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 Thema: Vorstellungsgespräche 20 ( Jeder weiß der Kollege ist pOTler )
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Mad_Melone

AUP Mad_Melone 22.06.2009
 
Zitat von loliger_rofler
Alter ist das überheblich. Wie schlecht du einfach von deinen jungen Kollegen denkst.

Mag mit viel bösem Willen in der Beraterbubble eingeschränkt für frisch studierte BWL-Bengel gelten, aber

a) müssen die das halt auch mal lernen und brauchen dafür bestenfalls Informationen

2.) ist doch auch gerade die Begründung (die der Arbeitgeber dann halt auch liefern muss) ein tolles Werkzeug auf Verbesserungspotential beim Mitarbeiter zu verweisen (hier fehlen Erfahrungen/Schulungen, der Kollege kann auch Aufgabe B und hilft da aus, er ist seit 10 Jahren hier und hat X Projekte gemacht). Wenn man als AG hier keinen überzeugenden Grund liefern kann ist der Unmut absolut gerechtfertigt.

III: wenn du dich um Neid und Misgunst sorgst, weil bei dir 10% mehr auf der Abrechnung stehen, die so schlimm sind, dass das Klima nachhaltig vergiftet wird, arbeitest du wohl mit Arschlöchern


Ich denke nicht "schlecht" von meinen Mitarbeitern, habe aber jährlich 10 Entwicklungsgespräche mit späteren gesonderten Gehaltsgesprächen, die bei einem Großteil der Mitarbeiter ein Gefühl für eigene Leistung im Vergleich erkennen lassen, mithin sind die Eigenwahrnehmung und die Fremdwahrnehmung (die nicht von mir alleine kommt, sondern als Konsens von ALLEN Managern eines Bereichs getroffen wird) schon weit auseinander.

Und in diesem Zyklus kam nur ein einziger meiner 10 Mitarbeiter auf mein Angebot zurück, dass wir vor der Gehaltskonferenz der Firma über die Vorstellungen des Mitarbeiters sprechen können - bei Kollegen und einer Stichprobe von 120 Mitarbeitern war dies ähnlich. Anscheinend besteht ja doch kein so großes Interesse von Seiten der Mitarbeiter, auch mal ein tatsächliches Gespräch über warum mehr Gehalt drin sein sollte zu führen...

Der eine Mitarbeiter, der das Gespräch gesucht hat, wollte übrigens 12% mehr sowie einen Bonus in dreifacher Höhe des Abteilungsschnitts, weil "er ja Einsatz zeigt und Person XY angeblich auch so viel bekommt".

Auch wenn das aus meinem ursprünglichen Post nicht rauskam: selbstverständlich begründe ich jede Gehaltsentscheidung sowie Bonusgröße in einem persönlichen Gespräch mit dem Mitarbeiter (im Schnitt sind das 45 Minuten pro Mitarbeiter). Die Begründung bezieht allerdings Gehälter anderer Personen nicht ein, sondern betrachtet nur den einzelnen Mitarbeiter. Der einzige Vergleichsmaßstab gegenüber anderen Mitarbeitern ist das 20%- und 90%-Quantil der Peers, sodass ich ganz gut einschätzen kann, wo in der Gehaltsspanne der Peers jemand landet.

Mal anders gefragt: was würdest du dir ehrlich davon erhoffen, wenn ich Mitarbeitern in ihrem Gehaltsgespräch ganz offen sage, warum jemand anderes X Euro mehr bekommt, weil er Y Jahre länger dabei ist oder Projekt A gemacht hat? Denkst du nicht, dass der Mitarbeiter sich dann auch verarscht vorkommt, wenn er der Meinung ist, dass gleich viel verdient werden sollte? Worin liegt der Mehrwert, wenn ich Mitarbeiter ganz offen miteinander vergleiche, anstatt ihnen individuelle Begründungen mitzugeben?

Um Neid und Missgunst sorge ich mich eigentlich nicht, ich habe nur kein Bock, dass meine Peers wissen, was ich verdiene. Ich find es mehr als ok, ich nehme aber auch jede Gehaltserhöhung gerne mit.

Schade, dass hier gleich wieder mit Arroganz, Beraterbubble und BWL-Bengeln argumentiert wird, wenn eine andere Meinung nicht passt, muss die berühmte Meinungsvielfalt sein, die immer gepredigt wird.
04.09.2019 11:17:12  Zum letzten Beitrag
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Switchie

switchie
 
Zitat von loliger_rofler

 
Zitat von Switchie

Genauso kann man aber auch nicht flächendeckende Transparenz fordern, das wird auch nicht funktionieren.



Wieso?

Und was ist mit "Kollegen in dieser Abteilung verdienen zwischen xx.xxxx und yy.yyyy"?




 
Zitat von Mad_Melone

Über Gehälter zu sprechen führt tatsächlich nur zu Unmut, ich würde mein Gehalt auch nicht mit Peers teilen.

Insbesondere Berufsanfänger (bis zu Jahr 4/5) können auch gar nicht einschätzen, warum jemand anderes mehr oder weniger verdient, die denken ja alle, dass sie gleich verdienen sollten (wenn sie weniger verdienen als jemand anderes) oder dass das schon richtig so ist (wenn sie mehr verdienen). Aber dass es für unterschiedliche Gehälter auch einfach Gründe außerhalb von Abzocke wie Ausbildung (Bachelor/Master/Staatsexamen), Berufserfahrung oder ganz einfach Leistung gibt, ist für manche zu schwierig zu verstehen.

04.09.2019 11:18:45  Zum letzten Beitrag
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Che Guevara

AUP Che Guevara 28.08.2019
 
Zitat von Switchie

Lies den Folgesatz, da habe ich es konkretisiert.

@Che: Darum habe ich ja auch ganz zu Anfang geschrieben, dass es aus meiner ganz persönlichen Arbeitgebersicht ist und evtl. nicht allgemeingültig. Genauso kann man aber auch nicht flächendeckende Transparenz fordern, das wird auch nicht funktionieren.



Ach doch flächendeckende Transparenz wäre halt AG Problem. Daher wird dies nicht passieren. Sieht man wss ggf. die Konkurrenz zahlt bzw. welche Zuckerl die auch noch so haben. Müsste man sich anstrengend vor allem die Guten zu halten, die sich vielleicht nicht trauen die Gehaltsrfrage zu stellen.

Sehe es bei meiner Frau gerade wieder, wo die Konkurrenz die geileren Bedingungen hochgezogen hat und jetzt alle MA abspringen um dort anzuheuern.
Und das obwohl man bei denen auch nicht drüber reden darf. LeL.
Gleicher Job, dafür KM Geld, mehr angerechnete Arbeitszeit und dadurch einfach mehr Kohle und weniger zu leistendr Arbeit bzw. mehr Überstunden als TZ Kraft.
Jetzt zieht ihre Firma nach, wo sie knapp 60% der Leute verloren haben, bzw. keine neuen mehr gefunden haben. Zu spät wenn man sich dir Zahlen so anguckt. Aber wenigstens wars fürn AG billiger.
04.09.2019 11:20:51  Zum letzten Beitrag
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KarlsonvomDach

kalle
...
 
Zitat von Switchie

Lies den Folgesatz, da habe ich es konkretisiert.



Nein. Dein Folgesatz bezieht sich nur auf die Leute, die nach einer Gehaltserhöhung fragen. Du behauptest zwar, dass eh nur die Guten nach einer Gehaltserhöhung fragen und suggerierst damit, dass alle anderen Mitarbeiter, die nicht fragen, auch nicht gut genug sind, um eine Gehaltserhöhung zu verdienen, aber damit machst du es dir zu einfach.
04.09.2019 11:29:56  Zum letzten Beitrag
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Aspe

AUP Aspe 26.11.2007
Apropos Transparenz.
Ein paar Kolleginnen haben versucht bei HR über das Entgeldtransparenzgesetz Vergleichszahlen anzufordern.

Kurz zu unserer Struktur, beispielhaft:
Ebene 1: XXX Capability (200 MA)
Ebene 2: Unit A, Unit B, Unit n (je 50-80 MA)
Ebene 3: Team x, Team y, Team z. (je 5 - 10 MA)

Beispiel:
Ebene 1: Marketing Capability
Ebene 2: Customer Experience Unit
Ebene 3: Customer Experience - Retail Team

Mindestens auf Ebene 2, eigentlich auf Ebene 1 sind Jobprofile und Tätigkeiten je Level vergleichbar.

HR hat auf die Anfrage der Mitarbeiterinnen aber geantwortet, dass die Vergleichgruppe nur auf Ebene 3 sein muss und in den Teams gibt es halt nicht genug Kollegen für den anonymen Vergleich.
04.09.2019 11:48:41  Zum letzten Beitrag
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Icefeldt

AUP Icefeldt 09.04.2020
 
Zitat von Switchie

weil es woanders mehr Geld gibt und die Person zu doof ist nach ebenso mehr Gehalt zu fragen

mit solchen Personen will ich dann auch nicht unbedingt weiter zusammen arbeiten.





Watt? Mata halt...


Die schüchterne kleine Lisa, die immmer top Arbeit geleistet hat und in der Firma aufgrund ihrer Leistungen anerkannt ist, mit der möchstest du dann nicht zusammen arbeiten, weil sie durch einen Zufall eine andere Stelle mit mehr Gehalt bekommen hat und es sich nicht getraut hat nochmal "bei dir zu Kreuze zu kriechen"?
04.09.2019 11:57:24  Zum letzten Beitrag
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Mobius

Mobius
Das hat doch nichts mit "zu Kreuze kriechen" zu tun. "Ey Chef, Bumsberater AG gibt mir viel mehr Kohle, wie kann das?" dann gibt es ein MA Gespräch und man verhandelt.

Und jeder MA, der dem eigenen AG nicht Möglichkeit gibt, nachzubessern, verhält sich doch auch "unfair", vorausgesetzt er ist ansonsten zufrieden.
[Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert; zum letzten Mal von Mobius am 04.09.2019 12:18]
04.09.2019 12:16:28  Zum letzten Beitrag
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Aerocore

AUP Aerocore 30.04.2015
 
Zitat von Switchie

 
Zitat von Che Guevara


Irgendwelche AN verhandeln nicht und werden schön ewig mit zu wenig Geld abgespeist.
Wenn die nach 10 Jahren doch mal fragen. Dann kriegen sie halt einfach bisschen was, weil man ja so ein netter Chef ist.




Mal aus AG-Sicht: Warum soll ich auf Mitarbeiter direkt zugehen und Gehaltserhöhungen verteilen? Wer nicht fragt/verhandelt hat halt Pech gehabt, bin für sowas immer offen. Nur muss es von den Leuten selbst kommen, anderenfalls scheinen sie ja zufrieden zu sein.



Hatte bei einem ehemaligen AG diesen Fall. Super Mitarbeiter der aber krass unter Marktwert bezahlt wurde. Irgendwann hat dann mal ein Recruiter angeklopft und naja. Weg war sie, auch nach Angebot das Gehalt zu matchen/zu überbieten.

Kommt halt hart Scheiße. Wenn jemand deutlich unter Marktwert verdient und ein guter MA ist dann muss der AG agieren. Die paar Mark fuffzig die man da "clever" spart zahlt man hinterher doppelt drauf.
04.09.2019 12:25:04  Zum letzten Beitrag
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MrWho

mrwho
 
Zitat von Mobius

Das hat doch nichts mit "zu Kreuze kriechen" zu tun. "Ey Chef, Bumsberater AG gibt mir viel mehr Kohle, wie kann das?" dann gibt es ein MA Gespräch und man verhandelt.

Und jeder MA, der dem eigenen AG nicht Möglichkeit gibt, nachzubessern, verhält sich doch auch "unfair", vorausgesetzt er ist ansonsten zufrieden.



Du unterschlägst hier die Machtverhältnisse. Der AG hat idR deutlich mehr Informationen als der MA und damit auch eine bessere Verhandlungsposition, bei der Untätigkeit dann schon belohnt wird. Wenn man hier nur eine Holschuld beim MA sieht, dann ist der AG automatisch im Vorteil. Und dass einfach mal ein Verhandlungsgespräch ansetzen aus welchen Gründen auch immer (das muss nicht bloß Unsicherheit sein) eben nicht für jeden einfach so eine Option ist, wurde in den letzten Posts oft genug angesprochen.
04.09.2019 12:31:51  Zum letzten Beitrag
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loliger_rofler

AUP loliger_rofler 26.04.2021
 
Zitat von Mad_Melone


Schade, dass hier gleich wieder mit Arroganz, Beraterbubble und BWL-Bengeln argumentiert wird, wenn eine andere Meinung nicht passt, muss die berühmte Meinungsvielfalt sein, die immer gepredigt wird.



Vorweg: mein Tonfall war etwa grob und natürlich nicht ganz ernst gemeint.

Ließ mal deinen Ausgangspost mit etwas Abstand. Da schwingt schon mit dass du keine hohe Meinung hättest von den neuen Leuten weil die das nicht einschätzen können.

Nachdem du Natur und Inhalt der Feedback- und Gehaltsgespräche auch nicht erwähnt hast, lag der Schluss nahe.

Ich finde die von dir beschriebene Lösung okay-ish aber eben nicht optimal, gerade weil du wieder unterstellst, der MA könne nicht damit umgehen wenn man erläutert wieso er ein paar Prozent weniger bekommt.

Natürlich muss man dann auch rausrücken, was die Stellschrauben sind, aber Introvertierte werden so extrem benachteiligt, weil ggf. einfach auch die Verhältnisse überhaupt nicht abgeschätzt werden können.

Ich verstehe deinen Post so, dass ein direkter Vergleich nicht gewünscht ist, weil du den MA nicht zutraust damit richtig umzugehen und selbst "keinen Bock" hast, dass deine Peers es von dir wissen.

Das ist schon relativ dünn als Begründung für ein effektiv diskriminierendes System, das im Zweifel ordentlich nach hinten losgeht, wenn ein besseres Angebot von außen den MA wissen lässt, wie schlecht er bezahlt wird.
[Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert; zum letzten Mal von loliger_rofler am 04.09.2019 12:38]
04.09.2019 12:37:37  Zum letzten Beitrag
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Aerocore

AUP Aerocore 30.04.2015
Ich denke die Industrie spielt da auch eine große Rolle. Soweit ich das verstehe kann Mad Melone das genau abstechen weils 4 Firmen gibt die alle das gleiche machen und alles ist schön sauber in Silos eingetütet.

So ein Ansatz kann natürlich bei Techbros nicht funktionieren.
04.09.2019 12:49:19  Zum letzten Beitrag
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Switchie

switchie
 
Zitat von Mobius

Das hat doch nichts mit "zu Kreuze kriechen" zu tun. "Ey Chef, Bumsberater AG gibt mir viel mehr Kohle, wie kann das?" dann gibt es ein MA Gespräch und man verhandelt.

Und jeder MA, der dem eigenen AG nicht Möglichkeit gibt, nachzubessern, verhält sich doch auch "unfair", vorausgesetzt er ist ansonsten zufrieden.




Jo eben, so sehe ich das auch.


 
Zitat von KarlsonvomDach

 
Zitat von Switchie

Lies den Folgesatz, da habe ich es konkretisiert.



Nein. Dein Folgesatz bezieht sich nur auf die Leute, die nach einer Gehaltserhöhung fragen. Du behauptest zwar, dass eh nur die Guten nach einer Gehaltserhöhung fragen und suggerierst damit, dass alle anderen Mitarbeiter, die nicht fragen, auch nicht gut genug sind, um eine Gehaltserhöhung zu verdienen, aber damit machst du es dir zu einfach.




Okay für den wirklich sehr unwahrscheinlichen Fall: Dann gibts halt mal freie Nachmittage, keinen Stress bei Urlaubsanträgen, die eigentlich nicht gut passen, mehr Homeoffice oder sonstige Aufmerksamkeiten.
04.09.2019 13:06:43  Zum letzten Beitrag
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Mad_Melone

AUP Mad_Melone 22.06.2009
@loro: ok, point taken.

Was bei mir vielleicht auch eine Rolle spielt: ich sehe nicht, dass der AG nur daran interessiert ist, seinen Mitarbeitern ein möglichst geringes Gehalt zu zahlen. Im Gegenteil, wir tun sehr viel dafür, dass unsere Mitarbeiter zufrieden ("glücklich" fände ich ein bisschen hoch gegriffen) sind und trotz der bekannt hohen Fluktuation in der Branche doch dauerhaft bei uns bleiben. Deshalb glaube ich schon, dass die Bezahlung hier echt ok ist - nach 3 Jahren sollte jeder Mitarbeiter bei 50-55k fix plus 4 bis 8k Bonus liegen und das bei Null Verantwortung.

Gleichzeitig bedeutet für mich "faires Gehalt" aber halt auch, dass nicht jeder ne Million mit nach Hause nehmen kann, sondern auch mal Punkte gesetzt werden müssen. Und die werden vollkommen unabhängig davon gesetzt, ob jemand seine (realistischen) Vorstellungen aktiv kommuniziert oder nicht, d.h. eine automatische Schlechterstellung von introvertierten Mitarbeitern gegenüber Rampensäuen gibt es nicht, weil wir jedes Jahr über jedes Gehalt individuell sprechen.
04.09.2019 13:18:37  Zum letzten Beitrag
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KarlsonvomDach

kalle
...
 
Zitat von Switchie

 
Zitat von Mobius

Das hat doch nichts mit "zu Kreuze kriechen" zu tun. "Ey Chef, Bumsberater AG gibt mir viel mehr Kohle, wie kann das?" dann gibt es ein MA Gespräch und man verhandelt.

Und jeder MA, der dem eigenen AG nicht Möglichkeit gibt, nachzubessern, verhält sich doch auch "unfair", vorausgesetzt er ist ansonsten zufrieden.




Jo eben, so sehe ich das auch.


 
Zitat von KarlsonvomDach

 
Zitat von Switchie

Lies den Folgesatz, da habe ich es konkretisiert.



Nein. Dein Folgesatz bezieht sich nur auf die Leute, die nach einer Gehaltserhöhung fragen. Du behauptest zwar, dass eh nur die Guten nach einer Gehaltserhöhung fragen und suggerierst damit, dass alle anderen Mitarbeiter, die nicht fragen, auch nicht gut genug sind, um eine Gehaltserhöhung zu verdienen, aber damit machst du es dir zu einfach.




Okay für den wirklich sehr unwahrscheinlichen Fall: Dann gibts halt mal freie Nachmittage, keinen Stress bei Urlaubsanträgen, die eigentlich nicht gut passen, mehr Homeoffice oder sonstige Aufmerksamkeiten.



Sorry, aber sind doch alles Dinge, die bei einem guten Verhältnis zwischen AN und AG selbstverständlich sind, aber ganz sicher kein Ersatz sind für eine Gehaltserhöhung. Außerdem gehe ich davon aus, dass auch die guten Mitarbeiter mit Gehaltserhöhung Homeoffice, freie Nachmittage etc. bekommen. Von daher werden introvertierte Mitarbeiter mit dem System bei euch einfach nur schlechter gestellt als die Mitarbeiter, die sich besser verkaufen können. Wie man das verteidigen kann, ist mir echt ein Rätsel.
04.09.2019 13:25:00  Zum letzten Beitrag
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Hessenpower

Hessenpower
...
 
Zitat von Switchie

Wenn jemand meint, ein sehr gutes Arbeitsumfeld zu verlassen, weil es woanders mehr Geld gibt und die Person zu doof ist nach ebenso mehr Gehalt zu fragen...
Dann ist das sehr schade, aber dann sollte man Reisende nicht aufhalten. Traurig bin ich dann nicht, mit solchen Personen will ich dann auch nicht unbedingt weiter zusammen arbeiten.



Breites Grinsen Guter Humor.
04.09.2019 13:42:18  Zum letzten Beitrag
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Lucifer

AUP Lucifer 11.09.2015
Ich sehe vor allem ein Problem da drin: Die Leute reden so oder so früher oder später drüber und wenn nur mal jemand ne Gehaltsabrechnung auf Arbeit auf dem falschen Drucker druckt Breites Grinsen
Irgendwie kommen solche Sachen immer raus fröhlich

Kommt dann jemand nach 5 Jahren und stellt fest das er nur die Hälfte seiner Kollegen verdient und ohne Probleme das Gehalt auch bekommt, was ist der Gedanke? Die haben mich 5 Jahre verarscht.
04.09.2019 13:44:34  Zum letzten Beitrag
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KarlsonvomDach

kalle
...
 
Zitat von Lucifer

Kommt dann jemand nach 5 Jahren und stellt fest das er nur die Hälfte seiner Kollegen verdient und ohne Probleme das Gehalt auch bekommt, was ist der Gedanke? Die haben mich 5 Jahre verarscht.



Wer will schon mit Leuten zusammenarbeiten, die gleich beleidigt sind, nur weil man sie jahrelang über den Tisch gezogen hat?
04.09.2019 13:49:32  Zum letzten Beitrag
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Icefeldt

AUP Icefeldt 09.04.2020
verschmitzt lachen
 
Zitat von KarlsonvomDach

 
Zitat von Lucifer

Kommt dann jemand nach 5 Jahren und stellt fest das er nur die Hälfte seiner Kollegen verdient und ohne Probleme das Gehalt auch bekommt, was ist der Gedanke? Die haben mich 5 Jahre verarscht.



Wer will schon mit Leuten zusammenarbeiten, die gleich beleidigt sind, nur weil man sie jahrelang über den Tisch gezogen hat?




Selbst Schuld, er/sie hätte ja nur mal fragen müssen!
04.09.2019 13:51:39  Zum letzten Beitrag
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Do'Urden

AUP Do
 
Zitat von Switchie

Genauso kann man aber auch nicht flächendeckende Transparenz fordern, das wird auch nicht funktionieren.



Wie schaffen es die Schweden nicht im Chaos zu versinken. Dort ist das Gehalt von jeder Person öffentlich.
04.09.2019 13:52:20  Zum letzten Beitrag
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loliger_rofler

AUP loliger_rofler 26.04.2021
 
Zitat von Mad_Melone

@loro: ok, point taken.

Was bei mir vielleicht auch eine Rolle spielt: ich sehe nicht, dass der AG nur daran interessiert ist, seinen Mitarbeitern ein möglichst geringes Gehalt zu zahlen. Im Gegenteil, wir tun sehr viel dafür, dass unsere Mitarbeiter zufrieden ("glücklich" fände ich ein bisschen hoch gegriffen) sind und trotz der bekannt hohen Fluktuation in der Branche doch dauerhaft bei uns bleiben. Deshalb glaube ich schon, dass die Bezahlung hier echt ok ist - nach 3 Jahren sollte jeder Mitarbeiter bei 50-55k fix plus 4 bis 8k Bonus liegen und das bei Null Verantwortung.

Gleichzeitig bedeutet für mich "faires Gehalt" aber halt auch, dass nicht jeder ne Million mit nach Hause nehmen kann, sondern auch mal Punkte gesetzt werden müssen. Und die werden vollkommen unabhängig davon gesetzt, ob jemand seine (realistischen) Vorstellungen aktiv kommuniziert oder nicht, d.h. eine automatische Schlechterstellung von introvertierten Mitarbeitern gegenüber Rampensäuen gibt es nicht, weil wir jedes Jahr über jedes Gehalt individuell sprechen.



Ah. Das ist dann branchenabhängig doch unterschiedlich. Breites Grinsen


Du nennst ja eine realistisch zu erreichende Gehaltsspanne, also habt ihr ja sogar eine Art informellen Vergleichslohn Augenzwinkern

Das klingt aber auch fairer als ich es aus dem ersten Posting herauslesen konnte. Da sehe ich auch weshalb da bei deiner Position für dich kein Bedarf ist.

Schaue ich mich aber z.B. im letzten Unternehmeb um bei dem ich war, fände ich für ein paar Kollegen totale Transparez schon gut. Einige waren so nett mit mal ihr Jahresgehalt zu nennen nachdem ich meines genannt habe.

Etwas unfair fanden eine Kollegin und ich z.B. dass ich für ein ähnliches Aufgabengebiet am Ende des Jahres (nach 2 Jahren dort) mit knapp 1000 Euro mehr dastand als sie die zwar nur eine Ausbildung aber 15 Jahre Erfahrung (davon 6 dort im Betrieb) hat und schon kommissarisch die Aufgabenverteilung bei Krankheit von Chefin gemacht hat.

Das kam im Mitarbeitergespräch irgendwie nie zum tragen weil (so meine Erfahrung mit Chefin) sie halt direkt mit Fehlern und Verbesserungen anfängt aber keinen Raum lässt für "Das waren meine besonderen Leistung" wenn man da nicht explizit drauf besteht. Auch die Frage nach persönlicher Entwicklung muss man selbst stellen sonst gibt's auch keine Schulungen.

Erst nachdem ich dort weg bin fiel mir auf wie arschig das eigentlich war. Als Dummschwätzer und allgemeiner Alleinunterhalter stört mich das nur, aber Introvertierte oder ängstliche Menschen können davon heftig benachteiligt werden, vor allem wenn 1000 Euro im Jahr kein Bonus sind sondern der unterschied zwischen "kann das Auto reparieren oder nicht".
04.09.2019 13:55:38  Zum letzten Beitrag
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Do'Urden

AUP Do
 
Zitat von Switchie


 
Zitat von KarlsonvomDach

 
Zitat von Switchie

Lies den Folgesatz, da habe ich es konkretisiert.



Nein. Dein Folgesatz bezieht sich nur auf die Leute, die nach einer Gehaltserhöhung fragen. Du behauptest zwar, dass eh nur die Guten nach einer Gehaltserhöhung fragen und suggerierst damit, dass alle anderen Mitarbeiter, die nicht fragen, auch nicht gut genug sind, um eine Gehaltserhöhung zu verdienen, aber damit machst du es dir zu einfach.




Okay für den wirklich sehr unwahrscheinlichen Fall: Dann gibts halt mal freie Nachmittage, keinen Stress bei Urlaubsanträgen, die eigentlich nicht gut passen, mehr Homeoffice oder sonstige Aufmerksamkeiten.



In was für einer Branche ist das? Bei den Akademiker-IT Bros die ich kenne sind das alles Minimalanforderungen.
04.09.2019 13:59:47  Zum letzten Beitrag
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Switchie

switchie
 
Zitat von KarlsonvomDach

 
Zitat von Switchie

 
Zitat von Mobius

Das hat doch nichts mit "zu Kreuze kriechen" zu tun. "Ey Chef, Bumsberater AG gibt mir viel mehr Kohle, wie kann das?" dann gibt es ein MA Gespräch und man verhandelt.

Und jeder MA, der dem eigenen AG nicht Möglichkeit gibt, nachzubessern, verhält sich doch auch "unfair", vorausgesetzt er ist ansonsten zufrieden.




Jo eben, so sehe ich das auch.


 
Zitat von KarlsonvomDach

 
Zitat von Switchie

Lies den Folgesatz, da habe ich es konkretisiert.



Nein. Dein Folgesatz bezieht sich nur auf die Leute, die nach einer Gehaltserhöhung fragen. Du behauptest zwar, dass eh nur die Guten nach einer Gehaltserhöhung fragen und suggerierst damit, dass alle anderen Mitarbeiter, die nicht fragen, auch nicht gut genug sind, um eine Gehaltserhöhung zu verdienen, aber damit machst du es dir zu einfach.




Okay für den wirklich sehr unwahrscheinlichen Fall: Dann gibts halt mal freie Nachmittage, keinen Stress bei Urlaubsanträgen, die eigentlich nicht gut passen, mehr Homeoffice oder sonstige Aufmerksamkeiten.



Sorry, aber sind doch alles Dinge, die bei einem guten Verhältnis zwischen AN und AG selbstverständlich sind, aber ganz sicher kein Ersatz sind für eine Gehaltserhöhung. Außerdem gehe ich davon aus, dass auch die guten Mitarbeiter mit Gehaltserhöhung Homeoffice, freie Nachmittage etc. bekommen. Von daher werden introvertierte Mitarbeiter mit dem System bei euch einfach nur schlechter gestellt als die Mitarbeiter, die sich besser verkaufen können. Wie man das verteidigen kann, ist mir echt ein Rätsel.



Ich wills doch gar nicht verteidigen?

Um das mal zu beenden, in aller Kürze heruntergebrochen:

Wer nicht verhandeln kann/will/möchte/zu doof ist: Pech für den AN.

Wenn jemand geht, weil er nicht verhandeln kann/will/möchte/ zu doof ist ist: Pech ggf. für den AG.



Meine Aussage: Mal aus AG-Sicht: Warum soll ich auf Mitarbeiter direkt zugehen und Gehaltserhöhungen verteilen? Wer nicht fragt/verhandelt hat halt Pech gehabt, bin für sowas immer offen. Nur muss es von den Leuten selbst kommen, anderenfalls scheinen sie ja zufrieden zu sein.


War vielleicht etwas provokant formuliert, steht aber dennoch grundsätzlich so.
04.09.2019 14:04:43  Zum letzten Beitrag
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loliger_rofler

AUP loliger_rofler 26.04.2021
 
Zitat von Switchie



Meine Aussage: Mal aus AG-Sicht: Warum soll ich auf Mitarbeiter direkt zugehen und Gehaltserhöhungen verteilen? Wer nicht fragt/verhandelt hat halt Pech gehabt, bin für sowas immer offen. Nur muss es von den Leuten selbst kommen, anderenfalls scheinen sie ja zufrieden zu sein.


War vielleicht etwas provokant formuliert, steht aber dennoch grundsätzlich so.


Dann bist du halt grundsätzlich am Thema vorbei weil wir alle dachten du argumentierst gegen das Werkzeug des direkten Gehaltsvergleiches und nicht etwa gegen eine imaginierte Bringschuld des AG bei Gehaltserhöhungen. Breites Grinsen
[Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert; zum letzten Mal von loliger_rofler am 04.09.2019 14:08]
04.09.2019 14:08:03  Zum letzten Beitrag
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una

AUP una 25.02.2020
 
Zitat von una

 
Zitat von horscht(i)

 
Zitat von una

/e: Insofern nicht anders, sondern eher Leute in meiner jetzigen Stellung beraten, wie sie ihre Organisationsstrukturen optimieren könnten.


Ist das nicht ähnlich frustrierend weil du ja bereits weißt, das vieles davon nur zögerlich oder gar nicht umgesetzt wird?


Man ist sich natürlich bewusst, dass es irgendwo Augenwischerei ist, weil, wenn's gut läuft, mit Sicherheit nur 15% dessen, was man als Berater so vorschlägt tatsächlich umgesetzt werden. Ich fühle mich hier nur irgendwie zu sehr eingeengt und im Kampf gegen Windmühlen, gerade was die politische Überzeugungsarbeit anbelangt. Wenn du das Ganze als Externer anschiebst, zweifelt die Politik viel weniger an den Ergebnissen, als wenn es direkt aus der Verwaltung kommt. Man fühlt sich dadurch auch durchaus ein wenig ausgebremst in seinem Schaffen. Die Diskussion um horrende Beratungskosten in den Ministerien ist auch in kleinen Verwaltungen ein tatsächliches Problem. Das liegt nicht an fehlender Kompetenz in den Verwaltungen, sondern schlicht und ergreifend an fehlender Akzeptanz aus der Politik und Angst vor Fehlentscheidungen. Macht euch mal den Spaß und schaut, wieviele Informationsveranstaltungen in niedersächsischen Kommunen in den vergangenen zwei Jahren von Fachanwälten zum Thema Straßenausbaubeitragsrecht abgehalten wurden. Allein bei uns sind das drei, obwohl die vorgeschlagenen Handlungsalternativen, einschließlich der jeweils bevorzugten Lösung, exakt genau so bereits mehrfach von Seiten der Verwaltung vorgetragen wurden. Nachdem der erste Fachanwalt diese Ansicht zu 100% bestätigt hat, wurde weiterhin gezweifelt und es wurden weitere Anwälte heranzitiert. Das spricht nicht unbedingt für das Vertrauen in uns als Beamte und macht auf Dauer ziemlich mürbe.


Plottwist: Habe mit meinem Bürgermeister sehr offen über die Offerte gesprochen. Sein Rat, den ich nebenbei bemerkt durchaus schätze, lautete: Du machst das ohnehin geplante nebenberufliche Studium ab nächstem Jahr (Master in organization studies) und gleichzeitig Teilzeit. So kannst du studieren, ohne dich unter erheblichem Erfolgsdruck auch noch in einen neuen Job einarbeiten zu müssen, erwirbst weiter kommunale Erfahrung und hast durch den dann erworbenen Master für eine etwaige Verwendung in der Beratung auch ein besseres Standing. Klar, aus seiner Sicht natürlich logisch, weil ich dann noch weiter zur Verfügung stehe. Auf der anderen Seite durchaus wertschätzend, dass er mir dann beim Aufstellen einer vernünftigen "Exit-Strategie" behilflich ist. Werde dann wohl eine 80%-Regelung anstreben. Damit einher geht außerdem eine Versetzung und gleichzeitig ein Aufstieg eine Führungsebene höher (Fachdienst- zu Fachbereichsleiter).

Fand es sehr angenehm, da keinesfalls auf taube Ohren zu stoßen. Scheine tatsächlich einen guten Chef zu haben. Er sagte relativ offen, dass er ohnehin nicht davon ausgeht, mich ewig hier halten zu können und er sich stark an sich selbst damals erinnerte. Ich bin natürlich nicht so naiv, alles wörtlich zu nehmen, aber allein schon die Tatasche, mit seinem Chef offen über solche Themen sprechen zu können, hat einiges für sich.


/e: Und ergänzend dazu noch: Ich habe außerdem abgesprochen, in Nebentätigkeit schon mal erste Beratungsaufträge zu machen, um dann festzustellen, ob das was für die Zukunft ist.
[Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert; zum letzten Mal von una am 04.09.2019 14:19]
04.09.2019 14:10:44  Zum letzten Beitrag
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Switchie

switchie
 
Zitat von loliger_rofler

 
Zitat von Switchie



Meine Aussage: Mal aus AG-Sicht: Warum soll ich auf Mitarbeiter direkt zugehen und Gehaltserhöhungen verteilen? Wer nicht fragt/verhandelt hat halt Pech gehabt, bin für sowas immer offen. Nur muss es von den Leuten selbst kommen, anderenfalls scheinen sie ja zufrieden zu sein.


War vielleicht etwas provokant formuliert, steht aber dennoch grundsätzlich so.


Dann bist du halt grundsätzlich am Thema vorbei weil wir alle dachten du argumentierst gegen das Werkzeug des direkten Gehaltsvergleiches und nicht etwa gegen eine imaginierte Bringschuld des AG bei Gehaltserhöhungen. Breites Grinsen



In der Tat sind glaube ich die letzten Posts alle durcheinander geraten Breites Grinsen
04.09.2019 14:16:43  Zum letzten Beitrag
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kann_lesen_87

AUP kann_lesen_87 02.12.2007
Aktuelle Anekdote:

Als ich vor 4 Jahren befördert wurde gab es zwei Mitarbeiter die mir das gar nicht vergönnten. Sie machten mir ein paar Monate das Leben schwer und kündigten schließlich aus verletzten Stolz.

Seit 2 Monaten hab ich eine neue Stelle in einer anderen Firma, und jetzt hab ich herausgefunden dass sich eine weitere Person beworben hatte, aber übergangen wurde.

Jap, jetzt steht es 2:0
Breites Grinsen
04.09.2019 16:14:38  Zum letzten Beitrag
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Der Büßer

AUP Der Büßer 06.12.2019
...
kann_rulen_87
04.09.2019 16:15:55  Zum letzten Beitrag
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Q.

Q.
 
Zitat von Switchie

Meine Aussage: Mal aus AG-Sicht: Warum soll ich auf Mitarbeiter direkt zugehen und Gehaltserhöhungen verteilen? Wer nicht fragt/verhandelt hat halt Pech gehabt, bin für sowas immer offen. Nur muss es von den Leuten selbst kommen, anderenfalls scheinen sie ja zufrieden zu sein.


War vielleicht etwas provokant formuliert, steht aber dennoch grundsätzlich so.


Du machst dann einfach eine Art Persönlichkeitstest und übergehst halt vielleicht jemand, der zwar sehr kompetent aber nicht selbstbewusst ist. Von den ethischen Implikationen mal ganz zu schweigen. Augenzwinkern

Das ist ja genau das selbe Problem, wie bei Tests negative Punkte zu vergeben für falsche Antworten.
04.09.2019 21:44:45  Zum letzten Beitrag
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Raster

AUP Raster 26.12.2008
Gehaltsverhandlungen gehen sehr oft nach dem Nasenfaktor. Ich hatte bei meinem Ex-Chef jährlich Gehaltsverhandlungen, trotz guter Arbeit, nachweislich besserer Leistung und mehr Einsatz wurde es mittelmäßig belohnt.
Man durfte sich ausdrücklich nicht mit Kollegen austauschen und es wurde sogar in den Arbeitsvertrag geschrieben mit den Augen rollend

Irgendwann kam halt doch raus dass Chefs Liebling das Doppelte verdient als jeder andere. Dann kam eben die Kündigung....
Wenigstens konnten Sie die Stelle selbst nach paar Jahren nicht adäquat besetzen und mussten extern zukaufen. Eine kleine Genugtuung.
04.09.2019 21:56:47  Zum letzten Beitrag
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Critter

tf2_soldier.png
Wir haben uns in meinem kleinen Team jeweils die Gehälter verraten (nominell gleiche Tätigkeit). Da war dann schon eine Spanne von 20% mit der einzigen Frau am unteren Ende. Hat ungefähr ein halbes Jahr Verhandlungen ausgelöst wonach die Spanne dann nur noch 10% waren. Einer in der Mitte kommt aus dem Weinen kaum noch raus, weil er weniger verdient als ich. Jetzt werden wir beide Senioren und es bleibt bei einer Lücke (auch wenn sie schrumpft).

Aus Arbeitgebersicht sicher kein tolles Ergebnis. Aus Arbeitnehmersicht im Grunde auch nicht, weil keiner dringend auf die Prozente angewiesen ist, aber alle unglücklich sind, weil sie nicht gleichauf oder an der Spitze stehen.
04.09.2019 22:37:02  Zum letzten Beitrag
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 Thema: Vorstellungsgespräche 20 ( Jeder weiß der Kollege ist pOTler )
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