und in Debatten über völlig andere Aspekte von Interessen von trans Personen (medizinische Versorgung, Pronomen, Toiletten, nicht-ermordet-werden) einbringen.

Das hier, im erweiterten Kontext, ist ein Kampf um Bürgerrechte, nicht ein Kampf um die statistisch im Promillebereich einzuordnenden Hochleistungssportler die vielleicht 10% zu viel Testosteron im Blut und damit minimal mehr Muskeldichte haben.

(...)



Das ist im Wesentlichen das, was ich (und, wenn ich ihn richtig verstanden habe, auch catch fire) gesagt habe. Auch flowb hat nichts anderes getan und mehrfach darauf hingewiesen, dass sich sein Punkt nur auf diesen hochspezifischen Bereich bezieht, weshalb ich die emotionalen ad hominem-Beißreflexe nicht nachvollziehen konnte. Sofern sich die Diskussionsteilnehmer/innen der Ebene bewusst sind, über die sie gerade sprechen, sehe ich kein Problem darin. Da ist es dann fraglich, ob es aus Transrechte-Perspektive das Schlauste ist, sofort den intendierten Dominoeffekt dahinter zu vermuten, wenn das Gegenüber explizit sagt, dass es damit überhaupt nichts über Fragen wie "medizinische Versorgung, Pronomen, Toiletten, nicht-ermordet-werden" aussagen will bzw. in diesen Fragen auf der Transseite steht. Aber im Endeffekt ist es wohl aus eurer Perspektive eine Frage der politischen Strategie, ob man a) diesen kleinen Makel einfach wegignoriert, weil er oft missbraucht wird, um dann in Kaskadenform, wie du es nennst, in die gesellschaftspolitischen Auseinandersetzungen reinzuschwappen (so scheint mir die aktuelle Strategie zu sein, die mich nicht begeistert), oder ob man b) den neuralgischen Punkt zur Kenntnis nimmt, an einer Lösung mitarbeitet, damit das Problem auch isoliert und legitimerweise in zukünftigen Diskussionen eliminieren kann, ohne dass man damit ständig in Debatten völlig aufgemacht werden könnte.
[Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert; zum letzten Mal von Jimmy Blue Oxnknecht am 20.06.2022 15:34]
20.06.2022 15:15:15  Zum letzten Beitrag
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loliger_rofler

AUP loliger_rofler 26.04.2021
B) ist natürlich rational korrekt.

Es fühlt sich einfach scheisse an bei trans Personen mitansehen zu müssen, wie sie denselben Kampf, den Leute mit meiner oder ähnlicher sexueller Orientierung schon vor Jahren (auch für mich mit-) gekämpft haben, jetzt unter den erschwerten Bedingungen eines zunehmend mit Desinformation gefluteten und konstant von Rechts gestörten Debattenraums durchstehen müssen.

Es ist irgendwo auch ermüdend, weil die Taktiken der Menschenfeinde natürlich überhaupt nicht neu, klug oder raffiniert sind und trotzdem verfangen. Da fällt es mir nicht leicht, mich bei einer reinen Sachfrage um ein Detail zurückzunehmen und auf der wissenschaftlichen Eben zu bleiben, auch wenn das bestimmt produktiver wäre als direkt auf Konfrontation zu gehen. Und ich bin ja nichtmal selbst betroffen.
[Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert; zum letzten Mal von loliger_rofler am 20.06.2022 15:30]
20.06.2022 15:29:35  Zum letzten Beitrag
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Jimmy Blue Oxnknecht

AUP Jimmy Blue Oxnknecht 09.06.2012
Auf emotionaler Ebene kann ich natürlich auch nachvollziehen, dass man - vor allem als persönlich Betroffene/r oder als besonders mit der Sache Verbundene/r - irgendwann einfach endlos genervt ist, weil der neuralgische Punkt Spitzensport wohl in 90% der Fälle von Provokateuren aufgebracht wird, die eine Diskussion um irgendeinen scheiß Toilettenzugang damit (noch dazu erfolgreich) derailen. Aber wenn Leute sich, wie das hier meines Erachtens der Fall war, bewusst von dieser Methode distanzieren und explizit darauf hinweisen, auf welcher Ebene sie da gerade diskutieren, sollte man mal kurz durchatmen, bevor man mit Vorwürfen wie mangelnder Wissenschaftlichkeit/Rationalität und reiner Arschlochheit etc pp um sich wirft. Aber das war es dann auch schon, damit gebe ich mich zufrieden.
20.06.2022 15:40:45  Zum letzten Beitrag
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Martina

AUP Martina 01.02.2021
hahahaha...mit 12 Jahren soll die Geschlechtsanpassung abgeschlossen sein ..ja ne is klar.


So viel dann zum Thema Realitätsfremd Pillepalle
20.06.2022 16:04:52  Zum letzten Beitrag
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flowb

flowb
 
Zitat von loliger_rofler



Ich habe dazu keine wirklich falsifizierbare Haltung sondern eher eine prinzipielle Meinung.

Das Problem bricht sich für mich auf eine Kampagne gegen Bürgerrechte für marginalisierte Gruppen herunter, weswegen die moralisch einzig richtige Entscheidung sein muss, die Diskriminierung von trans Athlet*innen zu bekämpfen und bestmöglich zu limitieren, bevor sie wahrgenommen mehrheitsfähig und mit "guck doch die Gewichtheber/Schwimmer/Fußballer sagen auch die T-Worte sind scheisse und wollen uns nur schaden mit ihren Extrawürsten" in der Öffentlichkeit festgefressen wird.

Wenn nun also ein Weltverband in seinem Kompetenzbereich Vorgaben für den absoluten Spitzensport macht, um im Segment, in dem ein Sieg über die Karriere und ganze Lebenswege entscheidet Fairness zu gewährleisten (roflmao Fairness im Spitzensport - Tour de France ja Gipfel der Fairness), dann ist das in seiner geschlossenen Logik erstmal eine zu verteidigende Entscheidung um die theoretische (noch nicht eingetretene) Gefahr einer trans Person zu bekämpfen, die sich vielleicht durch "zu spätes" Transitioning einen wettkampfverzerrenden Vorteil verschafft hat.


Das ist einer Argumentation, der ich voll und ganz zustimmen kann. Im kinder- , Jugend- und Amateursport haben solche Regeln nichts zu suchen. Aber im Hochleistungssport geht es eben um kleine physiologische Unterschiede, die dann den großen Unterschied zwischen ein paar 1000 bedeuten, die im College Wettkampf mäßig schwimmen und den 5 (?) davon die es zu Olympia schaffen. Klar, man kann sagen man akzeptiert die Vorteile und geht davon aus, dass das Trans Spitzensportler die absolute Ausnahme bleiben, aber aufgrund dieser extremen Zuspitzung zum höchsten Level wäre ich mir da nicht so sicher.
Aber einfach zu sagen, es gibt kein Problem, weil nach 2 Jahren hrt sind alle Unterschiede weg, ist schlicht und ergreifend falsch.
20.06.2022 16:56:28  Zum letzten Beitrag
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Bombur

AUP Bombur 24.06.2010
 
Zitat von flowb

Das ist einer Argumentation, der ich voll und ganz zustimmen kann. Im kinder- , Jugend- und Amateursport haben solche Regeln nichts zu suchen.


Gerade in den USA geht es aber bei letzterem schon oft um Collegestipendien. Ich kann die Frustration auf beiden Seiten ganz gut verstehen.
20.06.2022 17:27:53  Zum letzten Beitrag
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SwissBushIndian

AUP SwissBushIndian 07.11.2011
 
Zitat von flowb

Das ist einer Argumentation, der ich voll und ganz zustimmen kann. Im kinder- , Jugend- und Amateursport haben solche Regeln nichts zu suchen



Mit Verlaub, aber das ist absolut daneben. Ich bin im Jugendsport aufgewachsen, und ab dem Punkt wo wirklich kompetitiver Nachwuchssport betrieben wird (wesentlich früher als mein meinen würde), kommt es selbst da auf jeden Centimeter an. Ab einem gewissen Punkt geht es darum, irgendwann Profisport zu betreiben und jeder beisst sich voll rein.

Ich habe dafür freilich auch keine Lösung, aber das auf ganzer Ebene zu bagatelisieren ist halt richtiger Bullshit. Ich denke es braucht neue Regelungen, und je nach Sport ist das halt richtig schwierig. Über einen gemeinsamen Kamm kämmen geht aber gar nicht.

¤: Und damit dieser Post nicht falsch verstanden wird: Ich bin pro trans, durch und durch. Aber über Vorteile zu diskutieren die nur im Profisport gelten ist diskretierend für alle die in den Stufen darunter dabei sind. Ich will niemanden ausschliessen und bin für durchmischte Mannschaften von unten bis oben.
[Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert; zum letzten Mal von SwissBushIndian am 20.06.2022 17:40]
20.06.2022 17:33:40  Zum letzten Beitrag
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blue

Bluay
 
Zitat von Martina

hahahaha...mit 12 Jahren soll die Geschlechtsanpassung abgeschlossen sein ..ja ne is klar.


So viel dann zum Thema Realitätsfremd Pillepalle



Das stimmt uebrigens nicht, man darf nur nie pubertiert haben.
20.06.2022 17:42:58  Zum letzten Beitrag
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Bombur

AUP Bombur 24.06.2010
Was nicht weniger realitätsfremd ist. Welcher Prozentsatz der Betroffenen weiß das denn vor der Pubertät?
20.06.2022 17:50:33  Zum letzten Beitrag
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flowb

flowb
 
Zitat von SwissBushIndian

 
Zitat von flowb

Das ist einer Argumentation, der ich voll und ganz zustimmen kann. Im kinder- , Jugend- und Amateursport haben solche Regeln nichts zu suchen



Mit Verlaub, aber das ist absolut daneben. Ich bin im Jugendsport aufgewachsen, und ab dem Punkt wo wirklich kompetitiver Nachwuchssport betrieben wird (wesentlich früher als mein meinen würde), kommt es selbst da auf jeden Centimeter an. Ab einem gewissen Punkt geht es darum, irgendwann Profisport zu betreiben und jeder beisst sich voll rein.

Ich habe dafür freilich auch keine Lösung, aber das auf ganzer Ebene zu bagatelisieren ist halt richtiger Bullshit. Ich denke es braucht neue Regelungen, und je nach Sport ist das halt richtig schwierig. Über einen gemeinsamen Kamm kämmen geht aber gar nicht.

¤: Und damit dieser Post nicht falsch verstanden wird: Ich bin pro trans, durch und durch. Aber über Vorteile zu diskutieren die nur im Profisport gelten ist diskretierend für alle die in den Stufen darunter dabei sind. Ich will niemanden ausschliessen und bin für durchmischte Mannschaften von unten bis oben.


Ich bagatellisiere das nicht, aber bei der (wissenschaftlichen) Diskussion geht es darum, dass Trans Frauen, die die Transition nach der Pubertät hatten, die Vorteile haben. Und damit sind die größten Teile des Jugendsportes schonmal raus, weil während der Pubertät.
Und wenn beim Übergang zum Profisport die Grenze ist, aber der es klare Regeln gibt, dann gibt es auch keine „diskriminierung“ von cis Frauen die Profis werden wollen.
20.06.2022 19:41:41  Zum letzten Beitrag
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blue

Bluay
Der DFB hat nun auch das Spielrecht fuer Trans-, Inter- und nicht-binäre Menschen angepasst.

Spoiler - markieren, um zu lesen:
Die duerfen spielen wo sie wollen
23.06.2022 14:19:07  Zum letzten Beitrag
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Bombur

AUP Bombur 24.06.2010
Daumen gedrückt, daß das anstehende Geheule ausbleibt.
23.06.2022 17:34:03  Zum letzten Beitrag
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Martina

AUP Martina 01.02.2021
 
Zitat von Bombur

Daumen gedrückt, daß das anstehende Geheule ausbleibt.




Wunschdenken
23.06.2022 18:42:22  Zum letzten Beitrag
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Bombur

AUP Bombur 24.06.2010
Natürlich. Aber ich darf das.
23.06.2022 18:45:05  Zum letzten Beitrag
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Martina

AUP Martina 01.02.2021
 
Zitat von Bombur

Natürlich. Aber ich darf das.




Es geht los


https://twitter.com/Sekina84/status/1540130593769414656


https://www.express.de/sport/fussball/kommentar-der-dfb-auf-dem-transgender-irrweg-100517?cb=1656051271786

( ok ok ok Express war auf Twitter verlinkt )


https://twitter.com/oida_grantler/status/1540007751887343616
[Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert; zum letzten Mal von Martina am 24.06.2022 9:50]
24.06.2022 8:13:35  Zum letzten Beitrag
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blue

Bluay
Hotter Take im Jugend- und Amateurfussball, wo jemand spieltechnische und physische Vorteile hat, wenn er/sie am Vorabend des Spiels nicht derbe saufen war.
24.06.2022 8:17:59  Zum letzten Beitrag
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Crosshead

AUP Crosshead 25.01.2016
Der Bundestag streicht Paragraph 219a.

In den USA wird Roe vs. Wade gekippt.
[Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert; zum letzten Mal von Crosshead am 24.06.2022 16:40]
24.06.2022 16:35:27  Zum letzten Beitrag
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Tiefkühlpizza

AUP Tiefkühlpizza 23.06.2021
Sehr gut und sehr, sehr scheiße
24.06.2022 16:39:55  Zum letzten Beitrag
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Che Guevara

AUP Che Guevara 28.08.2019
 
Zitat von Crosshead

Der Bundestag streicht Paragraph 219a.

In den USA wird Roe vs. Wade gekippt.



Fucked up...
24.06.2022 20:03:43  Zum letzten Beitrag
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Tiefkühlpizza

AUP Tiefkühlpizza 23.06.2021
Pfeil
Guck-Empfehlung:





2-teiliges Video-Essay über die moderne Manosphere.
25.06.2022 13:03:52  Zum letzten Beitrag
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Tiefkühlpizza

AUP Tiefkühlpizza 23.06.2021
Pfeil
In Erlangen führt die Stadt eine Kampagne zum Thema Männlichkeit(en) mit verschiedenen Veranstaltungen durch.

Dazu gibt es morgen einen Vortrag zu 'Fragile, toxische und fürsorgliche Männer?', welcher auch auf YouTube gestreamt wird:



Vielleicht auch hier interessant.
11.07.2022 18:25:59  Zum letzten Beitrag
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 Thema: Feminismus Thread II ( Auto durch die Küche, lol )
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28.02.2019 12:15:29 statixx hat diesen Thread repariert.

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